Die USA schulden der Welt fast dreimal mehr Gold, als es auf der Welt gibt

Woher kommt die enorme Überschuldung der Weltmacht USA? Welche Rolle spielt dabei der Petro-Dollar? Und warum führt diese Krise zur Gefahr eines großen Krieges? Experten wie Egon von Greyerz und Ernst Wolff bringen es auf den Punkt.

www.kla.tv/10222 

30.03.2017

Egon von Greyerz: 

„Die USA stehen mehr oder weniger vor einem Bürgerkrieg“,

meint der Wirtschaftsexperte und Buchautor Ernst Wolff. Ursache dafür ist aus seiner Sicht die große soziale Ungleichheit in den USA sowie die riesige Schuldenbelastung des Landes. Wir berichteten darüber in unserer Sendung vom Sonntag „USA: Was kommt zuerst, ein Crash oder ein Krieg?“ Egon von Greyerz , Finanzexperte und Gründer der Matterhorn Asset Management AG und von GoldSwitzerland, ansässig in Zürich, beschreibt in seinem Artikel vom 27.03.2017, wie sehr die USA verschuldet sind und wie es dazu kam: „Während Marktbeobachter sich Sorgen darüber machen, was die (US-Notenbank) FED als Nächstes tun […] wird, sieht niemand, dass die Vereinigten Staaten sich auf dem Weg in den totalen Ruin befinden, weil sie seit über einem halben Jahrhundert Defizite eingefahren haben und seit über 40 Jahren ein Handelsdefizit aufweisen. […] Es ist beispielsweise definitiv kein Beleg einer starken Wirtschaft, dass die Amerikaner eine enorme Zahl neuer Autos kaufen […], insbesondere, da sie dies mit subventionierten Schulden tun, […] die niemals zurückgezahlt werden. Dasselbe gilt für […] die fallenden Einkommen, 23 % wahre Arbeitslosigkeit und das fallende Real-BIP (das meint das reale Bruttoinlandprodukt, das die Summe aller erbrachten Güter und Dienstleistungen darstellt.)

Es gibt nur einen Grund, warum die USA über 50 Jahre lang über ihren Verhältnissen leben konnten und der ist, dass der Dollar die Welt-Reservewährung ist.

Wie aber kann die Welt einer Reservewährung vertrauen, welche auf unbegrenzter Schuldenkreation und Geldschöpfung beruht? […]

Der einzige Grund, warum es den Dollar noch gibt ist, dass er als Handelswährung, insbesondere für Öl, benutzt wird. Anfang der 1970er Jahre haben die USA eine Vereinbarung mit Saudi Arabien getroffen, welches zu der Zeit mit großem Abstand der größte Ölproduzent der Welt war. Gegen US-Waffen und Sicherheit würde Saudi Arabien sein Öl in US-Dollars verkaufen, was bedeutete, dass die ganze Welt in Dollars handeln würde.

Dies war der Beginn des Petro-Dollar. […] Bis 1970 hatten die USA einen gesunden jährlichen Handelsüberschuss. Dann, durch eine sich abschwächende Wirtschaft und ausufernde Kosten für den Vietnamkrieg, begann der Dollar zu fallen. Der französische Präsident de Gaulle hatte die wirtschaftlichen Probleme der USA erkannt und folglich gefordert, dass die Schulden der USA in Gold bezahlt werden. Die Golddeckung des US-Dollars bedeutete, dass jeder souveräne Staat die Zahlung in Gold fordern konnte, aber (US-Präsident) Nixon erkannte, dass sich das US-Gold schnell auflösen würde und er kündigte das Bretton Woods-System (Golddeckungssystem) auf, welches seit 1944 galt. Folglich würden die USA ihre Staatsschulden nicht mehr in Gold bezahlen, sondern in an Wert verlierenden Dollars. Seit diesem unheilvollen Tag im August 1971 befinden sich die Vereinigten Staaten in einem Zustand fortgesetzten Verfalls.

