Neue Studie: natürlich erworbene Immunität ist Impfstoffen überlegen

30.04.2022

Die Pharmaindustrie und ihre Lobbyisten führen seit Jahrzehnten einen Kampf gegen alles was ihre Gewinne schmälert wie gesunde Ernährung, Vitamine, Mikronährstoffe, gesunde Fette und Öle oder Aminosäuren (Eiweiß). Und natürlich wird versucht die natürlich erworbene Immunität schlecht zu reden um das eigene Geschäft mit Impfstoffen zu pushen.

Natürliche Immunität ist seit zweieinhalbtausend Jahren bekannt und anerkannt, seit der griechische Historiker Thukydides beschreibt wie Menschen nach dem durchmachen der Pest in Athen nicht mehr daran erkranken konnten. Und 10 Sekunden konzentriert nachdenken genügt um zu erkennen, dass die Abwehr einer Infektion am Ort der Infektion, sowie das Kennenlernen des ganzen Pathogens, in dem Fall SARS-CoV-2, eine überlegene Immunität schafft gegenüber der Spritze in den Oberarm, das nur einen winzigen Teil des Virus enthält.

Eine kürzlich veröffentlichte israelische Studie zeigt neuerlich die Überlegenheit der natürlichen Infektion. Die bereits begutachtete Studie mit dem Titel „SARS-CoV-2 Naturally Acquired Immunity vs. Vaccine-induced Immunity, Reinfections versus Breakthrough Infections: a Retrospective Cohort Study“ (SARS-CoV-2 Natürlich erworbene Immunität vs. Impfstoff-induzierte Immunität, Reinfektionen versus Durchbruchsinfektionen: eine retrospektive Kohortenstudie) ist in der Oxford University Press ershcienen.

Im Einzelnen zeigten die Daten der Wissenschaftler, dass „die Geimpften immer noch ein 5,96-fach erhöhtes Risiko für eine Durchbruchsinfektion und ein 7,13-fach erhöhtes Risiko für eine symptomatische Erkrankung haben, verglichen mit den zuvor Infizierten.“

Und „…. Geimpfte hatten ein 13,06-fach erhöhtes Risiko für eine Durchbruchsinfektion mit der Delta-Variante im Vergleich zu ungeimpften, zuvor infizierten Personen…. Das erhöhte Risiko war auch für symptomatische Erkrankungen signifikant.“

Die Autoren ziehen daraus folgende Schlussfolgerungen:

„Eine natürlich erworbene Immunität bietet einen stärkeren Schutz gegen eine Infektion und eine symptomatische Erkrankung durch die Delta-Variante von SARS-CoV-2 als die durch den BNT162b2-Zweidosenimpfstoff induzierte Immunität.“

Viele andere Studien haben bereits gezeigt, dass der Krankheitsverlauf nicht durch den Impfstatus beeinflusst wird. Auch verhindert der Impfstoff nicht Long Covid oder ähnliches. Viel entscheidender für die Verhinderung einer Erkältung sind der Lebensstil und der Vitamin-D-Blutserumspiegel.

Der Impfzwang muss sofort aufgehoben werden. Außerdem brauchen wir unabhängige Ausschüsse zur Untersuchung des größten Korruptionsskandals in der Geschichte der Menschheit.

,https://tkp.at/2022/04/30/neue-studie-natuerlich-erworbene-immunitaet-ist-impfstoffen-ueberlegen/

Die Ukraine will den Krieg auf Moldawien ausweiten

Die Lage in Transnistrien spitzt sich zu und in der Ukraine wird offen dazu aufgerufen, den Krieg auf die von Moldawien abtrünnige Provinz Transistrien auszuweiten.

0. April 2022 16:02 Uhr von Thomas Röper

In Transnistrien gab es vor einigen Tagen einige Explosionen. Die Lage dort wird schon seit Monaten von der neuen pro-westlichen Präsidentin Sandu angeheizt, worüber ich bereits im Januar berichtet habe. Bevor wir zu den aktuellen Entwicklungen kommen, will ich kurz an die Vorgeschichte des Konfliktes zwischen Transnistrien und Moldawien erinnern.

Moldawien und Transistrien

Moldawien ist ein kleines Land mit einer kurzen, aber schwierigen Geschichte. Das Land liegt zwischen der Ukraine und Rumänien und ist eine ehemalige Sowjetrepublik, in der es nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion einen Bürgerkrieg gegeben hat. Seitdem ist das Land geteilt und besteht aus dem völkerrechtlich anerkannten Moldawien und der abtrünnigen Republik Transnistrien. Der Bürgerkrieg konnte seinerzeit durch ein Abkommen zwischen Moldawien und Russland beendet werden und seit nun fast 20 Jahren sichern russische Friedenstruppen die ehemalige Frontlinie.

Moldawien ist vergleichbar mit der Ukraine, denn es ist ein Vielvölkerstaat, in dem die dominierenden Moldawier, die oft auch als Rumänen bezeichnet werden, die Sprachen der anderen Minderheiten diskriminieren. Obwohl zum Beispiel Russisch weitverbreitet ist und vor allem in den Städten und im Geschäftsleben genutzt wird, hat es nicht den Status eine landesweiten Amtssprache. Genau diese ethnischen Probleme waren seinerzeit der Grund für den Bürgerkrieg.

Moldawien hat sich in die Verfassung geschrieben, ein neutraler Staat zu sein. Jedoch hat Ende 2020 die pro-westliche, in den USA ausgebildete und eng mit George Soros verbundene Politikerin Maia Sandu die Präsidentschaftswahlen in Moldawien knapp gewonnen. Danach hat sie mit umstrittenen politischen Manövern 2021 auch die Regierung ausgetauscht und führt das Land seit Sommer 2021 konsequent in Richtung Westen.

Nach ihrer kompletten Machtübernahme hat sie im Sommer 2021 offen eine „Säuberung“ der Justiz des Landes angekündigt, was im Westen allerdings positiv und als Maßnahme im Kampf gegen Korruption dargestellt wurde. In Wahrheit ging es um eine politische Säuberung, denn Sandu möchte den Westkurs ihres Landes festschreiben und dessen Gegner, die die Neutralität des Landes erhalten wollen, entfernen. So hat Sandu auch davon gesprochen, für die anstehenden Reformen Unterstützung der USA zu brauchen und die USA schon kurz darauf als wichtigen strategischen Partner bezeichnet.

Die aktuelle Eskalation

In Transnistrien sind russische Friedenstruppen stationiert, die ein riesiges Waffendepot haben. An dem Depot ist die ukrainische Armee ausgesprochen interessiert, weil sie trotz der westlichen Waffenlieferungen Engpässe bei der Versorgung hat. Außerdem haben Moldawien und die Ukraine das zwischen ihnen liegende Transnistrien nun unter eine Wirtschaftsblockade gestellt, worüber westliche Medien nicht berichten.

Das russische Fernsehen hat einen Bericht über die aktuellen Entwicklungen in der Region gebracht, den ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

In Transnistrien gab es heute erneut mehrmals Alarm. In Tiraspol wurden Berichte über eine Bombe in einem Einkaufszentrum überprüft. Das Staatsoberhaupt erörterte Sicherheitsfragen mit Vertretern der benachbarten Republik Moldawien. Die EU verspricht Unterstützung für Chisinau. Die Rufe aus Kiew, Transnistrien in einen militärischen Konflikt zu verwickeln, werden immer lauter.

Die Keller der Hochhäuser in Tiraspol sind wieder geöffnet. Der Zugang zu den Unterkünften ist durch die mit frischer Farbe erneuerten Schilder „Schutzraum“ gekennzeichnet. In den Abendnachrichten wird ausführlich darüber berichtet, wohin man im Notfall fliehen sollte. Es wird empfohlen, warme Kleidung, einen Vorrat an Lebensmitteln und Wasser mitzunehmen. Wer es kann, verlässt die Stadt.

„Wir packen elementare Dinge ein, damit für den Fall der Fälle alles bereit ist. Wenn es zu Aggressionen kommt, wird es hier sehr ungemütlich. Wir müssen zumindest die Familie von hier wegbringen“, sagt einer der Einheimischen.

„Wir machen uns große Sorgen um unsere Kinder. Ich habe den Krieg 1992 persönlich miterlebt. Ich war ein Kind. Wir möchten nicht, dass sich eine dieser Geschichten wiederholt“, sagte eine andere.

Die Ausländer fliehen in aller Eile. Die Behörden in Israel, Kanada, Deutschland und den USA haben sie aufgefordert, die Region zu verlassen und von Reisen abzusehen. Transnistrien ist heute nicht sicher. Die Terroranschläge, die diese Woche in der Republik verübt wurden, haben den seit 30 Jahren herrschenden Frieden erschüttert. Und nur moldawische Beamte reagieren gelassen auf die Bombenanschläge in Tiraspol.

„Wir sehen keinen Grund zu der Annahme, dass eine echte Gefahr besteht. Wir glauben, dass keine Gefahr einer militärischen Intervention in der Region besteht“, so der stellvertretende moldawische Ministerpräsident für Reintegration Oleg Serebrian.

Die moldawische Präsidentin Maia Sandu hat ihre Worte bereits zurückgenommen, in denen sie die Transnistrier selbst der Terroranschläge beschuldigt hat. Aber auch das Staatsoberhaupt dieser ebenfalls von Washington abhängigen Republik kann nicht zugeben, dass der Wind aus der Ukraine weht. Treib- und Schmierstoffe sowie militärische Ausrüstung werden aus Rumänien über Moldawien an die ukrainischen Streitkräfte geliefert. Der Vasall des Westens kann nicht neutral bleiben.

„Dies ist eine Fortsetzung der feindseligen Politik Moldawiens, die auf allen Ebenen betrieben wird: auf höchster politischer Ebene, auf der Ebene der Sicherheitsbehörden, auf der Ebene der Tätigkeit des moldawischen Zolls und so weiter. Wir sehen Bedrohungen. Wir unternehmen alle Anstrengungen, um die Sicherheit unserer Bürger, unserer Bevölkerung zu schützen: Wir haben einen ‚roten Code‘ eingeführt, wir tun alles, um den Frieden in Transnistrien zu schützen“, sagte der transnistrische Außenminister Vitaly Ignatiev.

Heute wurde am Flughafen von Chisinau ein Ukrainer festgenommen, der versuchte, militärische Ausrüstung ins Land zu bringen: Helme, Schutzwesten und Ferngläser. Interessanterweise kam er aus Houston und ist in Istanbul umgestiegen, aber der Kurier mit einem solchen Gepäck wurde nirgends aufgehalten. Der Kiewer Propagandist Gordon schlägt vor, auf Transnistrien „einzuschlagen“. (Anm. d. Übers.: Die Rede ist von dem bekannten ukrainischen Journalisten Dimitry Gordon, der in diesen Tagen durch besonders radikale Forderung auffällt)

„Ich denke, dass sowohl Rumänien als auch die NATO alle notwendigen Entscheidungen getroffen haben. Wenn ich jetzt unser Militär wäre, würde ich natürlich die Transnistrische Republik bombardieren. Und zwar die 14. russische Armee. Wenn das mit den Plänen unserer Armee übereinstimmt, würde ich mich freuen. Ich würde das russische Militär und die russische Ausrüstung gnadenlos zerschlagen, wo immer es möglich ist. Und ich würde dabei auf nichts achten“, erklärte Gordon.

Nach dem gescheiterten Versuch, Munitionsdepots in Kolbasna zu sprengen, organisiert das ukrainische Militär ein Manöver in Podolsk im Gebiet Odessa. Das Arsenal ist nur 23 Kilometer entfernt. Die europäischen Waffenlieferungen reichen ihnen nicht aus – ein Wochenvorrat wird an einem Tag aufgebraucht. Aber hier sind 20.000 Tonnen, die 2.500 Zugwaggons füllen würden. Ukrainische Politiker träumen von einem großen Krieg.

„Der Schatten des Krieges liegt auf Moldawien, er liegt seit langem auf Weißrussland, und die russischen Regionen sind bereits von dem Schatten getroffen worden. Der Krieg breitet sich aus, er wird nicht innerhalb der „Spezialoperation“ oder innerhalb der Grenzen der Ukraine anhalten. Er hat einen sehr ernsten Schatten geworfen, und in diesem Schatten kann man Feuerblitze sehen“, sagt Alexej Arystowitsch, Berater des ukrainischen Präsidialamtes. (Anm. d. Übers.: Arystowitsch ist eine in der Ukraine sehr einflussreiche und vor allem sehr dubiose Figur. Ich habe kürzlich über ihn berichtet, den Artikel finden Sie hier)

In Transnistrien, dessen Einwohner zu 60 Prozent Russen und Ukrainer sind, will man nicht kämpfen. Aber heute versuchen sie, die Republik „in die Finger zu bekommen“ – Moldawien zieht den Blockadering enger. Die Grenze auf ukrainischer Seite ist seit Wochen geschlossen, so dass der transnistrische Handel nach Osten zum Erliegen gekommen ist. Und auf der westlichen Seite blockiert Chisinau.

„Ich möchte betonen, dass es die moldawische Seite war, die die Schließung der Grenze zur Ukraine ausgenutzt hat und infolgedessen eine Wirtschaftsblockade gegen Transnistrien durchführt und die Lieferung von Lebensmitteln, Medikamenten, Pflanzenschutzmitteln, Düngemitteln und so weiter blockiert. Heute befinden sich noch Dutzende von transnistrischen LKW-Ladungen an der Grenze zu Moldawien, die nicht nach Transnistrien einreisen dürfen. Ich gehe davon aus, dass das Ziel sozusagen eine politische Übernahme Transnistriens ist, das heißt, dass alle transnistrischen Wirtschaftsakteure der vollständigen Gerichtsbarkeit der Republik Moldawien unterstellt werden sollen. Sie wollen wahrscheinlich, dass unsere Unternehmen in Moldawien Steuern zahlen. Wahrscheinlich wollen sie die Wirtschaft, den sozialen Bereich, unseren Haushalt und vieles andere zerstören. Aber sie schweigen bescheiden darüber, üben nur Druck aus und rechnen wahrscheinlich mit einem Ergebnis“, sagt der Außenminister von Transnistrien Witali Ignatjew.

Die Arbeit des großen Hüttenwerks wurde blockiert. Die Republik Moldawien stellt keine Dokumente für die Einfuhr von Metallschrott und die Ausfuhr von Fertigerzeugnissen aus. Das Unternehmen war fast einen Monat lang stillgelegt und hat vor kurzem seine Arbeit mit einheimischen Rohstoffen wieder aufgenommen. Die werden nicht lange reichen.

„Das sind mehr als 2.500 Arbeiter. Es würde mich ja noch überraschen, wenn das Metallwerk nur der transnistrischen Wirtschaft zugute kämen. Allerdings fließen jährlich zig Millionen Dollar aus dem Hüttenwerk in die Wirtschaft des benachbarten Moldawiens. Ist das schlecht für Moldawien? Oder braucht das moldawische Volk dieses Geld nicht?“, fragte der Vorsitzende des Verbands der Industriellen, Landwirte und Unternehmer Transnistriens, Iurie Ceban.

