Die Evangelische Kirche Österreichs macht sich auf dem Weg in Richtung Trauung für alle !

Wien. (epd Ö =evangelischer Pressedienst Österreich)

7.Dezember 2018

Die evangelisch-lutherische Kirche in Österreich ist einen Schritt weiter in Richtung Homoehe.

Die derzeit in Wien laufende Synode (eine Art Kirchenparlament) hat am Freitag beschlossen, dass nun die Pfarrgemeinden darüber beraten sollen, ob es künftig evangelische Trauungen für homosexuelle Paare geben soll.

Wir machen uns auf den Weg, die kirchliche Trauung für homosexuelle Paare einzuführen“,

sagte der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker in einer ersten Reaktion auf den Beschluss. Die einzelnen Gemeinden sollen nun die Möglichkeit haben, dazu Stellung zu nehmen, „das entspricht einem typisch evangelischen Weg“, so Bünker.

Konkret geht es in der Befragung der Pfarrgemeinden etwa darum, ob und in welcher Form einzelne Gemeindevertretungen eine mögliche „Ehe für alle“ in ihrer Gemeinde ablehnen können.(…)

Die endgültige Entscheidung soll dann auf der Synode am 9. März 2019 fallen.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181207_OTS0168/evangelisch-lutherische-synode-geht-in-richtung-trauung-fuer-alle

https://evang.at/synode-a-b-geht-in-richtung-trauung-fuer-alle/

https://religion.orf.at/stories/2951927/

 

 

 

„Ehe für alle“ – Studien zeigen, dass gesellschaftliche Probleme vorprogrammiert sind

Neben der FDP und den Grünen forderte auch die SPD Anfang März vor ihrem Koalitionsgipfel die Einführung der „Ehe für alle“. Wenn aber durch die Politik Gesetze für solch persönliche Entscheidungen geschaffen werden sollen, dann tragen auch die Gesetzgeber die Verantwortung für die daraus resultierenden Konsequenzen. Um Politikern und Bevölkerung eine umfassende Sicht zu ermöglichen, kommen in dieser Sendung verschiedene Fachleute zu Wort.

www.kla.tv/10293

 „In vielen Ländern können bereits alle Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung heiraten. Deutschland sollte dahinter nicht zurückstehen“, so der SPD Politiker Thomas Oppermann.

Seit 2001 gibt es zwar die eingetragene Lebenspartnerschaft für Homosexuelle in Deutschland. Diese ist aber nicht völlig mit der Ehe von Mann und Frau gleichgestellt – etwa beim Adoptionsrecht, denn bisher dürfen nur schwule und lesbische Menschen die Kinder ihrer Partner adoptieren.

Bereits die Auswirkung, die eine „Ehe für alle“ auf das bisherige Adoptionsrecht haben könnte, sorgt für heftige gegenläufige Diskussionen.

Wenn aber durch die Politik Gesetze für solch persönliche Entscheidungen geschaffen werden sollen, dann tragen auch die Gesetzesgeber die Verantwortung für die daraus resultierenden Konsequenzen. Deshalb ist es nötig, dass sich die Politiker und Verantwortungsträger mit verschiedenen Studien und Fachstimmen aus der Kinderpsychologie und Kindermedizin auseinandersetzen. Um Politikern und Bevölkerung eine umfassende Sicht zu ermöglichen, sollen in dieser Sendung verschiedene Fachleute zu Wort kommen. Hedwig Freifrau von Beverfoerde ist Gründerin der Initiative Familienschutz und äußerte sich bereits im Jahr 2015 zum Thema der „Ehe für alle“ folgendermaßen: „Eine „Öffnung“ der Ehe hätte in jedem Fall gravierende rechtliche Konsequenzen. Da auch gleichgeschlechtliche „Ehepartner“ ein Recht auf eigene Kinder geltend machen, wären Volladoption, künstliche Befruchtung und die Legalisierung der bei uns strafbaren, zutiefst menschenunwürdigen Leihmutterschaft zwingende Folge.

Mit der „Ehe für alle“ gäbe es kein natürliches Recht des Kindes mehr auf einen Vater und eine Mutter – wohl aber das Recht der Erwachsenen auf ein Kind.“

Verschiedenste Kinder- und Entwicklungspsychologen sind sich einig, dass Kinder Vater und Mutter benötigen.

Das bestätigt die mehr als dreißigjährige Forschung. Wenn Kinder mit ihren biologischen Eltern (Vater und Mutter) in einer verbindlichen, ehelichen Beziehung mit geringem Konfliktpotenzial aufwachsen, durchlaufen sie leichter ihre Entwicklungsstufen, erbringen bessere schulische Leistungen, haben seltener emotionale Störungen und können auch als Erwachsene ihre Aufgaben besser bewältigen.

In Bezug auf das Adoptionsrecht bei einer „Ehe für alle“ gibt die Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin Frau Dr. med. Christl Ruth Vonholdt zu bedenken: „Es geht nicht zuerst darum, ob homosexuell lebende Paare Kinder lieben oder auch Erziehungskompetenzen haben, es geht um etwas ganz anderes.

Ein homosexuelles Paar wird dem Kind immer eine Mutter- oder Vaterentbehrung zumuten. Diese bewusste Distanz und Abwendung entweder vom Männlichen oder vom Weiblichen wird sich auf Jungen und Mädchen – jeweils verschieden – destruktiv auswirken.“ Das alternative Familienmodell der homosexuellen Familie mutet dem Kind noch eine andere, entscheidende Verletzung zu, so die Stellungnahme der Kinder- und Jugendmedizinerin. Kinder mit alleinstehender Mutter oder Vater dürfen wissen, dass jemand in der Familie fehlt. Sie können die Lücke betrauern und damit konstruktiv verarbeiten. Homosexuellenverbände behaupten aber, die alternative Familie mit „zwei Müttern“ und „zwei Vätern“ sei eine „komplette“ Familie, es fehle ihr nicht wirklich etwas. Wer anderes behauptet, diskriminiere die neue Familienform. Frau Dr. med. Christl Ruth Vonholdt „Genau hier geschieht ein weiteres Unrecht am Kind. Nicht nur leidet es an der Vater- oder Mutterentbehrung – es kann auch diesen Verlust weder benennen noch betrauern. Damit bleibt die Wunde abgespalten und kann nicht heilen“. Auch die Familienrechtlerin Michaela Heereman betont, dass Kinder nicht nur für ihre Entstehung, sondern auch für ihre psychosoziale Entwicklung Vater und Mutter brauchen.

Der Psychiater Ernst Abelin mahnt, dass es sowohl bei Vater- als auch Mutterentbehrung zu schweren psychischen Problemen kommen kann. Und der deutsche Arzt für Neurologie und Psychiatrie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie Professor Dr. med. Horst Petri weist nachdrücklich darauf hin, dass fast alle straffällig gewordenen männlichen Jugendlichen vaterlos aufgewachsen sind, was natürlich nicht heißt, dass alle vaterlosen Söhne kriminell werden. Aber der Mangel an väterlicher Autorität, sei eine wichtige Problemanzeige. Die Psychologen und Bindungsforscher Prof. Dr. Klaus und Dr. Karin Grossmann belegen in einer Untersuchung, wie wichtig das Zusammenspiel beider Elternteile für die spätere Bindungsfähigkeit ihres Kindes ist. Bereits in den ersten Lebensjahren wird das Fundament für Freundschaften, Partnerschaften und den rücksichtsvollen sozialen Umgang mit anderen gelegt. Wie ihre Forschungsergebnisse zeigen, führen positive Erfahrungen mit beiden Elternteilen zur Bereitschaft, verlässliche, vertrauensvolle Beziehungen einzugehen. Beide zusammen, Vater und Mutter, legen die Grundlagen für die psychische Sicherheit und ergänzen einander, so die beiden Psychologen. Dagegen zeigt eine Langzeitstudie aus Schweden von 2003, dass Kinder, die ohne Vater oder Mutter aufwachsen, häufiger psychisch krank und suizidgefährdeter sind sowie häufiger an Suchtkrankheiten leiden. Das gilt auch dann, wenn die Kinder in finanziell gutgestellten Familienformen leben. Die Forschung hat auch gesicherte Daten über Unterschiede, was das Leben homosexuell bzw. heterosexuell Lebender anbetrifft und weist auf bedeutsame Risiken für Kinder hin, die bei homosexuellen Paaren aufwachsen.

So hat eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2009 nachgewiesen, dass bei homosexuell lebenden Männern und Frauen die Häufigkeit psychischer Erkrankungen deutlich höher ist als unter heterosexuell Lebenden.

Dieser sehr kurze Einblick in eine dreißigjährige Forschung und ebenso die verschiedenen Aussagen von Kinder- und Entwicklungspsychologen legen nahe, dass diese Faktoren mit in die öffentliche Debatte um eine „Ehe für alle“ gehören. Demonstrieren doch die Studien, dass eine vorsätzliche Vater- und Mutterentbehrung – wie es bei einer „Ehe für alle“ vermehrt der Fall wäre – gravierende Risiken für die gesunde Entwicklung des Kindes beinhalten. Infolgedessen wären auch massive negative gesellschaftliche Probleme vorprogrammiert, mit all den Folgen des Leistungsverfalls, der psychischen Störungen der Heranwachsenden, der Kriminalität und der explodierenden Kosten des Sozialstaates.

von ah.

Quellen/Links:

„Ehe für alle“ – Türöffner für Pädophilie und Kindesmissbrauch

Der Bundestag hat am 30. Juni 2017 die „Ehe für alle“ in Deutschland beschlossen. Das Gesetz ermöglicht ein uneingeschränktes Adoptionsrecht für homosexuelle Paare. Namhafte Fachleute warnen vor verheerenden Konsequenzen für Kinder und Gesellschaft und vor „staatlich geförderter Pädophilie“, wie es Prof. Dr. Kutschera formulierte. Es drängt sich deshalb die Frage auf, warum ausgerechnet die Partei der Grünen dieses Gesetz mit Unnachgiebigkeit und Unbeirrbarkeit vorangetrieben hat!

www.kla.tv/10876

 

 In einer Sendung vom 11.04.2017 berichtete Kla.TV bereits schon einmal zu dieser Thematik. Die Sendung widmete sich vor allem den warnenden Fachstimmen aus der Kinderpsychologie und Kindermedizin, die vor gravierenden Folgen einer vorsätzlichen Vater- und Mutterentbehrung in Bezug auf die gesunde Entwicklung des Kindes warnten. Der international tätige Evolutionsbiologe und Physiologe Prof. Dr. Ulrich Kutschera, tätig am Institut für Biologie der Universität Kassel, sieht aufgrund des nun uneingeschränkten Adoptionsrechtes für homosexuelle Paare noch eine ganz andere Gefahr. Zitat:

„Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann bzw. Frau-Frau kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen.“

Wie begründet Prof. Dr. Kutschera seine Befürchtung? Bei heterosexuellen Elternpaaren mit Kindern sorgt eine genetisch verankerte Inzucht-Hemmung dafür, dass z. B. biologische Väter nicht ihre 20 bis 30 Jahre jüngeren Töchter heiraten und mit ihnen Nachwuchs zeugen. Er definiert dieses Tabu als „instinktives Tabu“.

Fehlt das genetische Band, z. B. bei homosexuellen Männerpaaren mit adoptiertem Sohn, so kann hier in verstärkter Form der „Stiefvater-Effekt“ eintreten, denn ein Stiefvater weist mit seinen im Haushalt lebenden Kindern keinerlei genetische Verbindung auf.

Das „Stiefvater-Problem“, bis zu Misshandlungen bzw. Vergewaltigungen, sei unter Fachleuten hinreichend bekannt.

„Da lesbische Frauen in verstärktem Maße zur Pädophilie neigen, ergeben sich dort analoge Probleme“, so Prof. Dr. Kutschera. Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Offenlegung des Regensburger Domspatzen-Skandals, bei dem insbesondere eine Gefährdung abhängiger Jungen vorlag, Viele Sänger des weltberühmten Chores wurden über Jahre hinweg durch selbsternannte z.T. pädophile „Stiefväter“ Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt. Der Facharzt für Psychiatrie, Michael Schröter-Kunhardt, äußerte sich 2009 im Deutschen Ärzteblatt ebenfalls zur „Gefährdung der Jungen“:

„Homosexuelle sind häufig pädophil. In einer Studie waren von 49 Fällen, in denen z. B. Lehrer Schulkinder missbrauchten, 33 Prozent homosexueller Natur. Insgesamt ist nach einer Analyse von 19 Einzelstudien die Wahrscheinlichkeit, ein Kind sexuell zu missbrauchen, bei homosexuell Lebenden zwölfmal höher als bei heterosexuell Lebenden. Bei bisexuell Lebenden ist sie sogar 16-mal höher,

was jedes Adoptionsrecht von Kindern für homosexuelle Männer zu einer unbedingt zu vermeidenden Gefährdung für die adoptierten Jungen macht!“

Auch die umfangreiche Studie zum Thema Adoption aus dem Jahr 2012 des US-Soziologen Mark Regnerus hat erschreckende Resultate zu Tage gefördert. So konnte ermittelt werden, dass nicht nur Jungen von ihren homosexuellen Vätern, sondern auch Mädchen von ihren lesbischen Müttern, mit zehnfach höherer Wahrscheinlichkeit sexuell berührt bzw. zu entsprechenden Handlungen genötigt worden sind. Die gesetzliche Einführung der „Ehe für alle“ hat, im Gegensatz zur bisher möglichen eingetragenen Lebenspartnerschaft, das uneingeschränkte Adoptionsrecht für homosexuelle Paare zur Folge. Und genau das ist der Knackpunkt:

Fachkundige Stimmen belegen klar, welch verheerende Konsequenzen das uneingeschränkte Adoptionsrecht für Kinder und Gesellschaft haben kann.

Es drängt sich deshalb die Frage auf: Warum hat ausgerechnet die Partei der Grünen dieses Gesetz mit Unnachgiebigkeit und Unbeirrbarkeit vorangetrieben? Die pädophile Vergangenheit der Grünen, von der sie sich noch nie wirklich distanziert haben, ist hinlänglich bekannt. Die Frage muss daher erlaubt sein, ob die Partei der Grünen durch dieses Gesetz die Pädophilie durch die Hintertür der „Ehe für alle“ hoffähig machen will.

von ah./kw.

Quellen/Links:
www.kath.net/news/60177
Kutschera, U. (2016) Das Gender-Paradoxon. Mann und Frau als evolvierte Menschentypen. Lit-Verlag, Berlin. Regnerus, M. (2012) How different are the adult children of parents who have same-sex relationships? Social Science Research 41,752-770.“ aus HNA vom 19.07.2017