Die Schulden eskalierten und die Währung kollabierte, einhergehend mit einem Lebensstandard, welcher sich nicht länger auf Produktivität gründete, sondern auf Kredit. […]

Zwischen 1999 und 2017 lag das kumulierte Handelsdefizit bei $ 12 Billionen. Nur wenige verstehen, was $ 12 Billionen tatsächlich bedeuten. […] Die $ 12 Billionen Handelsdefizit zwischen 1999 und heute sind viel leichter zu verstehen, wenn man sie in Gold misst […].

Alles jemals in der Geschichte gewonnene Gold wird auf 170.000 Tonnen geschätzt. Wenn die USA ihre frivolen Ausgaben und Käufe beim Rest der Welt also mit Gold auszugleichen hätte, dann würden sie dafür das 2,7-fache allen jemals gewonnenen Goldes benötigen.

Stattdessen hat die US-Regierung jedoch eine viel bequemere Methode gefunden. Sie druckt wertlose Stücke Papier in Form von Dollar-Noten […] Die Konsequenzen werden sein, dass jeder, der Dollars […] hält, am Ende mit nichts in der Hand dastehen wird […]

Dies ist ein absolut garantiertes Ergebnis des derzeitigen sogenannten “Geldsystems“. Regierungen, Zentralbanken und Banker haben durch ihre Handlungen der letzten 100 Jahre die Weltwirtschaft zerstört. Die Massen sind sich dessen in keiner Form bewusst. […]“ Soweit der Finanzexperte Egon von Greyerz. Konrad Hausener von der Internetplattform „The Intelligence“ führt den Gedanken so weiter:

„Die Weltlage ist angespannt. „Crash oder Krieg“ – was wird die (nahe) Zukunft bescheren?

Führte der Zweite Weltkrieg, zumindest vom Standpunkt der USA aus betrachtet, nicht aus einer ähnlichen Krise heraus? Sind Sparmaßnahmen nicht rasch vergessen, wenn ein Krieg zum Aufrüsten zwingt? Folgt der Zerstörung nicht immer ein Wiederaufbau – also eine Belebung der Wirtschaft?“ Im Interview mit „Sputnik“ hat auch der Wirtschaftsexperte Ernst Wolff in diesem Zusammenhang vor der großen Gefahr eines großen Krieges infolge der Krise gewarnt. Wolff sagt wörtlich:

Meine Vermutung ist die, dass zur Abwendung der ganz großen Krise die USA zum Mittel des Krieges greifen werden und zwar im Nahen Osten.

Ich vermute“, so sagt er weiter, „dass der Krieg im Nahen Osten ganz gewaltig ausgeweitet werden wird, […]. Ich denke,“ so sagt er, „dass die Aussichten im Moment sehr gefährlich sind.“

von hm.

Quellen/Links:

The United States owe the world nearly three times more gold than actually exists

Egon von Greyerz:

The United States owe the world nearly 3 times more gold than actually exists 

„The United States are more or less on the brink of civil war“, states economics expert and author Ernst Wolff. He believes the cause is the big social inequality in the US as well as the huge debt burdens of the country.“

www.kla.tv/11486

Egon von Greyerz:

The United States owe the world nearly 3 times more gold than actually exists.

„The United States are more or less on the brink of civil war“, states economics expert and author Ernst Wolff. He believes the cause is the big social inequality in the US as well as the huge debt burdens of the country . We reported about it in the recent broadcast „USA: what comes first, a crash or a war?“

Egon von Greyerz, economics expert and founder of the Matterhorn Asset Management corporation and GoldSwitzerland, based in Zurich explains in his article from March 27, 2017 how much the USA is in debt and how it got to this point.

„While market observers worry about what the Federal Reserve Bank (FED) will do next[…], nobody realises that the United States are heading for total ruin because the United States have been bringing in deficits for more than half-a-century and are in a trade deficit for more than 40 years. […] For instance it is definitely not evidence of a strong economy that the Americans are buying an enormous amount of new cars […], especially because they are doing this by means of subsidised debts, […] which will never be paid back. The same applies to […] the plunging revenues, 23% real unemployment rate and the plunging real GDP (that means the real gross domestic product, the amount of all rendered assets and services).

