Ein Oskar für die „Weißhelme“

Die „Weißhelme“ werden in den Medien immer wieder als Helfer in Krisengebieten lobend erwähnt und ausgezeichnet. Doch es gibt zahlreiche Berichte über die angeblich neutrale, zivile Hilfstruppe, die genau das Gegenteil beweisen: Gestellte Filmszenen von „Rettungen“, Jubel über den Sieg der Al-Qaida usw. Wie glaubwürdig sind die offiziellen Medienberichte und wie ist die Hilfe der Weißhelme zu beurteilen?

15.06.2017

www.kla.tv/10666

 

Hollywood zeichnet zweifelhafte Zivilverteidigung „Weisshelme“ mit Oscar aus 

Am 26.2.2017 zeichnete Hollywood den Dokumentarfilm „The White Helmets“ mit einem Oscar aus. Dieser zeigt die angeblich neutrale Zivilverteidigung „White Helmets“ (Weißhelme), die den Opfern in Syrien hilft und stellt diese als Helden des Syrienkriegs dar.

Diametral zu diesem Dokumentarfilm gibt es Fotos und Videos aus Syrien mit Mitgliedern der Weißhelme, die den Tod ziviler Regierungsangestellter feiern; Weißhelme, die einen Sieg der al-Qaida bejubeln und die schwarze IS-Fahne schwingen.

Außerdem berichteten Augenzeugen des Kriegsgeschehens in Syrien, dass einige Filmszenen und Bilder, in denen Männer mit weißen Helmen Zivilisten retteten, gestellt waren.

Auch wurden die Weißhelme nur helfen, solange die Kamera der Reporter läuft und danach gleich wieder verschwinden.

Die Menschen in den Trümmern würden sie einfach dem Tod überlassen. Die britische Journalistin Vanessa Beeley meint dazu:

„Man sollte ihnen – und damit meinte sie die „White Helmets“ zu ihren schauspielerischen Fähigkeiten gratulieren und weniger der humanitären Taten wegen, die sie tun.“

Aus den genannten Gründen muss die Glaubwürdigkeit der Weißhelme zuerst einer genauen Überprüfung unterzogen werden, bevor man sie öffentlich ehrt und feiert.

Der US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain sagte einmal:

„Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann.“

von ns

Quellen/Links:

 

 

Syrien-Fakes der „Weißhelme“ nachgewiesen – schwedische NGO

10.04.2017

Die „Schwedischen Ärzte für Menschenrechte” haben Aktivisten der „Weißhelme“ beschuldigt, Fakes über deren Tätigkeit in Syrien zu produzieren. Laut den Menschenrechtlern sind die auf Video fixierten „Rettungsversuche“ eine Fälschung, da sie ein bereits totes Kind zeigten.

https://de.sputniknews.com/politik/20170410315265992-weisshelme-fake-beweise/

Der syrische Zivilschutz (auch Weißhelme genannt) wird vom Westen benutzt, um seine Finanzierung von Terrormilizen im Norden Syriens zu rechtfertigen, glaubt der türkische Politik-Analyst Hasan Sivri. Der Zivilschutz erstelle Fake-Nachrichten, statt wirklich Leben zu retten. Diese würden wiederum von westlichen Medien gegen Russland eingesetzt.

https://de.sputniknews.com/panorama/20161129313555467-weisshelme-syrien-experte/

 

Die Organisation Weißhelme, die behauptet, syrische Zivilisten zu beschützen, unterstützt laut Syriens Präsident Baschar al-Assad in Wirklichkeit das Terrornetzwerk Al-Qaida. Das sei eine bewiesene Tatsache, sagte der Staatschef am Dienstag gegenüber Journalisten.

Die Organisation Weißhelme tritt für den Schutz der syrischen Zivilbevölkerung auf und behauptet, politisch neutral zu sein und sich von bewaffneten Handlungen fernzuhalten. Im Internet erscheinen in letzter Zeit immer öfter Videos, auf denen Menschen in weißen Helmen Kinder aus den Trümmern retten.

Gleichzeitig tauchen jedoch Videos auf, auf denen zu sehen ist, wie die Weißhelme Rettungsaktionen inszenieren, indem sie die „Verletzten“ schminken und ihnen erklären, was sie vor laufenden Kameras sagen sollen. Unter anderem zeigten syrische Journalisten zudem eine Reihe von Bildern, auf denen die „Lebensretter“ in Militäruniform und mit Waffen auftreten.

Dabei sind die Daten der Weißhelme oft eine Grundlage für westliche Berichte über die Lage in Syrien.

Quelle: 21.03.2017

https://de.sputniknews.com/panorama/20170321314969146-assad-weisshelme-alqaida/

 

„Mutmaßlicher Giftgasangriff“ in Syrien

Lügen

 

„Mutmaßlicher Giftgasangriff“ ruft Kriegstreiberpolitiker und -medien auf den Plan 05.04.2017

www.kla.tv/10245

 

„Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer.“ Zu dieser Erkenntnis kam der griechische Dichter Aischylos bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. Allerdings lehren leidvolle Erfahrungen in den Kriegen des 19., 20. und jetzt auch des 21. Jahrhunderts, dass die Weisheit des Aischylos einer Erweiterung bedarf: Die Wahrheit stirbt nicht erst „im Krieg“, sondern schon in der Entstehungsphase einer gewaltsamen Auseinandersetzung.

