Was ist in Syrien los ? und was wird berichtet?

Es ist schwierig sich darüber zu informieren, was wirklich in Syrien passiert. Anhand etlicher Beispiele zeigt KlagemauerTV auf,  welche Diskrepanzen es in den verschiedenen Berichterstattungen gibt.

www.kla.tv/11064

Syrien: Die „Ruchlosigkeit“ westlicher Medien

09.09.2017

Am 6. September 2017 machte die Syrien-Kommission des UN-Menschenrechtsrates in einem Bericht die syrische Luftwaffe für den Giftgasangriff vom 4. April in Chan Scheichun verantwortlich. Damals kamen mindestens 86 Menschen durch Giftgas ums Leben. „Giftgasangriff in Syrien geklärt“ oder „Syrische Luftwaffe hinter Giftgasattacke im April“ titelten westliche Medien am 6. September. Kaum einen Tag später doppelten sie nach: „Syrien produziert offenbar weiterhin C-Waffen“, hieß es in Schlagzeilen westlicher Medien. Und weiter: „Israelische Kampfflugzeuge bombardierten einen syrischen Militärstützpunkt, auf dem angeblich Chemiewaffen hergestellt werden.“ Die syrische Armee teilte lediglich mit, zwei Soldaten seien bei der Bombardierung […] getötet worden. Das israelische Militär wollte sich nicht zu den Berichten äußern. Dennoch folgerten westliche Medien, wie zum Beispiel der stellvertretende Chefredakteur bei Radio SRF, Fredy Gsteiger, es werde „nun immer deutlicher, mit welcher Ruchlosigkeit sich Assad im Amt hält.“ Moment mal, bitte!

Noch ohne einen einzigen Beleg in der Tasche zu haben, wird Assad abermals aufs übelste verunglimpft und „Ruchlosigkeit“ wird ihm unterstellt!?

Grund genug, um im Folgenden einen etwas näheren Blick auf die „Ruchlosigkeit“ westlicher Medien zu werfen:

1. Ruchlosigkeit: Medien verstoßen permanent gegen die „Unschuldsvermutung“ Wie schon beim Giftgasangriff vom 4. April in Chan Scheichun lassen westliche Medien auch beim jüngsten Zwischenfall – der Bombardierung einer angeblich syrischen Chemiefabrik – keinen Zweifel offen, wer der Schuldige ist: Präsident Baschar al-Assad. Und dies obwohl zugegebenermaßen „von unabhängigen Stellen dafür Belege fehlen“ und es in Art. 11 Abs. 1 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ der Vereinten Nationen von 1948 heißt:

„Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.“

2. Ruchlosigkeit: Das „Allgemeine Gewaltverbot“ wird von Medien faktisch ausgeblendet Da ist von einem Luftangriff israelischer Kampfflugzeuge in Syrien die Rede und kaum ein Journalist fragt sich, was die dort überhaupt zu suchen haben? So legt das „Allgemeine Gewaltverbot“ in Artikel 2 Nr. 4 der „Charta der Vereinten Nationen“ unmissverständlich fest, Zitat:

„Alle Mitglieder (der UN) unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete […] Anwendung von Gewalt.“ Israels Armee habe jedoch laut Gsteiger bislang rund hundert Luftangriffe gegen Ziele in Syrien geflogen. Auch die Kampfhandlungen auf syrischem Territorium der US-geführten „Anti-IS-Koalition“ verstoßen gemäß dem Schweizer Friedensforscher Dr. Daniele Ganser gegen die „Charta der Vereinten Nationen“. Diese sind nämlich – im Gegensatz zu den Kampfhandlungen Russlands und des Irans – ohne Zustimmung der syrischen Regierung erfolgt.

3. Ruchlosigkeit: Medien berufen sich auf höchst zweifelhafte Quellen Die jüngste Behauptung vom 7. September 2017 – Assads Regierung hätte auf dem bombardierten Militärstützpunkt Chemiewaffen hergestellt – stammt, wie könnte es anders sein, von der „Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ (kurz SOHR). Die SOHR wird von einem einzigen syrischstämmigen Mann von England aus unterhalten, einem bekennenden Aktivisten gegen die Regierung Assads. Dieser kann keinesfalls als neutral angesehen werden, wie es journalistischen Standards entsprechen würde. Mehrere Berichte der SOHR erwiesen sich im Nachhinein als Falschmeldung.

4. Ruchlosigkeit: Medien lassen stichhaltige Gegenstimmen kaum zu Wort kommen So wird der Bericht der Syrien-Kommission des UN-Menschenrechtsrates vom 6. September, dass die syrische Luftwaffe für den Giftgasangriff am 4. April verantwortlich sei, vorbehaltslos und ohne zu überprüfen übernommen. Unzählige Gegenstimmen, wie zum Beispiel die des Direktors für Rüstungskontrolle im Außenamt in Moskau, Michail Uljanow, werden schlicht ignoriert. Dieser sagte zum o.g. Bericht, dass die Autoren nicht vor Ort gewesen seien und sich lediglich auf die Aussagen von (den Rebellen nahestehenden) Augenzeugen berufen hätten. „Die Möglichkeit, dass der Vorfall möglicherweise inszeniert war, worauf viele Hinweise hindeuten, ignorieren die Autoren völlig“, sagte er der russischen Agentur Interfax. Auch andere Gegenstimmen, die aufzeigen, dass das Giftgas mit ziemlicher Sicherheit nicht von einem syrischen Flugzeug abgeworfen wurde, werden von westlichen Medien außer Betracht gelassen.

5. Ruchlosigkeit: Erfolge der syrischen Regierungstruppen sowie Assads Rückhalt in der Bevölkerung werden ausgeblendet oder verzerrt Obwohl es nicht mehr zu übersehen ist, dass immer größere Teile des syrischen Staatsgebiets wieder unter die Kontrolle der syrischen Führung unter Assad gelangt sind, wird dies von den Medien ganz ausgeblendet oder verzerrt. So beispielsweise der jüngste Durchbruch syrischer Truppen im umkämpften Deir Ezzor, der strategisch wichtigsten Stadt in Ost-Syrien am Rand eines der größten syrischen Ölfelder. Zeugt es nicht von äußerster Ruchlosigkeit, wenn jubelnde und befreite Menschen, die jahrelang vom IS gefangen gehalten und aus der Luft versorgt werden mussten, von den westlichen Medien schlicht ignoriert werden? Sehen Sie dazu im Anschluss ein am 7. September veröffentlichter Videoclip des internationalen Fernsehsenders RT. Auch Bilder, wie die nach dem Fussballspiel gegen den Iran, wo Tausende Syrer in Damaskus mit syrischen Flaggen ihre Nationalmannschaft feiern, werden in westlichen Medien aufs sorgfältigste vermieden. Mit dem späten Ausgleichstreffer zum 2:2 können die Syrer also weiter auf die erste WM-Teilnahme hoffen.

6. Ruchlosigkeit: Medien blenden den Wiederaufbau Syriens aus oder verzerren ihn 440.000 Menschen in Syrien sind seit Jahresanfang in ihre Heimatstädte zurückgekehrt, wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR bereits am 30. Juni 2017 berichtete. Eine Berichterstattung seitens öffentlich-rechtlicher Medien blieb jedoch aus. Auch wie sich die Führung in Damaskus nun verstärkt der Wiederherstellung der zerstörten Infrastruktur widmet. Straßen und Brücken müssen repariert, Wasser- und Stromleitungen instandgesetzt, sowie öffentliche Gebäude, wie Schulen und Krankenhäuser wieder funktionstüchtig gemacht werden. Als Auftakt für den Wiederaufbau fand Ende August 2017 die 59. Internationale Messe in der Hauptstadt Damaskus statt. Mit einem Besucherrekord von 2,2 Millionen Besuchern! Syrische Unternehmen konnten mit verschiedenen Staaten wie China, Russland, Weißrussland, dem Iran und Libanon Verträge für Produkte abschließen, die in Syrien für den Wiederaufbau gebraucht werden. Das Votum sei eindeutig gewesen: „Die Menschen wollen ihr Leben wieder aufbauen, besser als zuvor.“ Eines ist auffällig: immer dann, wenn die syrischen Regierungstruppen durchbrechende Erfolge verbuchen oder die syrische Bevölkerung sich nicht unterkriegen lässt, kommen – anstatt über diese erfreulichen Erfolge zu berichten – sogleich Chemiewaffen und Giftgaseinsätze ins Spiel.

Die Berichterstattung zum Syrienkrieg deckt schonungslos auf, mit welcher Ruchlosigkeit sich nicht Assad, sondern die westlichen Medien „im Amt halten“!

von dd.

