Deutschland: Neuer Kirchenaustrittsrekord bei Katholiken

Dass immer mehr Katholiken aus der Kirche austreten, überrascht nicht einmal mehr die Bischöfe. Aktuelle Zahlen haben aber ein nie gekanntes Ausmaß – und der Tiefpunkt ist wohl noch nicht erreicht.

Es sind für die katholischen Kirchen dramatische Zahlen: Im vergangenen Jahr sind so viele Menschen ausgetreten wie noch nie. 359.338 Katholiken kehrten ihrer Kirche den Rücken, wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) am Montag in Bonn mitteilt. Das sind fast 86.600 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2019.

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing, zeigt sich „zutiefst erschüttert über die extrem hohe Zahl von Kirchenaustritten.“ Sie sei Zeugnis einer „tiefgreifenden Krise, in der wir uns als katholische Kirche in Deutschland befinden“, sagt er. „Die Skandale, die wir innerkirchlich zu beklagen und in erheblichem Maße selbst zu verantworten haben, zeigen sich in der Austrittszahl als Spiegelbild“. Es sei „nichts schönzureden“.

Hier weiter lesen:https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/neuer-kirchenaustrittsrekord-bei-katholiken-a3875954.html

Mann starb nach Booster

Die Autopsie ergab: Spike-Protein wurden in Gehirn und Herz nachgewiesen!

Das Fazit dieser neuen Studie ist eindeutig: Die Covid-Impfung birgt sehr wohl die Gefahr sehr schwerer Nebenwirkungen. Anhand des Fallberichtes eines 77-jährigen Parkinson-Patienten wird deutlich, dass durch Autopsien viele Todesfälle nach der Impfung, die auf eine bestehende Vorerkrankung geschoben werden, in einem anderen Licht erscheinen könnten: So stellte sich auch bei dem Senior heraus, dass der Covid-Schuss seinen Tod mitverursacht hat. Er erlitt nach dem Booster Entzündungen sowohl im Gehirn als auch im Herzen.

Am 22. Juni 2022 wurde eine Preprint-Fallstudie von Michael Mörz vom Pathologieinstitut der Klinik Dresden-Friedrichstadt über die Autopsie eines Mannes (77) publiziert, der im Januar 2022 drei Wochen nach seiner dritten Covid-Impfung mit dem BioNTech / Pfizer-Vakzin verstarb.

Er litt an einer ausgeprägten Form von Parkinson mit schweren motorischen Störungen. Er wurde mit einer Aspirationspneumonie in die Notaufnahme eingeliefert. Dabei handelt es sich um eine Form der Lungenentzündung, die dadurch entsteht, dass Fremdmaterial in die Lunge gerät – zumeist Nahrung beim Essen und Trinken. Bei Parkinson ist das eine häufige und lebensbedrohliche Komplikation, die nicht selten tödlich endet. Die Patienten leiden infolge der durch Parkinson verursachten motorischen Störungen an Schluckstörungen und aspirieren Teile der Nahrung mit oft schwerwiegenden Folgen.

Angehörige drängten auf Autopsie

Der 77-Jährige wurde noch in der Notaufnahme reanimiert, aber er verstarb schließlich (wann genau ist in der Studie nicht angegeben). Als eindeutige Todesursache wurde zunächst eine Aspirationspneumonie vermutet und eine Autopsie daher nicht als notwendig erachtet. Da die Angehörigen jedoch den Verdacht hatten, dass die Covid-Impfungen eine Rolle gespielt haben, wurden weiterführende pathologische Untersuchungen durchgeführt (Histologie und Immunhistologie auf Spike-Protein). Scheinbar hatte der Verstorbene vor seinem Tod uneindeutige Symptome gezeigt, die Zweifel aufkommen ließen – so ist im Artikel zu lesen:

“Die Autopsie wurde von der Familie des Patienten wegen der Unklarheit der Symptome vor dem Tod des Seniors beantragt und genehmigt.”

Bei der Autopsie wurden erwartungsgemäß neben altersbedingten Veränderungen (Atherosklerose) auch die typischen Gehirnveränderungen bedingt durch Parkinson festgestellt sowie eine Aspirationspneumonie (infolge der durch Parkinson bedingten Schluckstörungen). Die Aspirationspneumonie wurde als Todesursache bestätigt, allerdings wurden daneben auch noch andere Veränderungen festgestellt, die sehr auffällig waren und nicht ins Bild passten:

  • Nekrotisierende Enzephalitis (Gehirnentzündung mit ausgeprägten Gewebszerstörungen)
  • Vaskulitis (Gefäßentzündungen) in Gehirn und Herz sowie auch in der Aorta – vorwiegend mit Beteiligung von Lymphozyten, die auf eine immunologische Ursache deuten.

Spike-Protein in geschädigtem Gewebe nachgewiesen

Es wurden dann immunhistochemische Untersuchungen auf Spike-Protein und SARS-CoV-2-Nukleokapsid durchgeführt. Dabei wurde in den geschädigten Geweben eindeutig Spike-Protein nachgewiesen (sowohl im Gehirn als auch in den Geweben mit Gefäßentzündungen). Der Nachweis von Nukleokapsid dagegen war negativ, was laut Studie ein Beweis dafür ist, dass das nachgewiesene Spike-Protein von der Covid-Impfung stammte und nicht von einer natürlichen Infektion. Die genbasierten Covid-Impfungen stehen demnach in Zusammenhang mit den immunbedingten Veränderungen in Gehirn, Herz und Blutgefäßen und schlussendlich mit dem Tod des Mannes.

Der Autor weist diesbezüglich sehr besorgt auf die inzwischen zahlreich dokumentierten Fälle von immunbedingten Erkrankungen hin, die im zeitlichen Zusammenhang mit den Covid-Impfungen aufgetreten sind. Leider fehlt im Klinik-Alltag jedoch immer noch die notwendige Wachsamkeit. Mörz erwähnt außerdem die völlig unzureichend durchgeführten vorklinischen Studien bei den genbasierten Covid-Impfstoffen: So sei auch im Bewertungsbericht der Europäischen Arzneimittelagentur klar hervorgehoben worden, dass die sekundären pharmakodynamischen Studien und die Studien zur Sicherheitspharmakologie nicht durchgeführt wurden.

Mörz’ Fazit ist eindeutig:

Die Covid-Vakzine sind keinesfalls ohne Risiko – das zeige bereits die Masse an Belegen aus der Literatur und der Datenbank der EMA. Die Fallstudie belegt die Gefahr von schweren Nebenwirkungen gerade in den ersten Wochen nach der Impfung. Da die Symptome zumeist wenig eindeutig sind und Mediziner über mangelhafte Kenntnis der Risiken der Impfstoffe verfügen, werden Impfkomplikationen häufig nicht erkannt. Sie sollten daher unbedingt systematisch untersucht werden – und es braucht laut Mörz zukünftig bessere präklinische Studien, auf deren Basis Entscheidungen für die öffentliche Gesundheit getroffen werden. https://report24.news/mann-starb-nach-booster-autopsie-spike-protein-in-gehirn-und-herz-nachgewiesen/

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Die neue Weltordnung wird auf den Trümmern Europas errichtet

Auch diese Woche hat der Deutschland-Korrespondent des russischen Fernsehens wieder eine Einschätzung der politischen Lage dargelegt, wie man sie im deutschen Fernsehen sicher nicht zu sehen bekommt.

von Thomas Röper https://www.anti-spiegel.ru/2022/die-neue-weltordnung-wird-auf-den-truemmern-europas-errichtet/

27. Juni 2022 12:00 Uhr

Wie praktisch jede Woche, so war der Korrespondentenbericht aus Deutschland, den das russische Fernsehen in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick gebracht hat, sehr deutlich. Ich übersetze diese Berichte gerne, weil es interessant ist, sich anzuschauen, wie von außerhalb der westlichen Medienblase über Deutschland und die EU berichtet wird. Die Überschrift dieses Artikels ist ein Zitat aus den Bericht, das Sie ganz am Ende – quasi als Fazit – finden.

Beginn der Übersetzung:

Wohin Europa der Hass auf Russland bringt

Der Gaskonflikt der EU mit Russland erreicht eine neue Stufe. Der deutsche Wirtschaftsminister Habeck hat die Gaskrise im Land ausgerufen und dazu aufgerufen, „den Gasverbrauch zu reduzieren, wo immer es möglich ist.“ Angefangen bei sich selbst, hat Habeck „die Zeit zum Duschen deutlich reduziert.“ So hat er das gesagt. Im Netz kursieren bereits Witze: Wenn Bundeskanzler Scholz eine „beleidigte Leberwurst“ ist, dann ist Habeck eine „stinkende Leberwurst.“ Wie komisch. Hauptsache es geht nicht bis zu den Flohfallen. (Anm. d. Übers.: Das ist eine Anspielung auf einen Beitrag aus dieser Sendung von Ende April, den ich auch übersetzt habe, Sie finden ihn hier.)

Die Umstellung auf Gasmangel lässt Europa auch ohne russische Düngemittel bleiben. Als nächstes kommt vielleicht ein Boykott von russischem Getreide, um auch anderen zu verbieten, es zu kaufen. Am Freitag sprach Putin auf dem BRICS-Gipfel über den Zynismus:

„Ich glaube, er wird der französischen Königin Marie Antoinette zugeschrieben, die, als sie aus dem Fenster ihres Palastes auf eine Menge hungriger, streikender Bürger blickte, einmal gleichgültig sagte: ‚Nun, wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.‘ Das ist genau der Zynismus, mit dem einige westliche Länder, die die weltweite Agrarproduktion destabilisieren, jetzt an diese Fragen herangehen, indem sie beispielsweise Sanktionen auf russische und weißrussische Düngemittel verhängen und die Ausfuhr russischen Getreides auf die Weltmärkte erschweren. Übrigens haben wir eine gute Ernte, so Gott will, wird alles gut werden, und die 37 Millionen Tonnen, die wir in diesem Jahr auf den Weltmarkt geliefert haben, werden wir höchstwahrscheinlich auf 50 Millionen Tonnen Getreide erhöhen können.“

Gleichzeitig stimmen die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union dafür, der Ukraine den Status eines EU-Beitrittskandidaten zu gewähren. Das verpflichtet niemanden zu irgendetwas, aber in Kiew herrscht Jubel.

Ein Bericht unseres Deutschland-Korrespondenten.

Der Flughafen München empfängt einen Regierungsflieger nach dem anderen. Sieben Jahre sind vergangen, und Schloss Elmau – ein lauschiges Plätzchen in den bayerischen Alpen, wo man Globalisierungsgegner auf Distanz halten kann – wartet wieder auf die Führer der „freien Welt.“ Keiner der heutigen Gäste in Elmau war auf dem damaligen G7-Gipfel, aber die Jahre haben nichts an den Themen geändert. Damals wie heute drehen sich alle ihre Gedanken um Russland und Putin.

Im Jahr 2015, wenige Monate nach dem Minsker Abkommen, diskutierten die Staats- und Regierungschefs der – ihrer Meinung nach – führenden Volkswirtschaften der Welt über den „eingefrorenen Konflikt“ in der Ukraine, heute muss man ihn zu irgendwie akzeptablen Bedingungen erneut „einfrieren“, und nach außen hin scheint es, als gäbe es in diesem Kollektiv ein gemeinsames Verständnis dessen, was man als akzeptabel betrachtet.

„Die gute Nachricht ist, dass wir alles getan haben, um geeint zu bleiben, was Putin offensichtlich in keiner Weise erwartet hat“,

sagte Bundeskanzler Olaf Scholz.

„Und das ist zu einem nicht geringen Teil Ihnen zu verdanken, zu einem nicht geringen Teil Ihnen, im Ernst. Wir müssen zusammenhalten. Denn Putin hat von Anfang an damit gerechnet, dass sich die NATO und die G7 irgendwie spalten würden, aber das haben wir nicht und das werden wir auch nicht tun“,

betonte Joe Biden.

Das ist die Version für das Publikum, aber es gibt eine verborgene Seite der Geschichte. Es gibt eine grundlegende Zurückhaltung zwischen den „Verbündeten“, die natürlich nicht erwähnt wird: Es liegt im Interesse der USA und ihres gehorsamen Vollstreckers Großbritannien, diesen schwelenden Konflikt so lange wie möglich in Gang zu halten, um Russland maximalen Schaden zuzufügen. Soll Europa dabei die Last der Kollateralschäden tragen. Im Gegenzug wollen Deutschland, Frankreich und Italien, dass das „Einfrieren“ zu einer endgültigen, ein für alle Mal gültigen Lösung führt.

Am Rande des Treffens werden Scholz, Draghi und wahrscheinlich auch Macron den kanadischen Premier Trudeau auffordern, die reparierte Turbine an Gazprom zurückzuschicken, damit Nord Stream 1 endlich wieder volle Kapazität erreicht und weil sie sonst im Winter ohne Gas dastehen; die Gasspeicher sind derzeit nur zu 50 Prozent gefüllt. Der deutsche Energieminister Habeck spricht mit unverhohlener Verärgerung über seine Landsleute, die so sehr an Energieüberfluss gewöhnt sind, dass sie sich nicht zum Energiesparen zwingen lassen:

„Die Sturheit muss aufhören! Es klingt lustig: Energieminister Habeck rät, den Duschkopf auszutauschen, um 30 Prozent Energie zu sparen. Ha-ha-ha! Wir bekämpfen Putin mit einem Duschkopf. Aber diese Maßnahmen führt zu einem greifbaren Ergebnis“,

sagt Habeck.

Der Herr Minister selbst hat in einem Interview mit dem Spiegel zugegeben, dass er nie länger als fünf Minuten duscht, und diese Zeit hat er nun auch reduziert. Aber wenn Nord Stream 1 einfach abgeschaltet wird, weil es an funktionierenden Aggregaten und Ersatzteilen mangelt – was Berlin nicht ausschließt -, dann ist alles vorbei, selbst wenn alle Deutschen aus der Dusche springen, ohne zu warten, bis das Wasser lauwarm wird.

„Wenn nicht genügend Gas vorhanden ist, müssen einige Industriezweige, die Gas benötigen, stillgelegt werden. Als Wirtschaftsminister kann man da keine richtigen Entscheidungen treffen, allenfalls weniger falsche. Dann werden alle Prozesse der Marktwirtschaft auf Eis gelegt. Für einige Branchen wird das eine Katastrophe. Wir sprechen hier nicht von zwei Tagen oder Wochen, sondern von einer langen Zeit. Wir sprechen von Menschen, die dann arbeitslos werden, von Regionen, die ganze Industriekomplexe verlieren werden“,

sagte Habeck.

In dieser Woche stellte Habecks Büro die zweite Stufe des Energienotstandsplans in Deutschland vor, der Verbrauchsstandards für Industrien festlegt, die Gas als Rohstoff für Kunststoffe und chemische Produkte verwenden. Die dritte Stufe, die in der zweiten Winterhälfte droht, ist die Umstellung auf Gas nur für private Haushalte, Schulen und Krankenhäuser. Und in Anbetracht der Kosten pro Kilowattstunde drohen auch weit verbreitete Stromausfälle.

Es gibt natürlich die radikale Idee, Gazproms Verlängerung von Nord Stream-2 auf dem Landweg zu enteignen, sie vom Seeteil abzuschneiden und sie mit den im Bau befindlichen LNG-Terminals in der Ostsee zu verbinden, aber das ist Zukunftsmusik. Von den deutschen Grünen ist nur noch der Name geblieben, denn sie haben entschieden, Kohlekraftwerke zu reaktivieren und den Himmel nach althergebrachter Art zu vernebeln. Aber auch das ist nicht einfach – Europa hat fast die Hälfte seiner Kessel- und Hüttenkohle aus Russland bezogen, und jetzt braucht man wieder Zeit und Geld, um eine neue Logistik aufzubauen, und das, obwohl die Forderung der Massen, alles wieder so zu machen, wie es war, in den letzten Tagen recht deutlich zu hören war.

In Bulgarien kam es zu einem praktischen Ergebnis – die Regierung von Kirill Petkov, die sich als erste in Europa geweigert hat, für russisches Gas in Rubel zu zahlen, wurde gestürzt. Für die Bulgaren war es danach sofort vorbei mit russischem Gas. Das neue Kabinett wird ein Mandat erhalten, die Beziehungen zu Gazprom wiederherzustellen – in Rubel, aber wahrscheinlich zu neuen Preisen. Das Umfeld des ehemaligen Premierministers hat die russische Botschaft beschuldigt, das Misstrauensvotum organisiert zu haben, aber diese Behauptung ist nichts im Vergleich zu der erstaunlichen Initiative schwedischer Aktivisten, die eine Untersuchung gegen Greta Thunberg fordern. Es besteht der Verdacht, dass die Aktivitäten der minderjährigen Öko-Aktivistin – all die Schulschwänzungen im Rahmen der „Fridays for Future“ – von Moskau finanziert wurden, um den Energiemarkt durch eine übermäßige Ausrichtung auf grüne Technologien destabilisieren und – als Folge davon – die Preisexplosion und die galoppierende Inflation ausgelöst zu haben.

