Syrien und die USA

Das ist ein kurzes Video, in dem Zusammenhänge sehr verständlich dargestellt werden.

Wie die USA Ost-Syrien von Damaskus abspalten wollen > durch neue Grenzen

https://youtu.be/URboiJhWYhE

Syrien
Screenshot aus dem Video
Published on Jun 25, 2017

US-Präsident Donald Trump ist zum Hauptakteur im eskalierenden Stellvertreterkrieg um Syrien geworden.

Der Krieg um die strategisch wichtige syrische Wüste im Osten des Landes hat sich zum Kampf, um das Herz des Nahen Ostens entwickelt.

Das explizite geopolitische Ziel der USA ist die Föderalisierung Ost-Syriens. Das soll mit loyalen lokalen Milizen wie der PKK-nahen YPG-Miliz und der Freien Syrischen Armee umgesetzt werden. Der RT Deutsch-Nahostexperte Ali Özkök klärt über die Hintergründe auf

Ein Oskar für die „Weißhelme“

Die „Weißhelme“ werden in den Medien immer wieder als Helfer in Krisengebieten lobend erwähnt und ausgezeichnet. Doch es gibt zahlreiche Berichte über die angeblich neutrale, zivile Hilfstruppe, die genau das Gegenteil beweisen: Gestellte Filmszenen von „Rettungen“, Jubel über den Sieg der Al-Qaida usw. Wie glaubwürdig sind die offiziellen Medienberichte und wie ist die Hilfe der Weißhelme zu beurteilen?

15.06.2017

www.kla.tv/10666

 

Hollywood zeichnet zweifelhafte Zivilverteidigung „Weisshelme“ mit Oscar aus 

Am 26.2.2017 zeichnete Hollywood den Dokumentarfilm „The White Helmets“ mit einem Oscar aus. Dieser zeigt die angeblich neutrale Zivilverteidigung „White Helmets“ (Weißhelme), die den Opfern in Syrien hilft und stellt diese als Helden des Syrienkriegs dar.

Diametral zu diesem Dokumentarfilm gibt es Fotos und Videos aus Syrien mit Mitgliedern der Weißhelme, die den Tod ziviler Regierungsangestellter feiern; Weißhelme, die einen Sieg der al-Qaida bejubeln und die schwarze IS-Fahne schwingen.

Außerdem berichteten Augenzeugen des Kriegsgeschehens in Syrien, dass einige Filmszenen und Bilder, in denen Männer mit weißen Helmen Zivilisten retteten, gestellt waren.

Auch wurden die Weißhelme nur helfen, solange die Kamera der Reporter läuft und danach gleich wieder verschwinden.

Die Menschen in den Trümmern würden sie einfach dem Tod überlassen. Die britische Journalistin Vanessa Beeley meint dazu:

„Man sollte ihnen – und damit meinte sie die „White Helmets“ zu ihren schauspielerischen Fähigkeiten gratulieren und weniger der humanitären Taten wegen, die sie tun.“

Aus den genannten Gründen muss die Glaubwürdigkeit der Weißhelme zuerst einer genauen Überprüfung unterzogen werden, bevor man sie öffentlich ehrt und feiert.

Der US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain sagte einmal:

„Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann.“

von ns

Quellen/Links:

 

 

Wer kämpft in Syrien eigentlich gegen wen?

Westliche Geheimdienste finanzieren in Syrien Söldner-Truppen in Armeestärke

Wer kämpft in Syrien eigentlich gegen wen? Die Bandbreitereicht von: „Assad gegen sein eigenes Volk“, „gemäßigte“ Rebellen der Opposition gegen Assad, bis hin zum „unumgänglichen“ Einsatz von NATO-Einheiten gegen den IS. Welche Rolle spielen die zahlreichen Söldner-Truppen in diesem Konflikt? Das Magazin „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ bringt es auf den Punkt.