Die transnistrische Wirtschaft hat an die moldawische Präsidenten appelliert, aber Sandu hat jetzt anderes zu tun. Sie wird von ihren Einwohnern nach dem teuren Gas gefragt, das die Republik für fast 1.200 Dollar pro tausend Kubikmeter aus Russland bezieht. Das ist schließlich ihre eigene Schuld – sie weigerten sich, die Schulden bei Gazprom in Höhe von 700.000 Dollar für die zuvor gelieferten Mengen anzuerkennen, sie weigerten sich zu verhandeln, sie ist in eine Sackgasse geraten. Statt 200 Dollar zahlen sie jetzt das Sechsfache. (Anm. d. Übers.: Details zu dem Gasstreit zwischen Moldawien und Gazprom finden Sie hier)

„Das größte Problem ist der Preis. Der Preisanstieg begann natürlich schon vor dem Krieg. Das ist nicht das Problem der Regierung. Es geht darum, dass Gazprom Geld nicht nur an uns verdienen wollte. Aber auch an uns“, so Präsidentin Sandu.

Die Probleme der moldawischen Regierung haben gerade erst begonnen. Es gibt keine Alternative zu russischem Gas. Wenn man sich der anti-russischen Rhetorik des Westens unterwirft, wird Chisinau schon im Herbst vom ersten Frost geschlagen. Indem sie den Konflikt in Transnistrien anheizen, werden die Moldawier ihre Häuser bestenfalls noch mit Brennholz heizen.

Ende der Übersetzung

Die Ukraine will den Krieg auf Moldawien ausweiten

Westliche Waffen im Wert von Milliarden in russische Hände gefallen

Zu der Kriegspropaganda, die westliche Medien derzeit betreiben, gehört, dass man über eigene Misserfolge nicht berichtet. Dafür will ich ein Beispiel zeigen.

30. April 2022 17:52 Uhr von Thomas Röper

Auf meinen Reisen in das Konfliktgebiet im Donbass haben wir viele verlassene ukrainische Stellungen gesehen, in denen unbenutzte westliche Waffen stapelweise herumlagen. Ich bin dabei fast schon zu einem Experten für westliche Panzerabwehrwaffen geworden, die ich inzwischen voneinander unterscheiden kann, weil wir davon so viele verschiedene Modelle gesehen haben. Einer der Journalisten in unserer Gruppe war Amerikaner, ehemaliger US-Marine und Ausbilder für die Javelin, die amerikanische Anti-Panzerwaffe, die die USA in so großen Stückzahlen an die Ukraine liefern, dass man in Washington bereits Sorgen um die Versorgung der eigenen Streitkräfte bekommt. Unser Amerikaner hat sich wie ein kleines Kind gefreut, als er seine alten „Spielzeuge“ wieder gesehen hat. Und er hat uns allen gezeigt, wie man die Javelin bedient.

Im russischen Fernsehen wurde auch berichtet, dass der russischen Armee ein riesiges Waffenlager mit westlichen Waffen in die Hände gefallen ist. Da ist alles dabei, von Patronen, über Granaten bis hin zu größeren Raketen. Ich bin seinerzeit nicht dazu gekommen, den Bericht zu übersetzen, aber natürlich ist das allen Interessierten in Russland bekannt und hat für viele Scherze darüber gesorgt, wie gut die USA die russische Armee mit Waffen versorgen.

Vor einigen Tagen hat mir ein deutscher Freund einen Link geschickt, in dem eines der Videos aus dem russischen Fernsehen zu sehen ist. Da ist mir klargeworden, dass diese Tatsache im Westen (und vor allem in Deutschland) gar nicht bekannt ist, weshalb ich diesen Artikel nun schreibe. Den Link mit dem Video finden Sie hier.

Wem helfen die Waffenlieferungen wirklich?

Das wirft wieder die generelle Frage auf, wie sinnvoll es eigentlich ist, der Ukraine Waffen im Wert von vielen Milliarden zu schicken. Es scheint dabei weniger um Hilfe für die ukrainische Armee zu gehen, die offenbar so viele Waffen hat, dass sie sie einfach beim Rückzug zurücklassen kann. Es geht dabei offenbar eher darum, die westliche (und vor allem amerikanische) Rüstungsindustrie, deren Börsenkurse in den letzten Wochen explodiert sind, mit Aufträgen zu versorgen.

Hinzu kommt, dass die Lieferung so vieler verschiedener Waffensysteme den Ukrainern nicht hilft, denn für jedes System müssen die Soldaten erst ausgebildet werden. Aus diesem Grund sind Armeen in der Regel mit einheitlichen Waffensystemen ausgerüstet, damit jeder Soldat in der Lage ist, sie auch zu bedienen. Die Ukraine hingegen bekommt aus jedem Land andere Waffen geliefert, von Einheitlichkeit kann keine Rede sein.

Da die USA Russland so sehr in die Enge getrieben haben, dass es keinen anderen Ausweg mehr gesehen hat, als seine Sicherheit militärisch zu garantieren, kann man davon ausgehen, dass die USA diesen Krieg wollten. Es war ihr Interesse, Russland in einen teuren Stellvertreterkrieg zu verwickeln.

Das ist keine russische Propaganda, das Gesetz, dass die Waffenlieferungen aus den USA nun erleichtern soll und das mit der „russischen Militärinvasion“ in der Ukraine begründet wird, wurde schließlich schon am 19. Januar, über einen Monat vor Beginn der russischen Intervention, eingebracht. Details dazu inklusive dem Link zu dem Gesetzentwurf im US-Kongress finden Sie hier.

Offensichtlich geht es nur darum, der amerikanischen Rüstungsindustrie eine neue Einnahmequelle zu sichern, nachdem die USA den Krieg in Afghanistan verloren haben. Dass dabei nicht einmal amerikanische Soldaten verheizt werden, ist für die USA ein positiver Nebeneffekt. Sie kämpfen bis zum letzten Ukrainer gegen Russland und ihre Rüstungsindustrie verdient sich wieder eine goldene Nase.

Westliche Waffen im Wert von Milliarden in russische Hände gefallen

USA bilden ukrainische Soldaten in Deutschland aus

Washington:

Die US-Armee hat mit der Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland begonnen. Bei dem Training gehe es unter anderem um die Bedienung von Haubitzen und Radarsystemen, die Kiew im Rahmen der Militärhilfe zur Verteidigung gegen Russland zur Verfügung gestellt werden, sagte ein Pentagon-Sprecher. Die Ausbildung erfolge an mehreren Standorten außerhalb der Ukraine, darunter Deutschland. Das US-Militär arbeite hierzu mit der deutschen Regierung zusammen. Zu den anderen Standorten wollte der Sprecher keine Angaben machen.

.https://www.br.de/nachrichten/meldung/usa-bilden-ukrainische-soldaten-in-deutschland-aus,30049cfed

.https://www.zdf.de/nachrichten/politik/soldaten-deutschland-ukraine-krieg-russland-100.html

Dänische Truppen für stärkere Nato-Präsenz in Lettland eingetroffen

n Lettland sind die ersten dänischen Truppen zur Verstärkung der Nato-Präsenz in dem baltischen EU- und Nato-Land eingetroffen. Nach Angaben .

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Riga werden die Soldaten auf dem lettischen Militärstützpunkt Adazi untergebracht.

In Reaktion auf Russlands Angriffskrieg in der Ukraine hatte das dänische Parlament in der Vorwoche dem Vorschlag der Regierung in Kopenhagen zugestimmt, bis zu 1.000 Soldaten nach Lettland zu entsenden. Bis Anfang Mai sollen den Angaben zufolge weitere dänische Soldaten und Ausrüstung einschließlich gepanzerter Fahrzeuge eintreffen.

Lettland grenzt an Russland und dessen Verbündeten Belarus.

.https://brf.be/international/1598217/

Handynutzung nur mit digitalem Identitätsnachweis: Afrika als Testlabor für den Great Reset

Der Trend zur Schaffung des gläsernen, in all seinem Handeln erfassbaren Bürgers setzt sich auch in Afrika fort: In Nigeria können seit diesem Monat 73 Millionen der über 200 Millionen Einwohner „aus Sicherheitsgründen“ keine Anrufe mit ihren Mobiltelefonen mehr tätigen, weil sie ihre SIM-Karte nicht mit der „nationalen Identifikationsnummer“ (NIN) verknüpfen lassen haben, auf der biometrische Daten gespeichert sind. Diese wird fortan jedoch benötigt, um wählen zu dürfen, ein Bankkonto zu eröffnen, die Steuererklärung abgeben zu können, eine Gesundheitsversicherung abschließen oder den Führerschein beantragen zu können.

Linke US-Regierung führt dystopisches Wahrheitsministerium ein

Präsident Biden geriet unter Beschuss, weil er ein „dystopisches“ Desinformationsbüro im Rahmen seines Heimatschutzministeriums eingerichtet hat. Brisant ist die Besetzung des Leitungspostens. Die Aktion stößt vor allem bei den Konservativen in den Vereinigten Staaten auf massiven Widerstand, da sie die Meinungsfreiheit in Gefahr sehen.

US-Präsident Joe Biden und dessen linke Administration haben wieder einmal den Unmut der Konservativen auf sich gezogen. Grund dafür ist das neue Desinformationsbüro, welches schon mit dem Wahrheitsministerium aus George Orwells „1984“ verglichen wird. Konservative kritisierten das Orwell’sche neue „Disinformation Governance Board“ des Heimatschutzministeriums (DHS). Die politische Linke in den Vereinigten Staaten ist wohl der Ansicht, der Zeitpunkt sei günstig, da Elon Musk nach seiner 44-Milliarden-Dollar-Übernahme der Social-Media-Plattform, die für die selektive Zensur konservativer und rechtsgerichteter Standpunkte berüchtigt ist, geschworen hat, Twitter zu einem Ort der Meinungsfreiheit zu machen.

„Unangenehm“, schrieb der südafrikanische Milliardär auf Twitter als Antwort auf einen Tweet des konservativen Kommentators Steven Crowder, der das neu gegründete Gremium mit Nazi-Deutschland verglich.

Auch mehrere republikanische Politiker übten scharfe Kritik an dem neuen Büro. Von „Schande“ und „Dystopie“ ist die Rede, dies sei zudem gegen die Verfassung. Andrew Clyde, Abgeordneter aus Georgia, schrieb: „Bidens dystopisches Desinformations-Governance-Board ist sehr gefährlich und völlig verfassungswidrig. Ich fordere den Kongress auf, das Ministerium für Wahrheit des DHS zu untersuchen

Angesichts dessen, dass die Biden-Administration zusammen mit den Regierungen von fünfzig anderen Ländern eine „Deklaration für die Zukunft des Internets“ veröffentlichte, die sich gegen die Politik „autoritärer“ Regierungen richte und die Verbreitung von „Desinformation“ und „Belästigung“ reduzieren will, wird auch deutlich, dass es der Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt im Internet generell an den Kragen gehen soll.

Man sollte nicht vergessen, dass gerade George Orwells visionäres Buch „1984“ zunehmend auch in den Universitäten ins Visier der linken Zensoren gerät, die den „Schneeflöckchen“ unter den Studenten die brutale Wahrheit über die Manipulation durch Politik und Medien nicht zumuten wollen.

.https://report24.news/linke-us-regierung-fuehrt-dystopisches-wahrheitsministerium-ein/

Marschiert Polen in die Westukraine ein ?

Polen hat schon mehrfach versucht, die NATO davon zu überzeugen, „Friedenstruppen“ in die Ukraine zu entsenden. Der Chef des russischen Geheimdienstes meldet nun, dass die Pläne konkreter werden.

28. April 2022 20:20 Uhr von Thomas Röper.https://www.anti-spiegel.ru/2022/marschiert-polen-in-die-westukraine-ein/

Ich habe schon vor einem Monat berichtet, dass die polnische Regierung versucht, die USA – und damit die NATO – davon zu überzeugen, „Friedenstruppen“ in die Westukraine zu entsenden. Die USA sind zwar sehr daran interessiert, in der Ukraine einen für Russland ruinösen Stellvertreterkrieg zu veranstalten und diesen Krieg so lange wie möglich zu verlängern, aber die USA haben kein Interesse an einem direkten Krieg zwischen der NATO und Russland. Daher haben die USA den polnischen Ideen immer eine Absage erteilt, beziehungsweise erklärt, Polen könne das gerne tun, das sei dann aber keine Angelegenheit der NATO. Alleine wollte die polnische Regierung das Risiko einer militärischen Konfrontation aber bisher nicht eingehen.

Polens Ambitionen

In Deutschland ist das nicht vielen bewusst, aber polnische Nationalisten trauern immer noch der polnischen Größe aus der Neuzeit nach, als das polnisch-litauische Königreich das Gebiet zwischen Ostsee und Schwarzem Meer beherrscht hat. Und es gibt in Polen immer noch Stimmen, die zu dieser alten Größe zurückkehren möchten.

Hinzu kommt, dass diese polnischen Nationalisten recht offen darüber sprechen, dass sie von Stalin der Sowjetunion zugeschlagene ehemals polnische Gebiete zurückhaben möchten, die heute zu Weißrussland und der Ukraine gehören. Daher dürften die polnischen Ideen, eine „Friedenstruppe“ in die Westukraine zu entsenden nicht ganz selbstlos sein, viele in Warschau würden die heute westukrainischen Gebiete gerne wieder zu Polen holen.

Und das sind nicht irgendwelche Stimmen einer oppositionellen und radikalen Splittergruppe, diese Stimmen kommen aus der polnischen Regierungspartei. Dass die polnische Regierung nationalistisch ist, wird in den westlichen Medien nicht so gerne zugegeben, aber wer die Erklärungen und Maßnahmen der polnischen Regierung verfolgt, der weiß, von wem Polen seit Jahren regiert wird.

Ich werde nun eine aktuelle Meldung vom russischen Auslandsgeheimdienst SVR übersetzen, die gerade in Russland Schlagzeilen macht.

Beginn der Übersetzung:

Naryschkin: Polen plant, seine „historischen Besitztümer“ in der Ukraine zu besetzen

Der Chef des Auslandsgeheimdienstes, Naryschkin, sagt, Polen wolle die Kontrolle über einen Teil der Ukraine übernehmen

Der Auslandsgeheimdienst hat Informationen über Pläne Warschaus und Washingtons erhalten, die volle militärische und politische Kontrolle Polens über „seine historischen Besitztümer“ in der Ukraine zu etablieren, sagte SVR-Direktor Sergej Naryschkin.

Er erklärte, dies sei ein Versuch, den historischen „Deal“ Polens nach dem Ersten Weltkrieg zu wiederholen, als der kollektive Westen, vertreten durch die Entente, Warschaus Recht anerkannte, zunächst einen Teil der Ukraine zu besetzen, um die Bevölkerung vor der „bolschewistischen Bedrohung“ zu schützen, und diese Gebiete dann dem polnischen Staat einzuverleiben.

„Die darauf folgenden Ereignisse waren ein klares Beispiel für die koloniale Ordnung und die erzwungene Polonisierung als wichtigste Methoden zum Aufbau eines ‚Großpolens’“, zitierte die Pressestelle des SVR Naryschkin.

Diesmal solle die erste Etappe der „Wiedervereinigung“ der Einmarsch polnischer Truppen in die westlichen Regionen der Ukraine unter dem Motto des „Schutzes vor der russischen Aggression“ sein. Die Modalitäten dieser Mission werden derzeit mit der Regierung von US-Präsident Joe Biden erörtert.

„Vorläufigen Vereinbarungen zufolge wird das ohne NATO-Mandat, aber mit Beteiligung „williger Staaten“ stattfinden. Warschau hat sich noch nicht mit den potenziellen Teilnehmern der ‚Koalition der Gleichgesinnten‘ einigen können“, betonte Naryschkin.

Er wies darauf hin, dass die polnische Führung nicht an zusätzlichen Zeugen für ihre Operation interessiert sei, weshalb das „Friedenskontingent“ in den Teilen der Ukraine eingesetzt werden solle, in denen die Gefahr eines direkten Zusammenstoßes mit dem russischen Militär minimal sei.

„Zu den vorrangigen ‚Kampfaufgaben‘ des polnischen Militärs wird es gehören, der ukrainischen Nationalgarde schrittweise die Kontrolle über die dort befindlichen strategischen Einrichtungen zu entreißen“, fügte der SVR-Direktor hinzu.

Nach Angaben des Geheimdienstes suchen die polnischen Geheimdienste nun nach verhandlungsbereiten Mitgliedern der ukrainischen Elite, um ein „demokratisches“ Gegengewicht zu den Nationalisten zu bilden.

Warschau rechnet damit, dass der Einmarsch in der Westukraine mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Spaltung des Landes führen wird und Polen die Kontrolle über die von den „Friedenstruppen“ besetzten Gebiete erlangen wird, so Naryschkin abschließend.

Ende der Übersetzung

Das Ende der Ukraine?

Russische Experten gehen davon aus, dass ein solcher Einmarsch Polens wirklich das Ende der Ukraine als Staat einläuten könnte, denn die Ukraine hat noch andere „hungrige“ Nachbarn. Auch Ungarn hat nach den Weltkriegen Gebiete an die Ukraine verloren und es gibt dort ungarisch besiedelte Regionen. Gleiches gilt für Rumänien.

Daher ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich diese Länder der „Koalition der Gleichgesinnten“ anschließen und auch einen Teil vom Kuchen haben möchten. Wenn der Donbass und die südliche und östliche Ukraine, also die russisch besiedelten Gebiete der Ukraine, sich Russland anschließen, dann dürfte von der Ukraine als Staat nicht mehr viel übrig bleiben.

Droht der große Krieg?

Wichtig ist, dass die USA immer noch bei dem Standpunkt bleiben, dass eine polnische Entsendung von „Friedenstruppen“ in die Ukraine keine NATO-Mission ist. Sollte es in der Folge zu Kampfhandlungen mit der russischen Armee kommen, wäre der NATO-Verteidigungsfall nicht gegeben, auch dann nicht, wenn Russland militärische Ziele in Polen bombardieren würde.

Wenn die USA dafür sorgen können, dass diese Eskalation ganz sicher nicht die NATO betrifft, dürfte die US-Regierung Polen und andere Staaten sogar ermutigen, in der Ukraine einzumarschieren, denn das würde den Stellvertreterkrieg Russlands ausweiten. Die USA sind nicht nur bereit, bis zum letzten Ukrainer gegen Russland zu kämpfen, sie würde sicher auch noch bis zum letzten Polen kämpfen.

Dass Polen für Anfang Mai ein großes Manöver angekündigt und das Fotografieren von Militärkolonnen verboten hat, ist ebenfalls ein Alarmsignal.

Putins Warnung

Präsident Putin hat am 27. April eine Rede gehalten, über die der Spiegel unter der Überschrift „Warnung vor Einmischung – Putin droht Unterstützern der Ukraine mit »blitzschnellen« Schlägen“ berichtet hat:

„Russlands Machthaber Wladimir Putin hat den Unterstützern der Ukraine bei einer Rede vor Spitzenfunktionären in St. Petersburg mit schnellen Gegenschlägen gedroht. Wer sich von außen einmischen wolle und eine für Russland unannehmbare strategische Bedrohung schaffe, müsse wissen, dass die Antwort »blitzschnell, rasch« sein werde.
»Wir haben dafür alle Instrumente«, warnte der Kremlchef. »Und wir werden nicht prahlen. Wir werden sie anwenden, wenn es nötig ist. Und ich will, dass alle das wissen.« Die notwendigen Entscheidungen seien bereits gefallen.“

Das ist eine zwar stark verkürzte, aber in der Sache korrekte Wiedergabe von Putins Worten. Wenn das, was Naryschkin gesagt hat, keine Desinformationskampagne, sondern die Erkenntnisse der russischen Geheimdienste sind, dann waren Putins Worte eine deutliche Warnung an Polen und andere Staaten, die sich unter dem Vorwand, „Friedenstruppen“ zu schicken, militärisch in der Ukraine engagieren wollen.

Marschiert Polen in die Westukraine ein?

All in one: Hamburg führt Einheits-Religionsunterricht ein

Integration mit der Brechstange, oder Ausdruck der pädagogischen Endkapitulation? Ab dem kommenden Schuljahr soll in Hamburg nur noch ein gemeinsamer Religionsunterricht für katholische, evangelische, muslimische oder nichtgläubige Kinder angeboten werden. Ein entsprechendes „Modellprojekt” gab es dort punktuell, in einzelnen Schulen, bereits seit 2019. Schon seit 2012 hatte die Schulbehörde mit der evangelischen Kirche, den islamischen Religionsgemeinschaften, der alevitischen und der jüdischen Gemeinde den „Religionsunterricht für alle” in seinen Grundzügen entwickelt. Die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte wurde damals entsprechend angepasst.

Nachdem auch das katholische Erzbistum zugestimmt hatte, hält man das Projekt nun für starbereit. Erzbischof Stefan Heße erklärte:

Wir stehen in der Verantwortung für die religiöse Bildung der Schülerinnen und Schüler an den staatlichen Schulen. Es ist daher unser Ziel, zukünftig fester Bestandteil dieses weiterentwickelten ‚Religionsunterricht für alle‘ zu werden und das katholische Christentum darin authentisch abzubilden.” 

Auch die Stadt Hamburg begründet
diese Form des Religionsunterrichts folgendermaßen: 

Er ermöglicht, Religionen und andere Überzeugungen kennenzulernen, über sie nachzudenken und sich ein kenntnisreiches und differenziertes Urteil zu bilden. Wer sich einer Religion verbunden fühlt, kann Kenntnisse vertiefen, andere Überzeugungen und Lebensweisen kennenlernen, persönliche Auffassungen reflektieren und so die eigene religiöse Identität vertiefen. Jene, die keinen ausgeprägt religiösen Hintergrund haben, sich in Distanz oder Widerspruch zu jeglicher Form von Religion verstehen, können ihre kritisch-distanzierte Sichtweise in der Sache fundieren und religiöse Hintergründe anderer besser verstehen.”

Beliebig, aber nicht bekenntnisfrei

SPD-Schulsenator Ties Rabe glaubt ebenfalls:

Das ist kein ganz anderer Religionsunterricht, aber ein besserer, der die verschiedenen Religionen und Weltanschauungen gleichberechtigt berücksichtigt.

Das Modell umfasse jetzt alle bedeutenden Religionsgemeinschaften und kann damit Impulse für ganz Deutschland setzen. Der Unterricht soll weiterhin ausschließlich von staatlichen Lehrkräften erteilt werden, Geistliche und Mitarbeiter der Religionsgemeinschaften bleiben ausgeschlossen. Dennoch ist er nicht bekenntnisfrei. Die jeweiligen Lehrkräfte sollen, zusätzlich zu ihrer eigenen religiösen Prägung auch über Einblicke in andere Religionen geben.

Was die Euphoriker dieser erneuten interkulturellen Blending- und Vermischungsversuche allesamt verkennen: Sie gehen von falschen Voraussetzungen aus. Denn es sind eben nicht alle der hier vertretenen Religionsgemeinschaft gleichermaßen tolerant, respektvoll und zur Ökumene konzipiert. Und: Ein Nebeneinander von geschlossenen Weltbildern und „geistigen“ Parallelmilieus prägt die Realität in Deutschlands Schulen schon längst; dazu braucht man keinen eigenen gemischten Religionsunterricht.

.https://ansage.org/all-in-one-hamburg-fuehrt-einheits-religionsunterricht-ein/

OSZE-Beobachter im Donbass wegen Spionage für die Ukraine verhaftet

Die OSZE-Beobachter wurden vom Donbass seit 2014 als parteiisch kritisiert. Vor einer Woche wurden Mitarbeiter der Beobachtermission wegen Spionage für den ukrainischen Geheimdienst verhaftet.

Der ganze Artikel steht hier:

OSZE-Beobachter im Donbass wegen Spionage für die Ukraine verhaftet

OSZE =Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.

Niederländische Partei fragt Selenskyj: Woher haben Sie Ihre 850 Millionen Dollar?

Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine interessiert sich niemand mehr noch für das riesige Privatvermögen Selenskyjs, das durch die „Pandora Papers“ öffentlich wurde. Nun hat die niederländische Partei „Forum für Demokratie“ öffentlich nachgefragt.

Noch bis vor wenigen Monaten war der Komiker, „Pimmelpianist“ (Link: Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj: Die Legende vom Pimmel-Pianisten) und Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj eine umstrittene Person. Der Grund dafür: als angeblicher „Oligarchen- und Korruptionsbekämpfer“ taugt er nichts. Einerseits gilt Selenskyj als Marionette des Oligarchen Kolomoyskyj, andererseits hat er laut den „Pandora Papers“ Unsummen an Privatvermögen gemacht, die er (steuerschonend) im Ausland bunkert. Luxusvillen inklusive. Dies führte dazu, dass die „Süddeutsche Zeitung“ im Februar 2021 noch einen Meinungsartikel mit dem Titel „Korrupt wie eh und je“ veröffentlichte, in dem der ukrainische Staatschef scharf kritisiert wurde. Der Autor, Florian Hassel, konstatiert darin trocken: „Würden in der Ukraine nicht Milliarden geklaut, bräuchte das Land keine Kreditmilliarden aus dem Westen.“

Auch die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) ließ es sich damals nicht nehmen, über die ganzen Verwicklungen des vormaligen Hoffnungsträgers vieler Ukrainer zu berichten. Zig Millionen Dollar wurden so herumgeschoben und kamen dabei Selenskyj, dessen Frau und drei seiner Freunde zugute. Insgesamt ein sehr undurchsichtiges Netzwerk, welches der persönlichen Bereicherung der beteiligten Personen diente. Eine niederländische politische Partei hat sich nun öffentlich für die persönlichen Finanzen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj interessiert.

„Selenskyj verfügt über ein Vermögen: Nach verschiedenen Schätzungen beläuft sich sein Vermögen auf rund 850 Millionen Dollar. Das meiste davon hat er nach seinem Amtsantritt als Präsident angehäuft. Woher kommt das Geld? Und was noch wichtiger ist, wohin fließt es?“,

fragte das Forum für Demokratie am Montag in Beiträgen auf seinen Twitter- und Telegram-Konten. Die nationalkonservative und europaskeptische Partei der Niederlande hatte Selenskyjs Rede vor dem niederländischen Parlament im vergangenen Monat boykottiert und sie als Verstoß gegen eine fast zwei Jahrhunderte alte demokratische Tradition bezeichnet, die es ausländischen Staatsoberhäuptern verbietet, vor dem Abgeordnetenhaus zu sprechen. Die Partei äußerte sich auch besorgt über Selenskyjs Verbot politischer Parteien, einschließlich der wichtigsten Oppositionspartei, und über die Schließung regimekritischer Fernsehsender.

Zwielichtige Offshore-Firmen

Bevor er 2019 Präsident wurde, war Selenskyj Miteigentümer des Fernsehunterhaltungsunternehmens Kvartal 95, das er 2003 mitbegründete. Letzte Woche sagte Volodymyr Landa, stellvertretender Chefredakteur von Forbes Ukraine, dass das Unternehmen etwa 20 bis 30 Millionen Dollar pro Jahr einnimmt, wobei Zelensky einen Anteil von 25 Prozent besitzt. Vor der Wahl 2019 erwarb Selenskyjs Familie laut dem Organized Crime and Corruption Reporting Project auch eine 25-prozentige Beteiligung an der Maltex Multicapital Corp, einer Steueroase auf den Britischen Jungferninseln, über eine separate, in Belize registrierte Briefkastenfirma, Film Heritage. Selenskyj betonte nach der Wahl, dass er seine Beteiligung an dem Unternehmen aufgegeben habe, und hat das Unternehmen seit 2018 in keiner seiner Steuererklärungen erwähnt.

Im Oktober 2021 berichtete das OCCRP jedoch, dass der Präsident, seine Familie und Mitglieder seines inneren Kreises an Maltex festgehalten haben und ein ganzes Netzwerk von zwielichtigen Offshore-Firmen betreiben, von denen mindestens zwei zum Kauf von Immobilien in London in der Nähe der berühmten Baker Street 221B und der Houses of Parliament genutzt wurden. So viel also dazu, dass sich Selenskyj nicht mehr selbst bereichert.

.https://report24.news/niederlaendische-partei-fragt-selenskyj-woher-haben-sie-ihre-850-millionen-dollar/

Frankreich startet mit Digitaler ID

Zwei Tage nach Macron-Wahl: Mit voller Kraft zum Great Reset

Vorläufer von Sozialkreditsystemen nach chinesischem Vorbild sind bereits in mehreren EU-Ländern geplant – auch in Deutschland und Österreich. In Verbindung mit einer digitalen ID können diese Belohnungs- und potenziell auch Bestrafungssysteme zu wirksamen Werkzeugen eines totalitären Systems werden: Wer nicht pariert, verliert – beispielsweise den Zugang zu seinem Bankkonto. Die Möglichkeiten für Missbrauch scheinen endlos, entsprechend groß ist auch der Widerstand. In Frankreich lässt man sich davon nicht beirren: Nur zwei Tage nach Emmanuel Macrons Wiederwahl kündigte man den Start eines neuen Systems für die Digitale ID an.

Premierminister Jean Castex bestätigte am 26. April die Einrichtung eines sogenannten „Service de garantie de l’identité numérique“ (SGIN). Die App authentifiziert die Identität einer Person für den Zugriff auf öffentliche und private Dienste und verwendet den NFC-Leser des Smartphones, um die biometrischen Ausweise der Benutzer zu scannen. Das System basiert auf den biografischen Daten der neuen französischen Personalausweise, die im August 2021 eingeführt wurden. Auf diese Weise soll es französischen Bürgern ermöglicht werden, über eine digitale ID in Übereinstimmung mit der European Digital Identity zu verfügen.

Auf biometrische Daten wie Fingerabdrücke wird angeblich nicht zugegriffen. Verpflichtend ist das System aktuell nicht. Auch wird hervorgehoben, dass die Nutzer bei Transaktionen selbst entscheiden können, welche persönlichen Daten übermittelt werden (was natürlich nichts daran ändert, dass alle Daten im System gespeichert sind).

