Was ist Medienkompetenz?

Medienkompetenz steht für einen kritischen,

differenzierten und selbstbestimmten Umgang mit Medien.

Was heisst das konkret?

Aktiver Medienkonsum, statt sich berieseln zu lassen.

Wählen Sie aus, welche Medien Sie konsumieren.

Wählen Sie selbst, welche Themen Sie interessieren und recherchieren Sie darüber.

Prüfen sie die Quelle.

Wählen Sie immer zumindestens zwei  verschiedene Quellen

Prüfen Sie; wer ist der Schreiber des Artikels? Was kann man bereits über Ihn woanders lesen?

Bleiben Sie wachsam und vor allem  > Denken Sie selber!!!

 

 

Begriffsbestimmung Medienkompetenz

http://www.medienkompetenzportal-nrw.de/grundlagen/begriffsbestimmung.html

Medienkompetenz ist die Fähigkeit, die Medien zu nutzen, die verschiedenen Aspekte der Medien und Medieninhalte zu verstehen und kritisch zu bewerten sowie selbst in vielfältigen Kontexten zu kommunizieren. Medienkompetenz bezieht sich auf alle Medien, einschließlich Fernsehen und Kino, Radio und Musik auf verschiedenen Tonträgern, Zeitungen und Zeitschriften, Bücher, Internet und andere neue digitale Kommunikationstechnologien.

Medienkompetenz ist eine Schlüsselkompetenz, die hilft, bessere Entscheidungen zu treffen. Wir brauchen Medienkompetenz, um fundiert zwischen verschiedenen Medien wählen zu können, um Inhalte und Informationen kritisch bewerten zu können und in vielfältigen Medien zu kommunizieren. Wir brauchen Medienkompetenz, um das Potenzial des Internets uneingeschränkt medienkompetent zu nutzen.

„Medienkompetenz meint grundlegend nichts anderes als die Fähigkeit, in die Welt aktiv aneignender Weise auch alle Arten von Medien für das Kommunikations- und Handlungsrepertoire von Menschen einzusetzen.
Professor Dr. Dieter Baacke (1934 – 1999)

Der Begriff „Medienkompetenz“ wurde in den 1970er Jahren durch den Erziehungswissenschaftler und Medienpädagogen Dieter Baacke eingeführt. Mit dem Begriff „Medienkompetenz“ verknüpfte Baacke das grundlegende Menschenbild eines selbstbestimmten und gesellschaftlich handelnden Subjekts. Das war zur damaligen Zeit etwas Besonderes, denn die Medienpädagogik war in ihren Anfängen vor allem eine Bewahrpädagogik. Medien sollten besonders zum Schutz der Heranwachsenden kontrolliert werden.

In seinem Konzept einer handlungsorientierten Medienpädagogik stellt Baacke den Menschen in den Mittelpunkt. Er sieht menschliches Verhalten nicht als reine Reaktion auf seine Umwelt und gesellschaftliche Zustände. Der Mensch ist vielmehr jemand, der selbst handeln und seine Umwelt gestalten kann. Es geht also weniger um die Frage, was die Medien mit den Menschen machen, sondern vielmehr darum, wie die Menschen die Medien kompetent nutzen können. Dabei sieht Baacke Medienkompetenz als einen Bestandteil einer grundsätzlichen kommunikativen Kompetenz.

Das Konzept der Kompetenz hat seinen Ursprung übrigens in der Sprachwissenschaft. Mit Kompetenz ist hier die Fähigkeit gemeint, eine Sprache zu sprechen und zu verstehen. Dabei lernen Kinder Sprache nicht durch Imitation. Denn dann müssten sie jeden Satz, den sie sprechen, vorher genau so gehört haben. Im Laufe der Entwicklung entwickeln Sprecher eine Regelstruktur. Sie lernen, neue Aussagen zu produzieren und über die Sprachrichtigkeit von Sätzen zu entscheiden.

Ähnlich wie beim Erlernen einer Sprache geht es bei der Vermittlung von Medienkompetenz nicht darum, einfach eine Reihe von technischen Fertigkeiten zu lernen, um z. B. einen Computer oder ein Handy verwenden zu können. Es geht vielmehr auch darum, das Lernen zu lernen, um sich neue Fähigkeiten und neues Wissen im Bereich Medien selbst zu erschließen. Zu den weiteren Zielen gehört es, die eigene Mediennutzung zu reflektieren und die Entwicklungen im Bereich Medien kritisch zu verfolgen.

Mehr Informationen zum Thema Medienkompetenz

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