Bücherverbrennung und Zensur

Am 10.Mai 1933 fand in vielen Deutschen Universitätsstädten eine  „Aktion wider den undeutschen Geist“ statt. Dabei wurden unzählige Bücher ins Feuer geworfen. Bei der „Säuberung“ öffentlicher Bibliotheken wurden allein in Berlin bis Ende Mai 1933 rund 10.000 Zentner Literatur beschlagnahmt. Ein Jahr später umfaßten die „Schwarzen Listen“ mehr als 3.000 Titel verbotener Bücher und Schriften.

Doch wie sieht es heute aus mit “ verbotener“ Lteratur, unerwünschten Texten?

Im Gegebsatz zu damals ist es wesentlich einfacher diese zu vernichten. Es müssen keine Feuer angezündet werden, im Internet geht Zensur viel, viel einfacher und schneller.

Es verschwindet einfach, ganz ohne Schall  und Rauch . . .

 

Bücherverbrennung 1933 in Deutschland

Wikipedia

Zur gleichen Zeit wie in Berlin fanden am 10. Mai 1933 Bücherverbrennungen auch in einundzwanzig weiteren Hochschulstädten statt: Bonn, Braunschweig, Bremen, Breslau, Dortmund, Dresden, Frankfurt am Main, Göttingen, Greifswald, Hannover, Hannoversch Münden, Kiel, Königsberg, Landau, Marburg, München, Münster, Nürnberg, Rostock, Worms und Würzburg.

Da es am 10. Mai teilweise zu schweren Regenfällen kam, musste in einigen Städten die Aktion verschoben werden; bis zum 19. Mai fanden acht weitere Bücherverbrennungen statt: Am 12. Mai in Erlangen und Halle (Saale), am 15. Mai in Hamburg, am 17. Mai in Heidelberg und Köln, am 19. Mai in Mannheim und Kassel (mit 30.000 Beteiligten).

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCcherverbrennung_1933_in_Deutschland

 

Liste der verbrannten Bücher 1933

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_verbrannten_B%C3%BCcher_1933

Liste verbotener Autoren während der Zeit des Nationalsozialismus

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_verbotener_Autoren_w%C3%A4hrend_der_Zeit_des_Nationalsozialismus

 

10. Mai 1933 – Bücherverbrennung auf dem Berliner Opernplatz

https://youtu.be/Ly6_C9TB_24

10. Mai 1933 – NS-Propagandaminister Joseph Goebbels hält eine Rede zur Bücherverbrennung auf dem Berliner Opernplatz. Es ist der Auftakt zur Ausgrenzung von jüdischen und oppositionellen Schriftstellerinnen und Schriftstellern in Deutschland, wobei auch Werke gänzlich unpolitischer und bereits verstorbener Autoren Opfer der Flammen wurden. Betroffen waren u. a. die Brüder Thomas und Heinrich Mann, Sigmund Freud, Carl von Ossietzky und Bertold Brecht, aber auch der Kinderbuchautor Erich Kästner und der Dichter Heinrich Heine. Goebbels´ Aufruf, alles überspitzt Intellektuelle aus dem deutschen Kulturleben zu verbannen, wurde unter den Augen von Schaulustigen durch SA-Leute und Korpsstudenten in die Tat umgesetzt. Die Parole „Wider den undeutschen Geist“ bedeutete jedoch mehr als nur eine Orgie der Gewalt am Scheiterhaufen. Sie belegte die Betroffenen mit einem Berufsverbot, führte zu einer restlosen Entfernung ihrer Werke aus allen öffentlichen Bibliotheken und trieb einen Großteil von ihnen in die Emigration.Am 10.Mai jährt sich das Ereignis der Bücherverbrennung.

 

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