In Großbritannien liegt sie jetzt bei 9 Prozent, was erst zum Jahresende erwartet wurde, was bedeutet, dass sie zweistellig sein wird, was seit den 1970er Jahren nicht mehr der Fall war. Das Land wird diese Woche von einem Streik der Eisenbahner heimgesucht, dem sich bald auch die Beschäftigten der nationalen Fluggesellschaft British Airways anschließen werden. Für den britischen Premierminister Johnson ist der Erfolg der Ukraine um jeden Preis eine Frage des politischen Überlebens. Aber er hat eine beunruhigende Vorahnung:

„Ich weiß, dass es schwierig ist. In Großbritannien ist es schwierig. Ich weiß, dass die Preise für Lebensmittel zu den Preisen für Benzin aufgeschlossen haben. Zu viele Länder schauen sich das an und sagen: ‚Das ist ein unnötiger europäischer Krieg. Das sind wirtschaftliche Probleme, die wir nicht brauchen.‘ Und so wird der Druck wachsen, die Ukrainer vielleicht zu einem schlechten Frieden zu bewegen oder zu zwingen.“

Kontinentaleuropa ist der Ukraine eindeutig überdrüssig. Die Mittel, die direkt – in Form von Krediten, Zuschüssen, Waffenlieferungen – und indirekt – in Form von Sanktionen – für das Land ausgegeben wurden, zahlen sich nicht aus. So stellt Foreign Policy nicht nur beim französischen Präsidenten Macron, sondern auch bei Bundeskanzler Scholz Ermüdungserscheinungen fest: „Die Tatsache, dass in Berlin Gerüchte über Geheimverhandlungen mit Russland kursieren, deutet darauf hin, dass Deutschland die Ukraine lieber enttäuschen als Russland demütigen möchte, was auch immer das heißen mag. Wenn Putin anbietet, die Blockade von Odessa im Gegenzug für eine Lockerung der Sanktionen oder eine Aussetzung der Feindseligkeiten in Anerkennung einer neuen Kontaktlinie aufzuheben, werden die Stimmen für Zugeständnisse nur noch stärker werden.“

Westliche Analysten gehen davon aus, dass Russland mit einer halben Lösung zufrieden sein wird. Doch bevor man etwas von der Ukraine fordert, muss man ihr etwas geben. Etwas Schönes, aber nicht Belastendes, etwas Unverbindliches, etwas, das Kiew seinen Bürgern als Sieg präsentieren und was man dann als Druckmittel einsetzen könnte. Am Donnerstag hat der Europarat der Ukraine und auch gleich der Republik Moldawien den Status von EU-Beitrittskandidaten verliehen.

Mit dieser politischen Geste hat die Europäische Union viele verärgert. Sie hat Georgien verärgert, das in dieser Hierarchie nun eine Stufe unter der Ukraine steht, so etwas wie ein Kandidat zum Kandidat. Sie hat alle Westbalkanländer enttäuscht: Bosnien und Herzegowina, Albanien, Nordmazedonien, die seit vielen Jahren in der Warteschlange stehen und hoffen, dass sie endlich zum Beitritt eingeladen werden, aber nein. In dieser Hinsicht klang die Gratulation des albanischen Premierministers an die Ukraine zum Beitritt in den Club der Wartenden eher giftig:

„Nordmazedonien ist seit 17 Jahren ein Kandidat. Albanien seit acht. Die Ukraine kann diesen Status gerne erhalten. Das ist gut. Aber die Menschen in der Ukraine sollten sich keine großen Illusionen machen.“

Der Esel und die Karotte – dieses anekdotische Bild spiegelt perfekt die historische Entscheidung des Europarates wider. Damit sie sich schließlich treffen können, muss die Ukraine einen Weg der Reformen beschreiten, den sie schon in besseren Zeiten nicht bewältigen konnte. Und der Trick ist, dass es in der Situation militärischer Instabilität noch unwahrscheinlicher ist, dass sie es schafft. Die EU schafft damit ein zusätzliches Instrument der Einflussnahme auf Kiew. Oder sie denkt, dass eines schafft.

„Alle Länder müssen ihre Hausaufgaben machen, bevor sie in die nächste Phase des Beitrittsprozesses eintreten können. Aber ich bin überzeugt, dass sie sich alle so schnell wie möglich bewegen und so hart wie möglich arbeiten werden, um die notwendigen Reformen durchzuführen, nicht nur, weil sie notwendig sind, um auf dem Weg nach Europa voranzukommen, sondern vor allem, weil diese Reformen gut für die Länder und gut für die Demokratie sind“,

sagte die Chefin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen.

In der Vorstellung von Frau von der Leyen gibt es das Bild einer blühenden ukrainischen Demokratie innerhalb der Europäischen Union schon lange. Sie spricht die ganze Zeit darüber. Die große Frage ist jedoch: Inwieweit passen die nationalen Interessen in Washington zu denen der europäischen Demokratien? Man sollte keine öffentlichen Enthüllungen auf dem aktuellen G7-Gipfel oder jedem anderen Gipfel erwarten, aber in der Praxis zeigt sich, das jeder für die USA ein Verhandlungsobjekt ist. Es sind nur unterschiedliche Preise. Präsident Biden hat neulich festgestellt, dass Europa in einen Zermürbungskrieg mit Russland hineingezogen wird. Und jetzt, wo er das bemerkt hat, will er sich diesen Überlebenskampf in Ruhe anschauen.

Das sind keine guten Nachrichten für die EU.

Man könnte sogar sagen, sie sind ekelhaft, weshalb die europäischen Medien Bidens Bemerkung so ungern wiedergeben. Sie haben sogar versucht, sie gar nicht zu bemerken. In der Zwischenzeit ist es ein wichtiges Zeichen für die Veränderung des gesamten amerikanischen Konzepts, dass das Wort „Russland“ durch „Europa“ ersetzt wird. In der neuen Fassung könnte es so klingen:

Die künftige Weltordnung wird ohne Europa, auf Kosten Europas und auf den Trümmern Europas errichtet werden.

Ende der Übersetzung

„Die neue Weltordnung wird auf den Trümmern Europas errichtet“

Fewer births and more deaths

NORWAY: fewer births (Fødde) and more deaths (Døde) in Q1 2022 than Q1 2021.

This is a global trend we’re currently observing in many countries. I assume that the booster shots make everything worse, which will be visible in the 2023 data.

I’m afraid that the depopulation claims weren’t just a myth. Meanwhile, they’re still pushing hard to get the African continent vaccinated too, but the majority of people there either don’t care or cannot be blackmailed with travel restrictions.

Best,

Dr. Simon @Goddek https://t.me/s/goddek

P.S.

Data from Germany https://t.me/goddeketal/236054

Data from Switzerland https://t.me/goddeketal/236095

Data from Netherlandshttps://twitter.com/iddkko/status/1540958439597174784?s=21&t=-oiJVbAYUkSFm_VwU_CwWA

Data from The Netherlands shows a similar drop in birthrates. Vaccination for <35 years started in June 2021, so the drop in February is exactly 9 months later.

Schreckliche Wahrheiten über den Covid-Impfstoff kommen ans Licht!

Schreckliche Wahrheiten über den Covid-Impfstoff kommen ans Licht! Japanische Ärzte warnen die Bevölkerung. Der Covid-Impfstoff zerstört das Immunsystem. Prof. Dr. Virgil Păunescu hatte Recht: Das ADE-Syndrom, die Impfstoffsucht, ist geboren. https://uncutnews.ch/schreckliche-wahrheiten-ueber-den-covid-impfstoff-kommen-ans-licht-japanische-aerzte-warnen-die-bevoelkerung/

In einem Artikel im International Journal of Virology, der auch Studien im renommierten Lancet zitiert, werden die Covid-Impfstoffe angegriffen. Der Impfstoff zerstört das Immunsystem und verursacht schwere Krankheiten, sagen japanische Ärzte, die fordern, die Auffrischungsimpfungen zu stoppen. Sie weisen auch auf das Auftreten des ADE-Syndroms, der sogenannten Impfstoffsucht, hin, über die auch Prof. Virgil Păunescu, Vizepräsident der Akademie der medizinischen Wissenschaften, berichtete.

Die durch den Anti-Covid-Impfstoff ausgelösten Spike-Proteine zirkulieren mehr als vier Monate lang im Körper und zerstören alles, was sich ihnen in den Weg stellt, heißt es in einem im Journal of Virology veröffentlichten Artikel von Dr. Kenji Yamamoto von der Abteilung für Gefäßchirurgie des Okamura Memorial Hospital in Shizuoka, Japan. Die verminderte Immunität bei geimpften Personen ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Eines davon ist N1-Methylpseudouridin, das in dieser Boten-RNA als Ersatz für das Uracil in der ursprünglichen Virus-RNA (im genetischen Code) verwendet wurde. Dieses veränderte Spike-Protein kann die Aktivierung von regulatorischen T-Zellen auslösen und zu einer verminderten Immunantwort führen.

„Spike-Proteine verschwinden also nicht sofort aus dem Blutkreislauf, sondern sind in Exosomen vorhanden und zirkulieren mehr als vier Monate lang im Körper. Darüber hinaus haben In-vivo-Studien gezeigt, dass sich Lipid-Nanopartikel (LNP) in Leber, Milz, Nebennieren und Eierstöcken anreichern. Auch in Lipid-Nanopartikeln verkapselte Boten-RNA fördert eine sehr intensive Entzündungsreaktion. Auch das Gefäßendothel wird durch das zirkulierende Spike-Protein in Mitleidenschaft gezogen, was zu einer Schädigung des Immunsystems und der Nebenniere führen kann“,

heißt es in dem Artikel im Journal of Virology.

Impfstoffsüchtige

Ein weiterer Faktor für den Zusammenbruch der Immunität ist das sogenannte ADE (antibody-dependent enhancement). ADE ist ein Syndrom, das nach einer Impfung auftreten kann und eine Abnahme der Fähigkeit des Körpers darstellt, immunologisch auf eine Krankheit zu reagieren.

„Es ist, als ob der Impfstoff ihn davon abhängig macht, es ist eine Faulheit des Körpers, Antikörper zu produzieren. Die Antikörper binden sich an die Struktur, die sie blockieren sollen, aber die Infektion findet trotzdem statt. Diese Antikörper können sogar als trojanisches Pferd fungieren, und in bestimmten Situationen dringt der Erreger in die Zellen ein und die Immunreaktion wird verstärkt. ADE bedeutet, dass die Antikörper nicht mehr wirksam sind und manchmal sogar dem Virus helfen, in die Zelle einzudringen. Infolgedessen kann die geimpfte Person eine schwerere Form der Krankheit bekommen als die ungeimpfte Person“,

sagt Dr. Oana Mihaela Secară, medizinische Direktorin des Städtischen Krankenhauses Onești.

Außer Kontrolle geratene Infektionen

Seit Dezember 2021 sind in der Abteilung für Gefäßchirurgie des Okamura Memorial Hospitals in Shizuoka (Japan) Fälle von Infektionen aufgetreten, die nur schwer unter Kontrolle zu bringen sind, sagt Dr. Kenji Yamamoto.

„Es gab mehrere Fälle von Verdacht auf Infektionen aufgrund von Entzündungen nach Operationen am offenen Herzen, die auch nach wochenlangem Einsatz komplexer Antibiotikaregime nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten. Die Patienten wiesen Anzeichen einer Immunschwäche auf, und es wurden auch Todesfälle registriert. Gleichzeitig wurden nach Beginn der Impfkampagne zahlreiche Fälle von impfstoffinduzierter autoimmuner thrombotischer Thrombozytopenie, zum Teil mit tödlichem Ausgang, verzeichnet. Diese Fälle traten in Wellen auf und sind trotz der Maßnahmen, die für Patienten, die zur Operation aufgenommen werden, ergriffen wurden, noch nicht gelöst“,

sagt Dr. Kenji Yamamoto.

Er weist darauf hin, dass auch ein mögliches Risiko von impfstoffbedingten Organschäden besteht, die durch klinische Anzeichen unerkannt bleiben, insbesondere wenn es sich um das Kreislaufsystem handelt, was jederzeit der Fall sein kann.

Quelle: Claudia Marcu: Apar adevăruri cumplite despre vaccinul anti-Covid! Medicii japonezi alertează populația. Vaccinul Covid distruge sistemul imunitar. Prof. Dr. Virgil Păunescu a avut dreptate: se naște sindromul ADE, dependența de vaccin. STUDIU

Die USA und die NATO sind bereits Kriegsparteien in der Ukraine

Die New York Times hat in einem Artikel enthüllt, dass die USA in der Ukraine weitaus aktiver sind, als bekannt. De facto sind die USA die NATO bereits Kriegsparteien.

von Thomas Röper https://www.anti-spiegel.ru/2022/die-usa-und-die-nato-sind-kriegsparteien-in-der-ukraine/

27. Juni 2022 03:53 Uhr

Ich werde hier ausnahmsweise einen kompletten Artikel der New York Times übersetzen, weil ich seinen Inhalt so wichtig finde, dass ich ihn nicht verkürzt oder in eigenen Worten wiedergeben möchte. Die New York Times hat im Detail berichtet, wie die USA und NATO-Staaten die Ukraine nicht nur mit Waffen und Geheimdienstinformationen unterstützen, sondern dass auch westliche Soldaten von Spezialkommandos in der Ukraine aktiv sind. Sie sind zwar nicht an der Front, aber trotzdem macht das die USA und die NATO de facto zu Kriegsparteien.

Hinzu kommt, dass sie der Ukraine auch operative Informationen über das Gefechtsfeld liefern, die der ukrainischen Armee beim Beschuss der russischen Armee helfen. All das berichtet die New York Times, die nicht im Verdacht steht, russische Propaganda zu verbreiten.

In Russland ist das natürlich bekannt, weshalb das russische Fernsehen in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick auch auf das Thema eingegangen ist. Dabei hat der russische Moderator praktisch gar nichts gesagt, sondern einen ehemaligen hohen Offizier der USA reden lassen, der zu allem Überfluss erzählt hat, dass es nach seinen Informationen Frankreich war, das den Kreuzer Moskwa im Schwarzen Meer versenkt hat.

Da Russland keinen Krieg mit der NATO möchte, würde das erklären, warum Moskau an der ziemlich unglaubwürdigen Geschichte von dem Feuer an Bord des Schiffes festhält. Würde Moskau die Wahrheit veröffentlichen, wäre das de facto der Beginn eines Krieges mit der NATO.

Ich habe hier zuerst den Artikel der New York Times übersetzt, danach folgt die Übersetzung aus dem russischen Fernsehen.

Beginn der Übersetzung:

Offizielle sagen, dass ein Kommando-Netzwerk den Fluss von Waffen in der Ukraine koordiniert

Eine geheime Operation, an der auch US-Spezialeinheiten beteiligt sind, gibt einen Hinweis auf das Ausmaß der Bemühungen zur Unterstützung des immer noch unterlegenen ukrainischen Militärs.

Während die russischen Truppen mit einer zermürbenden Kampagne zur Eroberung der Ostukraine fortfahren, hängt die Fähigkeit des Landes, dem Ansturm zu widerstehen, mehr denn je von der Hilfe der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten ab – einschließlich eines geheimen Netzwerks von Kommandos und Spionen, die sich beeilen, Waffen, Geheimdienstinformationen und Ausbildung zu liefern, so amerikanische und europäische Beamte.

Ein Großteil dieser Arbeit findet außerhalb der Ukraine statt, zum Beispiel auf Stützpunkten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Doch auch wenn die Regierung Biden erklärt hat, dass sie keine amerikanischen Truppen in der Ukraine stationieren wird, sind einige CIA-Mitarbeiter weiterhin im Geheimen im Land tätig, vor allem in der Hauptstadt Kiew, und überwachen einen Großteil der riesigen Mengen an Informationen, die die Vereinigten Staaten mit den ukrainischen Streitkräften austauschen, so aktuelle und ehemalige Beamte.

Gleichzeitig waren auch einige Dutzend Kommandoeinheiten aus anderen NATO-Ländern, darunter Großbritannien, Frankreich, Kanada und Litauen, in der Ukraine tätig. Die Vereinigten Staaten zogen ihre eigenen 150 Militärausbilder ab, bevor der Krieg im Februar begann, aber die Kommandotruppen dieser Verbündeten blieben entweder im Land oder sind seither ein- und ausgeflogen, um ukrainische Truppen auszubilden und zu beraten und Waffen und andere Hilfsgüter vor Ort zu liefern, so drei US-Beamte.

Über die Tätigkeit der CIA-Mitarbeiter oder der Kommandotruppen wurden nur wenige Einzelheiten bekannt, aber ihre Anwesenheit im Land – zusätzlich zu den diplomatischen Mitarbeitern, die zurückkehrten, nachdem Russland die Belagerung von Kiew aufgegeben hatte – deutet auf das Ausmaß der geheimen Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine hin, die im Gange sind, und auf die Risiken, die Washington und seine Verbündeten eingehen.