Quellen/Links:

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/55652-syrien-massenrueckkehr-von-fluechtlingen-wiederaufbau-rueckt-in-den-fokus/
Ganser, Daniele. Illegale Kriege: Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien. Orell Füssli Verlag.

 

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Urlaub in Syrien ??

Wir leben in verrückten Zeiten und man weiß wirklich nicht mehr, was man von dem halten soll, was man liest.

Ich denke in Syrien herrscht Krieg ?

ich denke, deswegen fliehen die Menschen nach Europa?

Und nun wirbt ein Reiseveranstalter für Urlaub in Syrien und macht Werbung mit den besten Hotels.

Also wenn das keine Fake News sind, dann bin ich wirklich “ im falschen Film“

Holiday Check :

Urlaub – Syrien

Über Syrien

Seit Zehntausenden von Jahren leben Menschen in Syrien, die das Land mit Geschichte und kulturellem Reichtum gefüllt haben. Vom Aufstieg und Fall zahlloser Zivilisationen zeugen Ruinen und sonstige Überreste aus der Antike, die Syrien zu einem einzigen, großen Museum machen.

So vielfältig wie die Geschichte ist auch die Landschaft. Erkunden Sie Wüsten oder Vulkanfelder, wandern Sie die Ufer des Euphrat entlang oder durch die malerischen Täler, die in zahlreichen Grüntönen erstrahlen.

https://www.holidaycheck.de/di/syrien/543bc154-866d-35f0-a937-0cc64abdcb87

Syrien und die USA

Das ist ein kurzes Video, in dem Zusammenhänge sehr verständlich dargestellt werden.

Wie die USA Ost-Syrien von Damaskus abspalten wollen > durch neue Grenzen

https://youtu.be/URboiJhWYhE

Syrien
Screenshot aus dem Video
Published on Jun 25, 2017

US-Präsident Donald Trump ist zum Hauptakteur im eskalierenden Stellvertreterkrieg um Syrien geworden.

Der Krieg um die strategisch wichtige syrische Wüste im Osten des Landes hat sich zum Kampf, um das Herz des Nahen Ostens entwickelt.

Das explizite geopolitische Ziel der USA ist die Föderalisierung Ost-Syriens. Das soll mit loyalen lokalen Milizen wie der PKK-nahen YPG-Miliz und der Freien Syrischen Armee umgesetzt werden. Der RT Deutsch-Nahostexperte Ali Özkök klärt über die Hintergründe auf

Ein Oskar für die „Weißhelme“

Die „Weißhelme“ werden in den Medien immer wieder als Helfer in Krisengebieten lobend erwähnt und ausgezeichnet. Doch es gibt zahlreiche Berichte über die angeblich neutrale, zivile Hilfstruppe, die genau das Gegenteil beweisen: Gestellte Filmszenen von „Rettungen“, Jubel über den Sieg der Al-Qaida usw. Wie glaubwürdig sind die offiziellen Medienberichte und wie ist die Hilfe der Weißhelme zu beurteilen?

15.06.2017

www.kla.tv/10666

 

Hollywood zeichnet zweifelhafte Zivilverteidigung „Weisshelme“ mit Oscar aus 

Am 26.2.2017 zeichnete Hollywood den Dokumentarfilm „The White Helmets“ mit einem Oscar aus. Dieser zeigt die angeblich neutrale Zivilverteidigung „White Helmets“ (Weißhelme), die den Opfern in Syrien hilft und stellt diese als Helden des Syrienkriegs dar.

Diametral zu diesem Dokumentarfilm gibt es Fotos und Videos aus Syrien mit Mitgliedern der Weißhelme, die den Tod ziviler Regierungsangestellter feiern; Weißhelme, die einen Sieg der al-Qaida bejubeln und die schwarze IS-Fahne schwingen.

Außerdem berichteten Augenzeugen des Kriegsgeschehens in Syrien, dass einige Filmszenen und Bilder, in denen Männer mit weißen Helmen Zivilisten retteten, gestellt waren.

Auch wurden die Weißhelme nur helfen, solange die Kamera der Reporter läuft und danach gleich wieder verschwinden.

Die Menschen in den Trümmern würden sie einfach dem Tod überlassen. Die britische Journalistin Vanessa Beeley meint dazu:

„Man sollte ihnen – und damit meinte sie die „White Helmets“ zu ihren schauspielerischen Fähigkeiten gratulieren und weniger der humanitären Taten wegen, die sie tun.“

Aus den genannten Gründen muss die Glaubwürdigkeit der Weißhelme zuerst einer genauen Überprüfung unterzogen werden, bevor man sie öffentlich ehrt und feiert.

Der US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain sagte einmal:

„Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann.“

von ns

Quellen/Links:

 

 

Wer kämpft in Syrien eigentlich gegen wen?

Westliche Geheimdienste finanzieren in Syrien Söldner-Truppen in Armeestärke

Wer kämpft in Syrien eigentlich gegen wen? Die Bandbreitereicht von: „Assad gegen sein eigenes Volk“, „gemäßigte“ Rebellen der Opposition gegen Assad, bis hin zum „unumgänglichen“ Einsatz von NATO-Einheiten gegen den IS. Welche Rolle spielen die zahlreichen Söldner-Truppen in diesem Konflikt? Das Magazin „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ bringt es auf den Punkt.

www.kla.tv/10361

Wer kämpft in Syrien eigentlich gegen wen? Die Bandbreite der Berichterstattung in den öffentlichen Medien reicht vom Vorwurf, Assad kämpfe gegen sein eigenes Volk, bzw. „gemäßigte“ Rebellen der Opposition gegen Assad, bis hin zum „unumgänglichen“ Einsatz von NATO-Einheiten in syrischem Gebiet, um den IS zu bekämpfen. Das Online-Nachrichten-Magazin DWN (Deutsche Wirtschafts Nachrichten) hat sich nun einmal die Mühe gemacht und Informationen zu in Syrien operierenden Söldner-Truppen aus größtenteils westlichen Nachrichtenquellen aufgelistet. Herausgekommen ist dabei, dass die einzelnen Söldner- Truppen überwiegend von hochrangigen Ex-Militärs der syrischen Armee angeführt und zumeist von westlichen Regierungen finanziert werden: (Siehe Tabelle im Video)

Insgesamt kämpfen also etwa 150.000 Mann gegen Assad und seine Verbündeten.

Zum Vergleich: Die Kampfverbände der Bundeswehr haben aktuell eine Stärke von 104.000 Mann. Die DWN bezeichnen diese Aufstellung als eine Liste der Schande, da westliche Geheimdienste bzw. Regierungen mit Steuergeldern einen Krieg in Syrien finanzieren.

Hier zeigt sich eine neue Dimension eines durch Söldner provozierten Krieges mit verdeckten Zielen, wie z.B. eine Erdöl-Pipeline durch das Land zu verlegen.

von fh./ms.

Quellen/Links:

Wer in Syrien wirklich kämpft: Die schwarze Liste der Schande des Westens

Die Deutsche Wirtschafts-Nachrichten berichteten:

„Der Westen beklagt mit großem Pathos den Fall von Aleppo. Was die EU und die Bundesregierung nicht sagen: In Aleppo wie in Syrien kämpfen vor allem Söldner-Trupps, die vom Westen und seinen Verbündeten finanziert werden. Ohne sie hätte es in Syrien keinen Krieg gegeben.“

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/18/wer-in-syrien-wirklich-kaempft-die-schwarze-liste-der-schande-des-westens/

 

“ Giftgasangriff in Idlib war inszeniert“

Russische UN-Experten legen OPCW Beweise vor: „Giftgasangriff in Idlib war inszeniert“

Russland hat der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) Beweise dafür vorgelegt, dass die angebliche Giftgasattacke in der syrischen Provinz Idlib Anfang April inszeniert wurde.

Angriff ohne Ermittlung

Die USA hatten als Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgasangriff in der Nacht auf den 7. April von Schiffen der US Navy im Mittelmeer aus 59 Tomahawk-Raketen auf den syrischen Militärflugplatz Schairat abgefeuert.

US-Präsident Donald Trump hatte den Militärschlag angeordnet, ohne irgendwelche Beweise vorzulegen oder auch nur eine Untersuchung durchzuführen, ob Damaskus tatsächlich Schuld an den Ereignissen in Idlib trägt.

