Mutmaßlicher Chemiewaffenangriff in Syrien: > Medien im Faktencheck <

Am 8. April 2018 berichteten alle großen Medien über einen „mutmaßlichen Chemiewaffenangriff auf die syrische Rebellenhochburg Duma“. Da sich das Verhalten der großen selbsternannten „Qualitätsmedien“ beinahe nach jedem „mutmaßlichen Chemiewaffenangriff“ identisch wiederholt, bringt Kla.TV hierzu einen Faktencheck.

Inwieweit halten sie sich selber an ihre vielgepriesenen journalistischen Prinzipien wie Genauigkeit, Unparteilichkeit und Transparenz?

www.kla.tv/12263

 11.04.2018

Am 8. April 2018 berichteten alle großen Medien über einen „mutmaßlichen Chemiewaffenangriff auf die syrische Rebellenhochburg Duma“.

Duma gehört zur Region Ost-Ghouta nahe Damaskus und wird seit 2013 von der radikalislamistischen bewaffneten Gruppe „Dschaisch al-Islam“ kontrolliert. Nachdem im März alle regierungsfeindlichen Gruppen im Übrigen Ost-Ghouta aufgegeben hatten, verblieb einzig noch die „Dschaisch al-Islam“ in Duma. Auch sie stimmten jedoch erst kürzlich zu, mit ihren Familien in die nordsyrische Stadt Dscharābulus gebracht zu werden. Dennoch sollen die Kämpfe um die Stadt Duma am 6. April wieder aufgenommen und Luftangriffe geflogen worden sein.

Soweit zu den Hintergründen.

Wie aber berichten nun die großen selbsternannten „Qualitätsmedien“ über den neuesten „mutmaßlichen Chemiewaffenangriff“?

Inwieweit halten sie sich selber an ihre vielgepriesenen journalistischen Prinzipien wie Genauigkeit, Unparteilichkeit und Transparenz? (www.kla.tv/10490)

Hierzu nun ein kleiner Faktencheck zum neuesten Fall, da sich das Verhalten dieser Medien beinahe nach jedem „mutmaßlichen Chemiewaffenangriff“ identisch wiederholt:

1. Die allermeisten Medien lassen zunächst beide Seiten zu Wort kommen, um vordergründig unparteiisch zu erscheinen: Seite der Assadgegner: „Nach Angaben der syrischen Hilfsorganisation «Weißhelme» hatte ein Hubschrauber am Samstagabend eine Fassbombe mit Chemikalien über der Stadt Duma abgeworfen. Dabei seien mindestens 150 Menschen getötet und mehr als 1.000 verletzt worden, berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf die Rettungskräfte.“[1] Seite der Assadvertreter: „Ein Vertreter der syrischen Regierung wies die Vorwürfe als «Inszenierung» zurück. Die Regierungsarmee habe es bei ihrem Vorstoß in der Rebellenenklave Ost-Ghouta nicht nötig, irgendeine chemische Substanz einzusetzen, sagte er laut der staatlichen Nachrichtenagentur Sana.“[2] „Die Rebellen in der Stadt Duma stünden vor der Niederlage und verbreiteten Unwahrheiten.“[3] Bis hierher hätten die allermeisten Medien den ersten Faktencheck bestanden. Punkteabzüge gibt es für all diejenigen, die den russischen Standpunkt nicht erwähnt haben, der von einer „fabrizierten Anschuldigung“ spricht.[4] Punkteabzüge ebenso für alle, die bei ihren Anschuldigungen auch den Hinweis „Keine Bestätigung von unabhängiger Seite“ unerwähnt ließen.

2. Fehlende Transparenz über die Quelle der Anschuldigung: Die Anschuldigung stammt von den sogenannten „Weißhelmen“. Irreführenderweise ist in den großen Medien von einer syrischen „Hilfsorganisation“ die Rede. Bei den „Weißhelmen“ handelt es sich jedoch nicht um eine syrische neutrale Organisation, sondern um eine vom Ausland finanzierte und ausschließlich Assadgegnern unterstützende propagandistische Gruppe.[5] Über deren Lügen und Bildfälschungen berichtete Kla.TV in mehreren Sendungen (www.kla.tv/10667, http://www.kla.tv/10739, http://www.kla.tv/11807. All die großen Medien wiesen jedoch nicht darauf hin und erhalten hierfür Punkteabzüge.

3. Fehlende Genauigkeit, Transparenz und Unparteilichkeit zu angeblichen Beweisen: Als angeblicher Beweis werden Bilder mit leidenden Kindern, die ausschließlich von den Weißhelmen stammen und in sozialen Netzwerken kursieren, von den großen Medien mehr oder weniger als Wahrheit präsentiert. Jedoch kein Wort davon, dass es sich um gefälschtes oder „selbstfabriziertes“ Bildmaterial handeln könnte, wie in der Vergangenheit schon öfters z.B. durch die schwedische Ärztevereinigung festgestellt wurde (www.kla.tv/11458, http://www.kla.tv/10258, http://www.kla.tv/9130).[3] Deshalb gibt es Punkteabzüge für alle großen Medien – außer für ein paar wenige wie Financial Times und The Guardian, die darauf hinwiesen, „dass die Echtheit der Bilder und Videos unabhängig nicht verifiziert werden könne“.[7]

4. Fehlende Unparteilichkeit (nicht nur) in den Überschriften: Ein Teil der Medien versuchte sich in den Berichten daran zu halten, dass es sich um einen „mutmaßlichen“ Chemiewaffenangriff handle. Dennoch gebrauchten Sie Überschriften, wie z.B. das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) am 8. April, die bei den Lesern einen anderen Eindruck erweckten, z.B. „Offensive der syrischen Armee – «Eine der schlimmsten chemischen Attacken»“ oder „Ganze Familien ausgelöscht“. [1] Andere Medien wie BILD.de sprechen schon gar nicht mehr von „mutmaßlich“ und verhetzen stattdessen Assad, obwohl es noch keine unabhängigen Untersuchungen gab und noch gar nichts erwiesen ist. Diese Medien erhalten einen doppelten Punkteabzug.[3] Ferner verstießen die meisten Medien gegen die Unparteilichkeit, indem sie behaupten, die syrische Regierung hätte bereits in der Vergangenheit ihr eigenes Volk mit Giftgas vergiftet.[8 u. 9 ]Dies ist bis heute nicht nachgewiesen und wird zudem von verschiedenen Seiten dementiert. (www.kla.tv/10351, http://www.kla.tv/10739).

Soweit nur diese vier Kriterien, um die selbsternannten Qualitätsmedien auf Genauigkeit, Transparenz und Unparteilichkeit zu prüfen – oder besser gesagt vom Gegenteil zu überführen.

Es steht zu erwarten, dass auch in den nächsten Tagen von den großen Medien Stimmen von Kriegstreibern unkommentiert zitiert werden und die Bevölkerung so auf Krieg eingestimmt wird. Die Sprecherin des US-Außenministeriums hat bereits am 8. April das „Assad-Regime und seine Unterstützer“ und „letztlich“ Russland für den mutmaßlichen Chemiewaffenangriff verantwortlich gemacht. [10] Kaum Stunden nach dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff werden US-Schläge gegen Syrien nicht ausgeschlossen – und Russland hat bereits angekündigt, darauf zu reagieren und Assad zu unterstützen.[11]

Nun liegt es an den großen Medien, eine Eskalation zu verhindern, indem sie sich an ihre journalistischen Pflichten – Genauigkeit, Transparenz und Unparteilichkeit – erinnern und sich daran halten.

von dd.

Quellen/Links:

Advertisements

USA und Syrien

Erst schießen, dann fragen: Der Irrsinn um den vermeintlichen Chemiewaffeneinsatz in Syrien

https://youtu.be/x5odIMaYiWA

Text unter dem Video vom 11.April 2018

Eine Chemiebombe wird aus einem Helikopter im umkämpften Gebiet von Duma abgeworfen. Sie fordert Dutzende Opfer, darunter Frauen und viele Kinder. Die Täter: die syrische Regierung. So steht es jedenfalls in einem Statement der Weißhelme. Aber wie vertrauenswürdig ist die Quelle?