Manch einer mag die neue Applikation noch als harmlos empfinden: Deutschland etwa verfügt bereits über ein ähnliches System. Andere sehen hier einen ersten Schritt in Richtung totaler Überwachung. Immerhin lassen sich derartige Anwendungen stetig erweitern: Emmanuel Macron ist ein Young Global Leader und damit ein Anhänger des WEF, das die Schaffung einer sehr umfassenden digitalen ID mit allen relevanten Daten der Bürger propagiert. Das umfasst nicht nur die Daten des Personalausweises, sondern auch beispielsweise Bankkonten, Führerschein und Gesundheitsinformationen. Die Funktionen der Digitalen ID sollen auf diese Weise stark erweitert werden: Sie soll dann bei der medizinischen Versorgung, finanziellen Transaktionen, Reisen, Shopping, dem Zugang zu sozialen Netzwerken, der Telekommunikation und sogar bei Wahlen zum Einsatz kommen. Wozu das führen kann, musste jüngst die Bevölkerung in Nigeria am eigenen Leib erfahren: Dort wurden kurzerhand 73 Millionen Handy-SIM-Karten gesperrt, weil die Nutzer sie nicht brav mit der nationalen digitalen Identitätsdatenbank verknüpft hatten. Wer nicht gehorcht, muss in derartigen Systemen stets mit Konsequenzen rechnen.

.https://report24.news/zwei-tage-nach-macron-wahl-mit-voller-kraft-zum-great-reset-frankreich-startet-mit-digitaler-id/

Corona Ade! Schweiz arbeitet Umgang mit dem Virus auf Expertenrat kritisiert zahlreiche Maßnahmen als „nicht angemessen“

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) spielte in der Eidgenossenschaft in den vergangenen beiden Jahren eine ähnliche Rolle wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Deutschland. Nachdem in der Schweiz die meisten Einschränkungen der Freiheitsrechte der Bürger bereits Mitte Februar aufgehoben wurden, stellte ein externer Expertenrat unter Leitung von Andreas Balthasar nun die Ergebnisse seiner Evaluierung der im Zusammenhang mit Corona getroffenen Maßnahmen vor. Der Pandemie-Modus gehört in der Schweiz schon länger der Vergangenheit an. Mit wenigen Ausnahmen in einzelnen Kantonen sind Anfang April auch die letzten Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Gesundheitseinrichtungen, Kontaktnachverfolgung mit der Swiss-Covid-App oder die Isolationspflicht weggefallen. Seit 1. April dürfen positiv getestete Arbeitnehmer zudem nur noch zu Hause bleiben, wenn sie „aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage“ sind, ihre Arbeit zu verrichten. Ein leichtes Halskratzen genüge dann nicht mehr, wie die Arbeitsrechtlerin Nicole Vögeli Galli im Interview mit dem SRF erklärte.

Doch das war auch in der Schweiz während der letzten beiden Jahre nicht immer so. Weitreichende Einschränkungen der Freiheitsrechte mit Besuchsverboten in Altenheimen, Maskenpflicht, Schulschließungen und ähnlichen Maßnahmen waren auch in der Schweiz ständige Begleiter der Bürger. Um diese Maßnahmen aus möglichst neutraler Sicht bewerten zu lassen, hat das BAG bereits im Sommer 2020 ein Expertengremium einberufen, um den von der Schweiz während der Corona-Pandemie eingeschlagenen Weg zu einem späteren Zeitpunkt rückblickend bewerten zu können. Dem Gremium gehörten neben Andreas Balthasar als Leiter unter anderem Rechtsanwälte sowie Forscher von mehreren Universitäten aus dem In- und Ausland an. Grundlage der Bewertung waren alle zwischen Frühjahr 2020 und Sommer 2021 getroffenen Maßnahmen sowie eine breit angelegte Befragung der Bevölkerung im Januar 2021.

Maßnahmen haben bei Kindern, Jugendlichen und Senioren ‚zu großem Leid‘ geführt

Am Dienstag dieser Woche hat das Team um Andreas Balthasar seinen Bericht nun der Öffentlichkeit präsentiert. Auch wenn die Experten dem BAG bescheinigen, seine Aufgabe „grundsätzlich gut bewältigt zu haben“ und „im Kern der medizinischen Versorgung“ gute Arbeit geleistet worden sei, wurden einige Maßnahmen sehr deutlich kritisiert. Gerade die Maßnahmen, die dem Schutz von Senioren und weiteren vulnerablen Gruppen hätten dienen sollen, etwa die Besuchsverbote in Altenheimen und Krankenhäusern, kamen bei der Bewertung durch die Experten besonders schlecht weg. Auch in der Schweiz mussten Menschen in völliger Einsamkeit sterben oder konnten ihre Angehörigen über Wochen nicht sehen. Dies habe zu „großem Leid sowie zum Teil zu negativen gesundheitlichen Auswirkungen bei den Betroffenen“ geführt, wie es im Untersuchungsbericht heißt. Deutliche Kritik wurde auch an der Verschiebung und dem zeitweisen Verbot von nicht dringend notwendigen medizinischen Behandlungen angemeldet.

Aber auch die jüngsten Mitglieder der Schweizer Gesellschaft werden nach Einschätzung der Experten noch lange an den Nachwirkungen der Corona-Maßnahmen zu knabbern haben. So wurden insbesondere die Schulschließungen im Frühjahr 2020 als „nicht angemessen“ bewertet. Die Schulschließungen „führten zu großen Belastungen von Eltern und Kindern sowie Jugendlichen und ziehen möglicherweise einschneidende Folgen für die Bildungsentwicklung zahlreicher Kinder und Jugendlicher nach sich.“ Ein weiterer Kritikpunkt des Gremiums richtete sich direkt an den Bundesrat, da die Bundesregierung der im BAG eingerichteten Task Force zu viele Zuständigkeiten übertragen hat, für die laut den bestehenden Verordnungen eigentlich andere Organe und Institutionen vorgesehen waren. Im Abschlussbericht wird daher auf die „mangelnde Krisenvorbereitung bei Bund, Kantonen und betroffenen Institutionen“ hingewiesen.

.https://reitschuster.de/post/corona-ade-schweiz-arbeitet-umgang-mit-corona-auf/

Ukraine kündigt Angriffe auf Ziele in Russland an

Zuletzt hatte es immer wieder Berichte über Brände in russischen Treibstoffdepots nahe der ukrainischen Grenze gegeben. Nun kündigt Kiew offiziell Angriffe auf Ziele in Russland an.

Die ukrainische Führung hat Angriffe auf Ziele in Russland angekündigt. „Russland hat Zivilisten angegriffen und getötet“, schrieb Präsidentenberater Mychajlo Podoljak bei Twitter.

„Die Ukraine wird sich auf jede mögliche Weise verteidigen, einschließlich Attacken gegen Lager und Stützpunkte der russischen Mörder. Die Welt erkennt dieses Recht an.“ Podoljak verwies auf US-Außenminister Antony Blinken, der gesagt habe, die Ukraine müsse selbst entscheiden, ob sie militärische Einrichtungen in Russland angreife.

Auch die britische Regierung hatte Verständnis für solche Angriffe gezeigt. Das ukrainische Verteidigungsministerium bat die USA zudem um Kampfdrohnen des Typs MQ-1C Gray Eagle, wie das Ministerium dem Online-Portal „Politico“ bestätigte.

Zuletzt hatte es mehrmals Berichte über Brände in russischen Treibstoffdepots nahe der Grenze zur Ukraine gegeben. Es war unklar, ob es sich um Unfälle, Sabotage oder ukrainische Angriffe handelt. Auch in einem russischen Militärinstitut für Raketenforschung in der Großstadt Twer nordwestlich von Moskau kam es zu einem Feuer. Die Regierung in Kiew äußerte sich bisher nicht, ob sie für die Brände verantwortlich ist. (dpa/red)

.https://www.epochtimes.de/politik/ausland/ukraine-kuendigt-angriffe-auf-ziele-in-russland-an-a3809694.html

Ukraine beschiesst weiterhin Wohngebiete im Donbass

Die Medien hüllen seit acht Jahren den Mantel des Schweigens über den Beschuss von Wohngebieten und anderen zivilen Zielen im Donbass. Heute wurde Donezk wieder schwer getroffen.

28. April 2022 16:47 Uhr von Thomas Röper https://www.anti-spiegel.ru/2022/donezk-unter-schwerem-beschuss-ukraine-beschiesst-weiterhin-wohngebiete-im-donbass/

Darüber, dass die ukrainische Armee weiterhin zivile Ziele im Donbass beschießt, habe ich immer wieder berichtet. Ich habe selbst viele der beschossenen Orte besucht und was alle gemeinsam haben, ist, dass sie keine militärischen Ziele sind. Es handelt sich dabei um reine Wohngebiete, der Beschuss der Ukraine hat also keine militärische Komponente, es sind reine Terrorangriffe auf die Zivilbevölkerung im Donbass.

Das ist nicht neu, denn die OSZE-Beobachter haben schon vor Jahren gemeldet, dass 75 Prozent der zivilen Opfer im Donbass auf das Konto der ukrainischen Armee gehen. Die ukrainische Armee beschießt seit 2014 planmäßig und gezielt zivile Ziele im Donbass, aber westliche Medien haben das all die Jahre nicht thematisiert.

Donezk unter Beschuss

Am schwersten trifft der Beschuss in der Regel Donezk, wo einige Stadtteile besonders davon betroffen sind. Ich habe heute mit Alina Lipp telefoniert, die derzeit in Donezk ist, und sie hat mir von besonders lauten Explosionen erzählt, die sich heute ereignet haben. Und als ich dann die aktuellen Meldungen gesichtet habe, fand ich auch bereits Berichte darüber. Ich übersetze hier eine Meldung der russischen Nachrichtenagentur TASS zum heutigen Beschuss.

Beginn der Übersetzung:

Fünf Tote beim Beschuss von Märkten in Donezk

Das Gesundheitsministerium der DNR meldet 23 Opfer

Bei dem ukrainischen Beschuss von zwei Märkten in Donezk wurden am Donnerstag fünf Zivilisten getötet und mehr als 20 verwundet. Dies teilte das Gesundheitsministerium der DNR mit.

„Am 28. April 2022 um 14.38 Uhr sind vier Menschen durch den Beschuss des Textilshchik-Viertels im Kirovsky-Bezirk ums Leben gekommen“, so der Telegram-Kanal in einer Erklärung. „Ein Patient starb, während er in einem Krankenwagen vom Unfallort abtransportiert wurde.“

Darüber hinaus gab es 23 Verletzte, darunter zwei Kinder.

Zuvor hatte der Bürgermeister von Donezk, Alexej Kulemzin, berichtet, dass bei dem Beschuss der zwei nahe gelegenen Märkte Merkur und Sokol im Donezker Stadtteil Kirowsky drei Menschen getötet und 10 weitere verletzt wurden.

Ende der Übersetzung

Wie gesagt trifft der Beschuss immer zivile Ziele, im März sind bei einem ukrainischen Angriff auf Donezk an einem Tag 20 Menschen getötet worden. Ich habe den Ort der Tragödie einige Tage später besucht und dort auch gefilmt.

Donezk unter schwerem Beschuss: Ukraine beschießt weiterhin Wohngebiete im Donbass

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Turkey hopes Putin and Zelensky will meet ‘in coming days’ — Defense Ministry

Turkey regularly expresses its desire to host a meeting between Vladimir Putin and Vladimir Zelensky

ANKARA, April 27. /TASS/. Turkey hopes that a meeting between Russian President Vladimir Putin and his Ukrainian counterpart Vladimir Zelensky will take place in the next few days, Turkish Defense Minister Hulusi Akar said on Wednesday following consultations on the West’s military assistance to Kiev held at Ramstein Air Base in Germany.

„We hope that despite some difficulties, the two leaders will be able to meet in the coming days thanks to the proposals of our president [Recep Tayyip Erdogan],“ the Turkish defense ministry quoted him as saying.

According to Akar, „Turkey continues to contribute, to do everything necessary, including playing a mediating role, so that the humanitarian situation in Ukraine does not deteriorate and a cease-fire is reached as soon as possible.“

Ankara regularly expresses its desire to host a meeting between Putin and Zelensky, but Moscow has repeatedly responded to such proposals by explaining that Putin has never refused in principle to meet with Zelensky, but that a text of the document on Ukraine needs to be prepared.

Tensions escalated along the line of contact in Donbass on February 17. The Donetsk and Lugansk People’s Republics reported the heaviest shelling by the Ukrainian Armed Forces in months. On February 24, in response to a request by the heads of the Donbass republics, Putin made a decision to carry out a special military operation in Ukraine. The goal is to demilitarize and denazify Ukraine. The DPR and LPR started an operation to liberate their territories, which are under Kiev’s control.

.https://tass.com/world/1443903

«Ukrainische Streitkräfte nutzten OSZE-Kameras, um auf Separatisten zu schiessen»

Gemäss dem Chef der selbsternannten Volksrepublik Donezk kontrollierte das ukrainische Militär Kameras der Sonderbeobachtungsmission und nahm damit gegnerische Ziele ins Visier.

Die ukrainischen Streitkräfte kontrollierten die Kameras der Sonderbeobachtungsmission (SMM) der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), berichtet die russische Presseagentur TASS.

Gemäss Denis Puschilin, dem Chef der selbsternannten Volksrepublik Donezk (DVR), nutzten sie die Kameras, um die Stellungen der Truppen der Volksrepublik Donezk zu erkennen und das Feuer auf sie zu richten.

Die «Rechtsradikalen» hätten Laptops mit installierter Software gehabt, welche die Kameras der OSZE-SMM steuerten, so Puschilin. Er fügte hinzu, dass sie auf diese Weise auch das Feuer auf Infrastruktureinrichtungen richteten – wie Gasverteilungsstationen und Wasseraufbereitungsanlagen.

.https://transition-news.org/ukrainische-streitkrafte-nutzten-osze-kameras-um-auf-separatisten-zu-schiessen

Ukrainian forces used OSCE mission’s cameras to adjust fire on DPR troops, says Pushilin

.https://tass.com/world/1443189?utm_source=transition-news.org&utm_medium=referral&utm_campaign=transition-news.org&utm_referrer=transition-news.org

Zentralafrikanische Republik macht Bitcoin zur Währung – Zweites Land nach El Salvador

Das erste Land Afrikas macht Bitcoin zu seiner offiziellen Währung. Auf El Salvador folgt die Zentralafrikanische Republik.

Nach mehreren Tagen der Gerüchte wurde die Geschichte mittlerweile auch im Westen Realität. Die Zentralafrikanische Republik, das Land im Herzen Afrikas mit etwa 5 Millionen Einwohner, macht den Bitcoin zur offiziellen Währung.

Bitcoin offiziell in Afrika angekommen

Der Staat zählt wirtschaftlich zu den ärmsten Ländern der Welt, die eigene Währung ist schwach und abhängig vom Petrodollar, nur wenige Menschen haben die Möglichkeit Girokonten zu besitzen. In vielen Staaten Afrikas sind Kryptowährungen nicht nur deshalb sehr beliebt. Bisher ging aber nur El Salvador den Weg, Bitcoin als offizielle Währung zu adaptierten. Der Internationale Währungsfonds sowie die Weltbank zeigen sich deshalb empört.

In der Zentralafrikanischen Republik unterzeichnete der Präsident ein Dokument. Darin heißt es:

„Der Präsident der Republik, Staatschef Professor Faustin Archange Toudera, hat mit Genugtuung und Begeisterung die einstimmige Entscheidung der Nationalversammlung über den Gesetzentwurf zur Kenntnis genommen, der den Rahmen für Kryptowährungen festlegt und Bitcoin als offizielle Währung in der Zentralafrikanischen Republik einführt. Die Einführung von Bitcoin als offizielle Währung ist ein entscheidender Schritt, um neue Möglichkeiten für unser Land zu eröffnen.“

Das Land werde durch diese historische Entscheidung „in eine neue Phase“ mit wirtschaftlichem Aufbau, Frieden und Wachstum „eintreten“. Am Mittwoch bestätigte auch die Nachrichtenagentur „AFP“ die kursierenden Meldungen und Gerüchte. Der „AFP“ zufolge ist der Bitcoin auch schon seit gestern bereits anerkannte Währung im Land.

Jubel in Kryptoszene

Naturgemäß jubelte die recht fanatische Krypto-Community. Das „Bitcoin Magazine“ schrieb etwa: „Die Welt mag dunkel erscheinen, aber letztes Jahr hat El Salvador mit der Einführung von Bitcoin ein Feuer entfacht. Und dieses Feuer hat nun auf Afrika übergegriffen.“

Bitcoin mit all seinen Vor- und Nachteilen sowie seinen Mythen könnte für das Land ein Weg sein, seiner Währung, dem CFA-Franc, zu entkommen. Sie ist nur eine weitere kleine Nummer in der Petrodollar-Matrix der USA. Die Schulden des Landes gegenüber den USA wird man in dieser Matrix niemals zurückzahlen können. Durchaus denkbar, dass andere afrikanische Staaten nachziehen könnten, wenn das Projekt erfolgreich ist. Im Nachbarland Republik Kongo gibt es bereits Ansätze zu größeren Bitcoin-Mining-Projekten mit Wasserkraft.

Toudoura, der Präsident, hat zwei Doktortitel in Mathematik. Er dürfte sich das Potential von Bitcoin im Gegensatz zur aktuellen Währung des Landes durchgedacht und den Schritt nicht unüberlegt gemacht haben. Zuvor hatte das Parlament dem Schritt einstimmig zugestimmt. Toudoura tauchte dann auch gleich auf Twitter auf, wo die Krypto-Community sehr aktiv ist: „Bitcoin ist universelles Geld“, twitterte er. Doch der Account dürfte Fake sein.

Die Krypto-Freunde jubeln und meinen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis die nächsten Ländern Bitcoin ebenfalls als Währung akzeptieren würden. Natürlich auch in eigenem Interesse: Die meisten besitzen selbst Bitcoin, und je mehr Länder krypto-freundlich werden, umso eher steigt der Kurs.

Das Motto der Zentralafrikanischen Republik lautet übrigens „Zo Kwe Zo“ was auf Englisch bedeutet: „All people are people“.

.https://tkp.at/2022/04/28/zentralafrikanische-republik-macht-bitcoin-zur-waehrung-zweites-land-nach-el-salvador/

„Mit Soja verwechselt“: Klima-Terroristen vernichten in Frankreich 1.500 Tonnen Getreide

Die Tat wurde von den gemeingefährlichen, gewaltbereiten Terroristen von „Extinction Rebellion“ verübt, deren Symbole auch bei „Fridays for Future“-Demos gezeigt werden. Unter extrem gefährlichen Umständen stoppten sie einen Güterzug, riskierten ein schweres Zugunglück und Tote. Dann stürmten 50 Extremisten den Zug und kippten die Ladung auf die Gleise.

Erinnern Sie sich an all die Geschichten von gefährlichen, staatsfeindlichen paramilitärischen Organisationen, welche beispielsweise den wunderbaren deutschen Staat attackieren wollen. Wenn man all die Medienhetze dieser oft wochenlang gespielten Märchengeschichten zusammennimmt und für diesen Fall in Frankreich heranzieht, dürfte es in etwa passen. Nur mit dem Unterschied, dass es sich in Frankreich um angebliche „Klimaschützer“ aus der gewaltbereiten linksextremen Ecke handelt.

Tatort: Eine Zugstrecke in Pontivy, Bretagne. Tatzeitpunkt: 19. März 2022. Terroristengruppen von „Bretagne gegen Massentierhaltung“ und „Extinction Rebellion Frankreich“ bauten auf einer Eisenbahnstrecke eine hohe Mauer auf. Hätte der Lokführer diese nicht rechtzeitig bemerkt und den Zug gestoppt, hätte es zu einem verheerenden Unfall mit Toten kommen können. Die hier zu untersuchenden Straftatbestände sind unter anderem gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr, Nötigung und versuchte fahrlässige Tötung.

Uniformierte Terrorgruppe griff schon Flughäfen an

Die uniformiert auftretenden Extremisten tragen das im Titelbild gezeigte Logo von Extinction Rebellion, einer Gruppe, die speziell in England schon zahlreiche gefährliche Straftaten verübt hat. Beispielsweise sind Flughäfen schon mehrfach das Ziel gemeingefährlicher Drohnen-Aktivitäten geworden. Das Logo wird regelmäßig bei „Fridays for Future“-Demos auch in Deutschland und Österreich gezeigt, ohne dass die Behörden einschreiten. Der Gründer der ausdrücklich demokratiefeindlichen Bewegung Extinction Rebellion, Roger Hallam, hat in einer Rede vor Amnesty International öffentlich bekanntgegeben, dass man Regierungen notfalls blutig stürzen müsse, damit die Ideen seiner Gruppe umgesetzt werden können. Später bezeichnete Hallam den Holocaust „als nur irgendeinen weiteren Scheiß“. Die danach laut werdende Kritik an ihm führte aber zu keinen wesentlichen Konsequenzen.

Aktivisten offenbar dümmer als Brot

In weiterer Folge stürmten 50 uniformierte Extremisten den Zug und kippten die Ladung auf die Gleise. Dann erfolgte Ernüchterung. Eigentlich hatten sie geplant, gegen Soja zu protestieren – doch tatsächlich vernichteten sie auf diese Weise 1.500 Tonnen Getreide.

Dies zu einer Zeit, wo Getreide durch den Ukrainekrieg weltweit zur Mangelware wird. Aus den sinnlos vergeudeten Körnern hätte man 6 Millionen Baguettes backen können.

Der finanzielle Schaden beträgt 2 Millionen Euro, weitere Straftatbestände kommen also zu den oben erwähnten hinzu. Die Fracht war für Sanders, eine Tochtergesellschaft des Avril-Konzerns bestimmt. Vertreter der Getreidebranche baten im Anschluss um eine Unterredung mit der Regierung.

.https://report24.news/mit-soja-verwechselt-klima-terroristen-vernichten-in-frankreich-1-500-tonnen-getreide/

Russen sollen aus Hotelzimmern raus geschmissen werden

Die Vertreter des größten europäischen Reiseveranstalters „TUI“ haben die Aufforderung an türkische Hotels bekannt gegeben, in der es darum geht, die Reservierung aller Touristen aus Russland zu stornieren. Diese Entscheidung wurde durch Sanktionen gegen die Russische Föderation verursacht.

Der Reiseveranstalter ordnete sogar an, dass alle Zimmer, von bereits eingereisten Urlaubern aus Russland GERÄUMT werden müssen. Das  Unternehmen begründete diese Forderung damit, dass Reiseunternehmen, die europäische Touristen in die Türkei entsenden, ein Ultimatum gestellt haben, dass in den Hotels, in denen ihre Kunden wohnen werden, keine Russen sein dürfen.

Doch scheint diese Forderung, nicht viel Zuspruch von den Hotelbesitzern zu erhalten. Es bleibt offen, ob TUIs Diktara durchkommt oder der türkische Kultur sowie Aussenminister nicht eingreift. 

Mecit

t.me/wirmachenauf_de

.https://t.me/s/wirmachenauf_de

Warum ist Mariupol dem Westen so wichtig?

Im Westen will man um jeden Preis verhindern, dass die letzten Asow-Kämpfer in Mariupol kapitulieren. Was ist so wichtig an Asowstal?

24. April 2022 00:43 Uhr

Die Lage in Mariupol

Ich war vor knapp zehn Tagen selbst in Mariupol, damals hatten die Russen die Stadt bereits weitgehend befreit, wie es die Einwohner bezeichnen. Es gab zwar noch Kämpfe in der Innenstadt und einzelne Nester der Asow-Kämpfer in Wohngebieten, aber der Großteil der Stadt war soweit frei von Kampfhandlungen, dass wir Journalisten uns dort recht frei bewegen konnten.

Inzwischen sind die Kämpfe in der Stadt vorbei und auch die ukrainischen Kämpfer in dem Industriegebiet Illijtsch haben sich ergeben. Nur unter dem gigantischen Stahlwerk Asowstal verschanzen sich noch mindestens 1.000 Kämpfer des neonazistischen Asow-Bataillons. Sie sind komplett eingeschlossen und Präsident Putin hat der russischen Armee die Erstürmung des Geländes untersagt, weil bei den Kämpfen in den unterirdischen Katakomben, die sich auf mindestens vier unterirdische bunkerartige Stockwerke unter dem Stahlwerk erstrecken, zu viele russische Soldaten sterben würden. Die russische Strategie lautet nun, die dort verbliebenen Reste der ukrainischen Kämpfer auszuhungern.

Die Situation in Mariupol ist also ein wenig anders, als es die westlichen Medien es darstellen. In den westlichen Medien ist die Rede von einer belagerten Stadt, aus der Zivilisten nur über humanitäre Korridore fliehen könnten, was Russland aber angeblich nicht zulässt. Das ist Unsinn, wie ein Blick auf Karten zeigt, die westliche Medien selbst veröffentlichen. Mariupol ist eingenommen und zu den nächstgelegenen ukrainischen Stellungen sind es hundert oder mehr Kilometer.

Den Zivilisten in Mariupol droht also keine unmittelbare Gefahr mehr und eine Evakuierung aus der Stadt ist problemlos möglich, wenn auch auf von den Russen oder den Donezker Kräften kontrolliertes Gebiet. Aber wenn es um das nackte Leben der Menschen geht, ist das mehr als ausreichend und nach der Evakuierung aus Mariupol kann sich jeder, der auf ukrainisches Gebiet möchte, durchaus dahin durchschlagen. Wer noch etwas Geld hat, kann sogar problemlos für weniger als hundert Euro mit dem Zug nach Weißrussland fahren, um dort über die Grenze in die Westukraine zurückzukehren.

Die Panik, die die westlichen Medien wegen des Schicksals der Zivilisten in Mariupol verbreiten, indem sie berichten, die Zivilisten seien aufgrund der Kämpfe in Lebensgefahr, oder die Russen würden sie daran hindern, Mariupol zu verlassen, ist schlicht durch nichts begründet. Das ist frei erfunden.

Das bestätigen sogar die Medien selbst, denn sie berichten ja darüber, dass die Russen Menschen, die Mariupol verlassen wollen, mit Bussen aus der Stadt bringen. Allerdings wird das dann als „Deportierung“ und nicht als „Evakuierung“ bezeichnet. Daran sieht man, wie die „Qualitätsmedien“ die öffentliche Meinung mit Formulierungen beeinflussen und davon ablenken, wie die Situation wirklich ist.

Was ist unter Asowstal?

Die Frage, die in Russland derzeit fast alle Analysten beschäftigt, ist, was sich in den Katakomben von Asow-Stahl wichtiges befinden mag. Die ukrainische Armee hat mehrere Versuche unternommen, das Gelände mit einzelnen Hubschraubern zu erreichen, um irgendwen oder irgendwas von dort zu evakuieren. Es gibt Gerüchte, dass dort hohe NATO-Offiziere festsitzen, die man evakuieren möchte, damit sie nicht den Russen in die Hände fallen. Es gibt auch Meldungen, dass dort ein Biolabor, oder zumindest wichtige Informationen über die US-Biowaffenforschung, zu finden sind.

Es gibt auch Spekulationen, dass man dort etwas „französisches“ finden könnte, was die intensiven Versuche des französischen Präsidenten erklären würde, sich bei Putin alle paar Tage telefonisch zu melden und über Mariupol zu sprechen. Macron fordert immer wieder humanitäre Korridore aus Mariupol hinaus auf ukrainisches Gebiet, dabei können Zivilisten Mariupol doch relativ problemlos verlassen.

Inzwischen hat das Asow-Bataillon sogar gefordert, dass die eingeschlossenen Kämpfer ins Ausland evakuiert werden sollen, was in Russland natürlich umgehend abgelehnt wurde. Die Lage der Asow-Kämpfer unter dem Stahlwerk ist militärisch aussichtslos, eine ukrainische Offensive, um sie dort „rauszuhauen“, ist ebenfalls ausgeschlossen. Trotzdem verweigert Kiew ihnen die Erlaubnis, aufzugeben und fordert deren freien Abzug, mal über „humanitäre Korridore“ und dann sogar gleich unter internationaler Beobachtung ins Ausland. Der Westen unterstützt Kiew bei diesen Bemühungen medial und politisch nach Kräften.

Daher ist es nicht überraschend, dass in Russland vermutet wird, dass bei den Kämpfern irgendwas oder irgendjemand ist, was den Russen unter keinen Umständen in die Hände fallen soll.

Die verzweifelten Bemühungen

Am Donnerstag hat Russland gemeldet, die Kämpfe um Mariupol seien – abgesehen von Asowstal – beendet. Da ich selbst kürzlich vor Ort war und auch Journalisten kenne, die derzeit dort sind, weiß ich, dass das der Wahrheit entspricht. Die russische Armee bringt humanitäre Hilfe, es wurde begonnen, die Infrastruktur wieder herzurichten und die Aufräumarbeiten haben begonnen.

Das weiß man auch im Westen, trotzdem hat der französische Präsident ebenfalls am Donnerstag erneut gefordert:

„Die Lage in Mariupol verschlechtert sich immer mehr. Zehntausende von Zivilisten sind eingeschlossen. Ich fordere Russland erneut auf, das humanitäre Völkerrecht zu respektieren, den Bewohnern das Verlassen der Stadt zu gestatten und die Lieferung humanitärer Hilfe zu ermöglichen.“

Macron weiß sehr genau, dass Russland humanitäre Hilfe liefert, ich war selbst an mehreren Ausgabestellen. Und Macron weiß auch, dass die Menschen dort nicht mehr „eingeschlossen“ sind, sondern das sogar Busse bereit stehen, um diejenigen, die es möchten, aus der Stadt zu bringen. Macrons Erklärung war ausschließlich für die weltweite Öffentlichkeit gedacht, die all das nicht weiß, mit der Wahrheit hatte diese Erklärung nichts zu tun.

Damit soll internationaler Druck auf Russland aufgebaut werden, denn es geht Macron nicht um die Zivilisten in Mariupol, sondern um die Evakuierung der Kämpfer von Asowstal. Aber warum?

Plötzlich sind Zivilisten in Asowstal

In den letzten Wochen war nie die Rede davon, dass sich auf dem Gelände von Asowstal Zivilisten aufhalten könnten. Seit einigen Tagen setzt Kiew plötzlich Meldungen in die Welt, dort wären 1.000 Zivilisten.

Die Meldungen über Zivilisten in dem Stahlwerk sollen ebenfalls den öffentlichen Druck auf Russland erhöhen. Dass es nur darum geht, wird sogar aus den Meldungen deutscher Medien deutlich, denn auch in Deutschland wurde gemeldet, dass Russland immer wieder Feuerpausen verkündet hat, damit sich alle, die das Stahlwerk verlassen wollen, ergeben und in Gefangenschaft gehen können.

Allerdings bezeichnen deutsche Medien das als „russisches Ultimatum“, was natürlich böse klingt. Und weil bisher kein Asow-Kämpfer darauf eingegangen und aus dem Stahlwerk in Gefangenschaft gegangen ist, fabrizieren die deutschen Medien daraus die Saga um die Helden von Mariupol.

Das klingt heroisch, aber wer mitdenkt, der bemerkt den Fehler: Wenn unter dem Stahlwerk tatsächlich 1.000 Zivilisten wären und sich die Asow-Kämpfer, die Ukraine und der Westen so große Sorgen um diese Zivilisten machen würden, warum kommt dann kein einziger Zivilist während der Feuerpausen aus dem Stahlwerk? Da sind doch angeblich Familien mit kleinen Kindern – wollen diese Eltern zusammen mit ihren kleinen Kindern freiwillig den Heldentod sterben, anstatt das Stahlwerk zu verlassen?

Oder gibt es diese Zivilisten gar nicht und das ganze ist nur eine weitere Lüge aus der Kiewer Propaganda-Küche? Oder gibt es die Zivilisten tatsächlich, aber die Asow-Kämpfer lassen sie nicht gehen, sondern benutzen sie als menschliche Schutzschilde, so wie sie das in Mariupol wochenlang getan haben? Und nein, das ist keine russische Propaganda, das hat – wenn auch verklausuliert – sogar der Spiegel bestätigt.

Es stellt sich also wieder die Frage, wozu all diese Märchen erfunden werden. Wer oder was ist unter Asowstal, dass diesen Aufwand wert ist?

Kiew droht mit Beschuss von Zivilisten

Um Zivilisten macht man sich in Kiew – und vor allem beim Asow-Bataillon – überhaupt keine Sorgen. Das bestätigte ausgerechnet Andrej Biletsky, der Gründer des Asow-Bataillons im ukrainischen Fernsehen, als er androhte, die Zivilisten in Mariupol mit ballistischen Raketen zu beschießen.

In Mariupol leben ethnische Russen, für die der 9. Mai, Tag des Sieges über Nazi-Deutschland, einer der wichtigsten Feiertage des Jahres ist. In der Nach-Maidan-Ukraine, die selbst von neonazistischen Regierungen beherrscht wird, sind diese Feiern de facto verboten worden. In Mariupol wurde angekündigt, dass diese Feiern in diesem Jahr trotz der Lage in der Stadt wieder stattfinden sollen.

Das findet Biletsky gar nicht gut und er hat im ukrainischen Fernsehen davor gewarnt, an den Feiern teilzunehmen, weil ukrainische Einheiten noch Raketen hätten, zum Beispiel die ballistischen Totschka-U-Raketen, die verbotene Streumunition verschießen. Biletsky hat damit gedroht, die Feierlichkeiten in Mariupol mit solchen Raketen zu beschießen, was – wenn es Erfolg hätte – hunderte zivile Opfer fordern würde. Wörtlich sagte er:

„Ukrainische Langstreckenraketen wie Totschka-U haben dieses Gebiet manchmal in Schussweite. Deshalb würde ich es nicht riskieren, ‚Unsterbliche Regimenter‘ und ähnliche Aktionen durchzuführen.“

Darüber wird im Westen natürlich nicht berichtet, denn dann könnte die westliche Öffentlichkeit ja Fragen darüber stellen, was für ein Regime der Westen in der Ukraine mit Waffen und vielen Milliarden unterstützt.

Warum ist Mariupol dem Westen so wichtig

.https://www.anti-spiegel.ru/2022/warum-ist-mariupol-dem-westen-so-wichtig/

Dr. Anthony Fauci Admits “Pandemic Phase” of COVID is Over

Finally throwing in the towel?

In another sign that the absolute horror of the last two years might be finally coming to an end, Dr. Anthony Fauci admitted that the “pandemic phase” of COVID is over.

The White House Chief Medical Adviser made the remarks during an appearance on PBS Newshour.

“Here we are. It’s the end of April. It’s the spring of 2022. How close are we to the end of the pandemic?” Fauci was asked by host Judy Woodruff.

“We are certainly, right now, in this country out of the pandemic phase,” Fauci replied. “Namely, we don’t have 900,000 new infections a day and tens and tens and tens of thousands of hospitalisations and thousands of deaths. We are at a low level right now.”

“So, if you’re saying, are we out of the pandemic phase in this country, we are,” he added.

.https://youtu.be/EytCayckVtw

Earlier this month, Fauci also acknowledged that COVID would never be “eradicated” and that “each individual is going to have to make their calculation of the amount of risk that they want to take.”

“Good to see that even America’s Mr Lockdown is finally throwing in the towel,” comments Toby Young.

While Fauci and other technocrats may be loosening the chains in the short term, others have indicated that the push for new restrictions will return before winter.

Despite the widely reported devastating impact of lockdown, some people are scarred for life by the alarmist hysteria that dominated the pandemic and will likely continue to wear masks and take dubious jabs for years to come.

Indeed, many Americans are now preparing to take their fourth COVID shot, following the example of Kamala Harris, who caught COVID despite being quadruple vaccinated.

.https://summit.news/2022/04/27/dr-anthony-fauci-admits-pandemic-phase-of-covid-is-over/

Russland warnt vor ABC-Waffen-Provokationen in der Ukraine

Der Stellvertretende Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen und im UN-Sicherheitsrat in New York, Dmitri Poljanski, informierte am Montag die internationale Presse über die akute Gefahr eines von ukrainischen Kampfeinheiten inszenierten Angriffs mit Massenvernichtungswaffen.

Eine Analyse von Maria Müller

Der Stellvertretende Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen und im UN-Sicherheitsrat in New York, Dmitri Poljanski, informierte am Montag die internationale Presse über die akute Gefahr eines von ukrainischen Kampfeinheiten inszenierten Angriffs mit Massenvernichtungswaffen. Das Ziel sei dabei, die russischen Streitkräfte dafür verantwortlich zu machen und die Aktionen als Kriegsverbrechen Russlands darzustellen. 

Die Dokumente mit seinen Aussagen zirkulieren als offizielle UNO-Dokumente im UN-Sicherheitsrat und in der UN-Vollversammlung.  

„Unsere Streitkräfte haben am 21. April 2022 den Versuch eines Konvois von 10 Kraftfahrzeugen verhindert, eine gefährliche Fracht zu einem Kernkraftwerk zu transportieren. Darüber hinaus hat unser Verteidigungsministerium Hinweise darauf, dass das Kiewer Regime die Möglichkeit erwägt, das Lager für radioaktive Abfälle im ehemaligen Chemiewerk ‚Pridnjeprowski‘ in der Siedlung Kamenskoje in der Region Dnjepropetrowsk zu stürmen“, erklärte Poljanski vor der internationalen Presse in New York. Und weiter warnte er:

„Es kann auch zu Sabotageaktionen in Kernenergieanlagen kommen, insbesondere im Kernkraftwerk Saporoschje, das von der Russischen Föderation kontrolliert wird.“

„Ich ermutige Sie, sich die jeweiligen Ortsnamen zu merken, damit Sie nicht überrascht werden, wenn ein Vorfall passiert. Wir haben die Welt davor gewarnt.“

Nicht nur Zerstörungen mit absichtlich herbeigeführten Nuklearunfällen oder mit kleineren taktischen Atomwaffen rücken inzwischen als durchaus realistische Bedrohung in das Blickfeld um das Kriegsgeschehen in der Ukraine. Die USA liefern bereits spezifische Gegengifte gegen angeblich möglich Giftstoff-Angriffe in die Ukraine. Allein im Jahr 2022 wurden mehr als 220.000 Fläschchen mit Atropin in die Ukraine transferiert, was ein weiterer Hinweis darauf ist, dass die Vorbereitung von möglicherweise gefälschten Militäraktionen speziell unter Verwendung von Nervenkampfstoffen im Gange ist.

„Wir haben Informationen, nach denen die ukrainische Armee den Einsatz von chemischen, biologischen und sogar taktischen Nuklearwaffen erwägt. Speziell bei den Kämpfen um die strategisch wichtigen Städte Slawjansk und Kramatorsk kann das eine militärische Option sein“, führte der russische UN-Diplomat weiter aus.

Beide Orte befinden sich in der Ostukraine nahe Russland. Solche Waffeneinsätze würden die Bevölkerung auf beiden Seiten der Grenze am schwersten treffen. Ein militärischer Nutzen ließe sich nicht daraus ziehen, im Gegenteil. Derart kontaminierte Gebiete, deren Verseuchung sich unkontrollierbar ausweitet, könnten anschließend von keinem Menschen betreten werden. Das wäre ein immenser humanitärer, politischer und materieller Schaden auch für Russland. Die Ukraine und die NATO-Staaten hingegen könnten solche Kriegsverbrechen als politische Rechtfertigung dafür verbuchen wollen, dass die NATO doch noch in die Kämpfe eingreifen müsse.

Der Sprecher der Russischen Föderation richtete sich an die Pressevertreter beim UN-Sicherheitsrat mit der Frage:

„Ich bitte Sie, darüber nachzudenken: Was würden wir mit dem Einsatz von Massenvernichtungswaffen erreichen, was wir nicht mit reguläre Kriegswaffen könnten?“  

Das ist allen beteiligten Parteien bekannt und bewusst. Deshalb muss auch die Drohung von Victoria Nuland sehr ernst genommen werden. Als derzeitige Staatssekretärin des US-Außenministeriums warnte sie jüngst, der Preis für den angeblich möglichen Einsatz von Atomwaffen werde für Russland „astronomisch““ sein. Die intensiven Medienkampagnen seit Beginn des Monats geben für derart terroristische Aktionen die nötige politische Rückendeckung und signalisieren eine reale Gefahr.

Russlands aktive Suche nach Kontrollmechanismen für ABC-Waffen

Die Russische Föderation vernichtete bis zum Jahr 2017 vollständig ihren Bestand an chemischen Waffen, und zwar unter der Kontrolle der OSZE. Die USA dagegen halten einen Teil solcher Waffen bis heute in ihren Arsenalen zurück. Russland fordert seit gut 20 Jahren zwecks Stärkung der internationalen Biowaffenkonvention eine internationale, gesetzlich verankerte Kontrolle der Labore, in denen solche Waffen hergestellt werden können. Das Land plädiert dafür, dass die Unterzeichnerstaaten der Konvention solche Forschungsarbeiten und die Waffenproduktion nach ihren internen Gesetzen unter Strafe stellen.

Im Gegensatz dazu halten die USA ihre gefährliche Biowaffenforschung durchaus für legal. So betonte der Sprecher Russlands vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, dass

„nach dem US-Gesetz mit dem Titel ‚Gesetz über die Föderale Einheit und Geschlossenheit gegen den Terrorismus‘ die Erforschung biologischer Waffen mit Zustimmung der US-Regierung erlaubt ist. Die Teilnahme an solchen Forschungen für die Entwicklung dieser Waffen ist nicht strafbar.“

Es ist nun weithin bekannt geworden, dass die USA auch ukrainische Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen in der Ukraine für gefährliche virale und bakterielle Experimente einsetzt und durch das US-Verteidigungsministerium finanzieren lässt.

Die nukleare Un-Sicherheit in der Ukraine

Am Tag des Pressegesprächs beim UN-Sicherheitsrat veröffentlichte die russische Vertretung auf ihrer Website ein Memorandum über die Versuche Russlands, in der Ukraine nukleare Sicherheitsvorkehrungen zu erreichen. Hier die übersetzte Fassung:   

„Während der militärischen Sonderoperation zur Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine übernahmen die russischen Streitkräfte die volle Kontrolle über die Kernkraftwerke Tschernobyl und Saporoschje. Dies geschah, um zu verhindern, dass ukrainische nationalistische oder andere terroristische Gruppen sowie ausländische Söldner die Situation im Land nutzen, um eine nukleare Provokation zu organisieren, deren Risiken zweifellos immer noch bestehen.

Es ist bekannt, dass ukrainische Nationalisten bereits 2014 versuchten, die Situation im AKW Saporoschje und in der Stadt Energodar zu destabilisieren. Dem ukrainischen Sicherheitsdienst der Einrichtung gelang es, die Bedrohung zu neutralisieren. Wir haben die Aufmerksamkeit der westlichen Länder auf diesen Vorfall gelenkt, aber es erfolgte keine Reaktion.

Nach Abschluss der zugewiesenen Aufgaben übergaben die russischen Einheiten Ende März dieses Jahres wieder die volle Kontrolle über das AKW Tschernobyl an die ukrainische Seite. Das wurde mit einer entsprechenden schriftlichen Vereinbarung besiegelt. Ansprüche wurden nicht geltend gemacht.

Die Aktivitäten der russischen Streitkräfte haben in keiner Weise Auswirkungen auf die nukleare Sicherheit der ukrainischen Kernanlagen. Das russische Militärpersonal mischt sich nicht in die Arbeit des Betreibers des AKW Saporoschje ein. Der Strahlungspegel ist unter Kontrolle und im normalen Bereich.

Wir stehen in ständigem Kontakt mit dem Sekretariat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und informieren die Institution regelmäßig über den Zustand des Kernkraftwerks Saporoschje. Die Verantwortung für die nukleare und physische nukleare Sicherheit des Kernkraftwerks Tschernobyl liegt bei der Ukraine.“

Die ukrainische Regierung verweigerte ein Abkommen zum Schutz der Kernkraftwerke

Und weiter heißt es in dem Dokument:

„Über die Initiative des IAEA-Generaldirektors Rafael Grossi, ein Abkommen zwischen der Behörde, Russland und der Ukraine abzuschließen, um die Sicherheit der genannten Einrichtungen zu gewährleisten, wurde mehrere Wochen lang aktiv diskutiert. Die sieben wichtigen Bestimmungen, die als Verpflichtungen den Parteien vorgeschlagen wurden, hätten natürlich zur Stabilität und Vorhersehbarkeit von allem beigetragen, was jetzt rund um die nukleare Infrastruktur der Ukraine und ihre Kernkraftwerke geschieht. Von Anfang an hat Russland die Initiative des Generaldirektors der IAEA unterstützt. Wir waren bereit, das vom Generaldirektor vorbereitete Dokument der Institution zu unterzeichnen. Die Kiewer Behörden haben jedoch sowohl ein trilaterales als auch ein bilaterales Abkommen (neben Russland-IAEA auch Ukraine-IAEA) torpediert.

Russland ist entschlossen, weiterhin alles in seiner Macht Stehende zu tun, damit die Sicherheit der Nuklearanlagen in der Ukraine auf angemessenem Niveau gewährleistet ist.“

Die Tatsache, dass die ukrainische Regierung das Abkommen mit der Internationale Atomenergiebehörde nicht unterschrieb, lässt nichts Gutes ahnen. Es passt zu den Warnungen vor nuklearen Aktionen „unter falscher Flagge“.

