Big brother is watching you!

Bereits in den 70-ger Jahren bekam ich den Film 1984 von George Orwell zu sehen. Er war in schwarz weiß und ich habe ihn als sehr furchterregend empfunden. Noch immer habe ich folgende Szene vor Augen. Jemand fährt mit einer Rolltreppe hinauf und oben am Bahnsteig schaut ihm eine Videokamera direkt ins Gesicht.

Als ich mir  in späteren Jahren  den Film erneut anschaute war es eine Neuverfilmung und etliche beklemmende Szenen waren darin nicht mehr vorhanden.

Doch was wir inzwischen als ganz normal empfinden übertrifft die Vorstellung von Orwell bei weitem!!

Überwachungskameras – wem stören sie noch? Wer bemerkt sie überhaupt und wem sind sie wirklich bewusst?

Überwachung auf Schritt und Tritt.

Lange Jahre weigerte ich mich ein Handy zu haben. Dann hatte ich auf Bergtouren ein Wertkartenhandy und nun wurde ein Smartphone daraus, natürlich angemeldet. Trotzdem verwende ich es meistens als eine Art Festnetz, das bedeutet, mein Handy liegt brav in der Küche, was die meisten meiner Zeitgenossen überhaupt nicht nachvollziehen können. Ich will ja nicht ständig geortet werden können. Doch das ist ein vergeblicher Versuch Mit dem Chip meines Personalausweises ist das ohne Probleme jederzeit möglich. Weil es oft praktisch ist, bei der Post, bei Behörden etc. trage ich also einen Ausweis mit mir herum.

Meine Spaziergänge mache ich aber ohne Handtasche und ohne Handy, doch oh, mein Hund hat ja einen Chip und ist auf meinem Namen und Adresse registriert.

 

Jaja, Big Brother is watching ME and YOU!

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