Die Ukraine ist nach wie vor waffentechnisch unterlegen, und am Samstag feuerten die russischen Streitkräfte ein Sperrfeuer von Raketen auf Ziele im ganzen Land ab, auch auf Gebiete im Norden und Westen, die in den letzten Wochen weitgehend verschont geblieben waren. Es wird erwartet, dass Präsident Biden und die Staats- und Regierungschefs der Verbündeten beim G-7-Treffen, das am Sonntag in Deutschland beginnt, und bei dem NATO-Gipfel in Spanien im Laufe der Woche über zusätzliche Unterstützung für die Ukraine sprechen werden.

Kurz nachdem Russland im Februar in die Ukraine einmarschiert ist, richtete die 10th Special Forces Group des Heeres, die vor dem Krieg ukrainische Kommandos auf einem Stützpunkt im Westen des Landes ausgebildet hatte, in aller Stille eine Koalitionsplanungszelle in Deutschland ein, um die militärische Unterstützung für ukrainische Kommandos und andere ukrainische Truppen zu koordinieren. Die Zelle ist inzwischen auf 20 Nationen angewachsen.

Heeresministerin Christine E. Wormuth gab im vergangenen Monat einen Einblick in die Operation und erklärte, die Sondereinsatzzelle habe dabei geholfen, den Fluss von Waffen und Ausrüstung in der Ukraine zu steuern.

„Während die Ukrainer versuchen, diese zu transportieren und den Russen auszuweichen, die möglicherweise versuchen, Konvois anzugreifen, versuchen wir dabei zu helfen, den Transport all dieser verschiedenen Arten von Lieferungen zu koordinieren“, sagte sie auf einer Veranstaltung des Atlantic Council zur nationalen Sicherheit.

„Eine weitere Sache, bei der wir helfen können, sind Informationen darüber, wo die Bedrohungen für diese Konvois liegen könnten“, sagte sie.

Die Zelle, die nach dem Vorbild einer in Afghanistan eingesetzten Struktur aufgebaut wurde, ist Teil eines umfassenderen Pakets operativer und nachrichtendienstlicher Koordinierungszellen, die vom Europäischen Kommando des Pentagon geleitet werden, um die Unterstützung der ukrainischen Truppen durch die Alliierten zu beschleunigen. Auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland beispielsweise unterstützt ein Team der US-Luftwaffe und der Air National Guard mit dem Namen „Grey Wolf“ die ukrainische Luftwaffe unter anderem mit Taktik und Technik, wie ein Militärsprecher sagte.

Die Kommandos sind nicht an der Front mit ukrainischen Truppen und beraten stattdessen von Hauptquartieren in anderen Teilen des Landes oder aus der Ferne durch verschlüsselte Kommunikation, so amerikanische und andere westliche Beamte, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen. Die Anzeichen für die heimliche logistische, schulungstechnische und nachrichtendienstliche Unterstützung sind jedoch auf dem Schlachtfeld spürbar.

Mehrere ukrainische Befehlshaber auf niedrigerer Ebene bedankten sich kürzlich bei den Vereinigten Staaten für die aus Satellitenbildern gewonnenen Informationen, die sie auf von den Verbündeten bereitgestellten Tablet-Computern abrufen können. Auf den Tablets läuft eine App zur Kartierung des Gefechtsfeldes, mit der die Ukrainer russische Truppen anvisieren und angreifen können.

Auf einer Straße in Bakhmut, einer Stadt in der heiß umkämpften Donbass-Region in der Ostukraine, trug eine Gruppe ukrainischer Spezialeinsatzkräfte Aufnäher mit der amerikanischen Flagge auf ihrer Ausrüstung und war mit neuen tragbaren Boden-Luft-Raketen sowie belgischen und amerikanischen Sturmgewehren ausgerüstet.

„Die internationale Partnerschaft mit den Spezialeinsatzkräften einer Vielzahl verschiedener Länder ist eine nicht erzählte Geschichte“, sagte Generalleutnant Jonathan P. Braga, der Kommandeur des US Army Special Operations Command, im April vor Senatoren, als er die Planungszelle beschrieb. „Sie haben sich in einem sehr großen Ausmaß zusammengeschlossen“, um das ukrainische Militär und die Spezialkräfte zu unterstützen.

Der Abgeordnete Jason Crow, Demokrat aus Colorado, der dem Ausschuss für Streitkräfte und Nachrichtendienste des Repräsentantenhauses angehört, sagte in einem Interview, dass sich die Beziehungen, die ukrainische Kommandos in den letzten Jahren zu amerikanischen und anderen Partnern aufgebaut haben, im Kampf gegen Russland als unschätzbar erwiesen haben.

„Es war von entscheidender Bedeutung zu wissen, mit wem man es in chaotischen Gefechtssituationen zu tun hat und an wen man Waffen liefern kann“, sagte Crow, ein ehemaliger Army Ranger. „Ohne diese Beziehungen hätte das viel länger gedauert.

Die CIA-Offiziere, die in der Ukraine tätig sind, haben sich darauf konzentriert, die nachrichtendienstlichen Informationen zu leiten, die die US-Regierung der ukrainischen Regierung zur Verfügung gestellt hat. Der größte Teil ihrer Arbeit fand in Kiew statt, wie aktuelle und ehemalige Beamte berichten.

Während die US-Regierung nicht zugibt, dass die CIA in der Ukraine oder einem anderen Land tätig ist, ist die Anwesenheit der Beamten Russland und anderen Geheimdiensten auf der ganzen Welt durchaus bekannt.

Ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern zufolge liegt die Expertise der CIA bei der Ausbildung jedoch in der Aufstands- und Terrorismusbekämpfung. Was die Ukrainer jetzt brauchen, ist eine klassische militärische Ausbildung im Umgang mit Raketenartillerie, wie dem High Mobility Artillery Rocket System (HIMARS), und anderen hochentwickelten Waffen, sagte Douglas H. Wise, ein ehemaliger stellvertretender Direktor des Verteidigungsnachrichtendienstes und pensionierter hoher CIA-Offizier.

„Wir sprechen hier von einem groß angelegten Kampf“, sagte Wise. „Wir sprechen von modernen Panzer-gegen-Panzer-Schlachten mit massiven Streitkräften. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die CIA den Ukrainern beibringt, wie man HIMARS abfeuert“.

Die Regierung Biden hat bisher vier dieser mobilen Mehrfachraketen an die Ukraine geliefert und kündigte am Donnerstag an, dass vier weitere auf dem Weg seien. Es handelt sich dabei um die modernsten Waffen, die die Vereinigten Staaten bisher an die Ukraine geliefert haben, mit Raketen, die eine Reichweite von bis zu 40 Meilen haben, mehr als alles, was die Ukraine derzeit hat.

Nach Angaben des Pentagons wurde eine erste Gruppe von 60 ukrainischen Soldaten im Umgang mit den Systemen geschult, eine zweite Gruppe wird derzeit in Deutschland ausgebildet.

General Mark A. Milley, der Vorsitzende der Generalstabschefs, sagte, die Ausbildung habe „rational und überlegt“ begonnen, da die Ukrainer, die in der Vergangenheit sowjetische Systeme benutzt haben, die Mechanik der amerikanischen High-Tech-Waffen erlernen.

„Es ist nicht gut, diese Systeme einfach auf das Schlachtfeld zu werfen“,

sagte General Milley gegenüber Reportern, die mit ihm auf dem Rückflug in die Vereinigten Staaten nach einem Treffen mit europäischen Militärchefs in Frankreich unterwegs waren.

Nach einem Treffen in Brüssel in diesem Monat verpflichteten sich General Milley und militärische Führer aus fast 50 Ländern, der Ukraine mehr moderne Artillerie und andere Waffen zur Verfügung zu stellen.

„Das braucht alles ein bisschen Zeit und einen erheblichen Aufwand“, sagte General Milley. Amerikanische Truppen benötigen sechs bis acht Wochen, um den Umgang mit den Systemen zu erlernen, aber die Ukrainer haben ein zweiwöchiges beschleunigtes Trainingsprogramm, sagte er.

Ehemalige Militärs, die mit den ukrainischen Streitkräften zusammengearbeitet haben, äußerten sich jedoch frustriert über einige der Ausbildungsbemühungen.

So hatten die Ukrainer beispielsweise Schwierigkeiten, an der Front verwundete Soldaten zu evakuieren. Die Vereinigten Staaten könnten die Erste-Hilfe-Ausbildung an der Front verstärken und die Ukrainer beim Aufbau eines Netzes mobiler Zwischenkrankenhäuser beraten, um die Verwundeten zu stabilisieren und zu transportieren, so ehemalige Beamte.

„Sie verlieren jeden Tag 100 Soldaten. Das ist für uns fast wie der Höhepunkt des Vietnamkriegs; es ist schrecklich“, sagte ein ehemaliger Beamter der Trump-Administration. „Und sie verlieren eine Menge erfahrener Leute“.

Ein US-Militärbeamter sagte, dass die Green Berets der Armee in Deutschland vor kurzem mit der medizinischen Ausbildung ukrainischer Soldaten begonnen haben, die für die Ausbildung aus dem Land gebracht wurden.

Von 2015 bis Anfang dieses Jahres bildeten Ausbilder der amerikanischen Spezialeinheiten und der Nationalgarde mehr als 27.000 ukrainische Soldaten im Yavoriv Combat Training Center in der Westukraine nahe der Stadt Lwow aus, so Pentagon-Beamte.

Militärberater aus rund einem Dutzend verbündeter Länder haben in den vergangenen Jahren ebenfalls Tausende ukrainische Militärangehörige in der Ukraine ausgebildet.

Seit 2014, als Russland erstmals in Teile des Landes einmarschierte, hat die Ukraine ihre kleinen Spezialkräfte von einer einzigen Einheit auf drei Brigaden und ein Ausbildungsregiment erweitert. In den letzten 18 Monaten hat sie jeder dieser Brigaden eine in Widerstandstaktiken ausgebildete Heimatschutzkompanie hinzugefügt, wie General Richard D. Clarke, der Leiter des Pentagon-Kommandos für Sondereinsätze, im April vor dem Senat erklärte.

Das akuteste Ausbildungsproblem des ukrainischen Militärs besteht derzeit darin, dass es seine kampferprobtesten und am besten ausgebildeten Kräfte verliert, so ehemalige amerikanische Beamte, die mit den Ukrainern zusammengearbeitet haben.

Der ehemalige Beamte der Trump-Administration sagte, dass das Kommando für Sondereinsätze vor dem Krieg kleine Gruppen amerikanischer Operatoren hatte, die vor Ort mit ukrainischen Beamten zusammenarbeiteten. Die amerikanischen Teams wurden manchmal Jedburgh genannt, eine Anspielung auf die Bemühungen des Zweiten Weltkriegs, Partisanen hinter den feindlichen Linien auszubilden, sagte der Beamte.

Die modernen Sondereinsatzteams konzentrierten sich hauptsächlich auf die Ausbildung in kleinen taktischen Einheiten, arbeiteten aber auch in den Bereichen Kommunikation, Gefechtsfeldmedizin, Aufklärung und anderen von den ukrainischen Streitkräften geforderten Fähigkeiten. Diese Bemühungen, so der Beamte, wurden vor der russischen Invasion eingestellt, wären aber hilfreich gewesen, wenn sie während des Krieges fortgesetzt worden wären.

Die Anwesenheit amerikanischer Ausbilder vor Ort sei das Risiko möglicherweise nicht wert, sagten andere ehemalige Beamte, vor allem wenn dies zu einer Eskalation durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin führen würde.

„Wäre die Verbesserung der Ausbildung den möglichen Preis wert, der dafür gezahlt werden muss?“ fragte Mr. Wise. „Die Antwort lautet wahrscheinlich nein.“

Ende der Übersetzung der New York Times

Nun folgt die russische Reaktion darauf aus dem wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens.

Beginn der Übersetzung:

Im heutigen Amerika werden Informationen sowohl in den Medien als auch in den sozialen Medien stark „gesichtet“. Das führt dazu, dass weder die Öffentlichkeit noch die Politiker ein vollständiges Bild von den Geschehnissen haben. Unter solchen Bedingungen ist es schwierig, eine vernünftige und ausgewogene Haltung einzunehmen. Und wenn das so ist, dann handelt Amerika als Anführer des gesamten Westens auch gegen seine eigenen nationalen Interessen und spielt so riskant, dass es die gesamte Menschheit mit ins radioaktives Grab zu nehmen droht.

Ein nüchterner und ehrlicher Blick ist das Privileg des gut ausgebildeten und neugierigen Beobachters. Wir möchten Ihnen heute einen solchen Menschen vorstellen. Er ist ein pensionierter Oberst der US-Armee, ein Vietnamkriegsveteran und bis 2020 republikanischer Senator. Vor einiger Zeit gab er Michael Billington von der Executive Intelligence Review für das deutsche Schiller-Institut ein großes Interview. Der Oberst beendete seine militärische Karriere in der hohen Position als Leiter der Strafrechtsabteilung der US-Streitkräfte im Pentagon.

Mit seinen professionellen Ermittlungsfähigkeiten und den gesammelten Fakten kommt Richard Black zu einer sehr wichtigen Schlussfolgerung:

„Wir wissen, dass es NATO-Offiziere gibt, die in der Ukraine in beratender Funktion und in anderen Funktionen tätig sind. Wir riskieren. Meine Vermutung, und das ist nur meine Vermutung, ich kann mich auch irren, aber der Kreuzer Moskwa scheint von einer NATO-Rakete getroffen worden zu sein, die wahrscheinlich von der französischen Seite gestartet wurde. Ich könnte mich irren, aber die dafür verwendeten Raketen sind eine so wertvolle und gefährliche Waffe, dass ich bezweifle, dass sie der ukrainischen Seite anvertraut und von der ukrainischen Seite eingesetzt wurde. Sie sehen, dass wir ein Risiko eingehen, dass wir jedes Mal, wenn wir extrem waghalsige Aktionen durchführen, den Einsatz erhöhen.“

Es ist genau diese unüberlegte Erhöhung des Einsatzes, die Colonel Richard Black beunruhigt, dessen Befürchtungen weitaus vernünftiger erscheinen: „

Es hat sich so ergeben, dass ich ein Republikaner bin. Und wir haben zwei republikanische Senatoren in den Vereinigten Staaten, die gesagt haben: Wir müssen vielleicht einfach Atomwaffen gegen Russland einsetzen. Das ist verrückt. Ich denke, es ist wichtig, dass die Menschen darüber diskutieren, was ein thermonuklearer Krieg bedeutet. Jetzt müssen wir verstehen, was wir denken. Ja, wir sind groß, wir sind böse, und wir haben alles. Das russische Atomwaffenarsenal ist in etwa mit dem der Vereinigten Staaten vergleichbar. Sie haben Hyperschallraketen, die wir nicht haben.

Sie können sich jeder rechtzeitigen Entdeckung entziehen und von Russland aus Raketen starten, die San Francisco, Los Angeles, Chicago, Detroit, Baltimore, Washington und New York erreichen. Und wenn Sie zum Beispiel an Virginia, wo ich lebe, denken, dann sollten Sie im Hinblick auf den Ausbruch eines Atomkrieges bedenken, dass sie auch eine sehr große und effektive Flotte von Atom-U-Booten haben, die vor der Küste der Vereinigten Staaten liegen. Sie verfügen über eine große Anzahl von Raketen mit Nuklearsprengköpfen, die jede unserer Verteidigungsanlagen umgehen können. Damit wäre ganz Nord-Virginia praktisch zerstört. Das Pentagon liegt in Arlington County, es wäre nur eine glühende Masse aus geschmolzenem Sand. Im Umkreis von vielen Meilen würde es keine Überlebenden geben. Auf der anderen Seite des Potomac würde es in der Hauptstadt niemanden mehr geben. Das Kapitol würde für immer verschwinden, alle Denkmäler, die ganze Pracht – nichts würde bleiben. Und so kann man das weiter aufzählen.

Apropos New York: Dort würden nicht nur alle umkommen, sondern Menschen könnten wahrscheinlich auch noch Hunderte von Jahren später nicht dort leben. Es würde nicht nur aufhören, ein Ort turbulenten menschlichen Lebens zu sein, es würde auch für vielleicht ein halbes Jahrtausend zum Stillstand kommen, und es wäre unmöglich, die Zivilisation wieder aufzubauen. Wir müssen uns der Ernsthaftigkeit dessen bewusst sein, was wir tun.“

Der Kreml ist sich der Ernsthaftigkeit des Geschehens sicher bewusst. Die, wenn auch nicht bewaffnete, Konfrontation zwischen Russland auf der einen Seite und den USA und der NATO auf der anderen Seite ist eine Tatsache. In diesem Sinne ist die Situation für beide Seiten spiegelbildlich.