.https://newstral.com/de/article/de/1219305988/russland-warnt-vor-abc-waffen-provokationen-in-der-ukraine

Corona-Impfärzte als Krisenprofiteure

Was tun, wenn eine Impfkampagne einfach nicht anlaufen will?

1. In allen Medien leierkastenähnlich dafür werben,

2. die Bevölkerung mit Zwangsmaßnahmen unter Druck setzen und

3. die verantwortlichen Mediziner durch fürstliche Vergütung von der Impfung überzeugen. [weiterlesen]

www.kla.tv/22369

Im vergangenen November 2021 lief die Corona-Booster-Kampagne nur schleppend an. Das veranlasste den damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn, die Impfvergütung in Arzt-Praxen aufzustocken. Zuvor verlangten über Monate hinweg Ärztevertreter eine angemessene Vergütung, insbesondere sprach sich Andreas Gassen von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung über einen hohen Beratungsaufwand aus – woraufhin Jens Spahn die Impfvergütung von 20 auf ganze 28 Euro unter der Woche und an Wochenenden auf sogar 36 Euro pro Impfung anheben ließ. Dagegen räumten Mediziner wie Dr. Michael Janßen vom Verein Demokratischer Ärzte und Ärztinnen widerlegend ein: Sachlich wäre es eher geboten, die Honorare gleichzulassen oder abzusenken, weil der Aufwand bei der Booster-Impfung deutlich geringer sei, da man die Patienten schon zweimal gesehen hatte. Dennoch verkündete der neue Gesundheitsminister Lauterbach kurz vor Weihnachten, dass es von Heiligabend bis zum 09.01.2022 Feiertags-Honorare geben sollte.

Pro Impfung 36 Euro während der gesamten Urlaubszeit, ob am Wochenende oder nicht. Eine Stellungnahme dazu lehnte der sonst sehr TV-freudige Lauterbach ab. Ein lukrativeres Geschäft für Impfärzte, aufgrund der allseits geschürten Angst vor Corona, hatte es bisher wohl kaum gegeben. Zumindest bestätigte Dr. Christian Meyer diese Aussage, vermutlich eher ungewollt, in einem Interview bei Monitor. Der Hausarzt mit eigener Praxis gab darin ungeniert zu, „ohne Frage“ gerade das Geschäft seines Lebens gemacht zu haben. In der erwähnten Monitor-Sendung „Impfärzte machen Kasse“ vom 27.01.2022 wurde exemplarisch über Dr. Meyer berichtet, der eine Impfpraxis eröffnet hatte, in der bis zu 300 Impfungen täglich durchgeführt werden konnten.

Das entspricht einem Honorar von 64.000 Euro pro Woche! Im Monat ist es dann eine viertel Million abzüglich Personal- und Mietkosten. Wie am Fließband wurden die Patienten im Minutentakt, in ihren nur von Trennwänden abgeteilten Kabinen, geimpft. Natürlich, fügte Dr. Meyer schnell noch hinzu, dass es nicht nur für die Ärzte sei, sondern auch für die Menschen im Kampf gegen die Pandemie.

Aber mal ehrlich, wer will nach einer so hohen Vergütung noch an die Unbestechlichkeit glauben? Die lukrative Vergütung galt allerdings nicht nur für Arztpraxen, sondern auch für staatliche Impfzentren. Doch ob man hier von einer angemessenen Vergütung sprechen kann, bleibt die große Frage.

Denn schon vor Corona verdienten Ärzte im Schnitt etwa 215.000 Euro jährlich. Monatlich wären dies bei niedergelassenen Ärzten bei etwa 200 Arbeitsstunden 90 Euro pro Stunde. Impfzentren oder mobile Impfstellen bezogen je nach Bundesland rund 130 – 175 Euro pro Stunde.

Mediziner Dr. Michael Janßen hält das Ganze für überzogen: „Ich denke, hier hat man Honorare ausgehandelt, insbesondere die Kassenärztlichen Vereinigungen, wo sie doch mit der Not das Geschäft gemacht haben.“ Zu alledem kommt, dass Impfzentren und mobile Impfstellen zur Hälfte vom Bund bezahlt wurden, sprich von unseren Steuergeldern. Da braucht man sich nicht mehr wundern über die allerorts gestiegenen Preise. Sozialmediziner Gerhard Trabert hingegen regte die Diskussion um höhere Vergütungen auf. Für ihn, der sich seit Jahren um die medizinische Versorgung von Obdachlosen kümmerte, sei die Arztleistung ein Akt der Solidarität und es habe etwas mit der ärztlichen Ethik zu tun, in der Not zu helfen. Er merkte an, dass es andere Berufsstände gäbe, wie z.B. Pfleger, die wirklich unterbezahlt sind und die eine höhere Vergütung weitaus nötiger hätten. Fakt bleibt, dass ohne die verführerischen Angebote, wie zuvor berichtet, die Impfkampagne wohl nie derart ins Rollen gekommen wäre.

Eigentlich auch nicht verwunderlich, denn durch die neuen Corona-Gesetzesverordnungen wurden die Impfärzte von jeglicher Haftungspflicht befreit. [dazu: https://www.kla.tv/22077 Corona-Impfstoffe: Verbraucherschutz unbemerkt über Bord geworfen!]

Nicht zu vergessen: Es gab wiederum Ärzte, die sich aufgrund des Druckes der Ärztebeaufsichtigung genötigt fühlten, Impfungen anzubieten. Wie dem auch sei, jeder Arzt muss gegenüber seinem eigenen Gewissen Rechenschaft ablegen. Jedoch bei zuvor erwähntem Beispiel bei „Monitor“,

was ist es anderes als mit der Not ein Geschäft gemacht zu haben? Ganz abgesehen von den verheerenden Folgen der unzähligen Nebenwirkungen, die manch ein Leben zerstört oder hinweggerafft haben. Hier kann man nur laut und einstimmig fordern: „Krisen- Profitverbot und Geld zurück!“

von abu./avr

Quellen/Links: https://www.youtube.com/watch?v=kdybQSDhsuQ&ab_channel=Monitor
https://www.kla.tv/22077

Gespräch Putin und Guterres

Das Treffen von Präsident Putin und UN-Generalsekretär Guterres im Wortlaut

Der russische Präsident Putin hat UN-Generalsekretär Guterres getroffen. Das Thema war natürlich die Ukraine und vor allem Mariupol.

6. April 2022 23:23 Uhr

Eines der beherrschenden Themen ist derzeit die Lage in Mariupol. Ich habe darüber bereits sehr viel geschrieben, zumal ich selbst vor zwei Wochen in der Stadt gewesen bin. Die Kampfhandlungen in der Stadt sind vorüber, die Aufräumarbeiten haben begonnen und es eröffnen wieder die ersten Märkte und Geschäfte. Wer es möchte, kann die Stadt verlassen.

Im Westen wird das anders dargestellt, dabei ist das letzte Widerstandsnest des Asow-Bataillons in der Industrieanlage Asowstal abgesperrt und die Vorgänge dort haben keinen Einfluss auf die Lage in der Stadt. Aber offenbar ist unter der Anlage Asowstal etwas (oder jemand), das den Russen nicht in die Hände fallen soll. Anders lässt sich der Hype, den die westlichen Politiker um die Anlage machen nicht erklären. Ich habe darüber berichtet, Details dazu finden Sie hier.

Nun hat UN-Generalsekretär Guterres Moskau besucht und mit ihm über die gleichen Themen gesprochen. Russland hat den Zivilisten, die sich angeblich unter dem Stahlwerk befinden, die Evakuierung angeboten und verkündet dazu jeden Tag einseitige Feuerpausen, in denen jeder, der das Stahlwerk verlassen möchte, das tun kann. Aber bisher kommt niemand heraus, auch keine Zivilisten.

Es ist ohnehin fraglich, ob dort Zivilisten sind. Aber sollten dort welche sein, dann stellt sich die Frage, warum sie nicht herauskommen. Lässt das Asow-Bataillon sie nicht gehen? Oder wollen sie – zusammen mit Frauen und kleinen Kindern, die dort angeblich sind – freiwillig ihr Leben riskieren?

Ich habe das vom Kreml übertragene Gespräch zwischen Präsident Putin und UN-Generalsekretär Guterres übersetzt, denn Putin legt noch einmal seine Sicht der Dinge dar, die die westlichen Medien verschweigen. Außerdem spricht Putin auch über Mariupol und Asowstal. Wer einen Konflikt verstehen will, muss beide Seiten anhören. Da die westlichen Medien nur eine Seite zu Wort kommen lassen, zeige ich hier die Sicht der anderen Seite, vorgetragen von Putin selbst im O-Ton. Machen Sie sich ein eigenes Bild.

Beginn der Übersetzung:

Putin: Sehr geehrter Herr Generalsekretär!

Ich freue mich sehr, Sie zu sehen.

Als eines der Gründungsländer der Vereinten Nationen und ständiges Mitglied des Sicherheitsrates hat Russland diese universelle Organisation stets unterstützt. Wir sind der Meinung, dass sie nicht nur universell, sondern auch einzigartig in ihrer Art ist: Es gibt keine andere Organisation dieser Art in der internationalen Gemeinschaft. Und wir unterstützen die Grundsätze, auf denen sie beruht, in jeder erdenklichen Weise und werden das auch in Zukunft tun.

Wir finden die Äußerungen einiger unserer Kollegen ein wenig seltsam, wenn sie von einer regelbasierten Welt sprechen. Wir meinen, dass die wichtigste Regel die Charta der Vereinten Nationen und andere von dieser Organisation angenommene Dokumente sind und nicht irgendwelche Papiere, die jemand für sich selbst oder zur Förderung seiner Interessen verfasst hat. (Anm. d. Übers.: Was die „regelbasierte Weltordnung“ ist, von der im Westen in den letzten Jahren immer öfter spricht, können Sie hier nachlesen)

Wir sind auch erstaunt über einige Äußerungen unserer Kollegen, dass einige Menschen in der Welt exklusiv sind oder exklusive Rechte beanspruchen. Schließlich legt die UN-Charta fest, dass alle Akteure der internationalen Kontakte gleichberechtigt sind, unabhängig von ihrer Macht, Größe oder geografischen Lage. Ich denke, das ist ähnlich wie das, was in der Bibel geschrieben und aufgezeichnet ist: Dort sind alle Menschen gleich. Das gleiche findet sich wahrscheinlich auch im Koran und in der Thora. Alle Menschen sind vor dem Herrn gleich. Darum klingt es sehr seltsam, wenn jemand für sich einfordert, er sei exklusiv. Nun, wir leben in einer komplexen Welt, also gehen wir von dem aus, was wirklich ist, und sind bereit, mit allen zusammenzuarbeiten.

Natürlich wurde die UNO geschaffen, um akute Krisen zu bewältigen, und sie hat verschiedene Entwicklungsphasen durchlaufen, und noch vor wenigen Jahren hörten wir, dass sie überholt sei und nicht mehr gebraucht würde. Das geschah immer dann, wenn sie jemanden daran gehindert hat, seine Ziele auf der internationalen Bühne zu erreichen. Wir haben immer gesagt, dass es keine andere so universelle Organisation wie die UNO gibt und dass wir die Strukturen, die nach dem Zweiten Weltkrieg zur Beilegung von Streitigkeiten geschaffen wurden, schützen und schätzen sollten.

Ich weiß um Ihre Besorgnis über die russische Militäroperation im Donbass, in der Ukraine. Ich denke, das wird im Mittelpunkt unseres heutigen Gesprächs stehen. Ich möchte in diesem Zusammenhang nur darauf hinweisen, dass das ganze Problem nach dem Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 entstanden ist. Das ist eine offensichtliche Tatsache. Man kann das nennen, wie man will, und man kann jedwede Vorliebe für die haben, die das getan haben, aber es war eben ein verfassungswidriger Staatsstreich.

Danach folgte die Situation mit den Willenserklärungen der Bewohner der Krim und Sewastopols, die praktisch das Gleiche getan haben, wie seinerzeit die Menschen, die im Kosovo lebten und leben: Sie entschieden sich für die Unabhängigkeit und baten uns dann, der Russischen Föderation beizutreten. Der einzige Unterschied bestand darin, dass diese Entscheidung über die Souveränität im Kosovo vom Parlament getroffen wurde, während sie auf der Krim und in Sewastopol durch ein allgemeines Referendum getroffen wurde.

Es entstand auch ein Problem in der Südostukraine, wo die Bewohner mehrerer Gebiete – zwei, mindestens zwei, Subjekte der damaligen Ukraine – den Staatsstreich und seine Ergebnisse nicht akzeptiert haben. Sie wurden jedoch stark unter Druck gesetzt, unter anderem durch groß angelegte Militäroperationen mit Kampfflugzeugen und schwerem Kriegsgerät. So ist die Krise im Donbass, im Südosten der Ukraine, entstanden.

Wie bekannt ist, haben wir nach einem weiteren erfolglosen Versuch der Regierung in Kiew, dieses Problem militärisch zu lösen, das so genannte Minsker Abkommen unterzeichnet. Das war der Versuch, die Situation im Donbass friedlich zu lösen.

Zu unserem Unglück gerieten die Menschen, die dort lebten, acht Jahre lang zunächst unter eine Blockade, und die Regierung in Kiew verkündete öffentlich, dass sie die Blockade dieser Gebiete organisieren würde. Sie schämten sich nicht dafür, sie haben es so gesagt: Es ist eine Blockade, obwohl sie sich anfangs weigerten, das so zu nennen. Und sie haben den militärischen Druck fortgesetzt.

Unter diesen Bedingungen waren wir, nachdem die Regierung in Kiew durch ihre Spitzenvertreter öffentlich – ich betone: öffentlich – erklärt hatte, dass sie nicht die Absicht hat, das Minsker Abkommen umzusetzen, gezwungen, diese Staaten als unabhängig und autonom anzuerkennen, um den Völkermord an den Menschen, die in diesen Gebieten leben, zu beenden. Ich wiederhole noch einmal: Das war eine erzwungene Maßnahme, um das Leiden der Menschen, die in diesen Gebieten leben, zu beenden. (Anm. d. Übers.: Wenn Sie neu auf dem Anti-Spiegel sind, dann klingt das vielleicht seltsam für Sie. Aber Putin hat recht und ich habe seit Jahren über das Minsker Abkommen und darüber, wie Kiew es nie eingehalten und sich dann sogar offen geweigert hat, es umzusetzen, berichtet. Ein Beispiel finden Sie hier und folgen Sie, wenn das für Sie neu ist, auch den Links in dem Artikel)

Leider zogen es unsere Kollegen im Westen vor, das alles nicht zu bemerken. Und nachdem wir ihre Unabhängigkeit anerkannt hatten, baten sie uns um militärischen Beistand, weil sie militärischem Druck, militärischer Aggression ausgesetzt waren. Und wir waren gemäß Artikel 51 der UN-Charta, Abschnitt 7, gezwungen das zu tun, die Militäroperation einzuleiten.

Ich möchte Sie darüber informieren, dass wir trotz der Tatsache, dass die Militäroperation läuft, hoffen, dass wir auf diplomatischem Wege zu einer Einigung kommen können. Wir verhandeln, wir geben die Verhandlungen nicht auf.