Auch ein UN-Sprecher bestätigt, dass eine unabhängige Untersuchung noch nicht stattgefunden hat. Trotzdem wird die syrische Regierung auf Schärfste verurteilt und es droht eine Eskalation mit Russland und dem Iran. Jasmin Kosubek kommentiert den Vorfall.<<

 

Exklusiv: Karin Leukefeld aus Syrien über möglicherweise bevorstehenden US-Angriff

RT-Korrespondentin Karin Leukefeld ist seit Jahren regelmäßig in Syrien vor Ort und liefert Berichte aus erster Hand. Im Telefoninterview erklärt sie die Faktenlage nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in der Stadt Duma in Ost-Ghuta. US-Präsident Donald Trump schließt einen Militärschlag nicht aus. Was das für die syrische Regierung und das syrische Volk bedeutet, erklärt Karin Leukefeld ebenso, wie die potentiellen Ziele für einen Angriff.

https://youtu.be/LH3vRY4r7cA

Was ist Wirklichkeit – was ist Fake?

Hier kann man in einem Video sehen, wie Kinder einen Giftgaseinsatz „spielen“. Schon so kleine KInder zeigen erstaunlichen schauspielerische Fähigkeiten.

Giftgas-Einsatz. Sehr authentisch und professionell

„Nach all den Propagandalügen die wir in den westlichen Medien präsentiert bekommen, ist „Skepsis“ jedenfalls das Mindeste, was man von denkenden Menschen erwarten können sollte. Daher schaut mal das Video an was alles machbar ist.“

das vollständige Video hier……

Quellen:

http://uncut-news.ch/2018/04/09/giftgas-einsatz-sehr-authentisch-und-professionell/

https://vimo.com/263818840

AfD-Delegation kehrt aus Syrien zurück: „Die Flüchtlinge können zurück in ihr Land“

Syrien kann als „sicheres Herkunftsland“ für Menschen eingestuft werden,

die in Deutschland Zuflucht suchen, erklärten AfD-Politiker am Montag auf einer Pressekonferenz in Berlin, nachdem sie von einer Reise nach Syrien zurückgekehrt waren. Die Geflüchteten könnten nicht nur in ein weithin sicheres Land zurückkehren, sondern würden dort auch dringend für den Wiederaufbau gebraucht, wie der Landtagsabgeordnete für NRW, Dr. Christian Blex, namens der Partei beteuerte.

https://youtu.be/3chhTcf_2Ts

AfD-Abgeordnete zurück von Syrien-Reise: „Freunde, es geht. Warum ist kein Botschafter dort?“

Syrien könne als sicheres Herkunftsland eingestuft werden, zu dieser Einschätzung kamen die sechs AfD-Politiker während ihrer Syrien-Reise. Jürgen Pohl sagt: „Freunde, es geht. Warum ist kein Botschafter dort? Warum arbeitet die Bundesregierung mit dem syrischen Staat nicht zusammen? Das Angebot der Zusammenarbeit steht. Deutschland hat bisher noch nicht gefragt.“

https://www.epochtimes.de/politik/welt/afd-abgeordnete-zurueck-von-syrien-reise-freunde-es-geht-warum-ist-kein-botschafter-dort-a2379011.html

 

AfD-Delegation kehrt aus Syrien zurück: „Die Flüchtlinge können zurück in ihr Land“

>(…) Er fügte hinzu: „Unser NATO-Verbündeter USA ist im Begriff, Syrien als sicheres Herkunftsland einzustufen. Unsere im Zuge der Syrien-Reise gewonnen Erfahrungen decken sich uneingeschränkt mit dieser Einschätzung.“(…)<<

https://deutsch.rt.com/kurzclips/66992-afd-delegation-kehrt-aus-syrien-zurueck/

Nachrichtensperre der Leitmedien über Giftgas-Dementi der USA

Der US-amerikanische Außenminister dementiert, dass ihm Beweise für Giftgaseinsätze der syrischen Armee vorliegen.

Die westlichen Leitmedien verschweigen diese Meldung. Ein Versehen oder wohl kalkulierte Taktik?

www.kla.tv/12031 02.03.2018

Bereits am 02. Februar 2018 hat US-Verteidigungsminister James Mattis in einer Pressekonferenz des Pentagon zugegeben, dass der US-Regierung keinerlei Beweise für die angeblichen Giftgaseinsätze der syrischen Regierung vorliegen.

Doch die deutschen Medien haben über dieses sensationelle Eingeständnis kein Wort verloren, sondern übten in einer Art Nachrichtensperre völliges Stillschweigen.

Doch warum?

Mattis‘ Aussagen vom 2. Februar 2018 stehen in scharfem Kontrast zum Tenor der westlichen Medienberichterstattung der letzten Jahre. Die westlichen Leitmedien zeichneten beharrlich ein verabscheuenswertes Schreckensbild des syrischen Präsidenten aufgrund angeblich bewiesener ständiger Giftgasattacken gegen die eigene Bevölkerung.

Und doch sind die Aussagen von Mattis auch heute noch auf der Website des US-Verteidigungsministeriums nachzulesen.

Auf deutsch übersetzt lautet eine aussagekräftige Passage der Niederschrift zur Pressekonferenz folgendermaßen: Journalist:&nbsp; „Also gibt es glaubwürdige Beweise vor Ort, sowohl für Sarin als auch für Chlorin?“ — Mattis::

„Nein, ich habe die Beweise nicht, nicht spezifisch. Ich habe keine Beweise.

Was ich sage, ist, dass andere — dass Gruppen am Boden, NGOs [= Nichtregierungsorganisationen], Kämpfer am Boden gesagt haben, dass Sarin benutzt wurde. Also suchen wir nach Beweisen.

Ich habe keine Beweise, glaubwürdige oder unglaubwürdige.

Solche Aussagen sind für genaue Beobachter des Syrienkrieges nichts Neues. Zahlreiche Falschmeldungen über Giftgas-Einsätze sind klar dokumentiert http://www.kla.tv/8921, http://www.kla.tv/10258, http://www.kla.tv/10351, http://www.kla.tv/10739 und http://www.kla.tv/10245. Für diejenigen aber, die sich allein auf die Berichterstattung der deutschen Massenmedien stützen, dürften diese Sachverhalte allerdings neu sein. Denn jahrelang wurde das genaue Gegenteil in Umlauf gebracht. Offenkundig soll der so geschürte Hass auf Syriens Präsidenten Assad als einem kaltblütigen, machtbesessenen Diktator in den Köpfen der Bevölkerung verankert werden. Und folglich werden anderslautende Aussagen wie die des US-Verteidigungsministers eisern unter Verschluss gehalten. Dieser Sachverhalt erinnert stark an die Nachrichtensperre, die es 2016 zu dem Widerruf bzgl. angeblich vor Stockholm gesichteter russischer U-Boote gab. Monatelang hatten westliche Politiker und Medien Alarm geschlagen wegen angeblicher „Russischer U-Boote vor Schweden!“ Das war, wie sich später heraus stellte, eine bewusst geschürte anti-russische Angstkampagne, um die Bevölkerung positiv auf die NATO-Stationierung in Schweden einzustimmen. Bereits in den achtziger Jahren, zur Zeit des Kalten Krieges, wurden ähnliche Propaganda-Taktiken in Schweden eingesetzt. Als die schwedische Regierung allerdings dann 2016 zugegeben hat, dass es keine russischen U-Boote vor Schweden gab, verstummte die anti-russische U-Boot-Propaganda sang- und klang-los. Über das schwedische Eingeständnis wurde von den Massenmedien einmütiges Stillschweigen verhängt. Als ein schwedischer Journalist in Deutschland während der Bundespressekonferenz zu dieser Angelegenheit Fragen stellte, weil statt eines russischen nunmehr – oh Schreck! – ein deutsches U-Boot vor Schweden gesichtet worden sein soll, gaben sich die Regierungssprecher nicht nur völlig ahnungslos; sie stellten den schwedischen Journalisten sogar quasi als lächerlich hin. Hier ein Auszug aus dem Dialog: FRAGE von Herrn ALLING vom staatlichen schwedischen Rundfunk: „Es wurde in schwedischen Medien heute enthüllt, dass ein deutsches U-Boot im April 2015 schwedische Gewässer außerhalb Stockholms verletzt hat. […]. Gab es ein deutsches U-Boot in der Ostsee, das 2015 in schwedischen Gewässern war? Was hat ein deutsches U-Boot in den Stockholmer Schären zu suchen?“ Herr DR. SCHÄFER vom deutschen Auswärtigen Amt: „Das weiß ich nicht. Haben die da Aale gesucht oder gefangen? Was macht man da? Herr Flosdorff?“ Herr FLOSDORFF vom deutschen Verteidigungsministerium: „Die Meldung ist mir nicht bekannt. Ich kann sie hier nicht verifizieren [= bestätigen]. Ich muss einfach nachfragen. Ich weiß es nicht. Die schwedischen Medien haben auf jeden Fall nicht im Verteidigungsministerium nachgefragt, um das zu verifizieren. Insofern weiß ich nicht, woher die Information stammt.“ Herrn ALLING vom staatlichen schwedischen Rundfunk: „Vom schwedischen Verteidigungsministerium.“ Aber selbst nach dieser tief blicken lassenden Pressekonferenz hat die deutsche Presse die Aufklärung der Bevölkerung zu der Angstkampagne „Russisches U-Boot vor Stockholm“ einhellig weiterhin unterschlagen. Offenkundig sollte die Angst vor den (in Anführungszeichen) „angriffslustigen Russen“ und die Akzeptanz für in Schweden stationierten (in Anführungszeichen) „Verteidigungstruppen der NATO“ in den Köpfen der Bevölkerung bleiben. Fazit: Ob nun die Nachrichtensperre der Leitmedien über das Giftgas-Dementi der USA oder über das U-Boot-Dementi der Schweden, um nur mal zwei von etlichen anderen zu erwähnen:

Damit entpuppen sich deutsche Leitmedien im Verbund mit Regierungskreisen als Propaganda-Instrument für machtstrategische Interessen anglo-amerikanischer Kreise.

von hm.

Quellen/Links:

Was ist in Syrien los ? und was wird berichtet?

Es ist schwierig sich darüber zu informieren, was wirklich in Syrien passiert. Anhand etlicher Beispiele zeigt KlagemauerTV auf,  welche Diskrepanzen es in den verschiedenen Berichterstattungen gibt.

www.kla.tv/11064

Syrien: Die „Ruchlosigkeit“ westlicher Medien

09.09.2017

Am 6. September 2017 machte die Syrien-Kommission des UN-Menschenrechtsrates in einem Bericht die syrische Luftwaffe für den Giftgasangriff vom 4. April in Chan Scheichun verantwortlich. Damals kamen mindestens 86 Menschen durch Giftgas ums Leben. „Giftgasangriff in Syrien geklärt“ oder „Syrische Luftwaffe hinter Giftgasattacke im April“ titelten westliche Medien am 6. September. Kaum einen Tag später doppelten sie nach: „Syrien produziert offenbar weiterhin C-Waffen“, hieß es in Schlagzeilen westlicher Medien. Und weiter: „Israelische Kampfflugzeuge bombardierten einen syrischen Militärstützpunkt, auf dem angeblich Chemiewaffen hergestellt werden.“ Die syrische Armee teilte lediglich mit, zwei Soldaten seien bei der Bombardierung […] getötet worden. Das israelische Militär wollte sich nicht zu den Berichten äußern. Dennoch folgerten westliche Medien, wie zum Beispiel der stellvertretende Chefredakteur bei Radio SRF, Fredy Gsteiger, es werde „nun immer deutlicher, mit welcher Ruchlosigkeit sich Assad im Amt hält.“ Moment mal, bitte!

Noch ohne einen einzigen Beleg in der Tasche zu haben, wird Assad abermals aufs übelste verunglimpft und „Ruchlosigkeit“ wird ihm unterstellt!?

Grund genug, um im Folgenden einen etwas näheren Blick auf die „Ruchlosigkeit“ westlicher Medien zu werfen:

1. Ruchlosigkeit: Medien verstoßen permanent gegen die „Unschuldsvermutung“ Wie schon beim Giftgasangriff vom 4. April in Chan Scheichun lassen westliche Medien auch beim jüngsten Zwischenfall – der Bombardierung einer angeblich syrischen Chemiefabrik – keinen Zweifel offen, wer der Schuldige ist: Präsident Baschar al-Assad. Und dies obwohl zugegebenermaßen „von unabhängigen Stellen dafür Belege fehlen“ und es in Art. 11 Abs. 1 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ der Vereinten Nationen von 1948 heißt:

„Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.“

2. Ruchlosigkeit: Das „Allgemeine Gewaltverbot“ wird von Medien faktisch ausgeblendet Da ist von einem Luftangriff israelischer Kampfflugzeuge in Syrien die Rede und kaum ein Journalist fragt sich, was die dort überhaupt zu suchen haben? So legt das „Allgemeine Gewaltverbot“ in Artikel 2 Nr. 4 der „Charta der Vereinten Nationen“ unmissverständlich fest, Zitat:

„Alle Mitglieder (der UN) unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete […] Anwendung von Gewalt.“ Israels Armee habe jedoch laut Gsteiger bislang rund hundert Luftangriffe gegen Ziele in Syrien geflogen. Auch die Kampfhandlungen auf syrischem Territorium der US-geführten „Anti-IS-Koalition“ verstoßen gemäß dem Schweizer Friedensforscher Dr. Daniele Ganser gegen die „Charta der Vereinten Nationen“. Diese sind nämlich – im Gegensatz zu den Kampfhandlungen Russlands und des Irans – ohne Zustimmung der syrischen Regierung erfolgt.

3. Ruchlosigkeit: Medien berufen sich auf höchst zweifelhafte Quellen Die jüngste Behauptung vom 7. September 2017 – Assads Regierung hätte auf dem bombardierten Militärstützpunkt Chemiewaffen hergestellt – stammt, wie könnte es anders sein, von der „Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ (kurz SOHR). Die SOHR wird von einem einzigen syrischstämmigen Mann von England aus unterhalten, einem bekennenden Aktivisten gegen die Regierung Assads. Dieser kann keinesfalls als neutral angesehen werden, wie es journalistischen Standards entsprechen würde. Mehrere Berichte der SOHR erwiesen sich im Nachhinein als Falschmeldung.

4. Ruchlosigkeit: Medien lassen stichhaltige Gegenstimmen kaum zu Wort kommen So wird der Bericht der Syrien-Kommission des UN-Menschenrechtsrates vom 6. September, dass die syrische Luftwaffe für den Giftgasangriff am 4. April verantwortlich sei, vorbehaltslos und ohne zu überprüfen übernommen. Unzählige Gegenstimmen, wie zum Beispiel die des Direktors für Rüstungskontrolle im Außenamt in Moskau, Michail Uljanow, werden schlicht ignoriert. Dieser sagte zum o.g. Bericht, dass die Autoren nicht vor Ort gewesen seien und sich lediglich auf die Aussagen von (den Rebellen nahestehenden) Augenzeugen berufen hätten. „Die Möglichkeit, dass der Vorfall möglicherweise inszeniert war, worauf viele Hinweise hindeuten, ignorieren die Autoren völlig“, sagte er der russischen Agentur Interfax. Auch andere Gegenstimmen, die aufzeigen, dass das Giftgas mit ziemlicher Sicherheit nicht von einem syrischen Flugzeug abgeworfen wurde, werden von westlichen Medien außer Betracht gelassen.

5. Ruchlosigkeit: Erfolge der syrischen Regierungstruppen sowie Assads Rückhalt in der Bevölkerung werden ausgeblendet oder verzerrt Obwohl es nicht mehr zu übersehen ist, dass immer größere Teile des syrischen Staatsgebiets wieder unter die Kontrolle der syrischen Führung unter Assad gelangt sind, wird dies von den Medien ganz ausgeblendet oder verzerrt. So beispielsweise der jüngste Durchbruch syrischer Truppen im umkämpften Deir Ezzor, der strategisch wichtigsten Stadt in Ost-Syrien am Rand eines der größten syrischen Ölfelder. Zeugt es nicht von äußerster Ruchlosigkeit, wenn jubelnde und befreite Menschen, die jahrelang vom IS gefangen gehalten und aus der Luft versorgt werden mussten, von den westlichen Medien schlicht ignoriert werden? Sehen Sie dazu im Anschluss ein am 7. September veröffentlichter Videoclip des internationalen Fernsehsenders RT. Auch Bilder, wie die nach dem Fussballspiel gegen den Iran, wo Tausende Syrer in Damaskus mit syrischen Flaggen ihre Nationalmannschaft feiern, werden in westlichen Medien aufs sorgfältigste vermieden. Mit dem späten Ausgleichstreffer zum 2:2 können die Syrer also weiter auf die erste WM-Teilnahme hoffen.

6. Ruchlosigkeit: Medien blenden den Wiederaufbau Syriens aus oder verzerren ihn 440.000 Menschen in Syrien sind seit Jahresanfang in ihre Heimatstädte zurückgekehrt, wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR bereits am 30. Juni 2017 berichtete. Eine Berichterstattung seitens öffentlich-rechtlicher Medien blieb jedoch aus. Auch wie sich die Führung in Damaskus nun verstärkt der Wiederherstellung der zerstörten Infrastruktur widmet. Straßen und Brücken müssen repariert, Wasser- und Stromleitungen instandgesetzt, sowie öffentliche Gebäude, wie Schulen und Krankenhäuser wieder funktionstüchtig gemacht werden. Als Auftakt für den Wiederaufbau fand Ende August 2017 die 59. Internationale Messe in der Hauptstadt Damaskus statt. Mit einem Besucherrekord von 2,2 Millionen Besuchern! Syrische Unternehmen konnten mit verschiedenen Staaten wie China, Russland, Weißrussland, dem Iran und Libanon Verträge für Produkte abschließen, die in Syrien für den Wiederaufbau gebraucht werden. Das Votum sei eindeutig gewesen: „Die Menschen wollen ihr Leben wieder aufbauen, besser als zuvor.“ Eines ist auffällig: immer dann, wenn die syrischen Regierungstruppen durchbrechende Erfolge verbuchen oder die syrische Bevölkerung sich nicht unterkriegen lässt, kommen – anstatt über diese erfreulichen Erfolge zu berichten – sogleich Chemiewaffen und Giftgaseinsätze ins Spiel.

Die Berichterstattung zum Syrienkrieg deckt schonungslos auf, mit welcher Ruchlosigkeit sich nicht Assad, sondern die westlichen Medien „im Amt halten“!

von dd.

Quellen/Links:

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/55652-syrien-massenrueckkehr-von-fluechtlingen-wiederaufbau-rueckt-in-den-fokus/
Ganser, Daniele. Illegale Kriege: Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien. Orell Füssli Verlag.

 

Urlaub in Syrien ??

Wir leben in verrückten Zeiten und man weiß wirklich nicht mehr, was man von dem halten soll, was man liest.

Ich denke in Syrien herrscht Krieg ?

ich denke, deswegen fliehen die Menschen nach Europa?

Und nun wirbt ein Reiseveranstalter für Urlaub in Syrien und macht Werbung mit den besten Hotels.

Also wenn das keine Fake News sind, dann bin ich wirklich “ im falschen Film“

Holiday Check :

Urlaub – Syrien

Über Syrien

Seit Zehntausenden von Jahren leben Menschen in Syrien, die das Land mit Geschichte und kulturellem Reichtum gefüllt haben. Vom Aufstieg und Fall zahlloser Zivilisationen zeugen Ruinen und sonstige Überreste aus der Antike, die Syrien zu einem einzigen, großen Museum machen.

So vielfältig wie die Geschichte ist auch die Landschaft. Erkunden Sie Wüsten oder Vulkanfelder, wandern Sie die Ufer des Euphrat entlang oder durch die malerischen Täler, die in zahlreichen Grüntönen erstrahlen.

https://www.holidaycheck.de/di/syrien/543bc154-866d-35f0-a937-0cc64abdcb87

Syrien und die USA

Das ist ein kurzes Video, in dem Zusammenhänge sehr verständlich dargestellt werden.

Wie die USA Ost-Syrien von Damaskus abspalten wollen > durch neue Grenzen

https://youtu.be/URboiJhWYhE

Syrien
Screenshot aus dem Video
Published on Jun 25, 2017

US-Präsident Donald Trump ist zum Hauptakteur im eskalierenden Stellvertreterkrieg um Syrien geworden.

Der Krieg um die strategisch wichtige syrische Wüste im Osten des Landes hat sich zum Kampf, um das Herz des Nahen Ostens entwickelt.

Das explizite geopolitische Ziel der USA ist die Föderalisierung Ost-Syriens. Das soll mit loyalen lokalen Milizen wie der PKK-nahen YPG-Miliz und der Freien Syrischen Armee umgesetzt werden. Der RT Deutsch-Nahostexperte Ali Özkök klärt über die Hintergründe auf

Ein Oskar für die „Weißhelme“

Die „Weißhelme“ werden in den Medien immer wieder als Helfer in Krisengebieten lobend erwähnt und ausgezeichnet. Doch es gibt zahlreiche Berichte über die angeblich neutrale, zivile Hilfstruppe, die genau das Gegenteil beweisen: Gestellte Filmszenen von „Rettungen“, Jubel über den Sieg der Al-Qaida usw. Wie glaubwürdig sind die offiziellen Medienberichte und wie ist die Hilfe der Weißhelme zu beurteilen?

15.06.2017

www.kla.tv/10666

 

Hollywood zeichnet zweifelhafte Zivilverteidigung „Weisshelme“ mit Oscar aus 

Am 26.2.2017 zeichnete Hollywood den Dokumentarfilm „The White Helmets“ mit einem Oscar aus. Dieser zeigt die angeblich neutrale Zivilverteidigung „White Helmets“ (Weißhelme), die den Opfern in Syrien hilft und stellt diese als Helden des Syrienkriegs dar.

Diametral zu diesem Dokumentarfilm gibt es Fotos und Videos aus Syrien mit Mitgliedern der Weißhelme, die den Tod ziviler Regierungsangestellter feiern; Weißhelme, die einen Sieg der al-Qaida bejubeln und die schwarze IS-Fahne schwingen.

Außerdem berichteten Augenzeugen des Kriegsgeschehens in Syrien, dass einige Filmszenen und Bilder, in denen Männer mit weißen Helmen Zivilisten retteten, gestellt waren.

Auch wurden die Weißhelme nur helfen, solange die Kamera der Reporter läuft und danach gleich wieder verschwinden.

Die Menschen in den Trümmern würden sie einfach dem Tod überlassen. Die britische Journalistin Vanessa Beeley meint dazu:

„Man sollte ihnen – und damit meinte sie die „White Helmets“ zu ihren schauspielerischen Fähigkeiten gratulieren und weniger der humanitären Taten wegen, die sie tun.“

Aus den genannten Gründen muss die Glaubwürdigkeit der Weißhelme zuerst einer genauen Überprüfung unterzogen werden, bevor man sie öffentlich ehrt und feiert.

Der US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain sagte einmal:

„Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann.“

von ns

Quellen/Links:

 

 

Wer kämpft in Syrien eigentlich gegen wen?

Westliche Geheimdienste finanzieren in Syrien Söldner-Truppen in Armeestärke

Wer kämpft in Syrien eigentlich gegen wen? Die Bandbreitereicht von: „Assad gegen sein eigenes Volk“, „gemäßigte“ Rebellen der Opposition gegen Assad, bis hin zum „unumgänglichen“ Einsatz von NATO-Einheiten gegen den IS. Welche Rolle spielen die zahlreichen Söldner-Truppen in diesem Konflikt? Das Magazin „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ bringt es auf den Punkt.

www.kla.tv/10361

Wer kämpft in Syrien eigentlich gegen wen? Die Bandbreite der Berichterstattung in den öffentlichen Medien reicht vom Vorwurf, Assad kämpfe gegen sein eigenes Volk, bzw. „gemäßigte“ Rebellen der Opposition gegen Assad, bis hin zum „unumgänglichen“ Einsatz von NATO-Einheiten in syrischem Gebiet, um den IS zu bekämpfen. Das Online-Nachrichten-Magazin DWN (Deutsche Wirtschafts Nachrichten) hat sich nun einmal die Mühe gemacht und Informationen zu in Syrien operierenden Söldner-Truppen aus größtenteils westlichen Nachrichtenquellen aufgelistet. Herausgekommen ist dabei, dass die einzelnen Söldner- Truppen überwiegend von hochrangigen Ex-Militärs der syrischen Armee angeführt und zumeist von westlichen Regierungen finanziert werden: (Siehe Tabelle im Video)

Insgesamt kämpfen also etwa 150.000 Mann gegen Assad und seine Verbündeten.

Zum Vergleich: Die Kampfverbände der Bundeswehr haben aktuell eine Stärke von 104.000 Mann. Die DWN bezeichnen diese Aufstellung als eine Liste der Schande, da westliche Geheimdienste bzw. Regierungen mit Steuergeldern einen Krieg in Syrien finanzieren.

Hier zeigt sich eine neue Dimension eines durch Söldner provozierten Krieges mit verdeckten Zielen, wie z.B. eine Erdöl-Pipeline durch das Land zu verlegen.

von fh./ms.

Quellen/Links:

Wer in Syrien wirklich kämpft: Die schwarze Liste der Schande des Westens

Die Deutsche Wirtschafts-Nachrichten berichteten:

„Der Westen beklagt mit großem Pathos den Fall von Aleppo. Was die EU und die Bundesregierung nicht sagen: In Aleppo wie in Syrien kämpfen vor allem Söldner-Trupps, die vom Westen und seinen Verbündeten finanziert werden. Ohne sie hätte es in Syrien keinen Krieg gegeben.“

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/18/wer-in-syrien-wirklich-kaempft-die-schwarze-liste-der-schande-des-westens/

 

“ Giftgasangriff in Idlib war inszeniert“

Russische UN-Experten legen OPCW Beweise vor: „Giftgasangriff in Idlib war inszeniert“

Russland hat der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) Beweise dafür vorgelegt, dass die angebliche Giftgasattacke in der syrischen Provinz Idlib Anfang April inszeniert wurde.

Angriff ohne Ermittlung

Die USA hatten als Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgasangriff in der Nacht auf den 7. April von Schiffen der US Navy im Mittelmeer aus 59 Tomahawk-Raketen auf den syrischen Militärflugplatz Schairat abgefeuert.

US-Präsident Donald Trump hatte den Militärschlag angeordnet, ohne irgendwelche Beweise vorzulegen oder auch nur eine Untersuchung durchzuführen, ob Damaskus tatsächlich Schuld an den Ereignissen in Idlib trägt.

Moskau bezeichnete den Angriff als einen Verstoß gegen das Völkerrecht. (…)

20.April 2017

https://deutsch.rt.com/international/49474-russische-experten-kritisieren-opcw-vorschl%C3%A4ge-unabh%C3%A4ngige-untersuchung-syrien-giftgasattacke/

 

Ehemalige Offiziere der US-Geheimdienste an Trump: „Es gab keinen Angriff mit chemischen Waffen“

Ungefähr zwei Dutzend ehemaliger Mitarbeiter von amerikanischen Geheimdiensten verfassen einen offenen Brief an Donald Trump. Darin bitten sie den Präsidenten eindringlich, seine Anschuldigung zu überdenken, die syrische Regierung Schuld sei verantwortlich für die Giftgasopfern in Idlib. Sie fordern Trump zudem auf, den gefährlichen Konfrontations-Kurs gegenüber Russland zu beenden.

Ausführlicher text siehe :

https://deutsch.rt.com/international/49078-ehemalige-offiziere-us-geheimdienste-trump/

 

Ex-CIA-Offizier Giraldi: Meine Quellen vor Ort bestätigen russische Darstellung des Idlib-Vorfalls

Die vorliegenden Geheimdienstinformationen bestätigen ziemlich genau die russische Darstellung. Also dass ein Munitionslager getroffen wurde, in dem die Rebellen – Rebellen die mit al-Kaida in Verbindung stehen – chemische Stoffe gelagert hatten. Der Angriff verursachte eine Explosion der Chemikalien, die dann zu den Verlusten führten. Allem Anschein nach ist die vorliegende Geheimdienstinformation zu dem Fall sehr klar“, so Giradi in einem Interview mit The Libertarian Institute. ( . . .)

 

https://deutsch.rt.com/international/49034-ex-cia-offizier-giraldi-russische-version-idlib-stimmt/

 

Wladimir Putin: Der Vorfall in Idlib war eine False-Flag-Operation, weitere werden vorbereitet

„Wir haben Berichte aus mehreren Quellen, dass False-Flag-Operationen wie diese – und ich kann es nichts anderes nennen – in anderen Regionen von Syrien vorbereitet werden, einschließlich der südlichen Vororte von Damaskus. Sie planen, dort Chemikalien zu benutzen und der syrischen Regierung einen Angriff vorzuwerfen,“

erklärte Putin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella.

https://deutsch.rt.com/newsticker/49041-wladimir-putin-vorfall-in-idlib/

 

Nach der mutmaßlichen Giftgas-Attacke in Idlib warnt der russische Präsident Wladimir Putin vor neuen Provokationen mit chemischen Substanzen in Syrien.

https://de.sputniknews.com/politik/20170411315288550-syrien-c-waffen-putin-warnung/

Dem russischen Generalstab liegen eigenen Angaben nach Informationen vor, denen zufolge Kämpfer verschiedene Giftstoffe in die Stadt Chan Scheichun, nach Ost-Ghuta, in die Gegend westlich von Aleppo und an den Militärflughafen Jirah liefern. Ziel sei es, neue Raketenschläge der USA auf die syrischen Regierungstruppen zu provozieren.

https://de.sputniknews.com/panorama/20170411315289019-syrien-kaempfer-giftstoffe-provokation/

G7 fordern Syrien – Lösung ohne Assad

Bei ihrer Besprechung im Italienischen Lucca haben die Mirglieder der G7 deutlich ausgedrückt, dass sie ein Syrien ohne den Präsidenten Assad wünschen.

G7-Treffen: Syrischer Giftgas-Vorfall vereint Westen wieder gegen Assad

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/49040-g-7-aussenminister-treffen-syrischer-giftgas-angriff/

 

Europäische G7-Länder hoffen auf klare US-Syrien-Strategie

http://de.reuters.com/article/usa-syrien-g-idDEKBN17C0KK

 

G7 fordern Abgang von Assad

http://www.n-tv.de/politik/USA-setzen-auf-friedliche-Loesung-article19789619.html

Gemeinsame Erklärung  der G7-Außenminister: Keine Zukunft für Syrien mit Assad

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/g7-aussenminister-sehen-kein-ende-vom-syrien-krieg-mit-assad-14967552.html

 

G7 fordern Syrien-Lösung ohne Assad

http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5199462/G7-fordern-SyrienLoesung-ohne-Assad

 

 

 

 

(Neben den USA, zählen die Staaten Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien, Japan und China zum  Kreis der sogenannten G7)

Wurden der Chemie- und US-Luftangriff von langer Hand im voraus geplant?

Für westliche Staatschefs wie Angela Merkel und François Hollandes hat die Schuld für die Eskalation des Syrienkrieges Präsident Assad allein zu verantworten, ohne irgendwelche Beweise dafür vorzulegen. Nun gibt es Hinweise darauf, dass der Chemie- und US-Luftangriff von langer Hand geplant worden ist. Da steigt der Verdacht hoch, dass nicht nur Politiker und Medien, sondern auch Vor-Ort-Darsteller, den Regieanweisungen globaler kriegstreiberischer Strippenzieher folgen: eine äußerst bedenkliche Situation für den Weltfrieden!

www.kla.tv/10285

 

Kriegsgefahr

Erlogener Kriegsgrund gegen Syrien: Chemie- und US-Luftangriff von langer Hand geplant? veröffentlicht am  10.04.2017

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad für die Eskalation des Syrienkonfliktes verantwortlich. Er trage „die alleinige Verantwortung für diese Entwicklung“, heißt es in einer am letzten Freitag in Berlin verbreiteten gemeinsamen Erklärung Merkels und des französischen Präsidenten François Hollandes.

Ins selbe Horn stoßen die G7-Außenminister bei ihrem aktuellen Treffen in Italien. Auch der türkische Justizminister Bekir Bozdag beeilte sich, den syrischen Präsidenten Assad für den mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen verantwortlich zu machen. Verwiesen wird dabei auf eine Autopsie durch die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Doch deren Sprecher Tarik Jasarevic erklärte gegenüber RT Deutsch, dass die Organisation gar nicht an der Autopsie beteiligt war. „Wir können die Ergebnisse der Autopsie nicht bestätigen“, erklärte Jasarevic gegenüber RT Deutsch. Auch die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) warnt aufgrund der nach wie vor unklaren Sachlage eindrücklich vor voreiligen Schlüssen. So glasklar, wie die westlichen Staatschefs die alleinige Schuld von Syriens Präsident Assad auf Anhieb als erwiesen ansehen, scheint es also gar nicht zu sein. Klagemauer.TV griff bereits in folgenden Sendungen massive Ungereimtheiten auf: „Mutmaßlicher Giftgasangriff“ ruft Kriegstreiberpolitiker und -medien auf den Plan Syrien: Wahrscheinlicher False-Flag-Giftgasangriff – US-Regierung setzt auf Kriegseskalation.

Der Journalist Zlatko Percinic ergänzt hierzu auf der investigativen Internetplattform anonymousnews einen weiteren äußerst wichtigen Hinweis: „So schnell wie der vermeintliche Giftgasangriff auf die Terroristenhochburg Khan Sheikhoun war selten ein Vorfall aufgeklärt. Al-Qaida-nahe Quellen wussten bereits Stunden vor der Attacke, dass es in der Gegend einen C-Waffen-Angriff geben würde. In sozialen Netzwerken kündigten „prowestliche Rebellen“ das Ereignis und die darauf folgende breit angelegte Medienkampagne des Westens sogar im Voraus an.“

All dies können Hinweise darauf sein, dass Politiker, Medien und Vor-Ort-Akteure den Regieanweisungen globaler, kriegstreiberischer Strippenzieher folgen. Dafür spricht auch folgender Hinweis:

„Zu den US-Luftangriffen auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt nahe Homs wies der Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, in einer Presse-Konferenz darauf hin,

dass der Luftschlag mit Marschflugkörpern lange vor den Ereignissen geplant worden sein müsse.

Zur Vorbereitung eines solchen Schlags sei ein großer Komplex an Maßnahmen zur Ermittlung, Planung, Vorbereitung der Luftwaffeneinsätze und das Versetzen der Raketen in den Zustand der Kampfbereitschaft nötig. Immerhin wurden 59 Raketen verschossen, die pro Stück 1,5 Mio. $, also insgesamt ca. 90 Mio. $ kosteten.

Für jeden Spezialisten sei es klar, so Konaschenkow, dass die Entscheidung, einen Luftschlag auf Syrien durchzuführen, in Washington lange vor den Ereignissen im Ort Khan Sheikhoun gefällt worden sein musste.

Diese seien demnach nur als formaler Vorwand vorgeschoben worden.“

Die Weltöffentlichkeit bleibt somit gut beraten, allen noch so vollmundig verkündigten und scheinbar erwiesenen Gründen für Kriegseintritte mit äußersten Bedenken zu begegnen.

von hm.

Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten geht ungehindert weiter

US-Präsident Trump hatte die Bombardierung auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt nur wenige Tage nach einem „mutmaßlichen Giftgasangriff“, der sofort der Assad-Regierung angelastet wurde, angeordnet. Auch die jüngsten Anschuldigungen gegen Assad und der Vorwand für das militärische Eingreifen der USA scheinen sich nahtlos in die Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten einzureihen. Eigentlich sollte dies seit dem erstmals 2007 erschienenen US-Dokumentarfilm „War made easy – Wenn Amerikas Präsidenten lügen“ in aller Munde sein. Wenn doch die Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten bekannt sein müsste – zumindest beim WDR und ZDF – warum werden dann die jüngsten Kriegsaktivitäten eines US-Präsidenten in keiner Weise hinterfragt?

In der Nacht auf den 7. April 2017 feuerten US-Streitkräfte von Schiffen im Mittelmeer 59 Tomahawk-Raketen auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt südlich von Homs ab. Beim Angriff kamen laut offiziellen Angaben neun Menschen ums Leben. Andere Quellen sprechen von 14 Opfern des Angriffs, neun davon seien Zivilisten, darunter Kinder, die in der Nähe des Flughafens wohnten. Sechs Flugzeuge, eine Kantine, die Radarstation und weitere Nutzgebäude sollen zerstört worden sein. US-Präsident Trump hatte die Bombardierung nur wenige Tage nach einem „mutmaßlichen Giftgasangriff“, der sofort der Assad-Regierung angelastet wurde, angeordnet. Bilder von den Kindern in Todesstarre hätten ihn geprägt und seine Haltung zum Syrienkrieg verändert, sagte er. Jedoch stammten die Informationen und Bilder über den „mutmaßlichen Giftgasanschlag“ ausschließlich von einer einzigen, höchst fragwürdigen und nicht neutralen Quelle: nämlich von Rettungshelfern der Zivilschutzorganisation der „Weißhelme“. Einzelheiten finden Sie in den Sendungen: „Mutmaßlicher Giftgasangriff ruft Kriegstreiberpolitiker und -medien auf den Plan“ (www.kla.tv/10245) und „Syrien: Wahrscheinlicher False-Flag-Giftgasangriff – US-Regierung setzt auf Kriegseskalation“ (www.kla.tv/10258). In letzterer Sendung warf Klagemauer.TV folgende Frage auf: „Wie kann es sein, dass auf der Grundlage solch zweifelhafter und verbrecherischer Quellen, wie der der Weißhelme, militärische Aktionen gerechtfertigt werden und eine Eskalation des Syrienkriegs bis hin zu einem Weltkrieg in Kauf genommen wird? Auch die jüngsten Anschuldigungen gegen Assad und der Vorwand für das militärische Eingreifen der USA scheinen sich nahtlos in die Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten einzureihen.“ „Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten“? Haben Sie davon schon gehört? Eigentlich sollte es seit dem erstmals 2007 erschienenen US-Dokumentarfilm „War made easy – Wenn Amerikas Präsidenten lügen“ in aller Munde sein. Der Film beruht auf dem Buch „War made easy“ – zu Deutsch, „Krieg (führen) leicht gemacht“ des US-amerikanischen Journalisten und Kritiker der US-Kriegspolitik Norman Solomon. Im Jahr 2008 erschien eine deutsche Produktion des Westdeutschen Rundfunks (WDR) und im Jahr 2012 wurde diese auf „zdf.info“ ausgestrahlt. In einer Filmvorschau hieß es wörtlich:

„So unterschiedlich Amerikas Präsidenten in den vergangenen 50 Jahren auch waren, sie waren in einem alle gleich. Sie alle waren wahre Könner in der Kunst der Lüge, wenn sie das eigene Land zu einem Krieg verführen wollten. Und ihre Methoden glichen sich. Diese „Gehirnwäsche mit Tradition“ hat der amerikanische Wissenschaftler Norman Solomon erforscht, und die beiden Dokumentarfilmer Loretta Alper und Jeremy Earp haben dies in einem wunderbar eindrucksvollen Film erzählt.“

„War made easy – Wenn Amerikas Präsidenten lügen“ zeigt auf, wie Kriege von den US-Präsidenten regelrecht heraufbeschworen werden. https://youtu.be/J_souEi9gaE

Es ist immer derselbe Ablauf:

1. Ein aufstrebendes, geographisch und politisch bedeutendes Land wird zum „Zielland“ erklärt.

2. Durch gleichgeschaltete Medien und Politiker wird das Zielland als unberechenbare Gefahr für die Menschheit verunglimpft und verteufelt.

3. Nachdem die Weltbevölkerung auf einen Krieg mit dem Zielland eingestimmt und vorbereitet wurde, werden mit einer Lüge bzw. „Operation unter falscher Flagge“ ein Kriegseintritt oder sonstige Kriegsaktionen gerechtfertigt.

4. Irgendwann einmal erfährt die Öffentlichkeit doch, dass der Militärschlag auf einer Lüge basierte. Dann kommt zum ersten Mal auch in den Medien Kritik auf.