„Die Russen befinden sich in einer spiegelbildlichen Situation, weil es für sie lebenswichtig ist, ein weiteres Vordringen der NATO bis in die Ukraine, bis an ihre Grenzen, zu verhindern. Sie können es sich nicht leisten, diesen Krieg nicht zu führen, sie können es sich nicht leisten, diesen Krieg nicht zu gewinnen. Daher halte ich das Spiel mit der ständigen Eskalation des Krieges, der eigentlich an einem für die Amerikaner unbedeutenden Ort – in der Ukraine – geführt wird, im Grunde für sinnlos. Sie hat keine Auswirkungen auf unser tägliches Leben, und doch spielen wir dieses rücksichtslose Spiel und riskieren das Leben aller Menschen in den Vereinigten Staaten und Westeuropa für nichts, absolut nichts“,

meint Black.

Ende der Übersetzung http://Die USA und die NATO sind Kriegsparteien in der Ukraine

Das Prinzip „Tabula Rasa“

Wir brauchen nicht so fortzuleben,
wie wir gestern gelebt haben.
Machen wir uns von dieser Anschauung los,
und tausend Möglichkeiten laden uns ein
zu neuem Leben.

Christian Morgenstern

Wohl dem, der das Prinzip Tabula Rasa rücksichtlos leben und Informationen schlichtweg ausblenden kann. Ich teile eine stille Bewunderung für Menschen, die in ihrer Blase so dahinleben: Fitnessstudio, Shopping, Wohnungsputz, abends Smalltalk beim Bier und vor dem Schlafengehen noch eine Portion Mainstream – denn einen Kopf will man sich ja nicht machen.

Aber ist es wirklich Neid und Bewunderung? Wohl kaum. Solchen Personen würde es nie im Traume einfallen, Programme wie den neuen Radiosender Kontrafunk zu hören oder die Nachrichten etablierter Medien zu hinterfragen oder gar einmal eine Originalstudie oder Rohdaten zu Rate zu ziehen. Eindrücklich hat der Medienpsychologe Lennart Freyth de Polo León in einem Interview im Programm Elsa AUF1 mit der Journalistin Elsa Mittmannsgruber geschildert, wie das sein kann, dass so viele Menschen noch immer den Mainstream-Medien treu bleiben und alternative Medien eher als Abschaum betrachten.

Nach diesem Interview habe ich gemerkt, dass ich selbst gelegentlich Gefahr laufe, in die Framing-Falle zu tappen. Ein sensibler Umgang mit Begriffen und der Sprache im Allgemeinen ist geboten, wenn wir den gesellschaftlichen Keil nicht noch tiefer treiben wollen.

Bewundernswert ist der Mut jener Ärzte, die sich zu dem neuen Ärzteverband Hippokratischer Eid zusammengeschlossen haben. Sie setzen sich ein für eine am Menschen orientierte und nicht pharmazeutisch dominierte Medizin; dafür, dass sich Patienten wieder vom Arzt wieder ernst- und wahrgenommen fühlen. Es ist zu hoffen, dass die Hexenjagd auf kritische Ärzte bald der Vergangenheit angehört, und Ärzte, denen es um das Wohl ihrer Patienten geht, sich nicht einem psychologischen Test unterziehen müssen, weil sie Maskenatteste ausgestellt haben, oder gar mit Kontosperrungen oder Razzien rechnen müssen.

Für kritische Geister könnte das Prinzip Tabula Rasa, positiv gewendet, bedeuten, nicht in negativen Gedankenspiralen zu verharren; sich nicht nur mit Händen und Füssen gegen etwas zu stemmen, sondern sich auch zugunsten einer Sache zu engagieren: für eine Initiative oder für eine Gemeinschaft, die Menschen zusammenbringt und von Optimismus getragen ist. Gerade die Zeit nach der Sommersonnenwende eignet sich dazu, alte Muster und Glaubenssätze zu überdenken.

In Skandinavien zählt der Mittsommer zu den wichtigsten Feiertagen. Begangen werden das Wiedererwachen der Natur und die Fruchtbarkeit der Erde. Zahlreiche Bräuche ranken sich um die Mittsommernacht. In Schweden etwa sammeln die Menschen Blumen, binden daraus Kränze und schmücken damit sich und die traditionellen Mittsommerstangen, die den deutschen Maibäumen ähneln. Die Bräuche gehen auf vorchristliche Zeit zurück.

In Deutschland hat das Johannisfest, das jedes Jahr am 24. Juni gefeiert wird, eine lange Tradition. Riesige Feuer werden abgebrannt, die für das Leben und den Sieg des Lichts über die Dunkelheit und das Böse stehen.

Sollen die Ignoranten doch in ihrer Blase verbleiben – ausserhalb geht es jedenfalls ehrlicher zu. Mit diesem Ziel schreiben wir über Menschen, die ausserhalb der Blase leben. Dazu braucht es Mut und Ehrgeiz. Wenn Sie dies schätzen, dann unterstützen Sie uns doch mit einer kleinen Spende.

Herzlich,

Ihre Lena Kuder https://transition-news.org/das-prinzip-tabula-rasa

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Trotz Ukraine-Krise: Getreidepreise fallen

Analysten suchen nach Erklärung

Während die Preise für Energie weiter in astronomische Höhen steigen, hat es bei den Getreidepreisen zuletzt eine leichte Entspannung gegeben. Unter anderem scheint die türkische Diplomatie zwischen Russland und der Ukraine einer der relevanten Faktoren dafür gewesen zu sein. Die Volatilität bleibt aber.

Die Energiepreise bewegen sich angesichts des andauernden Krieges in der Ukraine weiter in astronomische Höhen. Die Inflation bleibt auf hohem Niveau. Immerhin hat es im Bereich der Getreidepreise in der Vorwoche eine leichte Entspannung gegeben. Wie „Agrar Heute“ berichtet, hat der Weizenpreis gegenüber dem Spitzenwert von Mitte Mai bis Donnerstag (23.6.) immerhin um 20 Prozent oder 82 Euro auf 359 Euro pro Tonne nachgegeben. Beim Raps waren es sogar 24 Prozent – statt 881 kostet die Tonne nun 671 Euro.

Einer der Gründe für die Entwicklung ist Analysten zufolge in den diplomatischen Bemühungen der türkischen Regierung zu sehen, die seit Wochen in zähen Gesprächen mit der Russischen Föderation und der Ukraine über die mögliche Schaffung von Seekorridoren im Schwarzen Meer verhandelt. Diese sollen es insbesondere ermöglichen, Getreide zu verschiffen, das derzeit in der ukrainischen Hafenstadt auf Schiffen lagert, aber den Hafen wegen russischer Blockaden nicht verlassen kann.

Am Dienstag berichteten „Reuters“ und „Tass“, dass in den kommenden Wochen ein Treffen zwischen Russland, der Ukraine, der Türkei und den Vereinten Nationen in Istanbul stattfinden werde. Die Türkei hat angeboten, die Umsetzung des Seekorridorplans zu überwachen.

In der Vorwoche konnte Ankara erreichen, dass das türkische Frachtschiff „Azov Concord“ sicher den Hafen von Mariupol verlassen konnte. In den kommenden Wochen soll es ein trilaterales Treffen zwischen der Türkei, den Kriegsparteien und Vertretern der UNO in Istanbul geben, dessen Ziel es sein wird, den in Rede stehenden Seekorridorplan umzusetzen.

Die Türkei gehe Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu zufolge auch Behauptungen nach, Russland habe sich widerrechtlich ukrainisches Getreide angeeignet und in Drittländer verschifft – unter anderem auch in die Türkei selbst. Bis dato hätten diese sich jedoch nicht bestätigt, erklärt Çavuşoğlu.

Witterungsbedingungen können Getreidepreise weiter beeinflussen

Während die Hoffnungen auf Diplomatie die Preise von Getreide drosseln, das in großem Stil von der Ukraine oder der Russischen Föderation produziert wird, gibt es nach Einschätzung von Analysten allerdings auch noch weitere Faktoren, die zu der Entwicklung beitragen. Einer davon ist die bevorstehende Erntesaison.

Die derzeitigen Hitzephasen in Frankreich und Westeuropa würden der Weizenernte wenig schaden, weil diese bereits deutlich fortgeschritten sei. Russland geht in seiner Ernteprognose beim Weizen zudem von einem neuen Rekordwert von bis zu 89,2 Millionen Tonnen aus.

Die Ukraine selbst exportiere derzeit noch zwischen 1,5 und 1,7 Millionen Getreide – was etwa ein Fünftel dessen ausmache, was vor der russischen Militäroffensive über die Schwarzmeer-Häfen verschifft werden konnte.

Experten erwarten trotz des Preisrückgangs weiter eine volatile Lage auf den weltweiten Getreidemärkten. Vor allem die Witterungsbedingungen während der Maisblüte im Juli würden einen weiteren gewichtigen Faktor darstellen, der sich in die eine oder andere Richtung auswirken könnte.

.https://www.epochtimes.de/politik/ausland/trotz-ukraine-krise-getreidepreise-fallen-analysten-suchen-nach-erklaerung-a3874531.html

Ukraine: Freier Journalismus sieht anders aus!

26.06.2022 | www.kla.tv/22915

Im Februar 2021 verbietet der ukrainische Präsident Selenskyj per Dekret alle freien, sprich ihm kritischen, Medien.

Seitdem verschwinden viele, seinem Machtapparat unliebsame Journalisten spurlos oder sterben unter dubiosen Umständen.

Viele ukrainische Gouverneure fordern, Russlandsympathisanten an die Bäume zu hängen.

Selenskyj äußert sich wörtlich im Staatsfernsehen gegen namentlich von ihm genannte Journalisten wie folgt:

„Diese Frontlügner und deren Vorgesetzte in Moskau müssen sich daran erinnern, dass ihr Lebensende hinter Gittern sein wird – im besten Falle.“

Trotz dieser offensichtlichen Unterdrückung des freien Journalismus bekommt Selenskyj im April 2022 in der BRD den „Freiheitspreis der Medien“ überreicht. Spricht das nicht Bände über die Qualität unserer Medien?

von jou

Quellen/Links: Ukraine: Freier Journalismus sieht anders aus! https://www.youtube.com/watch?v=Bs03nLp5EoI;
https://bit.ly/3yBTSWA

Rede von Putin im Originalton übersetzt ins Deutsche

Putins Abrechnung mit dem Westen als Podcast

Der russische Präsident Putin hat in einer einstündigen Rede mit der Politik des Westens abgerechnet. Da nicht jeder diese lange Rede lesen kann oder möchte, freue ich mich, dass sie nun auch als Podcast zur Verfügung steht.

von Thomas Röper 26. Juni 2022 13:25 Uhr

Der russische Präsident Putin hat am 17. Juni auf dem Petersburger Wirtschaftsforum in einer über einstündigen Rede mit der Politik des Westens abgerechnet und ihr sein eigenes Modell einer fairen und sozialen Wirtschafts- und Geopolitik gegenübergestellt. Ich habe diese ungewöhnlich lange Rede von Putin übersetzt, aber natürlich ist nicht jeder Leser bereit, einen so langen Text komplett zu lesen.

Daher freue ich mich, dass NuoFlix die Rede als Podcast eingesprochen hat. Den Link zu dem Podcast finden Sie hier, sodass Sie sich die Rede bequem im Auto oder dem Bus anhören können, wenn Sie zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit sind.

.https://www.anti-spiegel.ru/2022/putins-abrechnung-mit-dem-westen-als-podcast/

Die Krise in Moldawien spitz sich weiter zu

In Moldawien wird unbemerkt von den deutschen Medien fleißig ein weiterer Krisenherd gegen Russland geschaffen. Der Chef der Opposition wurde unter Hausarrest gestellt, unbequeme Medien wurden verboten.

von Thomas Röper https://www.anti-spiegel.ru/2022/die-krise-in-moldawien-spitzt-sich-weiter-zu/

24. Juni 2022 23:20 Uhr

Darüber, dass in Moldawien der nächste Krisenherd gegen Russland aufgebaut wird, habe ich schon öfter berichtet. Nun wurde das Land zum EU-Beitrittskandidaten ernannt, obwohl es die Kriterien für einen EU-Beitritt schon deshalb nicht erfüllt, weil es Grenzstreitigkeiten hat. Bevor wir zu den aktuellen Entwicklungen kommen, fasse ich die Vorgeschichte noch einmal zusammen, da nur wenig Menschen in Deutschland die Lage in Moldawien kennen.

Moldawien und Transistrien

Moldawien ist ein kleines Land mit einer kurzen, aber schwierigen Geschichte. Das Land liegt zwischen der Ukraine und Rumänien und ist eine ehemalige Sowjetrepublik, in der es nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion einen Bürgerkrieg gegeben hat. Seitdem ist das Land geteilt und besteht aus dem völkerrechtlich anerkannten Moldawien und der abtrünnigen Republik Transnistrien. Der Bürgerkrieg konnte seinerzeit durch ein Abkommen zwischen Moldawien und Russland beendet werden und seit nun fast 20 Jahren sichern russische Friedenstruppen die ehemalige Frontlinie.

Moldawien ist vergleichbar mit der Ukraine, denn es ist ein Vielvölkerstaat, in dem die dominierenden Moldawier, die oft auch als Rumänen bezeichnet werden, die Sprachen der anderen Minderheiten diskriminieren. Obwohl zum Beispiel Russisch weitverbreitet ist und vor allem in den Städten und im Geschäftsleben genutzt wird, hat es nicht den Status eine landesweiten Amtssprache. Genau diese ethnischen Probleme waren seinerzeit der Grund für den Bürgerkrieg.

Moldawien hat sich in die Verfassung geschrieben, ein neutraler Staat zu sein. Jedoch hat Ende 2020 die pro-westliche, in den USA ausgebildete und eng mit George Soros verbundene Politikerin Maia Sandu die Präsidentschaftswahlen in Moldawien knapp gewonnen. Danach hat sie mit umstrittenen politischen Manövern 2021 auch die Regierung ausgetauscht und führt das Land seit Sommer 2021 konsequent in Richtung Westen.

Nach ihrer kompletten Machtübernahme hat sie im Sommer 2021 offen eine „Säuberung“ der Justiz des Landes angekündigt, was im Westen allerdings positiv und als Maßnahme im Kampf gegen Korruption dargestellt wurde. In Wahrheit ging es um eine politische Säuberung, denn Sandu möchte den Westkurs ihres Landes festschreiben und dessen Gegner, die die Neutralität des Landes erhalten wollen, entfernen. So hat Sandu auch davon gesprochen, für die anstehenden Reformen Unterstützung der USA zu brauchen und die USA schon kurz darauf als wichtigen strategischen Partner bezeichnet.

Schon im Januar gab es Hinweise auf eine Verschärfung der Lage in der Region, darüber finden Sie hier Details, und in den letzten Wochen gab es Drohnenangriffe von ukrainischem Gebiet auf Transnistrien.

Ausnahmezustand und Repression

Gegen den pro-westlichen Kurs der Regierung regte sich immer mehr Widerstand und seit Mai gibt es regelmäßige Demonstrationen. Ende Mai wurde der Oppositionsführer und ehemalige Präsident Dodon zunächst verhaftet und dann unter Hausarrest gestellt. Erste Journalisten berichteten von Zensur, sie würden von der Regierung bei der Arbeit behindert. Da in dem Land schon seit Ende 2021 der Ausnahmezustand gilt, hat die Regierung das Recht, die Arbeit der Presse „zu koordinieren“, wie es genannt wird.

Maia Sandu verfolgt parallel mehrere Ziele. Erstens will sie – offenbar notfalls auch gewaltsam – die Kontrolle über Transnistrien zurückbekommen. Zweitens bezeichnet sie Moldawisch nicht als Sprache, sie sagt das sei in Wahrheit Rumänisch. Sie ist auch rumänische Staatsbürgerin und scheint eine Vereinigung mit Rumänien anzustreben.

Sandu hat in den USA studiert und ihr wird nachgesagt, ein Projekt von George Soros zu sein, weil in ihrem Umfeld viele Personen sind, die von der Open Society Foundation von Soros kommen. Das gilt auch für Alexander Mustjatse, der am 2 Juni zum Chef des moldawischen Geheimdienstes ernannt wurde.

Vor der Gefahr, dass Moldawien an Rumänien angeschlossen wird, warnte Oppositionsführer Dodon am 8. Juni mit den Worten:

„Die militärische und politische Angliederung unseres Landes an das rumänische Staatsgebiet unter Aufgabe der Neutralität wird vorbereitet. (…) Um die technische Vereinigung vorzubereiten, musste die Republik Moldawien beweisen, dass sie nicht in der Lage ist, die wirtschaftliche, energetische und territoriale Sicherheit aus eigener Kraft zu gewährleisten. Es war notwendig, die Bürger zu demoralisieren, damit sie aufhören, an ihr eigenes Land zu glauben.“

Vereinigung mit Rumänien?

Der anti-russische Kurs der moldawischen Regierung wurde am 10. Juni wieder deutlich, als Moldawien vorgeschlagen, dass ausgerechnet die USA als „Vermittler“ im Konflikt um Transnistrien tätig werden sollten. Der für die „Reintegration von Transnistrien“ zuständige Minister sagte:

„Das Fünf-plus-Zwei-Format ist seit 2019 zum Stillstand gekommen. Es ist müde, es braucht einen Reset, es funktioniert im Moment nicht. Aber niemand hat sein Todesurteil unterschrieben; das einzige und wichtigste Hindernis für das Format sind derzeit die Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland. Meiner Meinung nach sollten wir die Rolle der EU und der USA in diesem Prozess neu überdenken und sie zu vollwertigen Teilnehmern machen. Das wäre das Richtige, vor allem in der gegenwärtigen Situation.“

Am 18. Juni haben die Parlamente von Rumänien und Moldawien eine enge Zusammenarbeit auf vielen Feldern beschlossen, die Justiz und Korruptionsbekämpfung, öffentliche Sicherheit, Grenzschutz und Polizeiarbeit Kultur, Bildung und Wissenschaft umfassen sollen. Auch das deutet auf die von Sandu gewünschte Vereinigung mit Rumänien an.

Am 22. Juni wurde die Zensur offiziell eingeführt und es wurden alle russischen Nachrichtensendungen und politischen Sendungen verboten. Am 23. Juni wurde der Ausnahmezustand, trotz Protesten der Opposition, ein weiteres Mal um 45 Tage verlängert.

Auch der Druck auf die Opposition wurde weiter erhöht. Der unter Hausarrest stehende Oppositionsführer teilte mit, dass nicht nur sein eigenes Vermögen blockiert worden ist, sondern dass diese Maßnahmen auch gegen seine Verwandten angewendet wurden.

Auf all das hat die Regierung von Transnistrien ebenfalls am 23. Juni reagiert und erklärt:

„Die moldawische Führung mag alle möglichen Erklärungen abgeben, aber in der Praxis ist es unmöglich, diese beiden Staaten und Gesellschaften zu vereinen. Im Gegenteil, sie tun alles, um sie zu spalten und Spannungen zu erzeugen. Das betrifft die Wirtschaftsblockade, den Abbruch der wirtschaftlichen Beziehungen und den kulturellen und medialen Bereich. (…) Der von der derzeitigen Regierung geförderte Trend in Moldawien bedeutet einen vollständigen und totalen Abbruch der Beziehungen zu Transnistrien. Die moldawische Führung muss, nachdem sie ihre Entscheidungen getroffen hat, ohne die Bewohner Transnistriens zu fragen, erkennen, dass sie sich an den Verhandlungstisch setzen, ein Friedensabkommen mit uns unterzeichnen, wir uns gegenseitig anerkennen und den Konflikt beenden müssen.“

Sandu hat nach der Entscheidung der EU, Moldawien den Status eines Beitrittskandidaten zu geben, mitgeteilt, dass ihr Land jeden politischen Preis für die EU-Mitgliedschaft bezahlen werde. Die Proteste in dem Land interessieren sie dabei nicht.

Die Krise in Moldawien spitzt sich weiter zu

Wegen NATO-Übung: Lukaschenko bittet Putin um Atomwaffen

Die Präsidenten Putin und Lukaschenko haben sich in St. Petersburg zu Gesprächen getroffen. Dabei hat Lukaschenko Putin um Atomwaffen gebeten.

von Thomas Röper https://www.anti-spiegel.ru/2022/wegen-nato-uebungen-lukaschenko-bittet-putin-um-atomwaffen/

25. Juni 2022 19:08 Uhr

Wenn sich Staatsoberhäupter treffen, dann wechseln sie immer ein paar Worte vor der Presse. In der Regel ist das ein recht langweiliger Austausch von Nettigkeiten, man spricht über irgendwelche Erfolge in der wirtschaftlichen oder kuturellen Zusammenarbeit und dann wird die Presse rausgeschickt und die „echten“ Gespräche beginnen hinter verschlossenen Türen.

Aber manchmal werden diese Termine auch genutzt, um Signale an andere zu senden. So scheint es dieses Mal gewesen zu sein, denn Lukaschenko hat von Übungen der NATO gesprochen, bei denen atomwaffenfähige Bomber den Abschuss von Atomwaffen auf Weißrussland trainieren. Solche NATO-Übungen – auch an der russischen Grenze – sind leider keine Seltenheit, wie ich schon des Öfteren berichtet habe.

Lukaschenko hat Putin daher gebeten, Russland möge Atomwaffen in Weißrussland stationieren, damit Weißrussland sich verteidigen kann. Putin hat das zwar nicht direkt zugesagt, aber Schritte zugesagt, um das zu ermöglichen. Dass die beiden Präsidenten das öffentlich besprochen haben, interpretiere ich als Warnung an die USA und die NATO-Staaten. Ich werde hier die Teile des Gespräches übersetzen, in denen die beiden Präsidenten vor der Presse über das Thema gesprochen haben.

Beginn der Übersetzung:

Lukaschenko: Uns beunruhigt die Situation und die Politik unserer Nachbarn sehr. Sie wissen ja, die polnische und litauische Führung. Die Politik der Konfrontation. Auch Sie bekommen ja genug ab, vor allem in der Ukraine: In letzter Zeit kommen die meisten Söldner, wie wir feststellen, aus Polen. Ich verstehe nicht, wozu sie die Konfrontation brauchen, aber es ist klar, dass sie hinter deren Rücken stehen und sie weiter drängen. Das ist eine ekelhaft Politik, ein aggressives Verhalten.

Das Gleiche gilt für Litauen. In letzter Zeit häufen sich Informationen über deren Absicht, den Transit von Russland über Weißrussland nach Kaliningrad zu stoppen, um Kaliningrad zu isolieren. Hören Sie, das kommt schon einer Kriegserklärung gleich, so etwas ist unter heutigen Bedingungen inakzeptabel.

Wir sind sehr besorgt über die Trainingsflüge der Flugzeuge der Vereinigten Staaten und der NATO, die den Transport von Nuklearsprengköpfen und nuklearen Geschossen trainieren. Darüber sind wir sehr besorgt.

Darum bitte ich Sie, die Frage einer gespiegelten Antwort zu überdenken. Die trainieren Flüge mit Nuklearsprengköpfen. Bitte helfen Sie uns, zumindest unsere Flugzeuge, die wir haben, die Su-35, glaube ich, die Atomsprengköpfe tragen können, anzupassen. Ich sage nicht, dass wir oder Sie morgen Atombomben dorthin verlegen werden, aber hier sind Scherze fehl am Platz. Wir erinnern uns an 1941, als man uns eingelullt hat, alles sei in Ordnung, alles würde ruhig bleiben, niemand würde angreifen, und dann waren wir nicht vorbereitet. Deshalb ist die Lage für uns sehr ernst und es ist nicht das erste Mal, dass ich diese Frage an Sie richte. Ich weiß, dass Sie sich im Verteidigungsministerium damit befasst haben.

Ich würde gerne von Ihnen hören, wie es sich hier entwickeln wird. Ich verheimliche es nicht, ich spreche das Thema an, damit wir auf alles vorbereitet sind, auch auf den Einsatz der schwersten Waffen, um unser Heimatland von Brest bis Wladiwostok zu verteidigen. Das ist unsere unmittelbare Aufgabe. Und vor allem diese Übungen, Sie wissen ja davon, die Flüge der Amerikaner mit den NATO-Partnern. Wenn sie das trainieren, dann denken die sich etwas dabei, ansonsten stellt sich die Frage, wozu sie das trainieren.

Kurz gesagt, wir beide müssen heute eine Reihe von Verteidigungs- und Sicherheitsfragen erörtern, damit unsere Bevölkerung begreift, dass sie, die Russen und Weißrussen, ernsthaft geschützt sind.

Putin: Was die Sicherheit betrifft, so haben die Amerikaner in der Tat 200 taktische Nuklearsprengköpfe in Europa gelagert, hauptsächlich Atombomben, 200 in sechs europäischen Ländern, die Mitglieder des Nordatlantikblocks sind. Für ihren möglichen Einsatz stehen 257 Flugzeuge bereit, nicht nur aus den USA, sondern auch aus den anderen Ländern.

Lukaschenko: Außerhalb der USA.

Putin: Außerhalb der USA, in Europa.

Sie haben gesagt, dass man gespiegelt antworten könnte. Ja, das kann man, aber wir brauchen wahrscheinlich gar nicht gespiegelt zu antworten, das ist nicht nötig.

Aber ich stimme Ihnen voll und ganz zu, dass wir für die unbedingte Sicherheit unseres Landes, des Unionsstaates und vielleicht auch der anderen OVKS-Länder sorgen müssen.

Daher schlage ich Folgendes vor. Die weißrussische Armee verfügt über eine große Zahl von Su-25-Flugzeugen. Die könnten entsprechend umgerüstet werden.

Lukaschenko: 25er Flugzeuge?

Putin: Ja, die Su-25. Sie könnten aufgerüstet werden. Diese Aufrüstung müsste zwar in russischen Flugzeugwerken erfolgen, aber wir beide klären, wie das zu machen ist. Und wir werden mit der entsprechenden Ausbildung der Piloten beginnen. Das ist das erste.

Zweitens. Wir haben eine Vereinbarung getroffen: In den nächsten Monaten werden wir Weißrussland taktische Raketensysteme Iskander-M übergeben, die sowohl als ballistische als auch Marschflugkörper, sowohl konventionell als auch nuklear, einsetzbar sind.

Ich schlage vor, die Verteidigungsministerien und die Generalstabschefs zu beauftragen, alle Einzelheiten im Zusammenhang mit dieser gemeinsamen Arbeit auszuarbeiten.

Lukaschenko: Ja, ich bin absolut einverstanden.

Putin: Abgemacht.

Ende der Übersetzung

Was Spiegel-Leser (nicht) erfahren

Der Spiegel hat darüber unter der Überschrift „Treffen in Sankt Petersburg – Russland will Belarus atomwaffenfähige Raketen liefern“ berichtet. Dabei hat der Spiegel sowohl über die Aufrüstung der Su-25 als auch über die Lieferung der Iskander-Raketen berichtet.

Aber natürlich erfährt der Spiegel-Leser nichts über den Grund, denn von den Übungen der NATO, die an den Grenzen von Russland und Weißrussland den Abschuss von Atomwaffen auf Ziele in diesen Ländern trainieren, hat der Spiegel noch nie berichtet. Und auch in diesem Artikel, in dem er ansonsten vollständig berichtet hat, hat der Spiegel vergessen, seinen Lesern von diesem kleinen Detail zu erzählen.

Norwegischer Angriff: Die Russen auf Spitzbergen stehen unter Blockade

Spitzbergen wird seit Jahrzehnten von Russland und Norwegen genutzt. Nun hat Norwegen eine Blockade gegen die dort lebenden Russen verhängt

von Thomas Röper 25. Juni 2022 13:58 Uhr https://www.anti-spiegel.ru/2022/norwegen-blockiert-russische-siedlung-auf-spitzbergen/

1920 wurde der Spitzbergenvertrag geschlossen, der die Gebietsansprüche in der Region formell geregelt hat. 1925 hat Norwegen aufgrund des Vertrages die Souveränität über Spitzbergen erhalten, muss aber allen Bürgern der unterzeichnenden Länder, die sich auf Spitzbergen niederlassen wollen, die gleichen Rechte einräumen. Als Folge davon leben Russen und Norweger seit hundert Jahren friedlich auf Spitzbergen zusammen. Es gilt zwar norwegisches Recht, aber seit Sowjetzeiten bauen russische Firmen dort Kohle ab und führen wissenschaftliche Forschungen durch.

Nun hat Norwegen eine Blockade über die dort lebenden Russen verhängt, indem es keine Lieferungen aus Russland mehr durchlässt, was sogar die Versorgung der russischen Siedlung mit Lebensmitteln und Medikamenten unmöglich macht. Darüber hat das russische Fernsehen berichtet und ich habe den Bericht des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Die norwegische Regierung hat eine Blockade gegen die auf Spitzbergen lebenden Russen verhängt. Der Archipel wird offiziell von Norwegen kontrolliert, hat aber einen Sonderstatus. Sein Gebiet und seine Küstengewässer sind eine entmilitarisierte Zone. Russland hat drei Siedlungen auf Spitzbergen: das aktive Barentsburg und die zwei stillgelegten Siedlungen Pyramida und Grumant, in denen während der Sowjetzeit Kohle abgebaut wurde.

In Barentsburg gibt es ein Bergwerk, ein Wärmekraftwerk und einen Hafen. Es gibt ein Krankenhaus, einen Kindergarten, eine Schule und ein Museum. 500 Menschen leben hier: Bergleute, Lehrer, viele Wissenschaftler wie Geophysiker, Geologen, Archäologen, Biologen, Glaziologen, Geographen.

Sieben Tonnen Lebensmittel für die Bewohner Spitzbergens sitzen an der russisch-norwegischen Grenze am Kontrollpunkt Stur Skoog fest. Insgesamt haben sich dort bereits 20 Tonnen Waren angesammelt. Dazu gehören Ersatzteile für Autos und Schiffe. Norwegen lässt die Lkw nicht durch und blockiert die Landkorridore. Die offizielle Begründung Oslos für die Blockade sind die anti-russischen Sanktionen.

„Norwegen und wir sind seit Jahrhunderten Nachbarn. Diese Nachbarschaft wird fortbestehen. Warum ist Norwegen bereit, sie für einige kurzfristige Launen des Washingtoner Oberkommandos zu opfern? Und was dann? Was wäre, wenn Russland sich so verhält wie Norwegen jetzt?“,

fragt der Politikwissenschaftler Juri Swetow.

Die Lieferungen aus Russland nach Spitzbergen laufen seit Jahrzehnten. Auf dem Landweg von Murmansk nach Tromsø in Norwegen, von dort auf dem Seeweg zum Archipel. Der Zugang zu den Häfen ist nun offen. Eine Blockade wäre ein grober Verstoß gegen das UN-Seerechtsübereinkommen. Es ist jedoch unrentabel, Schiffe direkt von Murmansk nach Spitzbergen zu schicken. Daher bittet die russische Seite Norwegen, Ausnahmen von den Sanktionen zu machen und den Frachttransit nach Barentsburg zu ermöglichen.

„Wir warten immer noch auf eine Antwort des norwegischen Außenministeriums, die russische Botschaft in Oslo beobachtet die Situation. Was den Gouverneur von Spitzbergen angeht, so nickt er ab, was Oslo entscheidet: Wenn es eine positive Antwort aus Oslo gibt, wird uns eine Ausnahme für diese Waren gewährt, der Gouverneur selbst hat wenig zu entscheiden“, sagte Sergey Gushchin, der russische Generalkonsul in Spitzbergen.

Die Blockade ist eindeutig eine politische Entscheidung Norwegens. Sie ist auch ein eindeutiger Verstoß gegen das Völkerrecht, schließlich werden sogar Lebensmittel und Medikamente nicht durchgelassen. Die Sanktionen sind ein guter Vorwand, Russland an der Erschließung des Archipels zu hindern. Aber auch ohne Sanktionen haben die Norweger schon einmal versucht, das zu tun. Sobald unser Land begann, seine Präsenz auf Spitzbergen aktiv auszubauen, begann Oslo, verschiedene Beschränkungen aufzuerlegen. Die Inseln werden zwar gemeinschaftlich genutzt, aber alle Aktivitäten auf ihnen unterliegen norwegischem Recht.

„Unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes hat Norwegen damit begonnen, immer mehr Vorschriften und Normen einzuführen, die den Bau neuer Häuser nicht zulassen, einschließlich der Verwendung von Flugzeugen, die aus norwegischer Sicht keinen umweltfreundlicher Kraftstoff haben und daher die Umwelt schädigen, und vieles mehr. Das alles hat dazu geführt, dass der Einsatz von Hubschraubern durch russische Wissenschaftsorganisationen eingeschränkt wurde, was sie praktisch daran gehindert hat, mobile Feldforschung zu betreiben“, sagt Konstantin Saikov, Vizerektor für internationale Zusammenarbeit an der Föderalen Universität der Nordarktis.

„Geologen, Archäologen und Glaziologen aus Moskau, aus St. Petersburg, vom Geographischen Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften, Botaniker, Biologen – die Wissenschaft war sehr aktiv. Zurzeit haben sie Probleme mit Visa, Umzügen und Genehmigungen. Die Norweger erklären viele Orte für geschützt und erlauben nicht mehr, überall zu arbeiten“, sagt Sinaida Popova.

Der Leiter des auf der Inselgruppe tätigen Unternehmens „Arktikugol“ appellierte an die Behörden Spitzbergens: Eine Verzögerung des Warentransits könne zum Notstand führen. Aber genau das scheint der Zweck der Blockade zu sein.

Ende der Übersetzung

Norwegen blockiert russische Siedlung auf Spitzbergen

.

Afrika will von Selenskyj nichts wissen:

Von 55 geladenen Staatsoberhäuptern hörten nur vier seine Rede

Der ukrainische Präsident hatte Anfang dieser Woche die Afrikanische Union (AU) zu einem virtuellen diplomatischen Treffen eingeladen. Doch die meisten Staatschefs zeigten kein Interesse an Selenskyjs Ansprache und schickten Diplomaten oder Minister. Das ist nicht weiter verwunderlich, da in Afrika die Popularität der russischen Regierung eher zunimmt statt sinkt.

Am 20. Juni rief Wolodymyr Selenskyj zu einer Videokonferenz auf. Eingeladen waren die 55 Staatsoberhäupter Afrikas, besprochen werden sollte die aktuelle Konfliktsituation in Osteuropa und die Rolle Afrikas auf der Weltbühne. Letztlich nahmen jedoch außer dem Vorsitzenden der AU Macky Sall, dessen Anwesenheit unerlässlich war, nur noch der Vorsitzende der AU-Kommission Moussa Faki Mahamat und sein kongolesischer Amtskollege Denis Sassou N’Guesso teil – manche Quellen nennen noch Alassane Ouattara, den Präsident der Elfenbeinküste als Teilnehmer. Ansonsten waren noch einige Minister und Botschafter aus Algerien, Südafrika, der Demokratischen Republik Kongo, Nigeria und Ägypten sowie der Vorsitzende des libyschen Präsidialrats Mohammed el-Menfi anwesend.

In erster Linie konnte die AU mit ihrer Zustimmung zu diesem Treffen ihre Neutralität gegenüber dem russisch-ukrainischen Konflikt demonstrieren, denn zuvor hatte sich Macky Sall auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen.

Da das Treffen hinter verschlossenen Türen stattfand, wurden auch nicht viele Details bekannt. Macky Sall äußerte sich nach der Konferenz auf seinem Twitter-Account:

„Afrika bleibt der Achtung der Regeln des Völkerrechts, der friedlichen Lösung von Konflikten und der Handelsfreiheit verpflichtet.“

Selenskyj ist also mit dem Versuch, die Unterstützung der Afrikaner zu erlangen, grandios gescheitert.

Während die meisten Staatschefs schon durch ihr Nichterscheinen ein Zeichen gesetzt haben, konnte der ukrainische Präsident auch die wenigen Teilnehmenden nicht mit einer Pro-Kiew-Rede und der Darstellung, dass die Ukraine das Opfer einer ungerechtfertigten Aggression ist, überzeugen. Auch seine Äußerungen bezüglich der aktuellen Nahrungsmittelkrise in Afrika, die er auf die Auswirkungen des Konflikts auf den Getreidemarkt zurückführt, änderten daran nichts.

.https://report24.news/afrika-will-von-selenskyj-nichts-wissen-von-55-geladenen-staatsoberhaeuptern-hoerten-nur-vier-seine-rede/

2,5 Millionen Patienten mit Impfnebenwirkungen in Deutschland im Jahr 2021

23. Juni 2022von Dr. Peter F. Mayer https://tkp.at/2022/06/23/kbv-papier-enthuellt-25-millionen-patienten-mit-impfnebenwirkungen-in-deutschland-im-jahr-2021/

Ein Dokument mit Sprengstoff dürfte in Kürze die ganze Impfkampagne der deutschen Bundesregierung ins Wanken bringen. Nun liegt der Epoch Times ein dreiseitiges Dokument vor, das an Brisanz kaum zu überbieten ist. Denn das Dokument gibt dem entlassenen BKK ProVita-Chef mit seinen Hochrechnungen recht: Fast 2,5 Millionen Menschen haben nach einer COVID-Impfung einen Arzt aufgesucht. Und das sind lediglich die Zahlen bis Ende 2021.

TKP hatte am 22. Februar als erstes Medium exklusiv berichtet, dass die BKK (Betriebskrankenkassen, BKK Dachverband), eine der größten gesetzlichen Krankenversicherungen Deutschlands, die ersten zweieinhalb Quartale 2021 dahingehend ausgewertet hat, wie häufig die genannten ICD-Schlüssel für Impfkomplikationen abgerechnet wurde. Das Ergebnis der Hochrechnung auf das Jahr 2021 für alle Versicherten des Landes waren mehr als 3 Millionen Schadensfälle durch Nebenwirkungen, davon 412.000 schwere und etwa 31.000 Todesfälle – alles durch die Impfungen verursacht.

Aus dem Papier das der Epoch Times nun vorliegt, ist ersichtlich, dass im Jahr 2021 insgesamt 2.487.526 Patienten mit Impfnebenwirkungen behandelt wurden – ganz anders im Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts. Dort sind mit Stand 31. Dezember lediglich 244.576 „Verdachtsfälle einer Nebenwirkung“ nach einer COVID-Impfung erfasst.

Die Anzahl der im Jahr 2021 verabreichten COVID-Impfungen wird von der KBV ( Kassenärztlichen Bundesvereinigung,) mit 172.062.925 angegeben. Demnach führte statistisch gesehen jede 69. Impfung zu einem Arztbesuch, wobei die Schwere der behandelten unerwünschten Wirkung nicht bekannt ist.

Aber das sind nicht die einzigen Auffälligkeiten in dem KBV-Dokument.

„Also nicht nur für das Jahr 2021 bei den COVID-Impfungen, sondern auch rückblickend auf die Impfungen bis ins Jahr 2016 ergibt sich eine gravierende Abweichung in Millionenhöhe. Dadurch verschiebt sich das Verhältnis der Nebenwirkungen zu den Impfungen noch deutlicher“,

erklärte Tom Lausen gegenüber Epoch Times.

Hier geht es zum Bericht von Epoch Times.

Russia says it’s working to build a ‘democratic world order’ with China

We, together with you, and with our sympathizers will move towards a multipolar, just, democratic world order,’ Russia foreign minister told Chinese officials on Wednesday.

https://www.lifesitenews.com/news/russia-says-its-working-to-build-a-democratic-world-order-with-china/

In Beijing on Wednesday, Russia’s Foreign Minister Sergey Lavrov reiterated his country’s desire to establish a new “democratic world order” with China.  

“We, together with you, and with our sympathizers will move towards a multipolar, just, democratic world order,” Lavrov said in a video ahead of his meeting with Chinese Foreign Minister Wang Yi. 

Lavrov added that the formation of this new “world order” is increasingly necessary as the globe continues to live “through a very serious stage in the history of international relations.” 

In response, China’s foreign ministry released a statement from its minister, Wang Yi, agreeing with Lavrov’s sentiment and plainly stating the country’s partnership with Russia.  

Daten aus Deutschland: Schaden die COVID-19-Impfungen der Fruchtbarkeit?

25. Juni 2022von Ulf Lorré https://tkp.at/2022/06/25/daten-aus-deutschland-schaden-die-covid-19-impfungen-der-fruchtbarkeit/

Nach Auffälligkeiten in den Sterbedaten als Folge der Impfkampagne scheinen inzwischen auch die Geburtszahlen den üblichen Rahmen zu verlassen. Die aktuell bis März 2022 reichenden, deutschen Meldedaten zeigen einen deutlichen Rückgang.

In Deutschland waren die monatlichen Geburtszahlen zwischen 2010 und 2016 von ca. 55.000 auf 65.000 gestiegen und verharrten auf diesem Niveau bis einschließlich 2021. Es tritt eine saisonale Periodik mit einem Minimum kurz nach der Jahreswende und einem Maximum im Hochsommer auf. (Abb. 1 und 2, bitte die gespreizte Y-Achse beachten.)

Abb. 1: Monatliche Lebendgeburten Deutschland seit 2010. Datenquelle: Destatis

Abb. 2: Monatliche Lebendgeburten Deutschland seit 2016. Zur Veranschaulichung der Saisonalität und des Abfalls am Ende ist ein Curve-Fit mit Grundschwingung und zwei Oberschwingungen eingefügt (rosa).

Der Rückgang in den Monaten Januar bis März 2022 beträgt 7002 (-11,3%) im Vergleich zum Mittelwert der gleichen Monate in den Jahren 2016 bis 2021. Wie ist das zu bewerten? Laut Zwei-Stichproben-T-Test ist der Rückgang statistisch signifikant (p-value 0,0051; 95%-CI [-∞ , -4061]). Mit anderen Worten: Mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% beträgt der wahre Rückgang mindestens 4061 oder 6,6%.

Durch Nachmeldungen kann sich das Ergebnis ändern. Die Frage ist, in welchem Umfang. Die Geburtszahlen kommen mit einer Verzögerung von 2-3 Monaten, und bei Erscheinen der März-Daten waren die Januar- und Februar-Zahlen unverändert geblieben. Beides spricht gegen zahlreiche Nachmeldungen.

Stellen wir uns die Frage, was wäre von einer Impfung zu erwarten, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigt und Mitte Juni 2021 einen Spitzenwert der Impffrequenz erreichte? Die Priorisierung war ab 7. Juni 2021 aufgehoben, nachdem im März und April 2021 schon die meisten Angehörigen der Gesundheitsberufe (rund 7% der Gesamtbevölkerung bei hohem Frauenanteil) geimpft worden waren. Im Juni 2021 gezeugte Kinder kommen Ende März 2022 zur Welt. Gegenwärtig (also in den Daten bis März 2022) können demnach schon Auswirkungen bei den vor dem Maximum Geimpften sichtbar sein. Die Auswirkungen während der abfallenden Impffrequenz-Flanke stünden noch bevor, und da eine mögliche Schädigung der Fruchtbarkeit von unbekannter Dauer wäre, müssten die nächsten monatlichen Geburtszahlen weiterhin niedrig bleiben oder noch weiter absinken.

Gibt es medizinische Erklärungen? Aus Obduktionen mutmaßlicher Impfopfer und Meldungen von Impfnebenwirkungen ergeben sich mindestens zwei pathogene Wirkkomplexe. Zum einen die direkte Wirkung auf das Blut (Gerinnungsstörungen), zum anderen Entzündungen der Blutgefäße mit lymphozytären Infiltraten ausgehend vom Endothel. Kein Organ ist von diesen Wirkungen ausgenommen, also auch die Fortpflanzungsorgane nicht.

Außergewöhnlich starke Monatsblutungen sowie Menstruationsstörungen und -unregelmäßigkeiten zählten zu den am häufigsten gemeldeten, schweren Nebenwirkungen.

In den Samenproben junger, geimpfter Männer in Israel wurde verminderte Spermatozytenkonzentration und -beweglichkeit festgestellt. Beides reduziert die Zeugungsfähigkeit. Die Schädigungen werden als signifikant beschrieben und bestanden auch 150 Tage nach der Impfung noch fort. Sie weisen in Richtung einer direkten Schadwirkung auf die menschlichen Keimdrüsen.

In der Gynäkologie gilt als gesichertes Fachwissen, dass Spontan-Aborte, alltagssprachlich „Abgänge“ genannt, unter anderem in Verbindung mit Blutgerinnungsstörungen stehen, und diese wiederum sind eine anerkannte Impfnebenwirkung. Die meisten Spontan-Aborte ereignen sich im ersten Trimenon und bleiben oft unbemerkt. Deshalb beruhen Zahlen hierzu auf Schätzungen.

Meldepflichtig sind dagegen Totgeburten. Nach deutscher Definition seit 1994 musste die Frucht ein Mindestgewicht von 500g haben, um als Totgeburt zu gelten. Seit 1. November 2018 gelten auch Geburten mit weniger als 500g als Totgeburt, wenn die 24. Schwangerschaftswoche erreicht wurde. Definitionsbedingt war darum 2019 eine Zunahme der Totgeburten zu erwarten. (Abb. 3)

Abb. 3: Jährliche Änderungen der Totgeburtenrate nach Destatis-Daten

Lässt man das definitionsbedingt verzerrte Jahr 2019 außer Acht, verbleibt 2021 als das Jahr mit der höchsten Zunahme in dieser Zeitreihe. Falls hier ein Zusammenhang mit den Impfungen besteht, wäre das ein Anzeichen für eine pathogene Wirkung bis in die Endphase der Schwangerschaft.

Tod und Geburt sind die harte Währung der Epidemiologie. Das Jahr 2021 brachte zuerst den Verdacht, dann die Gewissheit, dass die Impfungen Menschen in nicht geringem Umfang getötet haben. Einiges spricht für eine Wiederholung dieses Dramas in 2022, diesmal auf der Geburtenseite. Falls ein ursächlicher Zusammenhang besteht, wird er international sichtbar werden. Erste Berichte und Analysen liegen schon vor. In Österreich titelte „Wochenblick“ am 23.6.2022 Fehlgeburten und Unfruchtbarkeit haben längst den Kreissaal erreicht, und Real Hero analysiert auf YouTube entsprechende Zahlen aus Österreich und der Schweiz.

Die Vorläufigkeit der Meldezahlen sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein Alarmsignal vorliegt, dem nachzugehen Pflicht und Schuldigkeit einer gewissenhaften Pharmakovigilanz ist. Nicht die Gefährlichkeit der Impfung ist zu beweisen, sondern die Hersteller haben jeden noch so geringen Zweifel an ihren Impfstoffen restlos auszuräumen, was von den verantwortlichen staatlichen Stellen zu überwachen ist. Gefahrensignale gibt es zuhauf. Die Nonchalance, methodische Schlamperei und Unkultur des Wegschauens und Abwiegelns, mit der das Paul-Ehrlich-Institut Menschenleben aufs Spiel setzt, ist empörend. Großer Eifer ist dagegen bei der Ausweitung des Impfschemas zu sehen. Kinder sollen an die Reihe kommen und immer weitere Dosen nötig sein. Was für eine erbärmliche Empfehlungshörigkeit!

.https://tkp.at/2022/06/25/daten-aus-deutschland-schaden-die-covid-19-impfungen-der-fruchtbarkeit/

Österreich: Parlamentarische Anfrage betreffend Vorbereitung der Pandemie

Von Thomas Röper : Mein Buch „Inside Corona“ hat zu einer sehr ausführlichen parlamentarischen Anfrage an die österreichische Regierung geführt.

Bekanntlich habe ich in meinem Buch „Inside Corona“ auf über 300 Seiten die These aufgestellt und mit 500 Quellen belegt, dass die Covid-19-Pandemie nicht aus heiterem Himmel über die Welt gekommen ist, sondern von einer kleinen Gruppe sehr reicher und mächtiger Menschen generalstabsmäßig vorbereitet und umgesetzt wurde. Sollten Sie neu auf meiner Seite sein, empfehle ich Ihnen zum besseren Verständnis, zuerst zwei Artikel in dieser Reihenfolge zu lesen (zuerst diesen und dann diesen) und auch mein Interview zu dem Buch anzuschauen, in dem ich vieles erklärt habe.

Am 14. Juni haben österreichische Abgeordnete der österreichischen Regierung eine Anfrage gestellt, die von meinem Buch „Inside Corona“ inspiriert ist. In der Anfrage werden mehrere Passagen des Buches zitiert und die 32 Fragen konzentrieren sich vor allem auf die vielen Pandemie-Planspiele, die von 2017 bis 2019 organisiert wurden.

fragen-coronaHerunterladen

Leider gehen die Fragen in meinen Augen am eigentlichen Thema vorbei, denn ich würde die Regierung in Österreich – und vor allem in Deutschland – nach dem Einfluss der in dem Buch genannten Stiftungen, die die Pandemie generalstabsmäßig geplant haben, auf die Politik fragen. Die interessanten Fragen sind nicht so sehr die Planspiele vor der Pandemie, denn die sind bekannt.

Interessant wäre es, den Einfluss dieser Oligarchen-Stiftungen (Bill & Melinda Gates Foundation, Rockefeller Foundation, Weltwirtschaftsforum, Wellcome Trust, Nuclear Threat Initiative, Open Philantropy) und der von ihnen bezahlten Regierungsberater auf politische Entscheidungen insgesamt aufzudecken. Man könnte also zum Beispiel danach fragen, welche Regierungsberater und Mitglieder von Kommissionen, die die Regierungen beraten, Verbindungen zu diesen Stiftungen haben.

Ich habe gerade mit Mr. X telefoniert und wir sind gerne bereit, bei der Formulierung interessanterer Fragen zu helfen und auch konkrete Namen von Leuten zu nennen, nach denen man bei der Gelegenheit fragen könnte.

Aber zunächst gilt es nun aber, die eingereichte Anfrage zu beobachten, um die Antwort der österreichischen Regierung nicht zu verpassen, denn die Antworten auf einige der Fragen könnten durchaus interessant sein.

https://www.anti-spiegel.ru/2022/mein-buch-inside-corona-fuehrt-zu-parlamentarischer-anfrage-in-oesterreich/

.https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/J/J_11268/index.shtml#

.https://www.anti-spiegel.ru/2022/mein-buch-inside-corona-fuehrt-zu-parlamentarischer-anfrage-in-oesterreich/

Getreide kann nicht aus der Ukraine raus, aber Waffen können rein??

Wie verlogen die westlichen Anschuldigungen, Russland würde Getreideexporte aus der Ukraine behindern, sieht man schon daran, dass der Westen zwar unbegrenzt Waffen in die Ukraine liefert, aber angeblich kein Getreide aus dem Land holen kann.

VonThomas Röper 23. Juni 2022 15:20 Uhr

Dass die drohende Hungersnot nicht durch die angebliche Blockade ukrainischer Häfen durch Russland verursacht wird, habe ich sehr oft schon in eigenen Worten und ausführlichen Hintergründen aufgezeigt, hier finden Sie meinen letzten Artikel zu dem Thema. Ich daher jetzt keine weitere eigene Analyse schreiben, obwohl der Spiegel gerade wieder einen mit den üblichen Unwahrheiten vollgepackten Artikel veröffentlicht hat, der regelrecht um eine Antwort meinerseits bettelt, sondern hier will ich aufzeigen, wie die russische Regierung selbst auf die Vorwürfe aus dem Westen antwortet.

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat dazu auf ihrer regulären Pressekonferenz am Mittwoch eine offizielle Erklärung abgegeben, die ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Ich möchte die haarsträubenden Aussagen, Artikel und sonstigen Materialien kommentieren, die jetzt Teil der Medienkampagne sind. Im Mittelpunkt steht der Vorwurf, unser Land stelle eine Bedrohung für die weltweite Ernährungssicherheit dar.

In letzter Zeit häufen sich Äußerungen von Vertretern des Westens und leider auch von internationalen Organisationen, einschließlich der UNO, über die Gefahr einer großen Nahrungsmittelkrise aufgrund eines Mangels an Getreide und Düngemitteln auf den Weltmärkten, die angeblich durch das Vorgehen Russlands in der Ukraine ausgelöst wird. Diese verlogenen Anschuldigungen werden leider zu einem obsessiven Leitmotiv in den Reden amerikanischer und europäischer Offizieller, was es notwendig macht, noch einmal an die wahren Ursachen der auftretenden Probleme zu erinnern.

Was die Frage der Blockade des Seetransports ukrainischen Getreides betrifft, so betonen wir, dass die russische Seite die Ausfuhr von Getreide aus den ukrainischen Schwarzmeerhäfen nie verhindert oder behindert hat. Die sichere Schifffahrt in den ukrainischen Hoheitsgewässern und die Nutzung der Häfen ist aufgrund des hohen Risikos durch Minen und der Gefahr durch Beschuss derzeit unmöglich. All dies wurde von Kiew geschaffen.

Nach den vorliegenden Informationen hat die ukrainische Regierung rund 420 Ankerminen im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer ausgelegt, von denen einige in den Seegebieten, in den Meerengen Bosporus und Dardanellen sowie in den Küstengewässern der Schwarzmeerstaaten, einschließlich der Türkei und Rumäniens, treiben.

Darüber hinaus blockiert Kiew 70 ausländische Schiffe aus 16 Ländern in sechs Häfen – Cherson, Mykolaiv, Tschernomorsk, Otschakow, Odessa und Juschny – und hält sie fest. Überraschenderweise wird auch kaum erwähnt, dass es noch einige andere Möglichkeiten gibt, Getreide aus der Ukraine zu exportieren, darunter per Bahn und auf dem Wasserweg. Es sind die gleichen Wege, über die westliche Waffen ins Land kommen, darüber wird aber nichts gesagt.

Die Unlogik dessen, was jetzt zu diesem Thema in der Welt verbreitet wird, ist wie folgt: Alle erzählen, dass wegen des russischen Vorgehens nichts – vor allem keine Nahrungsmittel – aus der Ukraine exportiert werden kann. Gleichzeitig erklären praktisch dieselben Personen täglich, dass sie Waffen für das Kiewer Regime auf ukrainisches Gebiet liefern. Rüstungsgüter sind materiell etwas Großes und ziemlich schwer. Die Mengen, in denen diese Waffen geliefert werden, benötigen ein enormes und kolossales Ausmaß an LKW-Verkehr.

Nun stellt sich eine Frage.

Das bedeutet, dass es alle Möglichkeiten gibt, Waffen aus dem Westen in die Ukraine zu bringen, aber aus irgendeinem Grund kann niemand etwas aus der Ukraine exportieren? Und das vor dem Hintergrund von Bildern, die in sozialen Netzwerken kursieren, auf denen Lastwagen zu sehen sind, die eindeutig mit Lebensmitteln beladen sind und die gerade die Ukraine verlassen und durch Europa fahren, oder Produkte, die eindeutig aus der Ukraine kommen, irgendwo in der EU abladen.

Wie passt das zusammen?

Wie diese absolut widersprüchlichen Dinge von ein und denselben westlichen Politikern geäußert werden können, bleibt ein Rätsel. Meiner Meinung nach ist es unmöglich, solche Falschmeldungen zu verbreiten und irgendwem endlos die Schuld für die Probleme zu geben, die man selbst verursacht. Aber wie wir sehen, können die das.

Das russische Militär hat seinerseits die Voraussetzungen für das sichere Funktionieren von zwei humanitären Seekorridoren geschaffen: im Schwarzen Meer für die Ausfahrt aus den sechs genannten ukrainischen Häfen in südwestlicher Richtung und im Asowschen Meer für die Ausfahrt in Richtung Schwarzes Meer. Heute besteht die Möglichkeit, die Häfen von Mariupol und Berdjansk für die Ausfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu nutzen. Darüber bekräftigt Russland die Bereitschaft, die ungehinderte Ausfuhr ukrainischen Getreides durch ausländische Schiffe zu ermöglichen, sofern diese auf Waffenschmuggel kontrolliert werden und Kiew auf Provokationen, Drohungen mit Minen und Spannungen im Schwarzen Meer verzichtet.

Zum Thema Ernährungssicherheit sei daran erinnert, dass die Lebensmittel- und Energiepreise seit Anfang 2020 angesichts der Coronavirus-Pandemie, ungünstiger klimatischer Ereignisse und – vor allem – systemischer Fehlentscheidungen in der Finanz- und Wirtschaftspolitik der westlichen Länder erheblich gestiegen sind. Daraus resultieren die Schwierigkeiten auf den Weltmärkten: steigende Fracht- und Versicherungsraten, Unterbrechung der Verkehrsverbindungen. Das ist noch milde ausgedrückt. Es war ein Zusammenbruch der Transportlogistik und des Versicherungssystems als Folge der Pandemie. Zu all dem kamen noch einseitige Sanktionen hinzu.

All das, und vor allem die einseitigen Sanktionen, die von Washington und auf seinen Druck von der EU verhängt wurden, haben die Situation bis auf das Äußerste verschärft. Ich würde es nicht einmal als einseitige Sanktionen bezeichnen, sondern eher als Sanktionsfolter gegen unser Land. Die Störung des Zahlungsverkehrs und der Logistik, die Schließung ausländischer Häfen für russische Ladungen und das Verbot, russische Häfen anzulaufen, die Androhung von Massenkonfiszierungen von Ladungen und die Weigerung, sie zu versichern – das ist nur eine oberflächliche Aufzählung der zerstörerischen Folgen der Sanktionspolitik, denn all dies stört den Export von Lebens- und Düngemitteln auf die Weltmärkte.

Die westlichen Regime selbst müssen ihr Handeln mit der Wahrnehmung der Weltöffentlichkeit vergleichen. Im Westen wissen sie sehr wohl, dass es – auch wenn es ihnen irgendwie gelingt, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen – in unabhängigen Ländern spezialisierte Strukturen wie Landwirtschafts-, Industrie- und das Verkehrsministerien gibt, die wissen, was die westlichen Regime tun, um den europäischen Kontinent völlig zu blockieren und die geringste Möglichkeit der Wiederherstellung einer normalen Wirtschaftstätigkeit zu verhindern. Das führt nicht nur zu Ernährungsproblemen, sondern auch zu all den anderen Problemen. Wozu wird das alles gemacht?

Bei all dem Albtraum, der sich abspielt, verweisen westliche Vertreter erklärtermaßen auf humanitäre Ausnahmen für landwirtschaftliche Erzeugnisse, die in der Wirklichkeit durch strenge Kontrollmaßnahmen über die Einhaltung der anti-russischen Sanktionen, bis hin zu Strafanzeigen mit der entsprechenden einschüchternden Wirkung, zunichte gemacht werden.

Das heißt, einerseits sagen sie, dass man die Bedrohung für die Lebensmittelsicherheit minimieren muss, aber andererseits tun sie alles, um sie selbst zu schaffen: Sie blockieren die Logistik, den Zahlungsverkehr, verhängen Sanktionen gegen Lieferanten und alle, mit denen die dabei zusammenarbeiten. Wozu wird das getan?

Das Ziel ist offensichtlich: die russische Wirtschaft und den europäischen Kontinent, das ist jetzt offensichtlich, zu isolieren und ihnen größtmöglichen Schaden zuzufügen. Man muss es zugeben, das ist eines der Ziele Washingtons und der derzeitigen Regierung. Sie interessieren sich nicht für die drohenden Folgen für die Weltwirtschaft und für die Kosten anderer Länder. Washington hat sich immer als herausragend angesehen und seine Interessen an die erste Stelle gestellt. So machen sie es auch dieses Mal.

Wir unsererseits bekräftigen unsere Bereitschaft, unsere Verpflichtungen beim Export von Getreide, Düngemitteln, Energie und anderen wichtigen Produkten weiterhin zu erfüllen. Bis Ende des Jahres werden wir in der Lage sein, die Weltmärkte mit rund 25 Millionen Tonnen Getreide und mindestens 22 Millionen Tonnen Düngemitteln zu versorgen.

Trotz des beispiellosen Drucks durch die Sanktionen setzen wir die kommerziellen Lebensmittellieferungen über bilaterale Kanäle und die Nahrungsmittelhilfe für Bedürftige über das zuständige Welternährungsprogramm fort, insbesondere für Jemen, Kirgisistan, Libanon, Sudan, Tadschikistan und Kuba.

In diesem Sinne fordern wir die Vertreter der westlichen Länder und der UNO auf, von haltlosen Anschuldigungen abzusehen und den wahren Ursachen dieser Krise auf den Grund zu gehen, die in erster Linie durch ihr eigenes kurzsichtiges und fehlerhaftes Handeln hervorgerufen wurde.

Ich beobachte, wie die westlichen Regime jetzt Lebensmittel horten. Eine Frage: Ersticken Sie nicht an der Behauptung, dass die Welt hungert? Alles gut bei Euch? Macht Euer Gewissen Euch keine Probleme?

Ende der Übersetzung

Getreide kann nicht aus der Ukraine raus, aber Waffen können rein?

Wie Medien gekauft / geschmiert sind

Berichterstattung über einen aktuellen Krieg – Informationen bezüglich Corona – News über einen amerikanischen Präsidenten: So unterschiedlich die Themen auch sein mögen, die Berichterstattung der Leitmedien deckt sich weitgehend. Diese Sendung geht nicht nur dem Warum nach, sondern bringt auch Zahlen und Fakten bezüglich der Zuwendungen, die den verschiedenen Medienhäusern zufließen.

www.kla.tv/22896

Es ist bekannt, dass vor allem die Printmedien laufend Abonnenten verlieren.

Weniger Abonnenten heißt aber auch entsprechend weniger Einnahmen!

Warum die Zeitungen dennoch weiter ihre Arbeit tun und sie ihre Ausgaben noch mit neuen Rubriken erweitern können, ist Inhalt dieser Sendung. Praktisch alle Medien gehören Stiftungen oder sogar deren Gründern. Bekannte Namen sind die Bertelsmann Stiftung oder die Axel Springer Stiftung.

Wenn ein Medienhaus mit seinen Journalisten nicht mehr selbständig, sondern von „Fremdgeldern“ abhängig ist, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gegen die Überzeugungen seines Geldgebers, noch negativ über seine Stiftung berichten.

Ein Beispiel dazu:

Das deutsche Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“ bekam 2018 von der Bill & Melinda Gates Stiftung 2,5 Millionen Dollar gespendet und im Oktober 2021 nochmals 2,9 Millionen. Der zuletzt erwähnte Betrag wurde von der Stiftung bezahlt, um im „SPIEGEL“ ein Gemeinschaftsprojekt zu verwirklichen durch eine neue Rubrik „Globale Gesellschaft“. Unter anderem wurden Themen wie Frauenrechte, Verhütung, Klimakrise samt ihren Wechselwirkungen erörtert.

Natürlich wurde irgendwann bekannt, dass DER SPIEGEL Geld von der Bill & Melinda Gates Stiftung erhalten hatte und er musste sich rechtfertigen. Das Medienhaus behauptete, seine Arbeit weiterhin vollkommen unabhängig zu tun und es weiterhin möglich sei, kritisch über Bill Gates zu berichten. Allerdings ist festzustellen: Als im Zuge des Epstein-Skandals, bei dem es darum ging, dass Jeffrey Epstein Minderjährige selbst missbrauchte und zur Prostitution gezwungen hatte, um sie seinen reichen und mächtigen Freunden, Partnern und Kunden zuzuführen, sickerte durch, dass auch Bill Gates enge Kontakte zu Epstein gepflegt hatte. Obwohl gleichzeitig über ihn selber Belästigungsversuche gegenüber Frauen per Presse bekannt wurden, war DER SPIEGEL bemüht ihn reinzuwaschen. Der Kontakt zu Epstein sei lose gewesen, nichts sei bewiesen. Interessant, denn DER SPIEGEL behandelt sonst Vorverurteilte bei # MeToo nicht zimperlich, nur schon bei Belästigungsvorwürfen werden vermutete Täter sofort an den medialen Pranger gestellt. Nicht so Bill Gates! Zur Erklärung: Unter Hashtag MeToo (Ich auch) läuft eine Kampagne auf Twitter, auf der Millionen von Frauen weltweit sexuelle Übergriffe auf sie öffentlich gemacht haben oder über sexuelle Gewalt diskutieren. Auf einer kleinen Übersicht sehen Sie nun in der Vergangenheit gesprochene Gelder an Medienhäuser von der Bill & Melinda Gates Stiftung. Dabei sei erwähnt, dass jeder andere Philanthrop wie Soros, Rockefeller und wie sie noch alle heißen, durch ihre Stiftungen oder Nichtregierungsorganisationen ebenfalls den Medien Gelder zukommen lassen. Da diese aber keine detaillierten Angaben dazu machen, können diese leider nicht aufgelistet werden. Gelder an Medienhäuser von der Bill & Melinda Gates Stiftung

An wen? Wieviel? Wann ? Zweck?

  • SPIEGEL 250.000 Euro 2016-2018 Für globale Nachhaltigkeitsziele im Projekt „Expedition ÜberMorgen“
  • SPIEGEL 175.000 Euro 2017-2018 journalistisches Flüchtlingsprojekt „The New Arrivals“ SPIEGEL 2.500.000
  • Dollar 2018 SPIEGEL insges. 2.280.000 Euro verteilt auf 3 Jahre Rubrik Globale Gesellschaft SPIEGEL 2.900.000 Dollar Oktober 2021

The Guardian insges. 14.000.000 Dollar seit 2011 7x Thema Globale Gesellschaft El País insges.

4.000.000 Dollar seit 2013 2x Thema Globale Gesellschaft

Le Monde insges. 4.000.000 Dollar seit 2014 5x

BBC insges. 50.000.000 Dollar seit 2005 16x

CNN 3.600.000 Dollar 2020

An andere Medien 250.000.000 Dollar bis Juni 2020 Zuwendungen an den SPIEGEL: 250.000 Euro während 2016 bis 2018 für globale Nachhaltigkeitsziele im Projekt „Expedition ÜberMorgen“ und weitere 175.000 Euro über zwei Jahre für das journalistische Flüchtlingsprojekt „The New Arrivals“. Im Jahr 2018 bekam dann die Zeitschrift zweieinhalb Millionen Dollar ohne dass die Stiftung einen Zweck nannte. Scheinbar haben sie ihre Arbeit gut gemacht! Insgesamt 2 Millionen 280 Tausend Euro, verteilt auf drei Jahre, bekamen sie dann zweckgebunden für die Rubrik „Globale Gesellschaft“. Weitere 2,9 Millionen Dollar sind im Oktober 2021 auf das Konto des SPIEGELS geflossen. Auch andere namhafte Zeitungen wurden mit Spenden versehen: An die englische Tageszeitung „The Guardian“ insgesamt 14 Millionen Dollar seit 2011 zweckgebunden für das Thema Globale Gesellschaft. Vier Millionen Dollar 2013 an die spanische Zeitung „El País“ für das gleiche Thema. An „Le Monde“ zusammengerechnet vier Millionen seit 2014. Die englische Rundfunkanstalt BBC erhielt mehrmals Finanzspritzen von insgesamt 50 Millionen Dollar seit 2005. Marginal scheint die Überweisung an den US-amerikanischen Fernsehsender CNN. Sie war einmalig und betrug 3,6 Millionen Dollar im Jahr 2020. Bis Juni 2020 können dann noch Beiträge an verschiedenste Medien in der Höhe von zusammengerechnet 250 Millionen Dollar ausgemacht werden.

Die Praxis zeigt, dass die Aussage „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ für die Medienhäuser nicht nur stimmt, sondern die Zusammenhänge noch weitgreifender sind. Tatsache ist, dass die verschiedenen Stiftungen, denen die einzelnen Medienhäuser gehören, untereinander auch noch vernetzt sind. Im Westen sind das vor allem transatlantisch Denkende, die mit ihren Netzwerken den politischen Kurs vorgeben. Diese mehrheitlich deutschen Führungskräfte aus Politik, Wissenschaft und Medien glauben an eine globale Führungsrolle der USA und bringen dieses amerikanische Gedankengut sozusagen über den Atlantik nach Europa. Das Ergebnis ihres Handelns war und ist ganz Europa vom politischen Kurs der USA zu überzeugen und sie so auch für die NATO auf Kurs zu behalten. Und da praktisch jeder Chefredaktor der Leitmedien in einem der verschiedenen transatlantischen Netzwerke eingebunden ist, wird in allen europäischen Zeitungen die gleiche Meinung über eine Sache berichtet. Das geht soweit, dass wir Europäer weitgehendst amerikafreundliche Nachrichten zu hören bekommen und Russland entsprechend in ein schlechtes Licht gerückt wird. 

So wird in den westlichen Medien Russland immer wieder heftig kritisiert, weil es 2012 ein „Gesetz über ausländische Agenten“ eingeführt hat. Unter „ausländischen Agenten“ sind auch politisch tätige Nichtregierungsorganisationen, die vom Ausland bezahlt werden, gemeint. Russland will dabei ausländischen Einfluss auf seine Innenpolitik verhindern. Ohne genauer auf den Inhalt einzugehen, kann diese Kritik insofern als inhaltslos bezeichnet werden, da Russland dieses Gesetz zum Teil mit gleichen Begriffen den USA abgeschrieben hat.

Dort besteht es schon seit 1938 und trägt den Namen: „Foreign Agents Registration Act.“ Das nachgeahmte russische Gesetz ist jedoch bei gleichen Verstößen weit weniger streng. Sowohl die Bußen wie auch die Gefängnisstrafen für gleiche Zuwiderhandlungen sind geringer. Das aber erzählen die westlichen Medien nie, wenn sie wieder einmal über das russische Agenten-Gesetz herziehen. Diese Beispiele zeigen glaubhaft auf, dass unsere Hauptmedien vielseitig beeinflusst werden: Von außen durch die sogenannten Philanthropen und Stiftungen und von innen durch die Chefredakteure, die fast ohne Ausnahme einem transatlantischen Netzwerk angehören, welche die Aufgabe haben, proamerikanisches Gedankengut in Europa zu verbreiten. Falls Sie lieber Zuschauer, dieses Thema noch ausführlicher interessiert, so finden Sie den Inhalt dieser Sendung in dem neu erschienenen Buch von Thomas Röper „Inside Corona“.

von pb.

Quellen/Links: Buch „INSIDE CORONA“ von Thomas Röper, J.K. Fischer Verlag S. 270-283 Zuwendungen an SPIEGEL und andere Medien von der Bill & Melinda Gates Foundation: www.gatesfoundation.org/about/committed-grants?q=%22spiegel%22
www.anti-spiegel.ru/2020/bill-gates-spendet-dem-spiegel-23-mio-euro-wie-unabhaengig-kann-der-spiegel-sein/
www.gruppe.spiegel.de/news/pressemitteilungen/detail/spiegel-online-startet-neues-projekt-globale-gesellschaft
www.gatesfoundation.org/about/committed-grants?q=%22The%20Guardian%22
www.theguardian.com/global-development/2010/sep/14/about-this-site
www.gatesfoundation.org/about/committed-grants?q=%22El%20Pa%C3%ADs%22
www.elpais.com/planeta-futuro/
www.gatesfoundation.org/about/committed-grants/2013/10/opp1090828
www.gatesfoundation.org/about/committed-grants?q=%22Le%20Monde%22
www.gatesfoundation.org/about/committed-grants?q=%22bbc%22
www.gatesfoundation.org/about/committed-grants?q=%22cnn%22
www.cjr.org/criticism/gates-foundation-journalism-funding.php
FARA-Gesetz: www.justice.gov/nsd-fara

Antisemitismusvorwürfe widerlegt: Ungarn ist eines der judenfreundlichsten Länder

Immer wieder sind Premierminister Viktor Orbán und dessen Regierung im Visier von Gruppen, die mit Antisemitismus-Anschuldigungen um sich werfen. Doch nun hat eine Studie der European Jewish Association Ungarn als zwei-judenfreundlichstes Land Europas deklariert: Antisemitismus wird in Ungarn konsequent bekämpft, Anti-Israel-Stimmung hat dort keinen Platz.

Weil Premierminister Viktor Orbán und der ungarisch-stämmige jüdische Milliardär und Regime-Change-Meister George Soros eine Art Privatfehde führen, versuchen bestimmte Gruppen die konservative ungarische Führung immer wieder als “antisemitisch” zu desavouieren. Vorwürfe, die offensichtlich nichts mit der Realität in dem mitteleuropäischen Land zu tun haben.

Eine neue Studie der in Brüssel ansässigen European Jewish Association (EJA) zeigt nämlich, dass Ungarn das zweitfreundlichste Land für Juden in Europa ist, was eine der wichtigsten Verleumdungen gegen Ungarn weiter diskreditiert. Die Studie wurde zur gleichen Zeit veröffentlicht, als der ungarische Innenminister Sándor Pintér für seine Arbeit zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit und zur Bekämpfung des Antisemitismus geehrt wurde, wie der Verband der ungarischen jüdischen Gemeinden (EMIH) am Dienstag mitteilte.

“Der Preis wurde von Rabbiner Menachem Margolin, dem Präsidenten der EJA, überreicht”, schrieb der Verband in einer Erklärung. Auf ihrer Jahreskonferenz in Budapest am Montag stellte die in Brüssel ansässige EJA eine Studie vor, die eine Rangliste der europäischen Länder auf der Grundlage der internationalen Stimmung, des Antisemitismus und der Anti-Israel-Stimmung aufstellt. Die Studie zeigt, dass Ungarn nach Italien die zweitfreundlichste” Nation gegenüber dem Judentum ist, berichtete die ungarische Zeitung Magyar Nemzet.

Der Ankündigung zufolge lobte Alex Benjamin, Direktor der EJA, den Innenminister für seine Verdienste und die Bemühungen der ungarischen Regierung. Er erwähnte, dass die Zusammenarbeit zwischen den Strafverfolgungsbehörden und der jüdischen Gemeinde unter Pintérs Ministerium ausgebaut worden sei und dass die Regierung eine Nulltoleranz gegenüber Antisemitismus erklärt habe.

Der Vorwurf des Antisemitismus wurde nicht nur von ungarnfeindlichen Nachrichtenmedien erhoben, sondern auch von hochrangigen Politikern. So sagte beispielsweise Michael Roth, der 2020 als deutscher Staatsminister für Europaangelegenheiten fungierte, dass “ein Aspekt, der zu dem Verfahren nach Artikel 7 gegen Ungarn geführt hat, der grassierende Antisemitismus in Ungarn war”. Die Bemerkung löste bei der ungarischen Regierung und Mitgliedern der ungarischen jüdischen Gemeinde Empörung aus.

Es zeigt sich jedenfalls, dass Politik und Medien insbesondere in Deutschland der Propaganda mehr Gewichtung geben als der Realität, einfach weil man mit der Person Viktor Orbán und dessen politischer Ausrichtung (sowie seiner Fehde mit Soros) nicht konform geht. Die sogenannte “Wahrheitspresse”, die sich gerne als moralische Instanz betrachtet und angeblich den “Fake News” den Kampf angesagt hat, verbreitet selbst immer wieder solche Falschnachrichten. Denn für viele Journalisten, Redakteure und Politiker ist Kritik am Vorgehen von George Soros und dessen Stiftung in Bezug auf Farbrevolutionen per se schon antisemitisch.

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ID Austria – Österreichs Schritt zur digitalen Identität verschoben

Eigentlich hätte im Mai die neue österreichische Datenkrake „ID Austria“ die Bürgerkarte und die Handysignatur in Österreich ersetzen sollen. Nun ist das Projekt verschoben worden. Die App ist jener Schritt, der Österreich zum digitalen Kontrollstaat ausbauen könnte.

TKP berichtete ausführlich über den „nächsten Schritt in die totale digitale Kontrolle“: Führerschein, Reisepass, der Zulassungsschein des Autos und wohl auch bald medizinische Daten: all das soll auf der App „ID Austria“ erfasst werden. Die eigene Identität wird mit dem gläsernen Smartphone verknüpft.

ID Austria verschoben

https://tkp.at/2022/06/24/id-austria-oesterreichs-schritt-zur-digitalen-identitaet-verschoben/

Doch am Rande verkündete die Regierung diese Woche einen weiteren Erfolg für die Opposition, der zu recht wenig Aufmerksamkeit kam: die neue österreichische Datenkrake muss verschoben werde. Nun heißt es, dass die „ID Austria“ „frühestens“ im Herbst eingeführt werde. Ursprünglich wollte man die App schon 2021 an den Start bringen.

Offizielle Erklärung ist der Rücktritt von Margarete Schramböck als Wirtschaftsministerin. Dadurch verschoben sich die Digitalisierungsagenden in das Finanzministerium zum neuen Staatssekretär Florian Tursky (ÖVP). Dieser sagt nun, dass er alle Projekte „genauer beleuchten und priorisieren“ müsse. Tatsächlich sind aber auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Projekts noch gar nicht geschaffen.

Herbst realistisch?

Jetzt hält man am Herbst fest und versichert, dass ID Austria dann „gelauncht“ werde. Der Plan ist, dass die App auch mit der digitalen ID der EU, die 2023 kommen soll, kompatibel sein soll. Die ID Austria wäre dann also jene App, die Österreich für die EU-Digital-ID anbietet. Zunächst soll die App aber nur in Österreich gültig sein. Wenn es im Herbst wirklich dazu kommt.

Denn ob die Regierung es wirklich schafft, ID Austria „auf die Beine zu bekommen“, wie man sagt, ist mehr als fraglich. Man hat sich mit dringlicheren Fragen zu beschäftigen: vor allem der Inflation, die nun der Boomerang unter anderem der Lockdown-Politik ist. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Zugleich kommt die Energiekrise. Russland hat die Gasversorgung bereits gedrosselt.

TKP hat über diese Szenario bereits Anfang Mai berichtet. Knapp zwei Monate später geht es los. Sollte der Gashahn tatsächlich gänzlich abgedreht werden, wird die Regierung ganz andere Probleme haben als „ID Austria“.

Thrombose-Medikamente fehlen: Lieferengpässe wegen Mehrbedarf . . .

Ende April verschickte die Firma Böhringer-Ingelheim ein Informationsschreiben an Fachkreise zu Lieferengpässen von Actilyse®, Actilyse® Cathflo® und Metalsyse®. In diesem unscheinbaren  Schreiben informierte das Pharmaunternehmen über drohende Lieferengpasssituationen bis hin zu vorübergehenden Lieferunterbrechungen für diese Arzneimittel.

von Dr. Hannes Strasser, MSc https://www.wochenblick.at/medizin/thrombose-medikamente-fehlen-ab-2022-herrscht-in-oesterreich-eine-dschungel-notfallmedizin/

Essentielle Blutgerinnsel-auflösende Medikamente fehlen

Diese Thrombolytika (Medikamente die Blutgerinnsel auflösen) sind aber unerlässliche Arzneimittel in der Notfallmedizin. Sie werden bei einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder bei einer Lungenembolie verabreicht. Ziel der Thrombolyse ist, durch die Gabe bestimmter Substanzen das Blutgerinnsel aufzulösen oder körpereigene Enzyme zu aktivieren, die dies tun. Dabei ist schnelles Handeln ist lebenswichtig, da die Lyse-Therapie nur in einem bestimmten Zeitfenster (wenige Minuten bis Stunden) wirkt.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat in Deutschland bereits reagiert und eine entsprechende Warnung für weltweite Lieferengpässe veröffentlicht. Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat bislang auf diese katastrophalen Lieferengpässe nicht einmal reagiert.

Actilyse® fehlt

Für Actilyse® werden weltweite Lieferengpässe von Mai bis Dezember 2022 bis hin zu einer Lieferunterbrechung am Ende des Jahres 2022 erwartet. Ab Januar 2023 soll die Firma eingeschränkt lieferfähig sein.

Damit fehlt Actilyse® bei der Behandlung eines akuten Herzinfarkts. Therapeutische Alternativen wären Metalyse® oder eine operative Intervention an den Herzgefäßen, die aber nur in speziellen Zentren zur Verfügung Verfügung stehen.

Für die Behandlung einer Hoch-Risiko-Lungenembolie oder eines Schlaganfalls mit einem Thrombolytikum steht keine zugelassenen medikamentösen Alternativen zur Verfügung. Unter ausgewählten Bedingungen wären operative Interventionen (mechanische Entfernung des Blutgerinnsels) eine therapeutische Option, die es aber nur in wenigen speziellen Zentren gibt.

Metalyse® fehlt ebenfalls

Metalyse® wird  bei Erwachsenen zur thrombolytischen Therapie bei einem akuten  Herzinfarkt verwendet. Für Metalyse® wird aktuell ab spätestens Juli 2023 mit einer längeren kompletten Lieferunterbrechung gerechnet. Auch hier ist die Liefersituation bereits jetzt angespannt.

Die Auswirkungen sind katastrophal

Herzinfarkte, Schlaganfälle und Embolien können ohne diese Medikamente also nicht mehr ausreichend behandelt werden. Man sollte in Mitteleuropa in den nächsten 2 Jahren möglichst keinen Herzinfarkt, keinen Schlaganfall und keine Lungenembolie bekommen – es könnte nämlich sein, dass der Notarzt und/oder das Krankenhaus die unerlässlichen Medikamente nicht mehr oder nicht mehr ausreichend haben. Demnächst steht also keine flächendeckende und leitlinienkonforme Behandlung dieser medizinischen Notfälle mehr zur Verfügung.

Mit anderen Worten: ab sofort herrscht in Österreich teilweise Dschungel-Notfallmedizin. Ein unfassbarer Zustand, den ich mir als Arzt niemals hätte vorstellen können.

Immer mehr Menschen benötigen diese lebenswichtigen Medikamente

Der Hauptgrund für den Mangel dieser Medikamente ist kein Produktionsausfall, keine Unterbrechung von Lieferketten. Nein, aktuell müssen einfach immer mehr Menschen jetzt mit diesen Medikamenten behandelt werden. Die Nachfrage steigt 2022 aktuell stetig an, und die Firma kommt mit der Produktion nicht mehr nach.

Um die Situation wenigstens kurzfristig zu verbessern, wurden nun Notfallmaßnahmen getroffen, wobei die meisten allerdings erst in Zukunft irgendwann Wirkung zeigen werden. So sollen gewisse Medikamente nicht mehr hergestellt werden. Außerdem soll  die zugelassene Laufzeit für Metalyse® von 24 Monaten auf 36 Monate erhöht werden. Darüber hinaus plant Boehringer-Ingelheim die Verlagerung der Produktion an einen neuen Produktionsstandort in Wien.

Massiver Anstieg von Herzinfarkten, Lungenembolien und Schlaganfällen

Es erhebt sich jetzt die unvermeidbare Frage, was die Ursache für diesen massiven Mehrbedarf dieser Medikamente seit dem Jahr 2022 ist. Ärzte und Notärzte berichten uns schon seit Monaten, dass Herzinfarkte,  Schlaganfälle und Embolien nach den COVID-19-Impfungen deutlich ansteigen, insbesondere nach der dritten Impfung. Bislang gab es keine Daten oder offiziellen Zahlen dazu.

In  Nature wurde aber kürzlich eine Studie aus Israel veröffentlicht, in der nachgewiesen wurde, dass 2021 die Notarzteinsätze in Israel bei 20-40-Jährigen nach Herzinfarkten und Herzstillständen massiv anstiegen – und zwar wegen der COVID-19-Impfungen. Eine andere Ursache für den sprunghaften Mehrverbrauch von Thrombolyse-Medikamenten ist für mich nicht erklärlich. Die Bevölkerung ist die gleiche wie davor, das Gesundheitssystem auch – der “game changer“ seit 2021 ist klarerweise die  Massen-Impfung gegen COVID-19.

Die schlimmsten Befürchtungen werden bestätigt

In der Datenbank der gemeldeten Nebenwirkungen der EMA sind nach der Impfung mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer bis zum 18.6.2022  insgesamt 81446 “cardiac disorders“ (Herznebenwirkungen) und 3128 Todesfälle gemeldet. Wenn man bedenkt, dass nur ca. 6 % aller Nebenwirkungen tatsächlich gemeldet werden, leiden also wohl  rund 1,35 Millionen Menschen in Europa an Herz-Nebenwirkungen und sind rund 51500 Menschen gestorben, nur nach der Impfung mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer. Da sind untragbare Zahlen.

Wenn diese Entwicklung so weitergeht, steht unser Gesundheitssystem vor dem Kollaps. Dann werden irgendwann Schwerkranke gar nicht mehr behandelt werden können, weil es zu viele werden. Und dann werden die Ärzte irgendwann triagieren müssen, wer noch eine Behandlung bekommt und wer nicht.


Über den Autor:

Dr. Hannes Strasser MSc ist Co-Autor des Bestsellers „Raus aus dem Corona-Chaos“, Kammerrat für die „Interessensgemeinschaft Freie Ärzte Tirol“ in der Tiroler Ärztekammer und Experte im Parlaments-Hearing zum Thema „Impfpflicht“