www.kla.tv/10361

Wer kämpft in Syrien eigentlich gegen wen? Die Bandbreite der Berichterstattung in den öffentlichen Medien reicht vom Vorwurf, Assad kämpfe gegen sein eigenes Volk, bzw. „gemäßigte“ Rebellen der Opposition gegen Assad, bis hin zum „unumgänglichen“ Einsatz von NATO-Einheiten in syrischem Gebiet, um den IS zu bekämpfen. Das Online-Nachrichten-Magazin DWN (Deutsche Wirtschafts Nachrichten) hat sich nun einmal die Mühe gemacht und Informationen zu in Syrien operierenden Söldner-Truppen aus größtenteils westlichen Nachrichtenquellen aufgelistet. Herausgekommen ist dabei, dass die einzelnen Söldner- Truppen überwiegend von hochrangigen Ex-Militärs der syrischen Armee angeführt und zumeist von westlichen Regierungen finanziert werden: (Siehe Tabelle im Video)

Insgesamt kämpfen also etwa 150.000 Mann gegen Assad und seine Verbündeten.

Zum Vergleich: Die Kampfverbände der Bundeswehr haben aktuell eine Stärke von 104.000 Mann. Die DWN bezeichnen diese Aufstellung als eine Liste der Schande, da westliche Geheimdienste bzw. Regierungen mit Steuergeldern einen Krieg in Syrien finanzieren.

Hier zeigt sich eine neue Dimension eines durch Söldner provozierten Krieges mit verdeckten Zielen, wie z.B. eine Erdöl-Pipeline durch das Land zu verlegen.

von fh./ms.

Quellen/Links:

Wer in Syrien wirklich kämpft: Die schwarze Liste der Schande des Westens

Die Deutsche Wirtschafts-Nachrichten berichteten:

„Der Westen beklagt mit großem Pathos den Fall von Aleppo. Was die EU und die Bundesregierung nicht sagen: In Aleppo wie in Syrien kämpfen vor allem Söldner-Trupps, die vom Westen und seinen Verbündeten finanziert werden. Ohne sie hätte es in Syrien keinen Krieg gegeben.“

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/18/wer-in-syrien-wirklich-kaempft-die-schwarze-liste-der-schande-des-westens/

 

“ Giftgasangriff in Idlib war inszeniert“

Russische UN-Experten legen OPCW Beweise vor: „Giftgasangriff in Idlib war inszeniert“

Russland hat der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) Beweise dafür vorgelegt, dass die angebliche Giftgasattacke in der syrischen Provinz Idlib Anfang April inszeniert wurde.

Angriff ohne Ermittlung

Die USA hatten als Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgasangriff in der Nacht auf den 7. April von Schiffen der US Navy im Mittelmeer aus 59 Tomahawk-Raketen auf den syrischen Militärflugplatz Schairat abgefeuert.

US-Präsident Donald Trump hatte den Militärschlag angeordnet, ohne irgendwelche Beweise vorzulegen oder auch nur eine Untersuchung durchzuführen, ob Damaskus tatsächlich Schuld an den Ereignissen in Idlib trägt.

Moskau bezeichnete den Angriff als einen Verstoß gegen das Völkerrecht. (…)

20.April 2017

https://deutsch.rt.com/international/49474-russische-experten-kritisieren-opcw-vorschl%C3%A4ge-unabh%C3%A4ngige-untersuchung-syrien-giftgasattacke/

 

Ehemalige Offiziere der US-Geheimdienste an Trump: „Es gab keinen Angriff mit chemischen Waffen“

Ungefähr zwei Dutzend ehemaliger Mitarbeiter von amerikanischen Geheimdiensten verfassen einen offenen Brief an Donald Trump. Darin bitten sie den Präsidenten eindringlich, seine Anschuldigung zu überdenken, die syrische Regierung Schuld sei verantwortlich für die Giftgasopfern in Idlib. Sie fordern Trump zudem auf, den gefährlichen Konfrontations-Kurs gegenüber Russland zu beenden.