Durch Lügen und Täuschungen werden die Völker psychologisch gelenkt und kriegswillig gemacht, und durch Lügen wird schlussendlich ein Kriegseintritt vordergründig gerechtfertigt und heraufbeschwört.

Im Ersten Irakkrieg im Jahr 1990 war es die sogenannte Brutkastenlüge,

im Zweiten Irakkrieg 2003 die Lüge, Saddam Hussein würde Massenvernichtungswaffen besitzen und

im Libyenkrieg 2011 die Lüge, dass man das libysche Volk vor seinem Machthaber Muammar al-Gaddafi beschützen müsse (siehe: http://www.kla.tv/7046).

Seit gestern macht nun in den westlichen Massenmedien eine neue Behauptung die Runde, die Potential hat, einen erneuten Kriegseintritt der westlichen Streitkräfte heraufzubeschwören bzw. den Krieg in Syrien zu erweitern – was gemäß Militärexperten leicht zu einem Weltkrieg ausarten könnte. Die neuste Behauptung eines „mutmaßlichen Giftgasangriffs“ in Syrien – es sollen mindestens 58 Menschen, darunter Kinder, ums Leben gekommen sein – wird von den westlichen Politikern und Medien zweifelsfrei der Assad-Regierung angelastet: EU, Paris, London und USA prangern Assad an, hieß es zum Beispiel beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Doch erinnern die neusten Behauptungen stark an die Brutkastenlüge aus dem Jahr 1990. Damals sagte ein 15-jähriges Mädchen unter Tränen vor laufenden Kameras aus, dass sie in einem kuwaitischen Krankenhaus gesehen habe, wie irakische Soldaten Säuglinge aus Brutkästen gerissen und auf dem Boden hätten sterben lassen. Das Mädchen aber flog als eine kuwaitische Diplomatentochter auf, die von einer amerikanischen PR-Agentur engagiert wurde und für diese Brutkastenlüge sehr viel Geld kassierte. Sie arbeitete nie in diesem Krankenhaus. Die Geschehnisse waren erstunken und erlogen. Diese inszenierte Leidensgeschichte von kleinen Kindern führte zu nichts weniger als zu einem sehr großen Völkermord im Irak (siehe: http://www.kla.tv/8134). In der Sendung „Kriegsstrategie: Leidende Kinder“ berichtete Klagemauer.TV, wie auf diese Weise Emotionen geweckt und ganze Völker zur Kriegsbereitschaft stimuliert werden (siehe: http://www.kla.tv/9130). Auch im jüngsten Fall kursieren Bilder mit Kinderleichen in Todesstarre, mutmaßlich „erstickt von Giftgas“. Julian Reichelt, Vorsitzender der „BILD“-Chefredaktionen, kommentierte, dass „nie wieder tatenlos zugesehen werden dürfe, „wenn Kinder vergast werden“, was in Syrien in den vergangenen Stunden geschehen sei. Ins selbe Horn blies SRF und titelte am 5. April: „Die zivilisierte Welt darf diesen Vorfall nicht ignorieren“. In Anbetracht solch klarer, kriegstreiberischer Sprache, muss dringendst die Frage gestellt werden, woher diesmal die Informationen über den „mutmaßlichen Giftgasangriff“ stammen und ob es sich hierbei nicht wiederum um eine Lüge handeln könnte. Die westlichen Leitmedien berufen sich, wie könnte es anders sein, auf die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“, Aktivisten, deren „Angaben sich nicht unabhängig überprüfen ließen“, und auf Rettungshelfer der „Zivilschutzorganisation“ Weißhelme. Gemäß Syrienkennern, wie der kanadischen Journalistin Eva Bartlett, können alle drei nicht als glaubwürdig erachtet werden. Stammte die Brutkastenlüge im Jahr 1990 von einer 15-jährigen Diplomatentochter, so stammen die Bilder und Informationen des „mutmaßlichen Giftgasanschlags“ ausschließlich von Rettungshelfern der Organisation Weißhelme: Auf fast allen Bildern, die von den westlichen Leitmedien veröffentlicht wurden, sind Rettungshelfer der Weißhelme anhand ihrer Abzeichen klar erkenntlich, meistens mit leidenden Kindern oder einem Kind auf den Armen. Jedoch können die Weißhelme nicht als glaubwürdig erachtet werden, wurden sie auch schon mehrfach dabei „ertappt“, wie gefälschte Bilder mit Kindern oder „gespielte“ Rettungsvideos der Weißhelme im Netz verbreitet wurde. Einzelheiten finden Sie in eingeblendeten Sendungen: http://www.kla.tv/9878, http://www.kla.tv/9457. Die vor Ort berichtende britische freie Journalistin Vanessa Beeley entlarvte die „humanitäre“ Organisation als Unterstützergruppe der Terroristen.

Ziel der Weißhelme sei es, eine Anti-Assad-Propaganda zu produzieren (siehe: http://www.kla.tv/9696 ).

So müssen auch die neusten Beschuldigungen gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad als brandgefährliche Kriegspropaganda betrachtet und sorgfältig auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden.

Was jedoch nicht mehr geschehen darf: dass kriegstreiberischer „Redekunst“ der westlichen Medien und Politiker Glauben geschenkt wird, die sich unglaubwürdiger Quellen bemächtigen und „leidende Kinder“ instrumentalisieren.

von dd.

Quellen/Links: