Donald Trump ?

Es ist völlig unübersichtlich und undurchschaubar, was alles über und von Donald Trump berichtet wird. Je mehr man sich damit beschäftigt umso widersprüchlicher kommt es einen vor.

Gestern habe ich lange drüber nachgedacht wie schön es wäre könnte man sagen : entweder schwarz oder weiß, entweder gehört er zu den „Guten“ oder eben nicht.

Aber ehrlich gesagt ist es mir unmöglich eine Meinung zu bilden. Also habe ich beschlossen noch mehr darüber zu recherchieren. Hier kommen zwei Beiträge zu Donald Trump.

Jeder möge sich wirklich selber seine eigene Meinung bilden.Und ich halte das für wichtig, denn egal wer auch immer neuer Präsident von den USA wird, es hat sicher nicht nur etwas mit Amerika zu tun, sondern auch mit uns, egal wo wir leben. Davon bin ich überzeugt.

Russian Intelligence warns Donald Trump of an assassination plot

Streamed live on Dec 14, 2015

Russian Intelligence warns Donald Trump of an assassination plot

https://youtu.be/RkMsywNZUsY

 

 

Wir lagen alle falsch«: US-Journalisten wollen Trumps Triumph immer noch wegerklären

Markus Mähler

Selten lagen die Edelfedern im US-Politikjournalismus so daneben. Donald Trump sollte eigentlich längst aus dem Rennen sein – »zu 100 Prozent«. Der feiert aber Sieg um Sieg und ist seit dem Super Tuesday sicherer Favorit der Republikaner. Diese Realität passt den gekränkten Edelfedern nicht. Sie dämonisieren jetzt das »Phänomen«: Trump gilt als GAU des Systems. Für Deutschland wäre er aber die beste Wahl – was Freihandel, Flüchtlinge, Russland und den Nahen Osten betrifft.

 

Warum Trump für Deutschland der bessere US-Präsident wäre

 

Dann könnte der 45. Präsident der Vereinigten Staaten tatsächlich Donald J. Trump heißen. Im politischen Mainstream gilt dieses Szenario als Katastrophe. Der größte anzunehmende Unfall des Systems. Für Deutschland wäre er aber ironischerweise die beste Wahl. Die Wettmärkte geben Trump aktuell eine Chance von 25 Prozent. Was der Exzentriker eigentlich genau will, macht er nicht klar – aber es gibt trotzdem Eckpunkte. Trump hält nichts vom Freihandel. Das TTIP-Abkommen mit Genmais und Chlorhühnchen würde er wahrscheinlich stoppen. In Berlin gingen vor ein paar Monaten Hunderttausende Deutsche genau dafür auf die Straße.

Außenpolitisch will er nicht weiter Weltpolizist spielen, sondern schlägt Töne der Isolation an. Ein Albtraum für die Hardliner in Washington, die bereits auf den nächsten US-Krieg in Libyen hinarbeiten. Trump lehnt militärische Interventionen wie im Nahen Osten ab. Er würde vermutlich sogar eng mit Wladimir Putin kooperieren, den er auffällig oft lobt.

Der neue Kalte Krieg in Europa könnte sich entspannen, Assad in Syrien an der Macht bleiben, der Strom der Flüchtlinge würde abebben. Eine Mauer gegen Mexiko oder Trumps Sprüche gegen Muslime dürfen den Europäern im Grunde genommen egal sein – das ist alles Innenpolitik.

Mit seinen Ansagen zur Einwanderungspolitik hätte Trump in Deutschland sogar viele Sympathisanten: Grenzen dichtmachen, Illegale abschieben und nur solche hereinlassen, die das Land wirtschaftlich voranbringen. Auf der anderen Seite ist er zwar unberechenbar – eine Präsidentin Clinton ist dafür aber umso berechenbarer: Der Weltpolizist USA macht weiter wie bisher – und destabilisiert eben auch den Nahen Osten wie in den letzten 25 Jahren. Keine guten Aussichten für die Sicherheit in Europa.

Quelle: KOPP-Verlag :http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/markus-maehler/-wir-lagen-alle-falsch-us-journalisten-wollen-trumps-triumph-immer-noch-wegerklaeren.html

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