Moskau bezeichnete den Angriff als einen Verstoß gegen das Völkerrecht. (…)

20.April 2017

https://deutsch.rt.com/international/49474-russische-experten-kritisieren-opcw-vorschl%C3%A4ge-unabh%C3%A4ngige-untersuchung-syrien-giftgasattacke/

 

Ehemalige Offiziere der US-Geheimdienste an Trump: „Es gab keinen Angriff mit chemischen Waffen“

Ungefähr zwei Dutzend ehemaliger Mitarbeiter von amerikanischen Geheimdiensten verfassen einen offenen Brief an Donald Trump. Darin bitten sie den Präsidenten eindringlich, seine Anschuldigung zu überdenken, die syrische Regierung Schuld sei verantwortlich für die Giftgasopfern in Idlib. Sie fordern Trump zudem auf, den gefährlichen Konfrontations-Kurs gegenüber Russland zu beenden.

Ausführlicher text siehe :

https://deutsch.rt.com/international/49078-ehemalige-offiziere-us-geheimdienste-trump/

 

Ex-CIA-Offizier Giraldi: Meine Quellen vor Ort bestätigen russische Darstellung des Idlib-Vorfalls

Die vorliegenden Geheimdienstinformationen bestätigen ziemlich genau die russische Darstellung. Also dass ein Munitionslager getroffen wurde, in dem die Rebellen – Rebellen die mit al-Kaida in Verbindung stehen – chemische Stoffe gelagert hatten. Der Angriff verursachte eine Explosion der Chemikalien, die dann zu den Verlusten führten. Allem Anschein nach ist die vorliegende Geheimdienstinformation zu dem Fall sehr klar“, so Giradi in einem Interview mit The Libertarian Institute. ( . . .)

 

https://deutsch.rt.com/international/49034-ex-cia-offizier-giraldi-russische-version-idlib-stimmt/

 

Wladimir Putin: Der Vorfall in Idlib war eine False-Flag-Operation, weitere werden vorbereitet

„Wir haben Berichte aus mehreren Quellen, dass False-Flag-Operationen wie diese – und ich kann es nichts anderes nennen – in anderen Regionen von Syrien vorbereitet werden, einschließlich der südlichen Vororte von Damaskus. Sie planen, dort Chemikalien zu benutzen und der syrischen Regierung einen Angriff vorzuwerfen,“

erklärte Putin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella.

https://deutsch.rt.com/newsticker/49041-wladimir-putin-vorfall-in-idlib/

 

Nach der mutmaßlichen Giftgas-Attacke in Idlib warnt der russische Präsident Wladimir Putin vor neuen Provokationen mit chemischen Substanzen in Syrien.

https://de.sputniknews.com/politik/20170411315288550-syrien-c-waffen-putin-warnung/

Dem russischen Generalstab liegen eigenen Angaben nach Informationen vor, denen zufolge Kämpfer verschiedene Giftstoffe in die Stadt Chan Scheichun, nach Ost-Ghuta, in die Gegend westlich von Aleppo und an den Militärflughafen Jirah liefern. Ziel sei es, neue Raketenschläge der USA auf die syrischen Regierungstruppen zu provozieren.

https://de.sputniknews.com/panorama/20170411315289019-syrien-kaempfer-giftstoffe-provokation/

G7 fordern Syrien – Lösung ohne Assad

Bei ihrer Besprechung im Italienischen Lucca haben die Mirglieder der G7 deutlich ausgedrückt, dass sie ein Syrien ohne den Präsidenten Assad wünschen.

G7-Treffen: Syrischer Giftgas-Vorfall vereint Westen wieder gegen Assad

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/49040-g-7-aussenminister-treffen-syrischer-giftgas-angriff/

 

Europäische G7-Länder hoffen auf klare US-Syrien-Strategie

http://de.reuters.com/article/usa-syrien-g-idDEKBN17C0KK

 

G7 fordern Abgang von Assad

http://www.n-tv.de/politik/USA-setzen-auf-friedliche-Loesung-article19789619.html

Gemeinsame Erklärung  der G7-Außenminister: Keine Zukunft für Syrien mit Assad

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/g7-aussenminister-sehen-kein-ende-vom-syrien-krieg-mit-assad-14967552.html

 

G7 fordern Syrien-Lösung ohne Assad

http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5199462/G7-fordern-SyrienLoesung-ohne-Assad

 

 

 

 

(Neben den USA, zählen die Staaten Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien, Japan und China zum  Kreis der sogenannten G7)

Wurden der Chemie- und US-Luftangriff von langer Hand im voraus geplant?