There is only one reason why the US were able to live beyond their means for more than 50 years and that’s because of the Dollar being the world reserve currency. So how can the world trust a reserve currency that’s based on the never-ending creation of debt and money? […]

The only reason why the dollar still exists is because it’s used as trading currency, particularly for Oil.

In the early 1970’s the USA made an agreement with Saudi Arabia which was by far the world’s biggest oil producer at that time. In exchange for US-weapons and safety, Saudi Arabia would sell its oil in US-Dollars which meant that the whole world would trade in Dollars. This was the beginning of the Petro-dollar. […] Until 1970 the USA had a sound annual trade surplus. But then, caused by a weakening economy and escalating costs for the Vietnam war, the Dollar began to drop.

The French president de Gaulle realised the economical problems of the USA and, as a result, demanded that the debt of the USA had to be paid in Gold.

The US-Dollars backed gold meant that every sovereign state could demand the payment in gold,

but (US president) Nixon realized the United States’ gold would quickly vanish this way, so he cancelled the Bretton Woods system (gold backing system) which had been in place since 1944. In consequence the USA would no longer pay public debts with gold, but with increasingly devaluating Dollars. Since that sinister day in August 1971 the United States are in a state of ongoing decay. Debts escalated and the currency collapsed, accompanied by a standard of living that was no longer based on productivity, but on credit. […] Between 1999 and 2017 the accumulated trade deficit was $12 trillion. Only few understand what $12 trillion actually means. […] This 12 trillion Dollar trade deficit between 1999 and today is much easier to understand, if measured in gold […].

All the gold ever mined throughout history is estimated to be 170.000 tons.

So if the USA had to settle all their frivolous expenses and purchases from the rest of the world with gold, they would need 2.7 times the amount of all the gold ever mined.

But instead the US government found a much more convenient method. That is printing worthless pieces of paper known as dollar bills […]

The consequence of this will be that everyone holding dollars […] will be left empty-handed in the end […].

That’s an absolutely guaranteed result of this current so-called “monetary system”. Governments, central banks and bankers have destroyed the global economy with their actions over the last 100 years.

The public is simply not aware of this. […]” -according to financial expert Egon von Greyerz. Konrad Hausener from the Internet platform “The Intelligence” expands on this thought with the following words:

“The global situation is tense. “Crash or war” – what will the (near) future hold?

Didn’t World War Two pave the way out of a similar crisis, at least from the USA’s perspective? Aren‘t saving measures quickly forgotten when a looming war makes a military build-up inevitable? Isn’t destruction always followed by reconstruction – a revival of the economy?”

In an interview with “Sputnik” the economy expert Ernst Wolff also warned of the significant risk of a big war as a consequence of this crisis. Wolff said, quote: “My presumption is, that to ward off the ultimate crisis, the USA will utilise the means of war, namely in the middle east. I assume”, he continues, ”that the war will expand dramatically from the middle east, […]. I believe”, he says, “the current prospects are extremely dangerous.”

from hm.

Sources/Links:

Tirol ist anders

Immer wieder wird spricht man auch vom „Heiligen Land Tirol“. Hier werden christliche Traditionen noch gepflegt. Seit über 60 Jahren sind zwischen Neujahr und dem 6. Januar viele Kinder als sog. Sternsinger unterwegs. Sie bringen die gute Nachricht der Geburt Jesu in die Häuser. Sie singen und sprechen den Segen über das Haus und dessen Bewohner und schließlich sammeln sie für Projekte in Entwicklungsländern. Die Kinder sind mit großer Begeisterung dabei, denn die meisten Menschen schenken ihnen Süßigkeiten. Bevor diese Aktion beginnt findet jedes Jahr eine Sendungsfeier statt, bei der die kleinen Sternsinger so zu sagen auf ihren Weg geschickt werden. Dieser Gottesdienst wird für die Diözese traditionell vom Bischof geleitet. Der neue Innsbrucker Bischof war zum ersten Mal in seiner Funktion als Bischof dabei. Er nutzte seine Ansprache dazu, mit ausgetrecktem Zeigefinger die Kinder zu ermahnen sich in den Häusern ordentlich aufzuführen.

Seine Art entspricht nicht meiner Vorstellung, wie man mit so motivierten, aufgeregten Kindern reden sollte, aber er kann es ja machen wie er es für richtig hält.

IMG_1519
Bischof Hermann Glettler mit einigen Sternsingern

Interessant fand ich, dass bei dieser Feier auch der Tiroler Landeshauptmann  Günther Platter persönlich anwesend war. Es gab ein kurzes Gespräch mit ein paar Kindern, die ihm Fragen stellten. Seine freundliche und fröhliche Art auf die Fragen der Kinder zu antworten gefiel mir sehr gut. Überrascht war er, als er gefragt wurde, ob er eine Gruppe Sternsinger begleiten wird. Und er war so überrumpelt, dass er nicht nein, sagte, sondern sich dazu bereit erklärte.

Seit ein paar Jahren gibt es keinen Schwarzen mehr in den Sternsingergruppen aus Respekt vor den Afrikanern, wobei viele Kinder sehr gerne diese Rolle übernommen hatten. (Die Gesichter wieder sauber zu bekommen, ist eine andere Geschichte)

Wer der drei Könige ist der Mohr?

Um die „Drei Weisen aus dem Morgenland“ ranken sich zahlreiche Legenden und Erklärungsversuche: Erst der Volksglaube machte sie zu Königen, und erst im 6. Jahrhundert erhielten sie die Namen „Caspar, Melchior und Balthasar“.

Oft wird heute Caspar als Myrrhe schenkender Afrikaner abgebildet (dies erst ab dem 12. Jhdt.),
der Europäer Melchior bringt Gold,
und Balthasar als asiatischer König schenkt Weihrauch.

Caspar bedeutet übersetzt: „Der Schatzmeister“
Melchior heißt übersetzt:    „Königliches Licht“
Balthasar heißt übersetzt:   „Schütze mein Leben“

http://www.kirchenweb.at/christkind/heiligen_drei_koenige/heiligendreikoenige.htm

 

In der Kunst werden sie oft auch als Jüngling, erwachsener Mann und Greis dargestellt.

So schrieb Beda Venerabilis (oder sein Nachfolger) um 730 nach einer älteren griechischen Vorlage: der erste soll Melchior gewesen sein, ein Greis mit weißem Barte, der zweite Caspar, ein bartloser Jüngling, der dritte Balthasar, mit dunklem Vollbart

Ab dem 11. Jahrhundert stammen die Könige aus den damals bekannten drei Kontinenten Europa, Asien und Afrika.

Die Heiligen Drei Könige stehen wie erwähnt für drei Kontinente.

Caspar verkörpert Afrika, daher seine schwarze Gesichtsfarbe.

Balthasar symbolisiert meist Asien und

Melchior Europa.

https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Drei_K%C3%B6nige

 

Was bedeuten die Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe?

Sie stellen die drei wertvollsten Schätze aus der Zeit der Geburt Jesu dar.

Das Gold (Melchior) ist Bild für die Weisheit eines Königs,

Weihrauch (Balthasar) gilt als Opfergabe und für das Gebet und

Myrrhe (Caspar) soll Reinheit und Selbstbeherrschung symbolisieren.

Was bedeutet der Schriftzug C + M + B,   den die Sternsinger mit Kreide auf die Türstöcke schreiben?

Mit diesem Zeichen verewigen sich die Sternsinger nicht mit ihrem Namen.  Die Buchstaben sind die Abkürzung für den lateinischen Segensspruch:

 „Christus mansionem benedicat“ und bedeutet =  „Christus segne dieses Haus“