Kommt der RFID – Chip bald für alle

Ein RFID-Chip ist ein Sende- und Empfangsgerät in Miniaturformat. Es kann Tieren und Menschen unter die Haut implantiert werden. Doch wie bringt man eine breite Bevölkerung dazu, einen RFID-Chip widerstandslos und lebenslänglich zu tragen?

03.06.2018

www.kla.tv/12537

RFID-Implantate für Diabetiker – kommt der Chip bald für alle? 

Die RFID-Technologie ermöglicht das berührungslose Identifizieren von Objekten, Tieren und Menschen mittels elektromagnetischer Wellen.

Ein RFID-Chip ist ein Sende- und Empfangsgerät in Miniaturformat, etwa in der Größe eines Reiskorns oder sogar kleiner, und kann Tieren und Menschen unter die Haut implantiert werden. Diese Technik gewinnt im Logistikbereich, aber auch besonders im medizinischen Bereich zunehmend an Bedeutung.

Wenn es um die Gesundheit geht, kann man die eher skeptische Bevölkerung am leichtesten für ein Implantat gewinnen, indem man dessen angebliche Vorteile vor Augen malt. Diese Strategie nutzte auch James Monnier Simon, ehemaliger Vizedirektor des amerikanischen Geheimdienstes CIA, der zugab,

dass die Medizin ihnen einen idealen Einstieg bietet, um zu Überwachungszwecken letztendlich alle Menschen mit RFID-Chips zu versehen

(siehe http://www.kla.tv/11354). Im Jahr 2004 wurden in den USA daher in einem ersten Schritt Patienten in Krankenhäusern mit einem RFID-Implantat ausgestattet mit der Begründung, sie seien während ihres Aufenthaltes einfacher zu identifizieren und somit auch medizinisch besser zu betreuen.

Die Lebensdauer solcher RFID-Chips wird auf bis zu 100 Jahre geschätzt.

Doch wie bringt man eine breite Bevölkerung dazu, den RFID-Chip widerstandslos lebenslänglich zu tragen?

Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, stellen hier eine strategische Zielgruppe dar. Da viele von ihnen täglich ihren Blutzuckerwert ablesen müssen, soll die Blutzuckermessung mit der RFID-Technologie gekoppelt werden. Dies bietet z.B. der schweizerische Pharmagigant Roche an. Roche hat unter dem Namen „Eversense” ein RFID-Implantat für Diabetiker entwickelt, das mit einem externen RFID-Übertragungsgerät verbunden ist.

Das Gerät leitet die Blutzuckermesswerte anschließend über Bluetooth weiter an eine Smartphone App von Senseonics, der Tochterfirma von Roche. Im europäischen Wirtschaftsraum ist dieses RFID-Implantat schon seit Mai 2016 zugelassen.

In Deutschland hat Roche bereits 82 Zentren wo man sich den RFID-Chip implantieren lassen kann.

Gemäß Kundencenter von Roche tragen in Deutschland bereits über 1.000 Personen dieses Implantat.

Die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC schätzt, dass im Jahr 2015 allein in den USA mehr als 100 Millionen Menschen an Diabetes oder einer Vorstufe von Diabetes erkrankt waren.

Das ist fast ein Drittel der amerikanischen Bevölkerung. Im Oktober 2016 hatte das Pharmaunternehmen das RFID-Implantat bei der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zur vorläufigen Marktzulassung in den USA eingereicht. Am 4. April 2018 hat das zuständige Gremium der FDA eine einstimmige Empfehlung an die FDA abgegeben, RFID-Implantate für Diabetiker auch in den USA zu genehmigen.

Dass Roche dort mit diesem RFID-Sensor für Diabetiker einen Großauftritt startet, ist unverkennbar: Das Marketingbudget seiner Tochterfirma Senseonics beläuft sich für dessen Vermarktung in den USA auf mehr als 40 Millionen Dollar. Des Weiteren ist die dazugehörige App mit allen wichtigen Smartphone-Herstellern kompatibel und bereits in dreizehn Sprachen übersetzt.

Das ist unverkennbar ein Meilenstein für ein lebenslängliches, Smartphone-vernetztes Implantat für jedermann mit Rund-um-die-Uhr-Überwachung.

Was vor ein paar Jahren noch als Science-Fiction galt, wird Schritt um Schritt in die Praxis gebracht.

Der Hollywood-Produzent, Geschäftsmann und spätere Politikaktivist Aaron Russo, brachte in einem Interview kurz vor seinem Tod die Agenda der globalen Fädenzieher ans Licht, die ihm sein ehemaliger Freund, der Globalstratege Nicholas Rockefeller, anvertraute:

„Das Ziel der Agenda ist eine Weltregierung zu schaffen und jedem Bürger einen RFID-Chip zu implantieren. […] Die wollen eine Weltregierung unter ihrer Kontrolle.“

Also Vorsicht bei Überwachungstechnologien, die als äußerst nützlicher Fortschritt angepriesen und einem trojanischen Pferd gleich eingeführt werden.

von sbo.

Quellen/Links:

JAMES MONNIER SIMON www.kla.tv/11354#t=5637
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Microchip in Tabletten ?

Wie Financial Times berichtet haben die USA Tabletten genehmigt, die einen Mikrochip enthalten. Der Chip befindet sich in einem Medikament, das bei der Behandlung für Psychosen verwendet wird.

Nach der Einnahme der Tablette soll der Chip Informationen weitergeben, einerseits  an ein mobiles Gerät des Patienten andererseits direkt an den bandelnden Arzt. Damit soll sicher gestellt werden, dass der Patient alle Anordnungen des Arztes genauestens erfüllt.

Genehmigt wurde das Arzneimittel von der US-amerikanischen Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) 

FDA approves pill with sensor that digitally tracks if patients have ingested their medication

https://www.fda.gov/NewsEvents/Newsroom/PressAnnouncements/ucm584933.htm

 

Big step in digital #Psychiatry with complex implications: FDA approves ‚digital‘ pill for #antipsychotic medication abilify. „It has only been approved to track doses, and has not yet been shown to improve adherence.“ via @nytimeshttps://t.co/7Tnd3wr8TFpic.twitter.com/mb3AHdIvnv

— John Torous, MD (@JohnTorousMD) 14. November 2017

Quelle: Twitter Financial Times

Die Presse schrieb am 15.11.2017

„Ability MyCite“: Die sprechende Tablette

In den USA ist eine Tablette mit eingebautem Sensor zugelassen worden, der Botschaften an den Arzt oder Angehörige sendet.

Der Sensor sendet ein Signal aus, wenn die Tablette mit der Magenflüssigkeit in Kontakt gelangt. Aufgefangen wird das Signal von einem Empfänger, der mit einem Pflaster auf dem Brustkorb des Patienten angebracht ist.

Der Empfänger sendet wiederum eine Botschaft an eine App. Diese ermöglicht es dem Arzt, Pflegern, Angehörigen oder Freunden, auf ihren Mobilgeräten zu kontrollieren, ob der Patient das Medikament den Anweisungen entsprechend einnimmt.

Abilty MyCite“ ist für Patienten bestimmt, die unter Schizophrenie, bipolarer Störung oder Depressionen leiden. Die Tablette wird von der japanischen Firma Otsuka Pharmaceutical hergestellt. Der Empfänger und das dazugehörige Pflaster werden von der US-Firma Proteus Digital Health produziert.