US-Angriff auf Luftwaffenstützpunkt in Syrien

Genau vor 100 Jahren, am Am 6. April 1917 treten die Vereinigten Staaten offiziell in den Ersten Weltkrieg ein.

„Am 6. April 1917 erkärt US-Präsident Thomas Woodrow Wilson Mittelmächten, voran Deutschem Kaiserreich den Krieg, am 6. April .2017 eskaliert US-Präsident Donald Trump den Syrienkrieg. 

Zufall?“

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/zufall-2017-wie-1917-eskalieren-usa-krieg

 

Syrien: Wahrscheinlicher False-Flag-Giftgasangriff – US-Regierung setzt auf Kriegseskalation 07.04.2017

www.kla.tv/10258

Videotext:

> Nun ist es also soweit: In der Nacht auf den 7. April 2017 ließ der US-Präsident Donald Trump 59 Raketen auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt in der Region Homs feuern. Spiegel Online berichtete: „Anfang 2016 waren auch russische Helikopter dort stationiert. Unklar ist, ob sich zum Zeitpunkt der US-Angriffe dort noch russische Soldaten aufhielten“, berichtete Spiegel-Online. US-Präsident Trump hat den US-Luftangriff „als Akt der Verteidigung nationaler Sicherheitsinteressen der USA“ dargestellt. Er habe den Angriff selbst angeordnet, sagte Trump in der Nacht in Mar-a-Lago (Florida). Von dem ins Visier genommenen Flugplatz sei vor wenigen Tagen ein Angriff mit Giftgas ausgegangen, sagte Trump und rief „alle zivilisierten Nationen auf, sich den USA anzuschließen.“ Zeit Online berichtete, dass sich der US-Präsident nach der Veröffentlichung von Bildern des mutmaßlichen Giftgasangriffs ergriffen gezeigt hatte: die Fotos von den Kindern hätten ihn geprägt und seine Haltung zum Syrienkrieg verändert, sagte er.

Damit befinden sich die USA ohne Kriegserklärung im Krieg gegen Syrien und somit gegen seinen Verbündeten Russland.

Zuvor hat Russland die USA vor „negativen Konsequenzen“ bei einem militärischen Eingreifen in Syrien gewarnt.

Präsident Wladimir Putin warnte vor vorschnellen Schuldzuweisungen für den Giftgaseinsatz, an wessen Adresse auch immer. Das sei unannehmbar. Erst müsse es eine „sorgfältige und unvoreingenommene internationale Untersuchung“ geben.