Ausführlicher text siehe :

https://deutsch.rt.com/international/49078-ehemalige-offiziere-us-geheimdienste-trump/

 

Ex-CIA-Offizier Giraldi: Meine Quellen vor Ort bestätigen russische Darstellung des Idlib-Vorfalls

Die vorliegenden Geheimdienstinformationen bestätigen ziemlich genau die russische Darstellung. Also dass ein Munitionslager getroffen wurde, in dem die Rebellen – Rebellen die mit al-Kaida in Verbindung stehen – chemische Stoffe gelagert hatten. Der Angriff verursachte eine Explosion der Chemikalien, die dann zu den Verlusten führten. Allem Anschein nach ist die vorliegende Geheimdienstinformation zu dem Fall sehr klar“, so Giradi in einem Interview mit The Libertarian Institute. ( . . .)

 

https://deutsch.rt.com/international/49034-ex-cia-offizier-giraldi-russische-version-idlib-stimmt/

 

Wladimir Putin: Der Vorfall in Idlib war eine False-Flag-Operation, weitere werden vorbereitet

„Wir haben Berichte aus mehreren Quellen, dass False-Flag-Operationen wie diese – und ich kann es nichts anderes nennen – in anderen Regionen von Syrien vorbereitet werden, einschließlich der südlichen Vororte von Damaskus. Sie planen, dort Chemikalien zu benutzen und der syrischen Regierung einen Angriff vorzuwerfen,“

erklärte Putin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella.

https://deutsch.rt.com/newsticker/49041-wladimir-putin-vorfall-in-idlib/

 

Nach der mutmaßlichen Giftgas-Attacke in Idlib warnt der russische Präsident Wladimir Putin vor neuen Provokationen mit chemischen Substanzen in Syrien.

https://de.sputniknews.com/politik/20170411315288550-syrien-c-waffen-putin-warnung/

Dem russischen Generalstab liegen eigenen Angaben nach Informationen vor, denen zufolge Kämpfer verschiedene Giftstoffe in die Stadt Chan Scheichun, nach Ost-Ghuta, in die Gegend westlich von Aleppo und an den Militärflughafen Jirah liefern. Ziel sei es, neue Raketenschläge der USA auf die syrischen Regierungstruppen zu provozieren.

https://de.sputniknews.com/panorama/20170411315289019-syrien-kaempfer-giftstoffe-provokation/

G7 fordern Syrien – Lösung ohne Assad

Bei ihrer Besprechung im Italienischen Lucca haben die Mirglieder der G7 deutlich ausgedrückt, dass sie ein Syrien ohne den Präsidenten Assad wünschen.

G7-Treffen: Syrischer Giftgas-Vorfall vereint Westen wieder gegen Assad

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/49040-g-7-aussenminister-treffen-syrischer-giftgas-angriff/

 

Europäische G7-Länder hoffen auf klare US-Syrien-Strategie

http://de.reuters.com/article/usa-syrien-g-idDEKBN17C0KK

 

G7 fordern Abgang von Assad

http://www.n-tv.de/politik/USA-setzen-auf-friedliche-Loesung-article19789619.html

Gemeinsame Erklärung  der G7-Außenminister: Keine Zukunft für Syrien mit Assad

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/g7-aussenminister-sehen-kein-ende-vom-syrien-krieg-mit-assad-14967552.html

 

G7 fordern Syrien-Lösung ohne Assad

http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5199462/G7-fordern-SyrienLoesung-ohne-Assad

 

 

 

 

(Neben den USA, zählen die Staaten Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien, Japan und China zum  Kreis der sogenannten G7)

Wurden der Chemie- und US-Luftangriff von langer Hand im voraus geplant?

Für westliche Staatschefs wie Angela Merkel und François Hollandes hat die Schuld für die Eskalation des Syrienkrieges Präsident Assad allein zu verantworten, ohne irgendwelche Beweise dafür vorzulegen. Nun gibt es Hinweise darauf, dass der Chemie- und US-Luftangriff von langer Hand geplant worden ist. Da steigt der Verdacht hoch, dass nicht nur Politiker und Medien, sondern auch Vor-Ort-Darsteller, den Regieanweisungen globaler kriegstreiberischer Strippenzieher folgen: eine äußerst bedenkliche Situation für den Weltfrieden!

www.kla.tv/10285

 

Kriegsgefahr

Erlogener Kriegsgrund gegen Syrien: Chemie- und US-Luftangriff von langer Hand geplant? veröffentlicht am  10.04.2017

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad für die Eskalation des Syrienkonfliktes verantwortlich. Er trage „die alleinige Verantwortung für diese Entwicklung“, heißt es in einer am letzten Freitag in Berlin verbreiteten gemeinsamen Erklärung Merkels und des französischen Präsidenten François Hollandes.

Ins selbe Horn stoßen die G7-Außenminister bei ihrem aktuellen Treffen in Italien. Auch der türkische Justizminister Bekir Bozdag beeilte sich, den syrischen Präsidenten Assad für den mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen verantwortlich zu machen. Verwiesen wird dabei auf eine Autopsie durch die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Doch deren Sprecher Tarik Jasarevic erklärte gegenüber RT Deutsch, dass die Organisation gar nicht an der Autopsie beteiligt war. „Wir können die Ergebnisse der Autopsie nicht bestätigen“, erklärte Jasarevic gegenüber RT Deutsch. Auch die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) warnt aufgrund der nach wie vor unklaren Sachlage eindrücklich vor voreiligen Schlüssen. So glasklar, wie die westlichen Staatschefs die alleinige Schuld von Syriens Präsident Assad auf Anhieb als erwiesen ansehen, scheint es also gar nicht zu sein. Klagemauer.TV griff bereits in folgenden Sendungen massive Ungereimtheiten auf: „Mutmaßlicher Giftgasangriff“ ruft Kriegstreiberpolitiker und -medien auf den Plan Syrien: Wahrscheinlicher False-Flag-Giftgasangriff – US-Regierung setzt auf Kriegseskalation.

Der Journalist Zlatko Percinic ergänzt hierzu auf der investigativen Internetplattform anonymousnews einen weiteren äußerst wichtigen Hinweis: „So schnell wie der vermeintliche Giftgasangriff auf die Terroristenhochburg Khan Sheikhoun war selten ein Vorfall aufgeklärt. Al-Qaida-nahe Quellen wussten bereits Stunden vor der Attacke, dass es in der Gegend einen C-Waffen-Angriff geben würde. In sozialen Netzwerken kündigten „prowestliche Rebellen“ das Ereignis und die darauf folgende breit angelegte Medienkampagne des Westens sogar im Voraus an.“

All dies können Hinweise darauf sein, dass Politiker, Medien und Vor-Ort-Akteure den Regieanweisungen globaler, kriegstreiberischer Strippenzieher folgen. Dafür spricht auch folgender Hinweis:

„Zu den US-Luftangriffen auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt nahe Homs wies der Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, in einer Presse-Konferenz darauf hin,

dass der Luftschlag mit Marschflugkörpern lange vor den Ereignissen geplant worden sein müsse.

Zur Vorbereitung eines solchen Schlags sei ein großer Komplex an Maßnahmen zur Ermittlung, Planung, Vorbereitung der Luftwaffeneinsätze und das Versetzen der Raketen in den Zustand der Kampfbereitschaft nötig. Immerhin wurden 59 Raketen verschossen, die pro Stück 1,5 Mio. $, also insgesamt ca. 90 Mio. $ kosteten.

Für jeden Spezialisten sei es klar, so Konaschenkow, dass die Entscheidung, einen Luftschlag auf Syrien durchzuführen, in Washington lange vor den Ereignissen im Ort Khan Sheikhoun gefällt worden sein musste.

Diese seien demnach nur als formaler Vorwand vorgeschoben worden.“

Die Weltöffentlichkeit bleibt somit gut beraten, allen noch so vollmundig verkündigten und scheinbar erwiesenen Gründen für Kriegseintritte mit äußersten Bedenken zu begegnen.

von hm.

Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten geht ungehindert weiter

US-Präsident Trump hatte die Bombardierung auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt nur wenige Tage nach einem „mutmaßlichen Giftgasangriff“, der sofort der Assad-Regierung angelastet wurde, angeordnet. Auch die jüngsten Anschuldigungen gegen Assad und der Vorwand für das militärische Eingreifen der USA scheinen sich nahtlos in die Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten einzureihen. Eigentlich sollte dies seit dem erstmals 2007 erschienenen US-Dokumentarfilm „War made easy – Wenn Amerikas Präsidenten lügen“ in aller Munde sein. Wenn doch die Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten bekannt sein müsste – zumindest beim WDR und ZDF – warum werden dann die jüngsten Kriegsaktivitäten eines US-Präsidenten in keiner Weise hinterfragt?

In der Nacht auf den 7. April 2017 feuerten US-Streitkräfte von Schiffen im Mittelmeer 59 Tomahawk-Raketen auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt südlich von Homs ab. Beim Angriff kamen laut offiziellen Angaben neun Menschen ums Leben. Andere Quellen sprechen von 14 Opfern des Angriffs, neun davon seien Zivilisten, darunter Kinder, die in der Nähe des Flughafens wohnten. Sechs Flugzeuge, eine Kantine, die Radarstation und weitere Nutzgebäude sollen zerstört worden sein. US-Präsident Trump hatte die Bombardierung nur wenige Tage nach einem „mutmaßlichen Giftgasangriff“, der sofort der Assad-Regierung angelastet wurde, angeordnet. Bilder von den Kindern in Todesstarre hätten ihn geprägt und seine Haltung zum Syrienkrieg verändert, sagte er. Jedoch stammten die Informationen und Bilder über den „mutmaßlichen Giftgasanschlag“ ausschließlich von einer einzigen, höchst fragwürdigen und nicht neutralen Quelle: nämlich von Rettungshelfern der Zivilschutzorganisation der „Weißhelme“. Einzelheiten finden Sie in den Sendungen: „Mutmaßlicher Giftgasangriff ruft Kriegstreiberpolitiker und -medien auf den Plan“ (www.kla.tv/10245) und „Syrien: Wahrscheinlicher False-Flag-Giftgasangriff – US-Regierung setzt auf Kriegseskalation“ (www.kla.tv/10258). In letzterer Sendung warf Klagemauer.TV folgende Frage auf: „Wie kann es sein, dass auf der Grundlage solch zweifelhafter und verbrecherischer Quellen, wie der der Weißhelme, militärische Aktionen gerechtfertigt werden und eine Eskalation des Syrienkriegs bis hin zu einem Weltkrieg in Kauf genommen wird? Auch die jüngsten Anschuldigungen gegen Assad und der Vorwand für das militärische Eingreifen der USA scheinen sich nahtlos in die Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten einzureihen.“ „Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten“? Haben Sie davon schon gehört? Eigentlich sollte es seit dem erstmals 2007 erschienenen US-Dokumentarfilm „War made easy – Wenn Amerikas Präsidenten lügen“ in aller Munde sein. Der Film beruht auf dem Buch „War made easy“ – zu Deutsch, „Krieg (führen) leicht gemacht“ des US-amerikanischen Journalisten und Kritiker der US-Kriegspolitik Norman Solomon. Im Jahr 2008 erschien eine deutsche Produktion des Westdeutschen Rundfunks (WDR) und im Jahr 2012 wurde diese auf „zdf.info“ ausgestrahlt. In einer Filmvorschau hieß es wörtlich:

„So unterschiedlich Amerikas Präsidenten in den vergangenen 50 Jahren auch waren, sie waren in einem alle gleich. Sie alle waren wahre Könner in der Kunst der Lüge, wenn sie das eigene Land zu einem Krieg verführen wollten. Und ihre Methoden glichen sich. Diese „Gehirnwäsche mit Tradition“ hat der amerikanische Wissenschaftler Norman Solomon erforscht, und die beiden Dokumentarfilmer Loretta Alper und Jeremy Earp haben dies in einem wunderbar eindrucksvollen Film erzählt.“

„War made easy – Wenn Amerikas Präsidenten lügen“ zeigt auf, wie Kriege von den US-Präsidenten regelrecht heraufbeschworen werden. https://youtu.be/J_souEi9gaE

Es ist immer derselbe Ablauf:

1. Ein aufstrebendes, geographisch und politisch bedeutendes Land wird zum „Zielland“ erklärt.

2. Durch gleichgeschaltete Medien und Politiker wird das Zielland als unberechenbare Gefahr für die Menschheit verunglimpft und verteufelt.

3. Nachdem die Weltbevölkerung auf einen Krieg mit dem Zielland eingestimmt und vorbereitet wurde, werden mit einer Lüge bzw. „Operation unter falscher Flagge“ ein Kriegseintritt oder sonstige Kriegsaktionen gerechtfertigt.

4. Irgendwann einmal erfährt die Öffentlichkeit doch, dass der Militärschlag auf einer Lüge basierte. Dann kommt zum ersten Mal auch in den Medien Kritik auf.

Doch dann sei es für die Tausenden von Toten bereits zu spät, so Norman Solomon. Nun muss sich die Frage gestellt werden:

Wenn doch die Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten bekannt sein müsste – zumindest beim WDR und ZDF – warum werden dann die jüngsten Kriegsaktivitäten eines US-Präsidenten in keiner Weise hinterfragt? Sind diese doch klar völkerrechtswidrig. Im Gegenteil, ließ das ZDF keine Zweifel offen: Die alleinige Verantwortung für diese Entwicklung trage Präsident Assad und der Angriff der USA sei nachvollziehbar. Dass der Angriff aber alles andere als nachvollziehbar ist, äußerten verschiedene Experten wie der deutsche Publizist und Syrienkenner Jürgen Todenhöfer. Der ehemalige Politiker und Jurist hält es für „total unseriös“ und „unverantwortlich“, wenn einige Politiker schon nach einigen Minuten ganz genau wissen, wessen Werk der „mutmaßliche Giftgasanschlag“ sei. Man könne keine Urteile innerhalb von Minuten treffen, sondern da müsse es eine Untersuchung geben, so Todenhöfer.

Wäre es nicht gerade die Aufgabe der öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten und der etablierten Leitmedien, in aller Schärfe auf die Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten hinzuweisen?

Das wäre doch ihre Aufgabe als vierte Gewalt im Staat. Zum Schluss ein Zitat von Norman Solomon, das bei aller gegenwärtiger und kommender Kriegspropaganda vor Augen behalten werden sollte:

„Wir haben die Verantwortung, hinter die Fassade zu blicken. Wenn wir die Tricks durchschauen, mit denen man versucht, das Schlachten schönzureden, dann hat der Wahnsinn des Militärs, wie Martin Luther King es nannte, keine Chance.

Wenn wir erkennen, wie viel Leid das Blutbad bedeutet, können wir den Lauf der Dinge ändern. Aber die Suche nach der Wahrheit ist nicht leicht und braucht unsere ganze Hingabe.“

von dd.

Veröffentlicht am Sonntag, den 9.April 2017

www.kla.tv/10275

US-Angriff auf Luftwaffenstützpunkt in Syrien

Genau vor 100 Jahren, am Am 6. April 1917 treten die Vereinigten Staaten offiziell in den Ersten Weltkrieg ein.

„Am 6. April 1917 erkärt US-Präsident Thomas Woodrow Wilson Mittelmächten, voran Deutschem Kaiserreich den Krieg, am 6. April .2017 eskaliert US-Präsident Donald Trump den Syrienkrieg. 