Mehr noch, wir haben bei den Gesprächen in Istanbul – und ich weiß, dass Sie gerade dort waren, ich habe heute mit Präsident Erdogan gesprochen – einen ziemlich großen Durchbruch erzielt. Weil unsere ukrainischen Kollegen die internationalen Sicherheitsanforderungen der Ukraine nicht mit dem Begriff der international anerkannten Grenzen der Ukraine verbunden haben, sondern die Krim, Sewastopol und die von Russland neu anerkannten Donbass-Republiken, wenn auch mit gewissen Vorbehalten, ausgenommen haben.

Aber leider kam es nach dem Erreichen dieser Vereinbarungen und nach unserer, wie ich meine, recht deutlich bekundeten Absicht, günstige Bedingungen für die Fortsetzung der Verhandlungen zu schaffen, zu der Provokation in der Siedlung Butscha, mit der die russische Armee nichts zu tun hatte. Wir wissen, wer es war, wir wissen, wer diese Provokation vorbereitet hat, mit welchen Mitteln, welche Leute daran gearbeitet haben.

Und die Position unserer Verhandlungsführer mit der Ukraine zur weiteren Regelung hat sich seitdem dramatisch verändert: Sie sind von ihrer früheren Absicht abgerückt, und haben die Fragen der Gewährleistung der Sicherheit des Gebiets der Krim, Sewastopols und der Donbass-Republiken zurückgestellt. Sie haben das einfach aufgegeben und in ihrem uns vorgelegten Abkommensentwurf in zwei Artikeln lediglich angegeben, dass diese Fragen auf einem Treffen der Staatschefs geklärt werden sollen.

Uns ist klar, dass diese Fragen niemals gelöst werden, wenn wir sie auf die Ebene der Staatsoberhäupter bringen, ohne sie zuvor zumindest im Rahmen eines Abkommensentwurfs zu lösen. In diesem Fall können wir einfach keine Sicherheitsgarantien unterschreiben, ohne die territorialen Fragen bezüglich der Krim, Sewastopol und der Donbass-Republiken zu lösen. Die Verhandlungen laufen jedoch. Sie finden jetzt im Online-Format statt. Ich hoffe, dass sie zu einem positiven Ergebnis führen werden.

Das wollte ich gleich zu Beginn sagen. Sicherlich werden wir eine Menge Fragen zu dieser Situation haben. Vielleicht werden wir auch über andere Themen sprechen.

Ich freue mich sehr, Sie zu sehen. Willkommen in Moskau.

Guterres: Vielen Dank, Herr Präsident. Danke, dass Sie mich im Kreml empfangen.

Als Generalsekretär ist meine größte Sorge die Situation in der Ukraine. Mir ist klar, dass wir eine multilaterale Ordnung auf der Grundlage der Charta der Vereinten Nationen und des Völkerrechts basierend auf der Charta der UN und dem Völkerrecht brauchen. Alle Regeln, die festgelegt werden, müssen auf Basis eines Konsens der internationalen Gemeinschaft stehen und dem internationalen Recht vollständig entsprechen. Ich bin ein unermüdlicher, fester Befürworter des Völkerrechts und der UN-Charta. Aus diesem Grund haben wir oft unterschiedliche Ansichten über Situationen, die sich ergeben.

Ich weiß, dass die Russische Föderation eine Reihe von Vorwürfen im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Ukraine sowie mit der globalen Sicherheit Europas hat. Ich habe in meinem Leben viele Ämter bekleidet, ich erinnere mich, dass ich Gelegenheit hatte, Sie zu treffen, als ich Vorsitzender der EU war, als ich in der portugiesischen Regierung war, als ich für die Beziehungen zwischen der EU und Russland zuständig war – vielleicht haben wir uns sogar in diesem Raum getroffen. Ich verstehe Ihre Frustration, die Sie haben. Aber aus unserer Sicht müssen diese Missstände auf der Grundlage der verschiedenen Instrumente, die die UN-Charta bietet, behoben werden.

Wir sind der festen Überzeugung, dass die Verletzung der territorialen Integrität eines Landes völlig unvereinbar mit der UN-Charta ist. Wir sind zutiefst besorgt über das, was jetzt geschieht: Wir meinen, dass es eine Invasion in ukrainisches Gebiet gegeben hat. Dennoch bin ich mit einem pragmatischen Ansatz nach Moskau gekommen. Wir sind tief besorgt über die humanitäre Lage in der Ukraine.

Die Vereinten Nationen sind nicht an den politischen Verhandlungen beteiligt. Wir wurden nie zur Teilnahme am Minsk-Prozess oder am Normandie-Format eingeladen oder zugelassen. Die UNO hat sich nie an diesen Formaten beteiligt. Wir sind nicht an den Verhandlungen beteiligt, und ich hatte Gelegenheit, dies gegenüber Präsident Erdogan zum Ausdruck zu bringen. Wir unterstützen den Dialog zwischen beiden Ländern und wir unterstützen den guten Willen der Türkei, diesen Ansatz zu fördern. Unsere Hauptaufgabe in Bezug auf die humanitäre Lage in der Ukraine besteht jedoch darin, diese Situation zu lösen und zu verbessern. Deshalb hatte ich heute ein Treffen mit Minister Sergej Lawrow und habe zwei Vorschläge unterbreitet.

Erstens, die Umsetzung unseres Vorschlags, den wir auf dem Treffen zwischen OCHA [dem UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten] und dem Verteidigungsministerium vorgelegt haben. Wir haben ein Team, das mit dem Verteidigungsministerium zusammenarbeitet, um die Situation in Bezug auf die Korridore und die humanitäre Hilfe zu klären. Diese Zusammenarbeit hat sich als sehr fruchtbar erwiesen.

Aber in Wahrheit haben wir es mit einer Reihe von Situationen zu tun, in denen Russland die Schaffung eines Korridors ankündigt, die Ukraine die Schaffung eines anderen Korridors ankündigt, und die Situation so ist, dass es in der Praxis nicht umgesetzt wird. Wir schlagen daher die Einrichtung einer humanitären Kontaktgruppe vor, in der die Vereinten Nationen, Russland und die Ukraine zusammenarbeiten können, um die Situation zu erörtern, damit diese Korridore wirklich effektiv sind und niemand einen Vorwand hat, die Schaffung dieser Korridore zu verhindern.

Andererseits verstehen wir die schwierige Situation in Mariupol. Auch zu dieser Situation möchte ich sagen, dass die Vereinten Nationen bereit sind, ihre logistischen und personellen Kapazitäten zusammen mit dem IKRK [Internationales Komitee vom Roten Kreuz] voll zu mobilisieren. Ich habe gestern mit Peter Maurer gesprochen, er unterstützt diese Initiative voll und ganz und ist bereit, mit uns zusammenzuarbeiten. Die Idee ist, dass wir mit den Streitkräften sowohl Russlands als auch der Ukraine zusammenarbeiten müssen, um die Probleme ein für alle Mal zu lösen.

Dabei handelt es sich zunächst um eine Operation zur Evakuierung von Zivilisten aus der Fabrik. Russland wird ständig beschuldigt, diese Evakuierung nicht durchzuführen. Auf der anderen Seite hat Russland die Schaffung von Korridoren angekündigt, die jedoch nicht genutzt werden. Wir sind bereit, gemeinsam mit dem IKRK, der Ukraine und Russland die Lage in zwei oder drei Tagen zu bewerten. Das wird die Evakuierung derjenigen ermöglichen, die evakuiert werden wollen. Natürlich ist das ein freiwilliger Prozess.

Was hingegen Mariupol betrifft, so ist ein sehr großer Teil der Stadt zerstört, viele Menschen sind dort geblieben und befinden sich in einer schwierigen Situation, sie wollen die Stadt verlassen. Einige wollen in die Russische Föderation gehen, andere in das von der ukrainischen Regierung kontrollierte Gebiet. Gemeinsam mit dem IKRK sind wir bereit, alle unsere Ressourcen zu nutzen, um mit den russischen und ukrainischen Behörden zusammenzuarbeiten, um diese Möglichkeit zu schaffen und die Evakuierung dieser Menschen zu gewährleisten. Es wird ein längerer Prozess sein: Wir müssen spezifischere, konkrete Formen der Zusammenarbeit schaffen, aber wir sind sehr daran interessiert.

Wir haben nur ein Ziel, nämlich die Lage der Menschen zu verbessern und ihr Leid zu lindern. Wie ich bereits sagte, kann dies erreicht werden, indem beide Seiten – das IKRK und unsere OCHA – zusammengebracht werden. Man muss die notwendigen Voraussetzungen schaffen, um es so transparent wie möglich zu machen, so dass niemand andere beschuldigen kann, etwas nicht zu tun.

Putin: Sehr geehrter Herr Generalsekretär!

Zunächst zur Invasion. Ich kenne mich sehr gut aus – ich habe persönlich alle Dokumente des Internationalen Gerichtshofs zur Lage im Kosovo gelesen. Ich erinnere mich sehr gut an die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs, in der es hieß, dass ein Gebiet eines Landes bei der Ausübung seines Selbstbestimmungsrechts nicht die Erlaubnis seiner Zentralregierung einholen muss, um seine Souveränität zu erklären. Das wurde in Bezug auf den Kosovo gesagt, und das ist die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs, und diese Entscheidung wurde von allen unterstützt. Ich habe persönlich alle Kommentare von juristischen, administrativen und politischen Stellen in den USA und den europäischen Ländern gelesen – alle haben sie unterstützt.

Wenn das so ist, dann haben die Republiken des Donbass, die Volksrepublik Donezk und die Volksrepublik Lugansk, das gleiche Recht, ihre Souveränität zu erklären, ohne sich an die Zentralregierung der Ukraine zu wenden, denn es wurde ein Präzedenzfall geschaffen.

Oder? Sind Sie damit einverstanden?

Guterres: Zunächst einmal, Herr Präsident, erkennen die Vereinten Nationen den Kosovo nicht an.

Putin: Ja, ja, aber das Gericht hat ihn anerkannt. Erlauben Sie mir, zu Ende zu sprechen.

Wenn dieser Präzedenzfall geschaffen wurde, konnten die Donbass-Republiken dasselbe tun können. Sie haben es getan, und wir haben unsererseits das Recht erhalten, sie als unabhängige Staaten anzuerkennen.

So haben es viele Staaten der Welt, einschließlich unserer Gegner im Westen, in Bezug auf den Kosovo getan. Der Kosovo ist von so vielen Staaten anerkannt worden – das ist eine Tatsache – sehr viele westliche Staaten haben ihn als unabhängigen Staat anerkannt. Dasselbe haben wir in Bezug auf die Donbass-Republiken getan. Aber nachdem wir das getan hatten, baten sie uns um militärische Unterstützung in Bezug auf den Staat, der militärische Operationen gegen sie durchführt. Und wir hatten das Recht, das in voller Übereinstimmung mit Artikel 51, Abschnitt 7 der UN-Charta zu tun.

Einen Moment, wir werden mit Ihnen gleich darüber diskutieren. Ich möchte nun zum zweiten Teil Ihrer Frage übergehen – Mariupol. Die Situation dort ist kompliziert, vielleicht sogar tragisch. Aber eigentlich ist es ganz einfach.

Ich habe heute mit Präsident Erdogan gesprochen. Er sprach davon, dass dort Kämpfe stattfinden. Dort gibt es keine Kämpfe mehr, das ist vorbei. In Mariupol gibt es keine Kämpfe mehr, sie wurden eingestellt.

Der Teil der ukrainischen Streitkräfte, die in anderen Industriegebieten stationiert waren, hat kapituliert. Fast 1.300 Menschen haben sich ergeben, eigentlich waren es sogar noch mehr. Es gibt auch Verletzte, Verwundete, die sich unter ganz normalen Bedingungen befinden. Die Verwundeten bekommen qualifizierte, umfassende medizinische Hilfe durch unsere Ärzte.

Das Werk Asowstal ist vollständig isoliert. Ich habe die Anweisung gegeben, den Befehl, dort keine Angriffsoperationen durchzuführen. Dort gibt es keine direkten Kampfhandlungen. Ja, wir hören von der ukrainischen Regierung, dass es dort Zivilisten gibt. Aber dann muss die ukrainische Armee sie rauslassen, sonst handeln sie wie Terroristen in vielen Ländern der Welt, wie der IS in Syrien, die sich hinter Zivilisten verstecken. Am einfachsten ist es, diese Leute rauszulassen, was wäre einfacher?

Sie sagen, dass die humanitären Korridore Russlands nicht funktionieren. Herr Generalsekretär, Sie werden getäuscht: Diese Korridore sind in Betrieb. Mehr als 100.000 Menschen haben Mariupol mit unserer Hilfe verlassen, 130.000, ich glaube, oder 140.000 Menschen, und sie können überall hingehen: einige wollen nach Russland, andere in die Ukraine. Wir halten sie nirgendwo fest, sondern bieten ihnen jede Art von Hilfe und Unterstützung.

Die Zivilisten können das Gleiche tun, wenn sie sich auf dem Gebiet von Asowstal befinden. Sie können rausgehen – und das war’s. Das Beispiel für eine zivilisierte Haltung gegenüber diesen Menschen ist offensichtlich. Und alle können es sehen, sprechen Sie mit diesen Menschen, die dort herausgekommen sind, was ist einfacher für das Militär oder für die Vertreter der nationalistischen Bataillone, als die Zivilisten herauszulassen? Es ist einfach ein Verbrechen, Zivilisten dort als menschliche Schutzschilde zu halten, wenn es dort Zivilisten gibt.

Wir stehen mit ihnen in Kontakt – mit denen, die dort in den Kellern von Asowstal sitzen. Und es gibt für sie ein gutes Beispiel: Ihre Kameraden sind herausgekommen und haben die Waffen niedergelegt. Mehr als tausend Menschen, 1.300. Es passiert ihnen nichts. Und wenn Sie, Herr Generalsekretär, und die Vertreter des Roten Kreuzes, der Vereinten Nationen, sehen wollen, wie und wo sie sind werden, wie die Verwundeten behandelt werden – bitte, wir sind bereit, Ihnen das zu zeigen. Das ist die einfachste Lösung für dieses scheinbar schwierige Problem.

Lassen Sie uns das besprechen.

Ende der Übersetzung

Nach dem Treffen hat die UN gemeldet, dass Russland bereit ist, die Zivilisten unter Mitarbeit der UN aus dem Stahlwerk zu evakuieren:

„Der Generalsekretär traf heute Nachmittag in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammen. Während des persönlichen Treffens bekräftigte der Generalsekretär die Position der Vereinten Nationen zur Ukraine, und sie erörterten Vorschläge für humanitäre Hilfe und die Evakuierung von Zivilisten aus den Konfliktgebieten, insbesondere im Hinblick auf die Situation in Mariupol. Der Präsident ist grundsätzlich mit der Beteiligung der Vereinten Nationen und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz an der Evakuierung der Zivilbevölkerung aus dem Werk Asowstal in Mariupol einverstanden.“

.https://www.anti-spiegel.ru/2022/das-treffen-von-praesident-putin-und-un-generalsekretaer-guterres-im-wortlaut/