Dies bestätigt der ehemalige deutsche Politiker, Publizist und Syrienkenner Jürgen Todenhöfer. Todenhöfer antwortete auf die Frage, ob der aktuelle Giftgasanschlag ein Werk der Assad-Regierung sei, wie folgt: „Ja, das wäre unverantwortlich, das zu urteilen. Wir versuchen seit Jahren herauszubekommen, welchen Anteil die Terroristin Beate Zschäpe an den NSU-Morden hat und wir wissen‘s nach Jahren noch nicht, und hier wissen nach einigen Minuten einige Politiker ganz genau wer diesen grauenvollen mörderischen Anschlag begangen hat. Ich halte das für total unseriös. Ich glaube, dass die Politiker, die jetzt sagen, das war eine ganz bestimmte Seite, dort runterfahren sollen und sich die Dinge ansehen sollten. Man kann keine Urteile innerhalb von Minuten treffen […]. Es ist ja bekannt, dass beide Seiten chemische Waffen eingesetzt haben, auch die Rebellen, und das halte ich für denkbar. Ich war mal eine kurze Zeit Richter, ich hätte mir nie angemaßt, innerhalb von Minuten derartige Urteile auszusprechen, sondern da muss es eine Untersuchung geben […].“ Scheinbar können es US-Präsidenten doch, innerhalb von Minuten derartige Urteile zu fällen, die zudem als Vorwand für militärische, klar völkerrechtswidrige Angriffe auf ein Land herhalten müssen. So waren es bereits im Irakkrieg 2003 gefälschte Giftgasvorwürfe der USA und im Ersten Golfkrieg 1990 die Brutkastenlüge, die zu einem sehr großen Völkermord im Irak führten. Auch im jüngsten Fall eines völkerrechtswidrigen Angriffs der USA, auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt, weist vieles darauf hin, dass dieser abermals auf Grund einer Lüge erfolgt ist. So stammen die Bilder und Informationen des „mutmaßlichen Giftgasanschlags“ ausschließlich von Rettungshelfern der „Zivilschutzorganisation“ der Weißhelme. Wie Klagemauer.TV in der Sendung „Mutmaßlicher Giftgasangriff ruft Kriegstreiberpolitiker und -medien auf den Plan“ berichtete, kann diese Organisation weder als neutral noch als glaubwürdig erachtet werden. Dies bestätigen auch zwei weitere Beispiele: https://www.youtube.com/watch?v=3z490vSPUP8 Zweites Beispiel: Im März 2017 berichtete die schwedische Ärztevereinigung Swedish Doctors for Human Rights (SWEDHR), dass die Weißhelme den angeblichen Giftgasangriff im syrischen Ort Sarmin vom März 2015 vorgetäuscht hatten. Sie analysierte Videos der Weißhelme, die Rettungsmaßnahmen nach einem angeblichen Giftgasangriff durch syrische Regierungstruppen zeigen sollen. Der Vorsitzende der Ärztevereinigung, Professor Marcello Ferrada de Noli, veröffentlichte am 8. März 2017 eine Analyse zu dem Fall. Die Ärzte ermittelten in ihrer Analyse Folgendes: – Das Video der Weißhelme sollte lebensrettende Maßnahmen nach einem Giftgasangriff mit Chlor im Ort Sarmin zeigen. Das Gezeigte entsprach in keinster Weise medizinisch korrekten Maßnahmen– Einem Jungen wurde die lange Nadel der Adrenalinspritze wiederholt in den Brustraum oder das Herz gestochen. Dabei wurde nicht einmal “abgedrückt”: Der Inhalt der Spritze wurde nicht injiziert, wie im Video selbst deutlich zu sehen ist. – Durch die Stiche mit der langen Nadel wurde der Junge endgültig getötet. Eine Ermordung dieses Jungen für das Video ist medizinisch und logisch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nachweisbar. – Alle gezeigten Kinderopfer wiesen keine Anzeichen einer Chlorgasvergiftung auf. – Die Ärztevereinigung ließ das Gesprochene in den Videos übersetzen. Dabei stellte sich heraus, dass arabischsprachige Regieanweisungen zur Positionierung der Opfer enthalten waren. – Die Videos wurden von den Weißhelmen produziert und über den Kanal der Weißhelme “Syrian Civil Defense in Idlib Province” hochgeladen. Soweit die vielen Ungereimtheiten eines vorgeblich syrischen Giftgasangriffes von 2015. Auch die präsentierten medizinischen Maßnahmen zu dem aktuellen Giftgasangriff in Chan Scheichun seien nach Angaben zahlreicher Beobachter völlig unplausibel. Die angeblichen Helfer und Ärzte sind erstaunlicherweise nicht von den Wirkungen des extrem gefährlichen Giftes Sarin betroffen, obwohl sie keinerlei angemessene Schutzkleidung tragen, wie auf den Bildern der Weißhelme ersichtlich ist. Zudem hat ein angeblich behandelnder Arzt, trotz einer nach eigenen Angaben vermeintlichen „unglaublichen Notsituation“ in dem behandelnden Krankenhaus, noch Zeit, zu twittern und Journalisten Live-Video-Interviews anzubieten. Wie kann es sein, dass auf der Grundlage solch zweifelhafter und verbrecherischer Quellen, wie der der Weißhelme, militärische Aktionen gerechtfertigt werden und eine Eskalation des Syrienkriegs bis hin zu einem Weltkrieg in Kauf genommen wird?

Auch die jüngsten Anschuldigungen gegen Assad und der Vorwand für das militärische Eingreifen der USA scheinen sich nahtlos in die Kriegslügen-Tradition von US-Präsidenten einzureihen.

Weitere Informationen finden Sie in der Sendung „Investigativer Journalismus – Seymour Hersh deckt Verbrechen der US-Regierung auf“. Demnach wäre es bei weitem nicht das erste Mal, wonach ein unter falscher Flagge geführter Giftgasangriff Assad angelastet und den Vorwand für ein direktes militärisches Eingreifen der US-Regierung und ihrer Verbündeten liefern sollte.<

von dd.

Quellen/Links:
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