Doch dann sei es für die Tausenden von Toten bereits zu spät, so Norman Solomon. Nun muss sich die Frage gestellt werden:

Wenn doch die Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten bekannt sein müsste – zumindest beim WDR und ZDF – warum werden dann die jüngsten Kriegsaktivitäten eines US-Präsidenten in keiner Weise hinterfragt? Sind diese doch klar völkerrechtswidrig. Im Gegenteil, ließ das ZDF keine Zweifel offen: Die alleinige Verantwortung für diese Entwicklung trage Präsident Assad und der Angriff der USA sei nachvollziehbar. Dass der Angriff aber alles andere als nachvollziehbar ist, äußerten verschiedene Experten wie der deutsche Publizist und Syrienkenner Jürgen Todenhöfer. Der ehemalige Politiker und Jurist hält es für „total unseriös“ und „unverantwortlich“, wenn einige Politiker schon nach einigen Minuten ganz genau wissen, wessen Werk der „mutmaßliche Giftgasanschlag“ sei. Man könne keine Urteile innerhalb von Minuten treffen, sondern da müsse es eine Untersuchung geben, so Todenhöfer.

Wäre es nicht gerade die Aufgabe der öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten und der etablierten Leitmedien, in aller Schärfe auf die Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten hinzuweisen?

Das wäre doch ihre Aufgabe als vierte Gewalt im Staat. Zum Schluss ein Zitat von Norman Solomon, das bei aller gegenwärtiger und kommender Kriegspropaganda vor Augen behalten werden sollte:

„Wir haben die Verantwortung, hinter die Fassade zu blicken. Wenn wir die Tricks durchschauen, mit denen man versucht, das Schlachten schönzureden, dann hat der Wahnsinn des Militärs, wie Martin Luther King es nannte, keine Chance.

Wenn wir erkennen, wie viel Leid das Blutbad bedeutet, können wir den Lauf der Dinge ändern. Aber die Suche nach der Wahrheit ist nicht leicht und braucht unsere ganze Hingabe.“

von dd.

Veröffentlicht am Sonntag, den 9.April 2017

www.kla.tv/10275

US-Angriff auf Luftwaffenstützpunkt in Syrien

Genau vor 100 Jahren, am Am 6. April 1917 treten die Vereinigten Staaten offiziell in den Ersten Weltkrieg ein.

„Am 6. April 1917 erkärt US-Präsident Thomas Woodrow Wilson Mittelmächten, voran Deutschem Kaiserreich den Krieg, am 6. April .2017 eskaliert US-Präsident Donald Trump den Syrienkrieg. 

Zufall?“

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/zufall-2017-wie-1917-eskalieren-usa-krieg

 

Syrien: Wahrscheinlicher False-Flag-Giftgasangriff – US-Regierung setzt auf Kriegseskalation 07.04.2017

www.kla.tv/10258

Videotext:

> Nun ist es also soweit: In der Nacht auf den 7. April 2017 ließ der US-Präsident Donald Trump 59 Raketen auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt in der Region Homs feuern. Spiegel Online berichtete: „Anfang 2016 waren auch russische Helikopter dort stationiert. Unklar ist, ob sich zum Zeitpunkt der US-Angriffe dort noch russische Soldaten aufhielten“, berichtete Spiegel-Online. US-Präsident Trump hat den US-Luftangriff „als Akt der Verteidigung nationaler Sicherheitsinteressen der USA“ dargestellt. Er habe den Angriff selbst angeordnet, sagte Trump in der Nacht in Mar-a-Lago (Florida). Von dem ins Visier genommenen Flugplatz sei vor wenigen Tagen ein Angriff mit Giftgas ausgegangen, sagte Trump und rief „alle zivilisierten Nationen auf, sich den USA anzuschließen.“ Zeit Online berichtete, dass sich der US-Präsident nach der Veröffentlichung von Bildern des mutmaßlichen Giftgasangriffs ergriffen gezeigt hatte: die Fotos von den Kindern hätten ihn geprägt und seine Haltung zum Syrienkrieg verändert, sagte er.

Damit befinden sich die USA ohne Kriegserklärung im Krieg gegen Syrien und somit gegen seinen Verbündeten Russland.

Zuvor hat Russland die USA vor „negativen Konsequenzen“ bei einem militärischen Eingreifen in Syrien gewarnt.

Präsident Wladimir Putin warnte vor vorschnellen Schuldzuweisungen für den Giftgaseinsatz, an wessen Adresse auch immer. Das sei unannehmbar. Erst müsse es eine „sorgfältige und unvoreingenommene internationale Untersuchung“ geben.

Dies bestätigt der ehemalige deutsche Politiker, Publizist und Syrienkenner Jürgen Todenhöfer. Todenhöfer antwortete auf die Frage, ob der aktuelle Giftgasanschlag ein Werk der Assad-Regierung sei, wie folgt: „Ja, das wäre unverantwortlich, das zu urteilen. Wir versuchen seit Jahren herauszubekommen, welchen Anteil die Terroristin Beate Zschäpe an den NSU-Morden hat und wir wissen‘s nach Jahren noch nicht, und hier wissen nach einigen Minuten einige Politiker ganz genau wer diesen grauenvollen mörderischen Anschlag begangen hat. Ich halte das für total unseriös. Ich glaube, dass die Politiker, die jetzt sagen, das war eine ganz bestimmte Seite, dort runterfahren sollen und sich die Dinge ansehen sollten. Man kann keine Urteile innerhalb von Minuten treffen […]. Es ist ja bekannt, dass beide Seiten chemische Waffen eingesetzt haben, auch die Rebellen, und das halte ich für denkbar. Ich war mal eine kurze Zeit Richter, ich hätte mir nie angemaßt, innerhalb von Minuten derartige Urteile auszusprechen, sondern da muss es eine Untersuchung geben […].“ Scheinbar können es US-Präsidenten doch, innerhalb von Minuten derartige Urteile zu fällen, die zudem als Vorwand für militärische, klar völkerrechtswidrige Angriffe auf ein Land herhalten müssen. So waren es bereits im Irakkrieg 2003 gefälschte Giftgasvorwürfe der USA und im Ersten Golfkrieg 1990 die Brutkastenlüge, die zu einem sehr großen Völkermord im Irak führten. Auch im jüngsten Fall eines völkerrechtswidrigen Angriffs der USA, auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt, weist vieles darauf hin, dass dieser abermals auf Grund einer Lüge erfolgt ist. So stammen die Bilder und Informationen des „mutmaßlichen Giftgasanschlags“ ausschließlich von Rettungshelfern der „Zivilschutzorganisation“ der Weißhelme. Wie Klagemauer.TV in der Sendung „Mutmaßlicher Giftgasangriff ruft Kriegstreiberpolitiker und -medien auf den Plan“ berichtete, kann diese Organisation weder als neutral noch als glaubwürdig erachtet werden. Dies bestätigen auch zwei weitere Beispiele: https://www.youtube.com/watch?v=3z490vSPUP8 Zweites Beispiel: Im März 2017 berichtete die schwedische Ärztevereinigung Swedish Doctors for Human Rights (SWEDHR), dass die Weißhelme den angeblichen Giftgasangriff im syrischen Ort Sarmin vom März 2015 vorgetäuscht hatten. Sie analysierte Videos der Weißhelme, die Rettungsmaßnahmen nach einem angeblichen Giftgasangriff durch syrische Regierungstruppen zeigen sollen. Der Vorsitzende der Ärztevereinigung, Professor Marcello Ferrada de Noli, veröffentlichte am 8. März 2017 eine Analyse zu dem Fall. Die Ärzte ermittelten in ihrer Analyse Folgendes: – Das Video der Weißhelme sollte lebensrettende Maßnahmen nach einem Giftgasangriff mit Chlor im Ort Sarmin zeigen. Das Gezeigte entsprach in keinster Weise medizinisch korrekten Maßnahmen– Einem Jungen wurde die lange Nadel der Adrenalinspritze wiederholt in den Brustraum oder das Herz gestochen. Dabei wurde nicht einmal “abgedrückt”: Der Inhalt der Spritze wurde nicht injiziert, wie im Video selbst deutlich zu sehen ist. – Durch die Stiche mit der langen Nadel wurde der Junge endgültig getötet. Eine Ermordung dieses Jungen für das Video ist medizinisch und logisch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nachweisbar. – Alle gezeigten Kinderopfer wiesen keine Anzeichen einer Chlorgasvergiftung auf. – Die Ärztevereinigung ließ das Gesprochene in den Videos übersetzen. Dabei stellte sich heraus, dass arabischsprachige Regieanweisungen zur Positionierung der Opfer enthalten waren. – Die Videos wurden von den Weißhelmen produziert und über den Kanal der Weißhelme “Syrian Civil Defense in Idlib Province” hochgeladen. Soweit die vielen Ungereimtheiten eines vorgeblich syrischen Giftgasangriffes von 2015. Auch die präsentierten medizinischen Maßnahmen zu dem aktuellen Giftgasangriff in Chan Scheichun seien nach Angaben zahlreicher Beobachter völlig unplausibel. Die angeblichen Helfer und Ärzte sind erstaunlicherweise nicht von den Wirkungen des extrem gefährlichen Giftes Sarin betroffen, obwohl sie keinerlei angemessene Schutzkleidung tragen, wie auf den Bildern der Weißhelme ersichtlich ist. Zudem hat ein angeblich behandelnder Arzt, trotz einer nach eigenen Angaben vermeintlichen „unglaublichen Notsituation“ in dem behandelnden Krankenhaus, noch Zeit, zu twittern und Journalisten Live-Video-Interviews anzubieten. Wie kann es sein, dass auf der Grundlage solch zweifelhafter und verbrecherischer Quellen, wie der der Weißhelme, militärische Aktionen gerechtfertigt werden und eine Eskalation des Syrienkriegs bis hin zu einem Weltkrieg in Kauf genommen wird?

Auch die jüngsten Anschuldigungen gegen Assad und der Vorwand für das militärische Eingreifen der USA scheinen sich nahtlos in die Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten einzureihen.

Weitere Informationen finden Sie in der Sendung „Investigativer Journalismus – Seymour Hersh deckt Verbrechen der US-Regierung auf“. Demnach wäre es bei weitem nicht das erste Mal, wonach ein unter falscher Flagge geführter Giftgasangriff Assad angelastet und den Vorwand für ein direktes militärisches Eingreifen der US-Regierung und ihrer Verbündeten liefern sollte.<

von dd.

Quellen/Links:

„Mutmaßlicher Giftgasangriff“ in Syrien

Lügen

 

„Mutmaßlicher Giftgasangriff“ ruft Kriegstreiberpolitiker und -medien auf den Plan 05.04.2017

www.kla.tv/10245

 

„Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer.“ Zu dieser Erkenntnis kam der griechische Dichter Aischylos bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. Allerdings lehren leidvolle Erfahrungen in den Kriegen des 19., 20. und jetzt auch des 21. Jahrhunderts, dass die Weisheit des Aischylos einer Erweiterung bedarf: Die Wahrheit stirbt nicht erst „im Krieg“, sondern schon in der Entstehungsphase einer gewaltsamen Auseinandersetzung.

Durch Lügen und Täuschungen werden die Völker psychologisch gelenkt und kriegswillig gemacht, und durch Lügen wird schlussendlich ein Kriegseintritt vordergründig gerechtfertigt und heraufbeschwört.

Im Ersten Irakkrieg im Jahr 1990 war es die sogenannte Brutkastenlüge,

im Zweiten Irakkrieg 2003 die Lüge, Saddam Hussein würde Massenvernichtungswaffen besitzen und

im Libyenkrieg 2011 die Lüge, dass man das libysche Volk vor seinem Machthaber Muammar al-Gaddafi beschützen müsse (siehe: http://www.kla.tv/7046).

Seit gestern macht nun in den westlichen Massenmedien eine neue Behauptung die Runde, die Potential hat, einen erneuten Kriegseintritt der westlichen Streitkräfte heraufzubeschwören bzw. den Krieg in Syrien zu erweitern – was gemäß Militärexperten leicht zu einem Weltkrieg ausarten könnte. Die neuste Behauptung eines „mutmaßlichen Giftgasangriffs“ in Syrien – es sollen mindestens 58 Menschen, darunter Kinder, ums Leben gekommen sein – wird von den westlichen Politikern und Medien zweifelsfrei der Assad-Regierung angelastet: EU, Paris, London und USA prangern Assad an, hieß es zum Beispiel beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Doch erinnern die neusten Behauptungen stark an die Brutkastenlüge aus dem Jahr 1990. Damals sagte ein 15-jähriges Mädchen unter Tränen vor laufenden Kameras aus, dass sie in einem kuwaitischen Krankenhaus gesehen habe, wie irakische Soldaten Säuglinge aus Brutkästen gerissen und auf dem Boden hätten sterben lassen. Das Mädchen aber flog als eine kuwaitische Diplomatentochter auf, die von einer amerikanischen PR-Agentur engagiert wurde und für diese Brutkastenlüge sehr viel Geld kassierte. Sie arbeitete nie in diesem Krankenhaus. Die Geschehnisse waren erstunken und erlogen. Diese inszenierte Leidensgeschichte von kleinen Kindern führte zu nichts weniger als zu einem sehr großen Völkermord im Irak (siehe: http://www.kla.tv/8134). In der Sendung „Kriegsstrategie: Leidende Kinder“ berichtete Klagemauer.TV, wie auf diese Weise Emotionen geweckt und ganze Völker zur Kriegsbereitschaft stimuliert werden (siehe: http://www.kla.tv/9130). Auch im jüngsten Fall kursieren Bilder mit Kinderleichen in Todesstarre, mutmaßlich „erstickt von Giftgas“. Julian Reichelt, Vorsitzender der „BILD“-Chefredaktionen, kommentierte, dass „nie wieder tatenlos zugesehen werden dürfe, „wenn Kinder vergast werden“, was in Syrien in den vergangenen Stunden geschehen sei. Ins selbe Horn blies SRF und titelte am 5. April: „Die zivilisierte Welt darf diesen Vorfall nicht ignorieren“. In Anbetracht solch klarer, kriegstreiberischer Sprache, muss dringendst die Frage gestellt werden, woher diesmal die Informationen über den „mutmaßlichen Giftgasangriff“ stammen und ob es sich hierbei nicht wiederum um eine Lüge handeln könnte. Die westlichen Leitmedien berufen sich, wie könnte es anders sein, auf die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“, Aktivisten, deren „Angaben sich nicht unabhängig überprüfen ließen“, und auf Rettungshelfer der „Zivilschutzorganisation“ Weißhelme. Gemäß Syrienkennern, wie der kanadischen Journalistin Eva Bartlett, können alle drei nicht als glaubwürdig erachtet werden. Stammte die Brutkastenlüge im Jahr 1990 von einer 15-jährigen Diplomatentochter, so stammen die Bilder und Informationen des „mutmaßlichen Giftgasanschlags“ ausschließlich von Rettungshelfern der Organisation Weißhelme: Auf fast allen Bildern, die von den westlichen Leitmedien veröffentlicht wurden, sind Rettungshelfer der Weißhelme anhand ihrer Abzeichen klar erkenntlich, meistens mit leidenden Kindern oder einem Kind auf den Armen. Jedoch können die Weißhelme nicht als glaubwürdig erachtet werden, wurden sie auch schon mehrfach dabei „ertappt“, wie gefälschte Bilder mit Kindern oder „gespielte“ Rettungsvideos der Weißhelme im Netz verbreitet wurde. Einzelheiten finden Sie in eingeblendeten Sendungen: http://www.kla.tv/9878, http://www.kla.tv/9457. Die vor Ort berichtende britische freie Journalistin Vanessa Beeley entlarvte die „humanitäre“ Organisation als Unterstützergruppe der Terroristen.

Ziel der Weißhelme sei es, eine Anti-Assad-Propaganda zu produzieren (siehe: http://www.kla.tv/9696 ).

So müssen auch die neusten Beschuldigungen gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad als brandgefährliche Kriegspropaganda betrachtet und sorgfältig auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden.

Was jedoch nicht mehr geschehen darf: dass kriegstreiberischer „Redekunst“ der westlichen Medien und Politiker Glauben geschenkt wird, die sich unglaubwürdiger Quellen bemächtigen und „leidende Kinder“ instrumentalisieren.

von dd.

Quellen/Links:

Assad: Wir wollen, dass die Flüchtlinge nach Syrien zurückkommen

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/07/10/assad-wir-wollen-dass-die-fluechtlinge-nach-syrien-zurueckkommen/