Für westliche Staatschefs wie Angela Merkel und François Hollandes hat die Schuld für die Eskalation des Syrienkrieges Präsident Assad allein zu verantworten, ohne irgendwelche Beweise dafür vorzulegen. Nun gibt es Hinweise darauf, dass der Chemie- und US-Luftangriff von langer Hand geplant worden ist. Da steigt der Verdacht hoch, dass nicht nur Politiker und Medien, sondern auch Vor-Ort-Darsteller, den Regieanweisungen globaler kriegstreiberischer Strippenzieher folgen: eine äußerst bedenkliche Situation für den Weltfrieden!

www.kla.tv/10285

 

Kriegsgefahr

Erlogener Kriegsgrund gegen Syrien: Chemie- und US-Luftangriff von langer Hand geplant? veröffentlicht am  10.04.2017

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad für die Eskalation des Syrienkonfliktes verantwortlich. Er trage „die alleinige Verantwortung für diese Entwicklung“, heißt es in einer am letzten Freitag in Berlin verbreiteten gemeinsamen Erklärung Merkels und des französischen Präsidenten François Hollandes.

Ins selbe Horn stoßen die G7-Außenminister bei ihrem aktuellen Treffen in Italien. Auch der türkische Justizminister Bekir Bozdag beeilte sich, den syrischen Präsidenten Assad für den mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen verantwortlich zu machen. Verwiesen wird dabei auf eine Autopsie durch die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Doch deren Sprecher Tarik Jasarevic erklärte gegenüber RT Deutsch, dass die Organisation gar nicht an der Autopsie beteiligt war. „Wir können die Ergebnisse der Autopsie nicht bestätigen“, erklärte Jasarevic gegenüber RT Deutsch. Auch die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) warnt aufgrund der nach wie vor unklaren Sachlage eindrücklich vor voreiligen Schlüssen. So glasklar, wie die westlichen Staatschefs die alleinige Schuld von Syriens Präsident Assad auf Anhieb als erwiesen ansehen, scheint es also gar nicht zu sein. Klagemauer.TV griff bereits in folgenden Sendungen massive Ungereimtheiten auf: „Mutmaßlicher Giftgasangriff“ ruft Kriegstreiberpolitiker und -medien auf den Plan Syrien: Wahrscheinlicher False-Flag-Giftgasangriff – US-Regierung setzt auf Kriegseskalation.

Der Journalist Zlatko Percinic ergänzt hierzu auf der investigativen Internetplattform anonymousnews einen weiteren äußerst wichtigen Hinweis: „So schnell wie der vermeintliche Giftgasangriff auf die Terroristenhochburg Khan Sheikhoun war selten ein Vorfall aufgeklärt. Al-Qaida-nahe Quellen wussten bereits Stunden vor der Attacke, dass es in der Gegend einen C-Waffen-Angriff geben würde. In sozialen Netzwerken kündigten „prowestliche Rebellen“ das Ereignis und die darauf folgende breit angelegte Medienkampagne des Westens sogar im Voraus an.“

All dies können Hinweise darauf sein, dass Politiker, Medien und Vor-Ort-Akteure den Regieanweisungen globaler, kriegstreiberischer Strippenzieher folgen. Dafür spricht auch folgender Hinweis:

„Zu den US-Luftangriffen auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt nahe Homs wies der Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, in einer Presse-Konferenz darauf hin,

dass der Luftschlag mit Marschflugkörpern lange vor den Ereignissen geplant worden sein müsse.

Zur Vorbereitung eines solchen Schlags sei ein großer Komplex an Maßnahmen zur Ermittlung, Planung, Vorbereitung der Luftwaffeneinsätze und das Versetzen der Raketen in den Zustand der Kampfbereitschaft nötig. Immerhin wurden 59 Raketen verschossen, die pro Stück 1,5 Mio. $, also insgesamt ca. 90 Mio. $ kosteten.

Für jeden Spezialisten sei es klar, so Konaschenkow, dass die Entscheidung, einen Luftschlag auf Syrien durchzuführen, in Washington lange vor den Ereignissen im Ort Khan Sheikhoun gefällt worden sein musste.

Diese seien demnach nur als formaler Vorwand vorgeschoben worden.“

Die Weltöffentlichkeit bleibt somit gut beraten, allen noch so vollmundig verkündigten und scheinbar erwiesenen Gründen für Kriegseintritte mit äußersten Bedenken zu begegnen.

von hm.