Zufall?“

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/zufall-2017-wie-1917-eskalieren-usa-krieg

 

Syrien: Wahrscheinlicher False-Flag-Giftgasangriff – US-Regierung setzt auf Kriegseskalation 07.04.2017

www.kla.tv/10258

Videotext:

> Nun ist es also soweit: In der Nacht auf den 7. April 2017 ließ der US-Präsident Donald Trump 59 Raketen auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt in der Region Homs feuern. Spiegel Online berichtete: „Anfang 2016 waren auch russische Helikopter dort stationiert. Unklar ist, ob sich zum Zeitpunkt der US-Angriffe dort noch russische Soldaten aufhielten“, berichtete Spiegel-Online. US-Präsident Trump hat den US-Luftangriff „als Akt der Verteidigung nationaler Sicherheitsinteressen der USA“ dargestellt. Er habe den Angriff selbst angeordnet, sagte Trump in der Nacht in Mar-a-Lago (Florida). Von dem ins Visier genommenen Flugplatz sei vor wenigen Tagen ein Angriff mit Giftgas ausgegangen, sagte Trump und rief „alle zivilisierten Nationen auf, sich den USA anzuschließen.“ Zeit Online berichtete, dass sich der US-Präsident nach der Veröffentlichung von Bildern des mutmaßlichen Giftgasangriffs ergriffen gezeigt hatte: die Fotos von den Kindern hätten ihn geprägt und seine Haltung zum Syrienkrieg verändert, sagte er.

Damit befinden sich die USA ohne Kriegserklärung im Krieg gegen Syrien und somit gegen seinen Verbündeten Russland.

Zuvor hat Russland die USA vor „negativen Konsequenzen“ bei einem militärischen Eingreifen in Syrien gewarnt.

Präsident Wladimir Putin warnte vor vorschnellen Schuldzuweisungen für den Giftgaseinsatz, an wessen Adresse auch immer. Das sei unannehmbar. Erst müsse es eine „sorgfältige und unvoreingenommene internationale Untersuchung“ geben.

Dies bestätigt der ehemalige deutsche Politiker, Publizist und Syrienkenner Jürgen Todenhöfer. Todenhöfer antwortete auf die Frage, ob der aktuelle Giftgasanschlag ein Werk der Assad-Regierung sei, wie folgt: „Ja, das wäre unverantwortlich, das zu urteilen. Wir versuchen seit Jahren herauszubekommen, welchen Anteil die Terroristin Beate Zschäpe an den NSU-Morden hat und wir wissen‘s nach Jahren noch nicht, und hier wissen nach einigen Minuten einige Politiker ganz genau wer diesen grauenvollen mörderischen Anschlag begangen hat. Ich halte das für total unseriös. Ich glaube, dass die Politiker, die jetzt sagen, das war eine ganz bestimmte Seite, dort runterfahren sollen und sich die Dinge ansehen sollten. Man kann keine Urteile innerhalb von Minuten treffen […]. Es ist ja bekannt, dass beide Seiten chemische Waffen eingesetzt haben, auch die Rebellen, und das halte ich für denkbar. Ich war mal eine kurze Zeit Richter, ich hätte mir nie angemaßt, innerhalb von Minuten derartige Urteile auszusprechen, sondern da muss es eine Untersuchung geben […].“ Scheinbar können es US-Präsidenten doch, innerhalb von Minuten derartige Urteile zu fällen, die zudem als Vorwand für militärische, klar völkerrechtswidrige Angriffe auf ein Land herhalten müssen. So waren es bereits im Irakkrieg 2003 gefälschte Giftgasvorwürfe der USA und im Ersten Golfkrieg 1990 die Brutkastenlüge, die zu einem sehr großen Völkermord im Irak führten. Auch im jüngsten Fall eines völkerrechtswidrigen Angriffs der USA, auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt, weist vieles darauf hin, dass dieser abermals auf Grund einer Lüge erfolgt ist. So stammen die Bilder und Informationen des „mutmaßlichen Giftgasanschlags“ ausschließlich von Rettungshelfern der „Zivilschutzorganisation“ der Weißhelme. Wie Klagemauer.TV in der Sendung „Mutmaßlicher Giftgasangriff ruft Kriegstreiberpolitiker und -medien auf den Plan“ berichtete, kann diese Organisation weder als neutral noch als glaubwürdig erachtet werden. Dies bestätigen auch zwei weitere Beispiele: https://www.youtube.com/watch?v=3z490vSPUP8 Zweites Beispiel: Im März 2017 berichtete die schwedische Ärztevereinigung Swedish Doctors for Human Rights (SWEDHR), dass die Weißhelme den angeblichen Giftgasangriff im syrischen Ort Sarmin vom März 2015 vorgetäuscht hatten. Sie analysierte Videos der Weißhelme, die Rettungsmaßnahmen nach einem angeblichen Giftgasangriff durch syrische Regierungstruppen zeigen sollen. Der Vorsitzende der Ärztevereinigung, Professor Marcello Ferrada de Noli, veröffentlichte am 8. März 2017 eine Analyse zu dem Fall. Die Ärzte ermittelten in ihrer Analyse Folgendes: – Das Video der Weißhelme sollte lebensrettende Maßnahmen nach einem Giftgasangriff mit Chlor im Ort Sarmin zeigen. Das Gezeigte entsprach in keinster Weise medizinisch korrekten Maßnahmen– Einem Jungen wurde die lange Nadel der Adrenalinspritze wiederholt in den Brustraum oder das Herz gestochen. Dabei wurde nicht einmal “abgedrückt”: Der Inhalt der Spritze wurde nicht injiziert, wie im Video selbst deutlich zu sehen ist. – Durch die Stiche mit der langen Nadel wurde der Junge endgültig getötet. Eine Ermordung dieses Jungen für das Video ist medizinisch und logisch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nachweisbar. – Alle gezeigten Kinderopfer wiesen keine Anzeichen einer Chlorgasvergiftung auf. – Die Ärztevereinigung ließ das Gesprochene in den Videos übersetzen. Dabei stellte sich heraus, dass arabischsprachige Regieanweisungen zur Positionierung der Opfer enthalten waren. – Die Videos wurden von den Weißhelmen produziert und über den Kanal der Weißhelme “Syrian Civil Defense in Idlib Province” hochgeladen. Soweit die vielen Ungereimtheiten eines vorgeblich syrischen Giftgasangriffes von 2015. Auch die präsentierten medizinischen Maßnahmen zu dem aktuellen Giftgasangriff in Chan Scheichun seien nach Angaben zahlreicher Beobachter völlig unplausibel. Die angeblichen Helfer und Ärzte sind erstaunlicherweise nicht von den Wirkungen des extrem gefährlichen Giftes Sarin betroffen, obwohl sie keinerlei angemessene Schutzkleidung tragen, wie auf den Bildern der Weißhelme ersichtlich ist. Zudem hat ein angeblich behandelnder Arzt, trotz einer nach eigenen Angaben vermeintlichen „unglaublichen Notsituation“ in dem behandelnden Krankenhaus, noch Zeit, zu twittern und Journalisten Live-Video-Interviews anzubieten. Wie kann es sein, dass auf der Grundlage solch zweifelhafter und verbrecherischer Quellen, wie der der Weißhelme, militärische Aktionen gerechtfertigt werden und eine Eskalation des Syrienkriegs bis hin zu einem Weltkrieg in Kauf genommen wird?

Auch die jüngsten Anschuldigungen gegen Assad und der Vorwand für das militärische Eingreifen der USA scheinen sich nahtlos in die Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten einzureihen.

Weitere Informationen finden Sie in der Sendung „Investigativer Journalismus – Seymour Hersh deckt Verbrechen der US-Regierung auf“. Demnach wäre es bei weitem nicht das erste Mal, wonach ein unter falscher Flagge geführter Giftgasangriff Assad angelastet und den Vorwand für ein direktes militärisches Eingreifen der US-Regierung und ihrer Verbündeten liefern sollte.<

von dd.

Quellen/Links: